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Drcuktanks

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  1. Re: Drcuktanks

    Autor: Shoopi 12.06.19 - 16:00

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sarkastius schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > elgooG schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ach was. Die Hindenburg hat doch gezeigt wie sicher Wasserstoff sein
    > > kann.
    > > > Außerdem traue ich den Menschen die ich tagtäglich hinter dem Steuer
    > > sehe
    > > > zu, dass sie umsichtig fahren und auf die Sicherheit der aller anderen
    > > > Verkehrsteilnehmer achten. Also immer rein damit in die Autos und
    > > > Flugzeuge!
    > >
    > > Wasserstoff Tankstelle brennt:
    > > www.electrive.net
    > >
    > > Benzintankstelle brennt:
    > > www.youtube.com
    > > www.youtube.com
    > > de.sputniknews.com
    > >
    > > Auch die Transporte sind sicher:
    > > www.youtube.com
    > >
    > > Wenn ich mir das so anschaue, bin ich froh das Benzin so sicher ist.
    >
    > Ganz lieb - wenn du schon so was postest, dann bitte solltest du auch
    > angeben warum wo was brennt! Die Benzintankstellen brannten (auch der
    > Transporter) weil die Leute entweder mit Feuer hantierten - so eine
    > Zigarette muss ja immer sein! - oder weil Anlagen extrem überhitzten und
    > dadurch dann Benzindämpfe entzündet wurden! H-Tanksysteme sind 1. nie dicht
    > - no na Wasserstoff bekommt man kaum dazu in einem Behälter zu bleiben -
    > und 2. reicht schon eine lokale Erwärmung aus um eine Explosion
    > auszulösen!
    > Und da ist auch der große Unterschied zwischen Benzin und Wasserstoff -
    > Benzin brennt nicht, nur die Benzindämpfe und Wasserstoff explodiert zur
    > Gänze und das noch extrem leicht und unter extremer Hitze und
    > Druckentwicklung!!

    Tankstellenbesitzer?

  2. Re: Drcuktanks

    Autor: Shoopi 12.06.19 - 16:08

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach ja. Die 251 Mio. in Flammen aufgegangenen Tankstellen, die wie bei
    > Alarm für Cobra 11 explodiert sind, weil irgendjemand eine Zigarette
    > geraucht hat.
    >
    > Soll ich Dir was verraten? Ich hab sogar beim Betanken vom Rasenmäher
    > geraucht. Und ich hab sogar meine Kippe im Benzin ausgemacht.
    >
    > Warum?
    >
    > Weil nichts so übertrieben ist, wie die hirnlose Panikmache, die ständig
    > stattfindet. Dieser Panik blind folgend wurde sogar Telefonieren an der
    > Zapfsäule verboten, denn es könnte ja passieren, dass das Handy
    > herunterfällt, es eine kurze Kontaktunterbrechung am Akku des Handys gibt,
    > ein Abrissfunke entsteht, und Benzin (in dem scheinbar alles schwimmt)
    > Feuer fängt.
    >
    > Fehlfunktionen einer Zapfsäule? Neeeeeeein. Sowas kann gar nicht vorkommen
    > -.-

    Noch ein Tankstellenbetreiber?
    Mal Spaß beiseite: Weil du Verantwortungslos mit Brennstoffen in deinem Leben umgehst, bedeutet das nicht das diese Sicherheitsvorkehrungen Unsinn sind. Es geht immer darum, die Möglichkeiten zu verringern. Wenn dein Smartphone, von dem du die Finger gelangweilt beim tanken nicht wieder lassen konntest runter fällt und einen Brand verursacht, hast du nun einmal effektiv die Chance auf einen Unfall verdoppelt. So gäbe es in deinem Beispiel lediglich einen möglichen Schaden an der Zapfsäule. Typisch deutscher Michel klingt das hier eher für mich. "Muhuhu, ich soll mein Handy an der Tanke einstecken, samma hakt dit?! Die habn mir ja nischt zu sagn!! Ik roche im gartnschuppn un drüg de kippe im benzin aus! nie wat passiert!"

