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Nanofabriken

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
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  1. Nanofabriken

    Autor: M.P. 19.07.19 - 13:28

    Da kann es sich bestimmt nur um die Endmontage handeln?
    Für die Komponenten die man dort montiert gibt es keinen Transportaufwand?
    Einen gewissen Vorteil wird man haben, da man die Komponenten auf LKWs dichter packen kann, als ein fertiges Autos.
    Transportaufwand gibt es aber trotzdem.

    Interessant wäre z. B. auch eine Betrachtung, ob die wenigen, aber deutlich schwereren LKWs mit den Komponenten die Straßen nicht doch stärker belasten als viele relativ leichte Autotransporter ...

  2. Re: Nanofabriken

    Autor: thinksimple 19.07.19 - 17:58

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da kann es sich bestimmt nur um die Endmontage handeln?
    > Für die Komponenten die man dort montiert gibt es keinen Transportaufwand?
    > Einen gewissen Vorteil wird man haben, da man die Komponenten auf LKWs
    > dichter packen kann, als ein fertiges Autos.
    > Transportaufwand gibt es aber trotzdem.
    >
    > Interessant wäre z. B. auch eine Betrachtung, ob die wenigen, aber deutlich
    > schwereren LKWs mit den Komponenten die Straßen nicht doch stärker belasten
    > als viele relativ leichte Autotransporter ...

    Autos kann man von der Fabrik mittels Schiene verteilen. Die letzte Meile passiert mittels LKW. Die Verteilzentren haben alle Schienenanschluss.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  3. Re: Nanofabriken

    Autor: M.P. 19.07.19 - 19:45

    thinksimple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Autos kann man von der Fabrik mittels Schiene verteilen. Die letzte Meile
    > passiert mittels LKW. Die Verteilzentren haben alle Schienenanschluss.

    Woher hast Du denn diese Information, aus dem Artikel sicher nicht, denn da steht...

    > Nobe will sein Elektroauto Anfang 2021 auf den Markt bringen. Gebaut werden sollen die Fahrzeuge in Nanofabriken, die eine Kapazität von 2.000 Autos im Jahr haben. Die Nanofabriken sollen dort entstehen, wo die Fahrzeuge geordert werden, um keine Energie für einen langen Transport aufzuwenden.

    Also gerade keine Verteilzentren, sondern "Nanofabriken", wo die Endmontage erfolgt.
    Da man ja gerade erst dabei ist, per Crowdfunding Geld einzusammeln, wird es wahrscheinlich aktuell weder Nanofabriken noch Verteilzentren mit Gleisanschluss geben ....

  4. Re: Nanofabriken

    Autor: bplhkp 20.07.19 - 07:02

    Nanofabriken sind im Automobilbereich nichts neues. Einige meist asiatische Länder haben massive Importzölle auf Autos weil sie den Import behindern und die Industrie ins Land zwingen wollen. Die Autohersteller verpacken dann die Autos in Einzelteilen in Kisten (CKD - Completely Knocked Down) und lassen sie vor Ort montieren um die Zölle zu umgehen. BMW hat solche Werke in Malaysia, Indonesien, Indien, Brasilien, Ägypten und Russland.

  5. Re: Nanofabriken

    Autor: M.P. 20.07.19 - 07:52

    Mit Outputs von 2000 Fahrzeugen jährlich?
    Ich denke, man wird da pro Land EINE Endfertigung bauen, und nicht bei Erreichen einer Stückzahl von 2000 Fahrzeugen jährlich eine weiter Endfertigung in einem anderen Landesteil hochziehen ...

  6. Re: Nanofabriken

    Autor: thinksimple 20.07.19 - 17:25

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > thinksimple schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Autos kann man von der Fabrik mittels Schiene verteilen. Die letzte
    > Meile
    > > passiert mittels LKW. Die Verteilzentren haben alle Schienenanschluss.
    >
    > Woher hast Du denn diese Information, aus dem Artikel sicher nicht, denn da
    > steht...
    >
    > > Nobe will sein Elektroauto Anfang 2021 auf den Markt bringen. Gebaut
    > werden sollen die Fahrzeuge in Nanofabriken, die eine Kapazität von 2.000
    > Autos im Jahr haben. Die Nanofabriken sollen dort entstehen, wo die
    > Fahrzeuge geordert werden, um keine Energie für einen langen Transport
    > aufzuwenden.
    >
    > Also gerade keine Verteilzentren, sondern "Nanofabriken", wo die Endmontage
    > erfolgt.
    > Da man ja gerade erst dabei ist, per Crowdfunding Geld einzusammeln, wird
    > es wahrscheinlich aktuell weder Nanofabriken noch Verteilzentren mit
    > Gleisanschluss geben ....

    Man "kann"....... ist ja als Möglichkeit gemeint.
    Man könnte statt Nanofabriken auch nur eine Fabrik machen und das Verteilersystem nutzen. Das würde nicht so enwegieaufwändig sein

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  7. Re: Nanofabriken

    Autor: quasides 21.07.19 - 05:01

    wirtschaftlich mag das wie beschrieben sinn machen ökologisch jedoch nicht.
    man spart nicht viel mehr transporte ein weil die teile dann ja verpackt werden müssen, am ende wieder mehr volumen haben.
    am ende bist sowieso auf der max tragkraft der sattelschlepper.
    und dann wäre noch das leidige thema energie, je schwerer du transportierst desto mehr energie wird benötigt.

    einzig es wird ein wenig effizienter da die raltion eigengewicht zu transportgut etwas besser wird doch da gibts eben wieder gegen effkte wie mehr gewicht durch verpackungsmaterial etc.

    insgesamt wird die bilanz sogar noch viel schlechter ausfallen. große werke haben ja ihren sinn.
    da gibts eine menge an synergieeffekten mit denen man kosten und somit resourcen und energien einsparen kann.

    sprich das ganze wird als buzzword missbraucht, echten ökowert haben nanofabriken für sowas wohl kaum. es wird eher so sein das man anders keine partner findet

  8. Re: Nanofabriken

    Autor: Eheran 21.07.19 - 09:58

    >ob die wenigen, aber deutlich schwereren LKWs mit den Komponenten die Straßen nicht doch stärker belasten als viele relativ leichte Autotransporter
    Machen sie. Das Achsgewicht geht mit der 4. Potenz ein, was die Belastung der Straße angeht. Daher heißt es auch Vierte-Potenz-Geset.

    Wenn der eine LKW 10t pro Achse wiegt, dann belastet er die Straße 16x mehr, als der mit 5t pro Achse. Transportiert aber nur 2x mehr.

  9. Re: Nanofabriken

    Autor: MrAnderson 21.07.19 - 16:07

    Das geringste Transportvolumen, hat das Rohmaterial für die 3D-Drucker, die in den Nano-Farbriken stehen und das Auto ausdrucken.

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