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Drcuktanks

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  1. Re: Drcuktanks

    Autor: tribal-sunrise 12.06.19 - 23:25

    > ... Wenn man in BW wohnt und nicht weit
    > weg fahren will.

    Das war EIN Beispiel. 2017. Quasi ein Prototyp. Die ersten E-Ladesäulen haben wieviel gekostet? Und waren wie effizient? Aktuell gibt es ca. 60 Tankstellen, Ausbau auf 400 ist geplant. Auch die e Mobilität hat mal angefangen.

    > in der gleichen Zeit,

    Ohne die Reichweite eines Brennstoffzellenfahrzeugs. In 5 Minuten ‚tankt‘ man in ein e Auto nicht mehrere 100km. Wir brauchen weiterhin sinnvolle Alternativen für die Langstrecke und das ist nunmal nicht das E-Auto und wird es auch niemals sein!

    > Der Mirai ... Faktor 3 teurer

    Quelle? Nebenbei wäre das EIN Beispiel. Es gibt mehr Autos auf dem Markt als nur den Mirai. Und auch hier gilt wie überall -> die Masse macht’s. Würden H2 Autos in Grossserie wie meinetwegen der C-Klasse oder eines 3er BMW vom Band laufen würde kein Mensch mehr über Kosten reden.

    > Wenn man zu lange parkt uebrigends auch.

    Quelle? Grund?

    > Da weiss man
    > was man hat.

    Exakt. Eine ökologische Alternative die sicherlich an kleinen Punkten noch optimiert werden kann aber jetzt schon umweltfreundlicher ist wie reine E-Autos mit Akkus >100kWh

  2. Re: Drcuktanks

    Autor: Anonymer Nutzer 13.06.19 - 00:48

    es bleibt eine im weitem ausmaß unerprobte technologie, dass sollte möglichst gleichermaßen in der arktis laufen wie in equatornähe, ansonsten muss man sich an verschiedene systeme für verschiedene klimazonen gewöhnen, in betrieb, unterhalt, wartung, konstruktion ... oh oh oh oh, das wird allgemein in jeder beziehung teuerer als angenommen ... es bleibt h2 stellt deutlich höhere material- und kompetenz-anforderungen an die dies verwendenden systembetreiber als z.b diesel-aggregate oder elektro-akkus, einfacher ist definitiv was anderes.

    managebar, sicher, unter günstigen bedingungen, unter allen umständen, eher weniger ...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.06.19 00:57 durch ML82.

  3. Re: Drcuktanks

    Autor: tribal-sunrise 13.06.19 - 00:53

    Dann versuch‘ mal bei -40 Grad Akkutemperatur ein e-Auto zu bewegen. ;-) Natürlich gibt es immer Sonderfälle etc. Es gibt keine Fortbewegungsart die weltweit unter allen Bedingungen zu 100% perfekt ist.

  4. Re: Drcuktanks

    Autor: Anonymer Nutzer 13.06.19 - 01:06

    bei z.b. diesel wird das system einfach mit einer offenen flamme auf betriebstemperatur gebracht, bevor es sich selbst zu heizen vermag, oder gehalten damit es gar nicht erst einfriert(der kraftstoff ist sonst wachsartig) und jeder zeit anspringen kann.

    der akku vergleich war nicht angestrebt, oder schon einmal unter einem lipo feuer gemacht?

  5. Re: Drcuktanks

    Autor: ChMu 13.06.19 - 02:18

    tribal-sunrise schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > ... Wenn man in BW wohnt und nicht weit
    > > weg fahren will.
    >
    > Das war EIN Beispiel. 2017. Quasi ein Prototyp. Die ersten E-Ladesäulen
    > haben wieviel gekostet? Und waren wie effizient? Aktuell gibt es ca. 60
    > Tankstellen, Ausbau auf 400 ist geplant. Auch die e Mobilität hat mal
    > angefangen.

    Ausbau auf 400 ist geplant? Wirklich? WOW. Was soll das? Die e-Mobilitaet hat auch mal angefangen? Ja klar, nur das man die Autos damals, wie heute, zu Hause in der Garage aufladen konnte. Ladestationen sind ein Bonus, nicht wie bei H2 ein Muss. Uebrigends werden H2 Tankstellen nicht billiger, ganz im Gegenteil. Steckdosen dagegen werden eigendlich seit Jahrzehnten relativ einfach an die Wand (oder Saeule) geschraubt.
    >
    > > in der gleichen Zeit,
    >
    > Ohne die Reichweite eines Brennstoffzellenfahrzeugs. In 5 Minuten
    > ‚tankt‘ man in ein e Auto nicht mehrere 100km. Wir brauchen
    > weiterhin sinnvolle Alternativen für die Langstrecke und das ist nunmal
    > nicht das E-Auto und wird es auch niemals sein!