    Wenn ich dich als Nachbarn hätte, bei diesen trockenen Zeiten und dich so sehen würde - kannst du dir sicher sein das ich dich die Kippe aufessen lassen würde, bevor du mit einem Brand auch noch mein Grundstück, Leben und Familie gefährdest.

  3. Re: Drcuktanks

    Autor: Anonymer Nutzer 12.06.19 - 16:38

    ich würde noch hinzusetzen, dass h2 im gegensatz zu anderen üblichen kraftstoffen durch das meterial von tankwänden, verohrungen, schlauchungen und dichtungen wandert, da es die kleinste bekannte molekühlgroße besitzt, besonders kritisch ist, dass das zuvor durch die h2 durchwanderung aufgeqollenes material bei starken druckabfällen zerstört werden kann, wenn der wasserstoff nicht schnell genug aus diesem material wieder entweichen kann.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.06.19 16:39 durch ML82.

  4. Re: Drucktanks

    Autor: E-Mover 12.06.19 - 16:54

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > ...
    > Man kann Wasserstoff rein aus Ökostrom herstellen (wird aktuell nicht
    > gemacht, ist aber möglich),

    Da muss ich korrigieren: Wird gemacht, ist aber nicht sinnvoll weil sehr ineffizient.

    > es lässt sich zwar nur begrenzte Zeit
    > speichern, aber ein Speicher verliert anders als ein Akku nie an Kapazität
    > und ein Auto lässt sich damit schneller betanken als heute mit Benzin,
    > womit ein Tankstopp dann 5 Minuten und nicht zweimal 45 Minuten dauert für
    > die gleiche Strecke.

    Eine Wasserstofftankstelle kann mit der einen Zapfsäule, die man mit 1 Mio. EUR bauen kann, pro Stunde 7 Fahrzeuge abwickeln. Da möchte ich Dich mal sehen, wie Du auf Deiner Urlaubsfahrt in 5 Minuten nachtankst :-)

    > Außerdem kann man Wasserstoff mit einen Tanklaster
    > auch dorthin bringen, wo es zweistellige Mio-Beträge kosten würde eine neue
    > Starkstromleitung hin zu legen, denn nur weil eine Tankstelle aktuell Strom
    > hat, hat deren Zuleitung nicht automatisch die Kapazität demnächst 50
    > E-Autos auf den Parkplatz zeitgleich schnellladen zu können.

    Frag' mal bei VW nach, wie die das in den USA mit ihrem Ladenetz machen...
    Übrigens: Hast Du schon mal hinter 50 Autos an der Tankstelle gestanden?

    > Das einzige
    > Abfallprodukt das entsteht wenn so ein Auto durch ein Wohngebiet fährt ist
    > ein bisschen Wasserdampf.

    Stimmt! Aber das Platin für den BSZ-Katalysator und das Kobalt für den Akku wurden ja vorher schon im Kongo von Kindern abgebaut sowie das Lithium für den Akku unter Verwüstung der Atacama-Wüste in Chile ;-)

  5. Re: Drcuktanks

    Autor: onek24 12.06.19 - 16:59

    ML82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich würde noch hinzusetzen, dass h2 im gegensatz zu anderen üblichen
    > kraftstoffen durch das meterial von tankwänden, verohrungen, schlauchungen
    > und dichtungen wandert, da es die kleinste bekannte molekühlgroße besitzt,
    > besonders kritisch ist, dass das zuvor durch die h2 durchwanderung
    > aufgeqollenes material bei starken druckabfällen zerstört werden kann, wenn
    > der wasserstoff nicht schnell genug aus diesem material wieder entweichen
    > kann.

