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Neues Energiezeitalter und Preisexplosion

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  1. Neues Energiezeitalter und Preisexplosion

    Autor: FreierLukas 25.01.18 - 19:35

    Viele Menschen träumen von nahezu kostenloser Energie in der Zukunft. Die Energiespeicherung könnte dem ganzen aber einen Strich durch die Rechnung machen. Batterien erzeugen keine Energie und können sich demensprechend nur amortisieren wenn man mit Energie handelt.

    Man kauft billig und verkauft teuer. Wohin das führt oder zumindest führen kann braucht nicht viel Fantasie. Energiespekulation könnte die Preise in die Höhe schießen lassen und wo vorher ein Überschuss herrschte, könnte schnell ein Mangel aus purerer Gier entstehen. Warum sollte ich meine gespeicherte Energie Nachts ins Netz geben wenn sie doch tagsüber viel mehr Geld einbringt? Das heißt ich lade meine Akkus nachts schön mit Kohlestrom auf statt den teuren Solarstrom der tagsüber erzeugt wird zu puffern.

    Das Ganze schreit schonwieder förmlich nach Regulation und das bedeutet es wird keinen freien Energiemarkt geben und es werden wegen dem Regulationsaufwand natürlich mehr Steuern fällig.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.01.18 19:36 durch FreierLukas.

  2. "schreit nach Regulation"

    Autor: MAD_onna 25.01.18 - 20:25

    Nicht unbedingt. Wenn jeder seine Akkus im Keller hat und das Windrad & die Kollektoren auf dem Dach, sollte der Bedarf weitgehend autark zu decken sein. Natürlich haben wie immer diejenigen die 'Arschkarte'™, die in der Stadt und zur Miete wohnen.
    Eventuell reicht aber auch eine fette Regelung aus, und die Menschen halten sich einfach dran, weil alle profitieren können, wenn die Gier 'mal außen vor bleibt.
    Dass Energie irgendwann kostenlos sein wird, ist wohl mit Sicherheit ein Traum!

  3. Re: Neues Energiezeitalter und Preisexplosion

    Autor: DarioBerlin 25.01.18 - 23:31

    Ich hoffe, daß es mal so sein wird wie in Schweden. 100% saubere Energie. Die haben auch Ihre Art und Weise daß zu speichern und hier in Deutschland sind wir auf dem Weg dahin.

    Geld ist doch nicht wichtig, sondern was man damit machen kann. Und jede Regierung hat ihr Interesse daran, daß der Bürger gut überlebt.

  4. Re: Neues Energiezeitalter und Preisexplosion

    Autor: FreierLukas 26.01.18 - 00:44

    Was mir immer Kopfschmerzen bereitet ist die Tatsache dass wir hier in Deutschland mit die höhsten Energiekosten in Europa haben. Man melkt genau da wo es der Wirtschaft richtig weh tut. Das Wirtschaftswachstum ist direkt proportional zu den Energiekosten grade was IT angeht. Serverfarmen, Kommunkationstechnik usw. verursachen vor allem Energiekosten und das ist die Gegenwart und Zukunft. Irgendwie sehe ich unglaublich schwarz was Deutschland angeht aber ich hoffe ich irre mich gewaltig.

  5. Re: Neues Energiezeitalter und Preisexplosion

    Autor: b.mey 26.01.18 - 08:14

    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was mir immer Kopfschmerzen bereitet ist die Tatsache dass wir hier in
    > Deutschland mit die höhsten Energiekosten in Europa haben. Man melkt genau
    > da wo es der Wirtschaft richtig weh tut. Das Wirtschaftswachstum ist direkt
    > proportional zu den Energiekosten grade was IT angeht. Serverfarmen,
    > Kommunkationstechnik usw. verursachen vor allem Energiekosten und das ist
    > die Gegenwart und Zukunft. Irgendwie sehe ich unglaublich schwarz was
    > Deutschland angeht aber ich hoffe ich irre mich gewaltig.

    Wo soll mann denn statt dessen "melken?
    Wir haben übrigens verhältnismäßig niedrige Energieerzeugungskosten. Das sieht man auch daran, dass die Börsenpreise an der europäischen Strombörse regelrecht in den Keller fallen (in den sonnigen Monaten vor allem, aber auch immer häufiger an besonders windreichen Tagen). Noch brauchen wir ein Aufpreissystem, dass bedeauerlicherweise vor allem die Endverbraucher tragen, und nicht die Unternehmen die auch international agieren bzw. Konkurrenz fürchten müssen. Die werden ja auch schon heute von der EEG Umlage befreit. Ergo Haben wir ja eine Finanzierung die die grenzüberschreitende Wirtschaft eben gerade nicht besonders ausbremst, aber den Strompreis für die Endverbraucher künstlich um aktuell rund 6 Cent pro KWh erhöht, um so schneller zu dem Punkt zu gelangen, an dem wir als Gesellschaft die Rendite aus diesen jahrelangen Investitionen ziehen können. Nämlich stärkere Unabhängigkeit bei der Energieerzeugung von Importen.

    Gut die fossilen Rohstoffimporte werden Stand heute dann ersetzt durch Importe für Akkus und andere Elektronik-Komponenten, aber dennoch ist dadurch die Abhängigkeit sehr stark reduziert. Und das wir weiter mit aller Welt Handel treiben müssen sehe ich eher als Vorteil, und nicht als Nachteil.

    Ein Nebeneffekt wird auch sein, dass wir dann die Rohstoffkosten einsparen. Das sorgt dann generell für stabile Energiekosten. Aber ziehmlich sicher auch für anfänglich sinkende Energiekosten. Die Strompreise meines Stromanbieters (100 regenerative Energie) sind dieses Jahr schon gesunken. Das allein finde ich bereits bemerkenswert, wo wir doch generell eine Inflation haben, rechnet man die noch mit ein, ist der Preis sogar spürbar gesunken.

    Man kann darüber streiten, wer sich wie stark an den Investitionen für den Ausbau von regenerativer Energieerzeugung und Speicherung zu beteiligen hat. Eine stärkere Dezentralisierung hilft hier bereits viel, weil so regional Gemeinden und Kommunen in ihre eigene Versorgung investieren können und so selbst insgesamt davon profitieren können. Aber auch Deutschlandweit bleibt dies ein großes Thema. Es aber gerade als wirtschaftsstarkes Land mit genug finanziellem Spielraum nicht jetzt schon so schnell wie es eben vernünftig möglich ist zu tun, wäre wirtschaftlich, umweltspezifisch, technologisch und gesamtgesellschaftlich ein Fehler.

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