    Warum nicht? Was ist dieses ewige Langstrecken Gerede? 0,4% der Wagen fahren Langstrecke. Klar, dafuer kann man eine Loesung finden. Fuer den Rest, also 99,6%, waeren 400Tankstellen welche auf Kraft 5 Autos die Stunde abfuellen koennen, keine Loesung. Mal ganz davon abgesehen, das Du bei “Langstrecke” schnell aus Deutschland raus bist, und dann? Tip: Steckdosen gibt es Weltweit.
    >
    > > Der Mirai ... Faktor 3 teurer
    >
    > Quelle? Nebenbei wäre das EIN Beispiel. Es gibt mehr Autos auf dem Markt
    > als nur den Mirai. Und auch hier gilt wie überall -> die Masse
    > macht’s. Würden H2 Autos in Grossserie wie meinetwegen der C-Klasse
    > oder eines 3er BMW vom Band laufen würde kein Mensch mehr über Kosten
    > reden.

    Niemand wird die Dinger je en Masse produzieren, das geht gar nicht. Der Stack ist teuer, sehr teuer und ist in den letzten 40 Jahren nicht billiger geworden. Der Mirai kostet knapp 80000 Euro und Toyota soll bis zu 40000Euro zubuttern, Teil des Subventions Programs in Japan. Aber selbst das hilft nicht. Dazu kommt, das der Stack eine limitierte Lebensdauer hat, zwischen 80000 und 120000km. Was nicht besser wird, weswegen H2 Autos idR geleast werden. Fuer regulaere Wagen fuer Privat Leute ist die Technik nicht geeignet. Auch Mercedes verkauft seine paar hundert SUVs nicht. Im Motherland Japan wird die Wasserstoff Inniziative schon wieder runtergefahren, zugunsten von BEVs. Es wird sich auf das Nutzfahrzeug Segment konzentriert, sowie die Gebaeude Heizung,dort hat Wasserstoff durchaus eine Zukunft.

    > > Wenn man zu lange parkt uebrigends auch.
    >
    > Quelle? Grund?

    Diffusion. Auch die jetzigen, sehr teuren, Tanks sind immer noch nicht dicht.
    >
    > > Da weiss man
    > > was man hat.
    >
    > Exakt. Eine ökologische Alternative die sicherlich an kleinen Punkten noch
    > optimiert werden kann aber jetzt schon umweltfreundlicher ist wie reine
    > E-Autos mit Akkus >100kWh

    In kleinen Punkten? Also dem 3-5 fachen Energie Verbrauch, der limitierten Lebensdauer, dem doppelten bis dreifachen Preis, dem nicht vorhandenen sondern geplantem Ladenetz, welches zwingend notwendig ist?
    Wofuer? All diese Nachteile fuer was? Um 15Min beim Laden zu sparen? Zwei mal im Jahr wenn man weiter als 400-500km am Stueck fahren will? Waehrend man den Rest des Jahres mit dem H2 Wagen staendig auf Zapfsaeulen Suche ist wenn das Batterie Auto nebenbei in der Garage laedt? Uebrigends hat mein Model 3 nur eine 75kWh Batterie und kommt trotzdem locker 400km weit und weiter. Und kostet gut die Haelfte des Mirai (alles andere ist noch teurer) wobei der Mirai kleiner, enger und schlechter ausgestattet ist. Und nein, er wird nicht guenstiger. Wenn die Subventionen wegfallen, duerften H2 Autos noch um einiges im Preis steigen.
    Busse, ok (momentan 4mal mehr als Diesel, doppelt so viel wie Batterie) Lastwagen, ok, momentan 5 Mal ueber Diesel, 4 mal ueber Batterie. Schiffe? Flugzeuge? Wer weiss. Autos? Nein.

  6. Re: Drcuktanks

    Autor: Eheran 13.06.19 - 07:49

    >Diffusion. Auch die jetzigen, sehr teuren, Tanks sind immer noch nicht dicht.
    So wenig ich auch vom Wasserstoffauto halte, aber die Verluste sollten inzwischen ziemlich gering sein.

  7. Re: Drcuktanks

    Autor: AllDayPiano 13.06.19 - 09:19

    Und selbst wenn die Verluste höher wären: Wenn der Strom dafür aus regenerativen Quellen gewonnen wird, ist es immernoch besser, als das, was jetzt gemacht wird.

