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Drcuktanks

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  1. Re: Drcuktanks

    Autor: tribal-sunrise 13.06.19 - 12:43

    Die Akkus entstehen aber auch nicht aus Luft und Liebe. Der Unterschied ist nur dass man beim eauto am Anfang viel Energie braucht und bei anderen Energieträgern über die Jahre hinweg. Was nun besser ist kommt auf den Anwendungsfall an.

  2. Re: Drcuktanks

    Autor: DeathMD 13.06.19 - 12:47

    Die Brennstoffzelle auch nicht, die Akkus dafür auch nicht, die Infrastruktur dafür auch nicht... Du kannst es drehen und wenden wie du willst, die Brennstoffzelle ist da von Anfang an im Nachteil. Physik und Chemie ändern sich nicht von heute auf morgen, nur weil wir das gerne so hätten.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  3. Re: Drucktanks

    Autor: tribal-sunrise 13.06.19 - 12:52

    > Da muss ich korrigieren: Wird gemacht, ist aber nicht sinnvoll weil sehr
    > ineffizient.

    Im Gegenteil. Es gibt nichts effizienteres als das wenn man freie Energie dafür einsetzt. Statt Windanlagen anzuhalten produziert man leicht transportfähige Produkte. Ineffizient ist nutzbare Energie aus Wind oder Photovoltaik einfach verpuffen zu lassen weil man sie nicht nutzen kann.

  4. Re: Drcuktanks

    Autor: tribal-sunrise 13.06.19 - 12:55

    Wir reden bei der Brennstoffzelle aber nicht von Akkus mit >100kWh - das ist überhaupt nicht erforderlich.

  5. Re: Drcuktanks

    Autor: DeathMD 13.06.19 - 13:08

    tribal-sunrise schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar geht das. An der Haushaltssteckdose aber nicht in sinnvollen
    > Zeiträumen. Erst recht nicht bei Fahrzeugen >100kWh - ein Leaf würde zu
    > Hause (ohne Wallbox etc.) bereits > 20 Stunden laden!

    Der Leaf ist auch ziemlich mies was Akku und Ladeleistung betrifft. Schlechtes Bsp. um die Brennstoffzelle schön zu reden, du musst ihn übrigens nicht voll laden, sondern es reicht die Strecke die du am Tag fährst.

    > Ich gebe zu es ist ein Bonus dass man auch ohne sie im Notfall auskommt.
    > Wie oben bereits gesagt sehe ich sie aber trotzdem als
    > ‚Pflicht‘ wenn man vernünftig, schnell und effizient laden
    > will. Der Strom der zu Hause in der Garage ‚getankt’ wird hat
    > nebenbei auch in den meisten Haushalten ohne eigene Photovoltaik noch einen
    > viel zu hohen Anteil an Kohlestrom was sich ‚dank‘ Politik und
    > Trassenproblematik auch nicht so schnell ändern wird.

    Zum Glück wird Wasserstoff im Gegensatz aus Luft und Liebe hergestellt und nicht aus Gas reformiert oder aus Kohlestrom in einem anderen Kontinent hergestellt, um zu Hause damit "sauber" zu fahren...

    > > Uebrigends werden H2 Tankstellen nicht billiger, ganz
    > > im Gegenteil.
    >
    > Wenn man etwas in Serie produziert wird es selbstverständlich günstiger das
    > ist nicht anders wie bei allen anderen Gütern auf diesem Planeten.
    >
    > > Was ist dieses ewige Langstrecken Gerede?
    >
    > Quelle? Ab wann definierst Du Langstrecke? Für mich fängt bezogen auf die
    > e-Mobilität (!) Langstrecke da an wo der Akku eines Fahrzeugs so groß ist
    > dass sein CO2 Rucksack mehr als drei Jahre braucht um abgebaut zu werden.
    > Das ist unter Umweltaspekten einfach nicht mehr sinnvoll. 20-40kWh für die
    > normalen pendelerstrecken

    Was ist daran unter Umweltaspekten nicht sinnvoll, wenn ein Fahrzeug im Schnitt 15 Jahre genutzt wird und ein großer Tesla in der von Kritik nicht verschonten schwedischen Studie, nur 8 Jahre braucht um seinen CO2 Rucksack wieder abzulegen?

    > Also ich fahre im Jahr zwischen 60 und 70.000km und das zu 99% innerhalb
    > Deutschland. Mit einem e Auto komme ich da nicht weit. Das ist völlig
    > untauglich. Da hilft es auch nicht überall eine Steckdose zu haben.

    Wegen dir und noch 100 anderen Hanseln soll der deutsche Steuerzahler also ein Milliarden teures Netz an Wasserstofftanken finanzieren? Na viel Spaß, das den Leuten zu erklären...