    Zitat:

    "Durch seine geringe Molekülgröße diffundiert Wasserstoff relativ gut durch eine Vielzahl von Materialien, sodass viele Materialien für die Tankhülle ungeeignet sind. Durch hohe Temperaturen und hohen Innendruck wird der Diffusionsprozess verstärkt. Durch Wasserstoffversprödung werden metallische Tankhüllen zusätzlich belastet. Bei Hüllen aus Kunststoff tritt dieser Effekt nicht auf.

    ...

    Die Probleme der Speicherung in Druckbehältern gelten heute als gelöst. Durch den Einsatz von neuen Materialien ist der effektive Schwund durch Diffusion stark verringert. "

    Quelle:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffspeicherung



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.06.19 17:00 durch onek24.

  6. Re: Ein Vorteil hat Wasserstoff

    Autor: Anonymer Nutzer 12.06.19 - 17:03

    also diesel musst du erst einmal angesteckt bekommen ... der gast nicht so leicht aus wie benzin, welches mit einem verdicker wie polysterol zu napalm wird ...

  7. Re: Drcuktanks

    Autor: Dwalinn 12.06.19 - 17:05

    Frei nach dem Motto obdachlose sollen sich doch einfach ein Haus kaufen? Wasserstoff hat viele Vorteile die sieht man halt nicht wenn die 50 gefahrenen Kilometer von der eigenen Solaranlage nachgeladen werden. Für Kleinwagen wird sich wasserstoff sicherlich nicht durchsetzen das heißt aber nicht das das eine Sackgasse ist

  8. Re: Drcuktanks

    Autor: Anonymer Nutzer 12.06.19 - 17:17

    Jain, schon einmalmal bei unter -20°C damit gearbeitet? Richtig rundum sicher gelöst ist das noch lange nicht, es gibt Breiten da sind -40°C im Winter keine Seltenheit - dabei wird Gusseisen zu Porzelan, und auch sonst elastische Kunststoffe vergleichsweise Spröde - und dann entlüfte mal nen Tank und damit die anliegenden Verbindungen schlagartig ... im günstigsten fall bemerkst du das und befüllst das System bis zur Klärung der Geräusche nicht wieder ... Jaja, Druck- und Temperaturunterschiede/Stress im Material sind des Ingeneurs größter Feind ...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 12.06.19 17:24 durch ML82.

  9. Re: Ein Vorteil hat Wasserstoff

    Autor: M.P. 12.06.19 - 17:18

    Also könnte das erneute Ansteigen der Benziner-Quote bei den Neuzulassung einen Anstieg der Todesfälle zur Folge haben....

    Ob das wohl mehr sind, als man durch die Feinstaub- und NOx-Reduktion durch die sinkende Diesel-Quote hereinholt?

  10. Re: Ein Vorteil hat Wasserstoff

    Autor: redmord 12.06.19 - 17:34

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also könnte das erneute Ansteigen der Benziner-Quote bei den Neuzulassung
    > einen Anstieg der Todesfälle zur Folge haben....
    >
    > Ob das wohl mehr sind, als man durch die Feinstaub- und NOx-Reduktion durch
    > die sinkende Diesel-Quote hereinholt?

    https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/abgas-diesel-fahrverbote/abgasnorm/test-euro-6d-temp/

  11. Re: Drucktanks

    Autor: Eheran 12.06.19 - 17:48

    >Aber das Platin für den BSZ-Katalysator und das Kobalt für den Akku wurden ja vorher schon im Kongo von Kindern abgebaut sowie das Lithium für den Akku unter Verwüstung der Atacama-Wüste in Chile ;-)
    Das Erdöl/Erdgas zerstört überall Regionen...
    Und das genutzte Fracking ebenso...
    Und der Abbau von Ölsanden ebenso...
    Und und und. Nur in noch VIEL(!) größeren Dimensionen als die genannten Sachen.

    Da reicht vermultlich schon EIN Tankerunglück aus, um diese Verwüstungen "wett" zu machen. Irgendwelche Katastrophen wie Deepwater Horizon sind ja völlig unfassbar gigantische Katastrophen, wo irgendwelche Abbauregionen oder so ein Witz sind.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.06.19 17:49 durch Eheran.