  8. Re: Drcuktanks

    Autor: DeathMD 13.06.19 - 09:48

    Auch bei größeren Wagen wird sich Wasserstoff nicht durchsetzen, aber mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit im Güterverkehr und das ist auch gut so.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

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  9. Re: Drcuktanks

    Autor: DeathMD 13.06.19 - 09:49

    Immer noch schlechter und teurer als den Strom direkt zu "tanken" und das wird auch so bleiben.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  10. Re: Drcuktanks

    Autor: E-Mover 13.06.19 - 09:58

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und selbst wenn die Verluste höher wären: Wenn der Strom dafür aus
    > regenerativen Quellen gewonnen wird, ist es immernoch besser, als das, was
    > jetzt gemacht wird.

    Dass Strom regenerativ erzeugt werden sollte ist ja ein "low brainer". Hier reden wir jedoch darüber, was dann damit gemacht wird und wie effizient das ist. Und jetzt fang bitte nicht wieder damit an, dass die Effizienz ja egal ist, weil es regenerativ erzeugter Strom ist: Solange wir noch nicht 100% regenerativen Strom und davon noch zu viel haben ist das natürlich NICHT egal. Für diese Erkenntnis muss man ja wohl kein Ingenieur sein.

  11. Re: Drcuktanks

    Autor: DeathMD 13.06.19 - 10:09

    Selbst dann wenn man schon 100% erneuerbare Energie hat, ist es im Grunde nicht egal, weil ich eben dementsprechend mehr Stromerzeuger brauche, um dieses unsinnige Umwandeln von Strom zu Wasserstoff und wieder zurück ausgleichen zu können. Sprich mehr Fläche geht für Photovoltaik drauf und man wird auch mehr Windparks brauchen und die entstehen eben auch nicht aus Luft und Liebe.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

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  12. Re: Drcuktanks

    Autor: AllDayPiano 13.06.19 - 10:17

    Den größten Fehler in ihren Annahmen, den so ziemlich aktuell fast jeder macht, ist die Tatsache, dass es gar nicht darum geht, ein 1:1 Substitut für einen Verbrenner zu finden. Dafür sind die Anforderungen viel zu verschieden, und bisherige Verbrennungsmotoren viel zu universell, im Gegensatz zu den xEVs.

    In erster Linie ist ja das Ziel der Verkehrswende, die Verbrennung von Kraftstoff aus nicht-nachhaltigen Quellen zu verringern.

    Das kann geschehen durch Wasserstoffautos UND Erdgasfahrzeuge UND Elektroautos UND Biodieseln UND einem weiterhin bestehenden Anteil konventioneller Verbrenner.

    Aktuell haben wir 99% fossile Verbrennung (oder mehr oder weniger, die Größenordnung stimmt prinzipiell) und DIESE Zahl muss sinken. WIE das erreicht wird, ist absolut zweitrangig.

    Und so wird es verschiedene Konzepte PARALLEL geben müssen, weil jeder ANDERE Anforderungen hat, die durch kein Fahrzeug bisher ALLE gedeckt werden können.

  13. Re: Drcuktanks

    Autor: DeathMD 13.06.19 - 10:35

    Nur scheinen viele zu vergessen, dass die Langstreckentauglichkeit eine Anforderung ist, die nur einen kleinen Bruchteil betreffen. Die Brennstoffzelle und ein Tankstellenssytem für diese, macht daher für PKWs einfach keinen Sinn. Hinzu kommt der enorme Platzbedarf eines Stacks samt Tank. Ein Mirai ist zwar von außen eine Limousine aber in etwa so praxistauglich wie ein Kleinwagen. Rückbank umlegen ist nämlich nicht drinnen, du hast also in einer Limousine das Kofferraumvolumen eines Ford Fiestas, das zum Preis eines Tesla S (ohne Zuschüsse seitens Toyota wäre sogar das Performance Modell samt Ludicrous Modus und allem Drum und Dran günstiger) und von den Kosten für den Kraftstoff fange ich erst gar nicht an. Wer soll das bitte freiwillig kaufen?

    Will man dann die Reichweite weiter erhöhen und baut noch größere Tanks ein, bleibt von einer Limousine ein VW Up übrig. Ich soll also in Zukunft für eine Limousine bezahlen, wovon mir ein VW Up übrig bleibt und um diesen betreiben zu können, müssen wir auch noch 4 - 5 Mal so viel Strom erzeugen, diese Infrastruktur muss auch gebaut werden und das weil 0,4 % Langstrecken zurücklegen und gerne an Tanken herumstehen. In welcher Welt macht das Sinn?