  12. Re: Drcuktanks

    Autor: Anonymer Nutzer 12.06.19 - 18:59

    das problem ist ja nicht die undichtigkeit, damit kann man bei eh zu betankenden systemen leben, der blackbird leckte am boden auch und flog trotzdem relativ dicht ... sondern der wasserstoff im material währed einer druckänderung, der dehnt sich einfach darin aus und zerreist dir ggf. auch dein irgendwas kunststoff dingens gemisch leichter als alles andere ... und hohe elastizitäten über ein breites specktum an temperaturen und schnellen temperaturänderungen in einem material oder verbundwerkstoff bereit zu halten ist bis heute ein problem.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.06.19 19:08 durch ML82.

  13. Re: Drucktanks

    Autor: /mecki78 12.06.19 - 19:13

    E-Mover schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >> Man kann Wasserstoff rein aus Ökostrom herstellen (wird aktuell nicht
    >> gemacht, ist aber möglich),
    >
    > Da muss ich korrigieren: Wird gemacht, ist aber nicht sinnvoll weil sehr
    > ineffizient.

    Wer macht das? Soweit ich weiß stellen alle großen Wasserstoffproduzenten aktuell Wasserstoff aus Erdgas her. Erdgas ist hauptsächlich Methan und das sieht so aus:


    Da lässt sich Wasserstoff abspalten und das ist viel kostengünstiger als alles andere, zumindest solange Erdgas so günstig bleibt wie es aktuell ist.

    > Eine Wasserstofftankstelle kann mit der einen Zapfsäule, die man mit 1 Mio.
    > EUR bauen kann, pro Stunde 7 Fahrzeuge abwickeln.

    Erstens stimmt das nicht:

    Ein H2 Lastwagen (19 Tonner von Hyundai, fährt mit Wasserstoff) tankt 7 Minuten und dem sein Tank fasst ein vielfaches eines normalen PKWs.

    https://www.nzz.ch/mobilitaet/auto-mobil/hyundai-bringt-1000-wasserstoff-lkw-in-die-schweiz-ld.1421569

    Ein Auto ist in 3-5 Minuten voll getankt, kann man hier nachlesen:

    https://www.e-mobilbw.de/files/e-mobil/content/DE/Publikationen/PDF/Wasserstoff-Infrastruktur%20fuer%20eine%20nachhaltige%20Mobilitaet%20-%20final_WEB.pdf

    Zweitens wären auch 8,5 Minuten Tankzeit (60 / 7 = 8,5) weit unter der Ladezeit eines E-Autos.

    Ein E-Schnelllader kann nicht einmal 2 Autos pro Stunde abfertigen und alleine die Stromzuleitungen kosten bereits Mio, da sind noch gar keine Ladesäulen aufgestellt. Denn nicht die Säulen sind das teure.

    > Frag' mal bei VW nach, wie die das in den USA mit ihrem Ladenetz machen...

    In den USA werden Kabel kreuz und quer über billigste Verteilersysteme gezogen, weswegen dort auch regelmäßig das Stromnetz zusammenbricht und ganze Stadtteile oder sogar Städte regelmäßig ohne Strom da stehen. In den USA gibt es mehr großflächige Stromausfälle die Woche als in Deutschland im ganzen Jahr.

    > Übrigens: Hast Du schon mal hinter 50 Autos an der Tankstelle gestanden?

    Und hinter 50 Stromern zu stehen, die sich um 4 Ladesäulen streiten geht also schneller? Erzähl.

    /Mecki

  14. Re: Ein Vorteil hat Wasserstoff

    Autor: E-Mover 12.06.19 - 20:26

    ML82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > also diesel musst du erst einmal angesteckt bekommen ... der gast nicht so
    > leicht aus wie benzin, welches mit einem verdicker wie polysterol zu napalm
    > wird ...

    Wusste ich es doch: Der Diesel ist die Lösung!

  15. Re: Drucktanks

    Autor: E-Mover 12.06.19 - 20:30

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Aber das Platin für den BSZ-Katalysator und das Kobalt für den Akku wurden
    > ja vorher schon im Kongo von Kindern abgebaut sowie das Lithium für den
    > Akku unter Verwüstung der Atacama-Wüste in Chile ;-)
    > Das Erdöl/Erdgas zerstört überall Regionen...
    > Und das genutzte Fracking ebenso...
    > Und der Abbau von Ölsanden ebenso...
    > Und und und. Nur in noch VIEL(!) größeren Dimensionen als die genannten
    > Sachen.
    >
    > Da reicht vermultlich schon EIN Tankerunglück aus, um diese Verwüstungen
    > "wett" zu machen. Irgendwelche Katastrophen wie Deepwater Horizon sind ja
    > völlig unfassbar gigantische Katastrophen, wo irgendwelche Abbauregionen
    > oder so ein Witz sind.

    Lieber Eheran,
    den Sarkasmus in meinem Kommentar hast Du hoffentlich wahrgenommen???

  16. Re: Drucktanks

    Autor: E-Mover 12.06.19 - 20:48

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > E-Mover schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >> Man kann Wasserstoff rein aus Ökostrom herstellen (wird aktuell nicht
    > >> gemacht, ist aber möglich),
    > >
    > > Da muss ich korrigieren: Wird gemacht, ist aber nicht sinnvoll weil sehr
    > > ineffizient.
    >
    > Wer macht das? Soweit ich weiß stellen alle großen Wasserstoffproduzenten
    > aktuell Wasserstoff aus Erdgas her. Erdgas ist hauptsächlich Methan und das
    > sieht so aus:
    >
    > upload.wikimedia.org
    > Da lässt sich Wasserstoff abspalten und das ist viel kostengünstiger als
    > alles andere, zumindest solange Erdgas so günstig bleibt wie es aktuell
    > ist.
    >
    > > Eine Wasserstofftankstelle kann mit der einen Zapfsäule, die man mit 1
    > Mio.
    > > EUR bauen kann, pro Stunde 7 Fahrzeuge abwickeln.
    >
    > Erstens stimmt das nicht:
    >
    > Ein H2 Lastwagen (19 Tonner von Hyundai, fährt mit Wasserstoff) tankt 7
    > Minuten und dem sein Tank fasst ein vielfaches eines normalen PKWs.
    >
    > www.nzz.ch
    >
    > Ein Auto ist in 3-5 Minuten voll getankt, kann man hier nachlesen:
    >
    > www.e-mobilbw.de
    >
    > Zweitens wären auch 8,5 Minuten Tankzeit (60 / 7 = 8,5) weit unter der
    > Ladezeit eines E-Autos.
    >
    > Ein E-Schnelllader kann nicht einmal 2 Autos pro Stunde abfertigen und
    > alleine die Stromzuleitungen kosten bereits Mio, da sind noch gar keine
    > Ladesäulen aufgestellt. Denn nicht die Säulen sind das teure.
    >
    > > Frag' mal bei VW nach, wie die das in den USA mit ihrem Ladenetz
    > machen...
    >
    > In den USA werden Kabel kreuz und quer über billigste Verteilersysteme
    > gezogen, weswegen dort auch regelmäßig das Stromnetz zusammenbricht und
    > ganze Stadtteile oder sogar Städte regelmäßig ohne Strom da stehen. In den
    > USA gibt es mehr großflächige Stromausfälle die Woche als in Deutschland im
    > ganzen Jahr.
    >
    > > Übrigens: Hast Du schon mal hinter 50 Autos an der Tankstelle gestanden?
    >
    > Und hinter 50 Stromern zu stehen, die sich um 4 Ladesäulen streiten geht
    > also schneller? Erzähl.

    Schön, dass Du einem Ingenieur für technische Chemie die Strukturformel von Methan näher bringst! Danke dafür!