    Im LKW hat man Platz aber das Gewicht eines großen Akkus wirkt sich negativ auf die Ladung aus, da macht eine Brennstoffzelle Sinn. Auf großen Containerschiffen könnte man den Wasserstoff direkt aus Meerwasser erzeugen und auch dort würden sich große Akkus negativ auf die Zuladung auswirken, deshalb macht auch dort die Brennstoffzelle Sinn.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

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    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.06.19 10:41 durch DeathMD.

  14. Re: Drcuktanks

    Autor: Dwalinn 13.06.19 - 10:56

    Durchsetzen sicherlich nicht, dort wird es aber sicher ein paar Modelle geben für Fernfahrer. Ich würde ja Erdgas bevorzugen aber so richtig durchstarten will das nicht obwohl es schon heute praxistauglich ist.

  15. Re: Drcuktanks

    Autor: DeathMD 13.06.19 - 11:12

    Ja das mag durchaus sein, dass es sein paar Modelle geben wird. Werden dann vermutlich eher als Firmenwagen eingesetzt, aber auch dann wird die Frage bleiben, wie konkurrenzfähig und praxistauglich sie sein werden. Es gibt nichts Schlimmeres als einen Außendienstmitarbeiter der nicht zum Kunden kommt, weil es in Hintertupfing im Sausal weit und breit keine H2 Tanke gibt, außerdem bleibt die Entwicklung der Akkus auch nicht stehen. Bin gespannt was die Feststoffakkus bringen, wenn man damit auf 800 - 1000 km in größeren PKWs kommt, ist auch dort die Brennstoffzelle tot, bevor sie wirklich Anlauf nehmen konnte.

    Wie gesagt, für mich macht sie nur im Warenverkehr Sinn und von daher würde die Brennstoffzelle ja eine sehr große und wichtige Rolle einnehmen, nur im Individualverkehr wird es wohl nichts.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

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  16. Re: Drcuktanks

    Autor: Dwalinn 13.06.19 - 11:40

    Feststoffakkus sollen sich ja leider verspätet und die erste Generation wird auch kaum alle Vorteile ausspielen können. Ich vermute zumindest das mein nächster eher ein Hybrid ist, wobei ich wohl eher einen gebrauchten kaufen würden. Ein neuer sollte min 15 Jahre halten, eher mehr sofern sich mein fahrprofil nicht stark ändert.

  17. Re: Drcuktanks

    Autor: Auric 13.06.19 - 11:41

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Auf großen
    > Containerschiffen könnte man den Wasserstoff direkt aus Meerwasser erzeugen
    > und auch dort würden sich große Akkus negativ auf die Zuladung auswirken,
    > deshalb macht auch dort die Brennstoffzelle Sinn.

    Das musst Du mir erklären, Die Schiffe erzeugen ihren Wasserstoff aus Meerwasser mit welcher Energie?

    freie Energie??

    Ich könnte mir vorstellen dass solche Schiffe in Zukunft mit Flüssigsalz (MSR) Reaktoren betrieben werden, aber diese Energie werden die sicher nicht zur Wasserstofferzeugung verdummbeuteln.

  18. Re: Drcuktanks

    Autor: DeathMD 13.06.19 - 12:08

    https://www.golem.de/news/katamaran-energy-observer-kaffee-zu-kochen-heisst-zwei-minuten-spaeter-anzukommen-1905-141166.html

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

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  19. Re: Drcuktanks

    Autor: DeathMD 13.06.19 - 12:11

    Der nächste wird noch ein Benziner, aber danach vermutlich ein reines E-Auto. Hybrid macht für mich eigentlich keinen Sinn, wenn ich mal weitere Strecken fahre, mache ich gerne Pausen, weil ich es nicht so gewohnt bin.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

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  20. Re: Drcuktanks

    Autor: tribal-sunrise 13.06.19 - 12:40

    > nur das man die Autos damals, wie heute,
    > zu Hause in der Garage aufladen konnte

    Klar geht das. An der Haushaltssteckdose aber nicht in sinnvollen Zeiträumen. Erst recht nicht bei Fahrzeugen >100kWh - ein Leaf würde zu Hause (ohne Wallbox etc.) bereits > 20 Stunden laden!

    > Ladestationen sind ein Bonus, nicht
    > wie bei H2 ein Muss.

    Ich gebe zu es ist ein Bonus dass man auch ohne sie im Notfall auskommt. Wie oben bereits gesagt sehe ich sie aber trotzdem als ‚Pflicht‘ wenn man vernünftig, schnell und effizient laden will. Der Strom der zu Hause in der Garage ‚getankt’ wird hat nebenbei auch in den meisten Haushalten ohne eigene Photovoltaik noch einen viel zu hohen Anteil an Kohlestrom was sich ‚dank‘ Politik und Trassenproblematik auch nicht so schnell ändern wird.