    Die Wirkzusammenhänge in einer Kette von chemischen Prozessen und vor allem den Wirkungsgrad möchte ich Dir auch gar nicht weiter erklären. Nur so viel: Batterieproduktion ist umweltbelastend, keine Frage! Alle Formen von Mobilität belasten die Umwelt in irgendeiner Form. Noch viel umweltbelastender sind aber ineffiziente Verfahren von Energieumwandlung. Und die Praktikabilität von Schnellladestationen kannst Du offensichtlich nicht beurteilen, denn bei 8-24 Stalls und einer praktikablen Ladezeit von 20 Min. bist Du bei 24 bis 72 Autos Durchsatz pro Stunde (ja, das ist die berühmte Plutimikation ;-)). Ist das mehr als 7???

    Und zu glauben, dass man irgendwo im Nirvana mit schlechtem Stromnetz jemals 50 Autos gleichzeitig mit >100KW wird laden müssen ist etwas naiv.

    Aber ich verstehe das schon: H2-Technologie ist für Innovationsbremsen einfach noch weit genug weg. Das kann man toll finden ohne handeln zu müssen...

    Edit: Nicht falsch verstehen bitte! Niemand muss handeln, wenn es für seinen persönlichen Anwendungsfall gerade nicht passt (Kosten, Lademöglichkeiten, etc.). Aber dieses ständige Genöhle und hervorzaubern von Alternativen, die man selbst in Wirklichkeit gar nicht unterstützt ist schon merkwürdig. Kauf Dir ein H2-Auto und berichte über Deine Erfahrungen. Das wäre spannend!



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 12.06.19 20:57 durch E-Mover.

  17. Re: Drucktanks

    Autor: ChMu 12.06.19 - 21:14

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > E-Mover schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >> Man kann Wasserstoff rein aus Ökostrom herstellen (wird aktuell nicht
    > >> gemacht, ist aber möglich),
    > >
    > > Da muss ich korrigieren: Wird gemacht, ist aber nicht sinnvoll weil sehr
    > > ineffizient.
    >
    > Wer macht das?

    ZB die Firma welche die explodierte Zapfsaeule betreibt? Oder Total in Deutschland? Wird vor Ort erzeugt, an der Tankstelle.

    >
    > > Eine Wasserstofftankstelle kann mit der einen Zapfsäule, die man mit 1
    > Mio.
    > > EUR bauen kann, pro Stunde 7 Fahrzeuge abwickeln.

    > Erstens stimmt das nicht:
    >
    > Ein H2 Lastwagen (19 Tonner von Hyundai, fährt mit Wasserstoff) tankt 7
    > Minuten und dem sein Tank fasst ein vielfaches eines normalen PKWs.
    >
    > www.nzz.ch
    >
    > Ein Auto ist in 3-5 Minuten voll getankt, kann man hier nachlesen:
    >
    > www.e-mobilbw.de

    Es geht nicht um die Tankzeit, sondern die Zeit das Reservoir auf der Tankstelle wieder zu fuellen. 7 Fahrzeuge die Stunde ist extreem optimistisch und auch nur einmal moeglich. Dann muss der Tank gefuellt werden, dh neuer Wasserstoff muss erzeugt werden. Da man Wasserstoff schwer lagern kann, muss er relativ schnell genutzt werden. Realistisch sind 3 Autos die Stunde, ueber den Tag gerechnet. Das sagt jedenfalls Total an seiner Zapfsaeule.
    >
    > Zweitens wären auch 8,5 Minuten Tankzeit (60 / 7 = 8,5) weit unter der
    > Ladezeit eines E-Autos.

    Wie gesagt, das waere ein extreem grosser Tank und der waere nach 7 Autos dann leer. Die naechsten 7 Autos muessen dann eben warten bis der Tank wieder voll ist. Das kann dauern.
    >
    > Ein E-Schnelllader kann nicht einmal 2 Autos pro Stunde abfertigen und
    > alleine die Stromzuleitungen kosten bereits Mio, da sind noch gar keine
    > Ladesäulen aufgestellt. Denn nicht die Säulen sind das teure.

    Das waere mir neu. Unser lokaler Schnell Lader am Aldi hat 22000 Euro gekostet, ich habe nachgefragt. Mit allem. Einschliesslich MwSt. Da haengt ein CCS Kabel mit 50kW dran, ein CHAdeMo Kabel mit 50kW und ein normaler Stecker mit 22kW. Die letzte Wasserstoff Tankstelle in Deutschland (weiter oben verlinkt) hat 2,2Mio gekostet, davon eine knappe Mio an Subvention. Man koennte also 100 dieser Schnell Lader aufstellen fuers gleiche Geld. Viel Platz auf so einem Parkplatz.
    Unser Tesla Supercharger wird gerade ausgebaut von 8 auf 24 Stationen welche dann jede einzelne bis zu 250kW abgeben soll (kein teilen mehr) momentan kommen 130kW raus. Um die 400km eines Wasserstoff Autos zu laden, brauchst Du damit keine 20min. Ich verliere also etwa 13min pro Langstecken Ladung (normalerweise wird der Wagen ja zu Hause geladen und ist eh immer voll, Schnell Lader werden nur auf Langstrecke gebraucht, bei mit vieleicht 1 Mal, alle paar Jahre).gegenueber dem H2 Wagen.
    Allerdings stimmt diese Rechnung nicht. Steckdosen hast Du ueberall, Schnell Lader wachsen wie Pilze aus dem Boden (ok, nicht in Deutschland, aber im Rest der Welt) und H2 Tankstellen gibt es kaum, selber herstellen geht zwar, es gibt eine Heimstation fuer etwa 30000 Euro mit der Du 50km am Tag erzeugen kannst mit Strom der in BEV fuer 300km reichen wuerde, aber alleine das Genehmigings Verfahren ist ziemlich abtoernend.
    Das Problem ist, ein H2 Auto MUSST Du tanken, Du brauchst eine Tankstelle in Deiner Naehe. Die Chance dazu ist sehr gering, wie man an den verkauften Fahrzeugen bezw genutzten Fahrzeugen (die werden idR verleast) sehen kann. Electro Fahrzeuge, BEVs, koennen an jeder Steckdose geladen werden, die Zeit dafuer ist unwichtig, normalerweise stehen Autos ueber 23h am Tag rum. Diese Obsession mit Schnell Ladern ist sinnlos, flaechendeckende Schuko wuerde reichen. Und das kostet keine Millionen. Ich lade ausserhalb nur wenns moeglich ist und gratis angeboten wird. Ansonsten lade ich ueber Nacht zu Hause.


    >
    > > Frag' mal bei VW nach, wie die das in den USA mit ihrem Ladenetz
    > machen...
    >
    > In den USA werden Kabel kreuz und quer über billigste Verteilersysteme
    > gezogen, weswegen dort auch regelmäßig das Stromnetz zusammenbricht und
    > ganze Stadtteile oder sogar Städte regelmäßig ohne Strom da stehen. In den
    > USA gibt es mehr großflächige Stromausfälle die Woche als in Deutschland im
    > ganzen Jahr.

    Aber nicht weil dort electro Autos laden, sondern weil Tornados oder Hurricanes die Infrastruktur zerstoeren. Die ist aber billigst und schnell wieder aufgebaut und damit guenstiger als teuer Erdarbeiten zu machen, das lohnt einfach bei den Distancen nicht.
    In den Staedten sind Stromausfaelle eher selten.
    >
    > > Übrigens: Hast Du schon mal hinter 50 Autos an der Tankstelle gestanden?
    >
    > Und hinter 50 Stromern zu stehen, die sich um 4 Ladesäulen streiten geht
    > also schneller? Erzähl.