    > Uebrigends werden H2 Tankstellen nicht billiger, ganz
    > im Gegenteil.

    Wenn man etwas in Serie produziert wird es selbstverständlich günstiger das ist nicht anders wie bei allen anderen Gütern auf diesem Planeten.

    > Was ist dieses ewige Langstrecken Gerede?

    Quelle? Ab wann definierst Du Langstrecke? Für mich fängt bezogen auf die e-Mobilität (!) Langstrecke da an wo der Akku eines Fahrzeugs so groß ist dass sein CO2 Rucksack mehr als drei Jahre braucht um abgebaut zu werden. Das ist unter Umweltaspekten einfach nicht mehr sinnvoll. 20-40kWh für die normalen pendelerstrecken

    > Klar, dafuer kann man eine Loesung finden.

    Welche denn? H2 ist es Deiner Meinung nach ja nicht.

    > also 99,6%, waeren 400Tankstellen welche auf Kraft 5 Autos die Stunde
    > abfuellen koennen, keine Loesung. Mal ganz davon abgesehen, das Du bei
    > “Langstrecke” schnell aus Deutschland raus bist, und dann?

    Du kannst nicht davon ausgehen dass jede Tankstelle nur einen Zapfhahn hat und die Technik sich nicht weiterentwickelt. Nach der These würdest Du hätten wir heute auch nur einen Stecker an jeder e Ladesäule und würden in 10 Stunden den Akku nicht vollbekommen.

    Also ich fahre im Jahr zwischen 60 und 70.000km und das zu 99% innerhalb Deutschland. Mit einem e Auto komme ich da nicht weit. Das ist völlig untauglich. Da hilft es auch nicht überall eine Steckdose zu haben.

    > Niemand wird die Dinger je en Masse produzieren, das geht gar nicht. Der
    > Stack ist teuer, sehr teuer und ist in den letzten 40 Jahren nicht billiger
    > geworden.

    Natürlich geht das wenn man damit anfängt.

    > Diffusion. Auch die jetzigen, sehr teuren, Tanks sind immer noch nicht
    > dicht.

    Was ich bislang dazu gelesen habe beschränkt sich auf extreme Temperaturbereiche und selbst dann verliert man hier ja nicht das h2 so dass man dabei zuschauen kann. Vielleicht relevant wenn man ein Auto mit leerem Tank abstellt und dann 8 Wochen in Urlaub fährt? Ohne Quellen und zahlen nicht nachvollziehbar.

    > In kleinen Punkten? Also dem 3-5 fachen Energie Verbrauch, der limitierten
    > Lebensdauer, dem doppelten bis dreifachen Preis, dem nicht vorhandenen
    > sondern geplantem Ladenetz, welches zwingend notwendig ist?

    Nochmal, irgendwann muss man eben anfangen über Alternative nachzudenken. Die Emobilität ist nicht die Lösung aller unserer Probleme sondern in Maßen eingesetzt ein kleiner Teilaspekt eines Gesamtpakets aus alternativen zu fossilen Energieträgern.

    > Wofuer? All diese Nachteile fuer was? Um 15Min beim Laden zu sparen?

    15 Minuten sind ziemlich unrealistisch zum ‚Volltanken‘ eines großen Akkus. Selbst wenn das in einigen Jahren irgendwann mal mit Schnellladern möglich sein sollte darf man hier genauso die Frage nach der Effizienz und Lebensdauer stellen.

    > hat mein Model 3 nur eine 75kWh Batterie und kommt trotzdem locker 400km weit und
    > weiter.

    Bei 80 im Windschatten vom LKW? bestimmt nicht wenn man mal längere Strecken 180 oder mehr fährt. Wie heißt es in den Testberichten so schöne ‚bei gemäßigter Fahrweise‘ ;-)

    Und was heißt hier ‚nur‘ 75kWh. Wenn - wie Du selbst ständig betonst - ja kaum jemand so weit fahren muss wieso kaufst Du Dir dann freiwillig einen CO2 Rucksack von >15 Tonnen und glaubst umweltfreundlich unterwegs zu sein?

    > Und kostet gut die Haelfte des Mirai (alles andere ist noch teurer)

    Die Hälfte ist übertrieben. Listpreise sind 56 vs 78. Das müsste man dann erst mal noch ausstattungsbereinigen und die Reichweite mit reinnehmen. Ein Hyundai Nexo liegt beispielsweise nur bei 69 bei ebenfalls höherer Reichweite.

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