    Der groesste Charger an dem ich mal war hatte 40 Stalls, davon war die Haelfte leer. Wie gesagt, von 100 H2 Autos muessen alle 100 an die Tankstelle. Von 100 BEVs vieleicht 2. Warum mit vollem Auto an eine Charge Station fahren? Das ist die grosse Ausnahme. Dann kostet das H2 Auto auch noch mehr, sehr viel mehr.

  18. Re: Ein Vorteil hat Wasserstoff

    Autor: das_mav 12.06.19 - 21:33

    E-Mover schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ML82 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > also diesel musst du erst einmal angesteckt bekommen ... der gast nicht
    > so
    > > leicht aus wie benzin, welches mit einem verdicker wie polysterol zu
    > napalm
    > > wird ...
    >
    > Wusste ich es doch: Der Diesel ist die Lösung!

    Der war als effizientester Verbrennungsmotor schon immer die Lösung. Man müsste nur Öle aus nachwachsenden Rohstoffen in großer Zahl zur Verfügung haben, dann wären die Energie- und Umweltsorgen per se verschwunden. Fettsäuremethyester wäre in der Theorie der beste Treibstoff überhaupt.

    Dieser ganze Wasserstoff/CNG/LNG Unsinn kann mich mal gepflegt.
    Dieselmotoren fährt mit Plastikmüll oder Pflanzen und Tierfetten, brennt nicht wirklich, da gehört schon Absicht dazu, ist überall verfügbar, billig herzustellen und zu tranportieren und seit mehr als 100 Jahren bekannt in den größten und Leistungsstärksten Maschinen des Planeten im Einsatz. Dazu imgrunde 0,0 Umweltgefährlich wenn er doch mal ausläuft.
    Nicht falsch verstehen: Ich spreche nicht vom aus Erdöl produzierten Diesel - sondern primär dem Fettsäuremethylester, dessen Subventionierung in 2013 aber aufgegeben wurde [auch] weil wieder mal spekulative Spinner Brandrodungen und andere Umweltvergehen für Anbauflächen und damit schnelle Profite als Nachhaltigkeit unterstützten und man sich damit nicht auch noch rumärgern wollte wenn die Petroindustrie sowieso kein Interesse an sowas hat. Ganze Länder könnten unabhängig sein, das geht natürlich gar nicht. Nun lebt er mit bis zu 7% Anteil im normalen Diesel weiter, ein Ausbaufähiges Ziel wäre die stetige Erhöhung dieses Wertes gewesen + ein reales dazu. Damit sind wir schon wieder am Anfang: Kein anderer Treibstoff überwiegt die Vorteile von einem aus Müll und Pflanzen produzierten. Selbst Elektro kann einpacken wenn dafür Kernenergie im Strommix steckt, oder glaubt hier irgendjemand die Menschheit interessiert es ob ihr E-Fahrzeug Ökostrom oder Atomstrom getankt hat wenn der Preisunterschied 100% beträgt?

    Wasserstoff wäre natürlich auch ein guter Treibstoff, aber ist absolut zu sensibel und bei weitem nicht Leistungsfähig genug für mehr als einen 1T schweren Cityflitzer. Damit 40/4000 oder gar 40000 Tonnen (LKW/Zug/Schiff) zu bewegen ist mehr als Realitätsfern.

    Dass das Dass mit das verwechselt wird, führt irgendwann dazu, dass das Dass das nicht mehr erträgt und dass das Dass das Das dann tötet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.06.19 21:38 durch das_mav.

  19. Re: Drcuktanks

    Autor: AllDayPiano 12.06.19 - 22:28

    Herrlich wie die deutschen Stefans immer meinen, dass sie binnen 10 Sätzen einen andren Pseudo-Analysieren können...

  20. Re: Drcuktanks

    Autor: AllDayPiano 12.06.19 - 22:32

    Es gibt ja auch nur genau ein einziges Fahrzeug das für alle Regionen dieser Welt gleichermaßen geeignet ist... merkst du was?!

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