    > Natürlich geht das wenn man damit anfängt.

    Sagt wer, du? Wie viele Brennstoffzellen Fahrzeuge hast du schon gebaut, damit du zu diesem Schluss gekommen bist?

    > Nochmal, irgendwann muss man eben anfangen über Alternative nachzudenken.
    > Die Emobilität ist nicht die Lösung aller unserer Probleme sondern in Maßen
    > eingesetzt ein kleiner Teilaspekt eines Gesamtpakets aus alternativen zu
    > fossilen Energieträgern.

    Die bessere Alternative für den Individualverkehr gibt es schon, wird schon in Serie gebaut und es sind schon mehrere Hunderttausend davon auf den Straßen unterwegs. Währenddessen werden auch noch jedes Jahr 100 Brennstoffzellen Prototypen gebaut und ein paar davon verkauft. Das eine ist also existent, das andere seit mittlerweile 40 Jahren ein Wunschtraum, der es nur nie so recht in die Realität schafft.

    > Die Hälfte ist übertrieben. Listpreise sind 56 vs 78. Das müsste man dann
    > erst mal noch ausstattungsbereinigen und die Reichweite mit reinnehmen. Ein
    > Hyundai Nexo liegt beispielsweise nur bei 69 bei ebenfalls höherer
    > Reichweite.

    Und die legen noch gute 40 k an Verlusten pro Fahrzeug drauf, also eigentlich würden sie 120k und 110 k kosten, wollten die Hersteller einfach nur ein Nullgeschäft fahren, von Gewinn ist man dann noch immer entfernt. 120 k für eine Limousine mit dem Kofferraumvolumen eines Ford Fiesta und Kraftstoffpreisen jenseits von Gut und Böse. Wenn du dem deutschen Michel, der bei 30-40 k für ein Akkuauto schon über die Preise jammert, jetzt erklären willst, dass er einen länger gezogenen Ford Fiesta für 120 k kaufen soll, weil Brennstoffzelle toll und so, dann hält er dich vermutlich für verrückt.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

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  6. Re: Drcuktanks

    Autor: DeathMD 13.06.19 - 13:15

    Trotzdem ist sie prinzipbedingt von Vornherein im Nachteil. Da kannst du zig Milliarden in Forschung und Entwicklung versenken, die Physik wird sich deshalb nicht ändern. Ich finde es ja auch amüsant, dass Kobalt der Brennstoffzelle jetzt zum Durchbruch verhelfen soll, beim Akku hingegen ist es ein riesen Problem, wegen Umwelt und Abbaubedingungen. Ja was den nun?! Das Kobalt für die Brennstoffzellen wird von hochbezahlten Doktoranten mit Luft und Liebe-Bohrhämmern abgebaut und nur das für Akkus von Kleinkindern in Afrika?

    Hört doch endlich mal mit dieser Doppelmoral auf, um die Brennstoffzelle schön reden zu können. Selbst die Autohersteller gehen nicht vor 2025 davon aus, dass die Brennstoffzelle serienreif und für den Massenmarkt geeignet ist.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

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    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.06.19 13:19 durch DeathMD.

  7. Re: Drcuktanks

    Autor: Eheran 13.06.19 - 13:20

    >An der Haushaltssteckdose aber nicht in sinnvollen Zeiträumen. Erst recht nicht bei Fahrzeugen 100kWh - ein Leaf würde zu Hause (ohne Wallbox etc.) bereits > 20 Stunden laden!

    Immer und immer und immer und immer und immer wieder.
    Zuhause an einer einfachen Steckdose mit 2kW kann man in 10h 100km nachladen. Das ist mehr als das doppelte von dem, was im Durchschnitt gefahren wird. Man fährt jeden Morgen mit vollem Akku los. Außer man ist am Vortag deutlich mehr gefahren. Und das spielt auch nur dann eine Rolle, wenn man dann direkt wieder 300km machen will. Im Zweifel müsste man dann halt ne Drehstromdose hinbauen, dann könnte man in den 10h >1000km nachladen. Problem gelöst. Es ist wirklich nicht kompliziert.

  8. Re: Drcuktanks

    Autor: Auric 13.06.19 - 13:28

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > www.golem.de


    Ahsooooo bin nicht drauf gekommen, sorry

    also Containerschiff mit geschlossenem Deck, vollgeknallt mit PV Zellen und damit wird dann H2 erzeugt zum fahren und der Überschuss wird im Hafen teuer verkauft.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.06.19 13:29 durch Auric.

  9. Re: Drcuktanks

    Autor: E-Mover 13.06.19 - 13:31

    tribal-sunrise schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir reden bei der Brennstoffzelle aber nicht von Akkus mit >100kWh - das
    > ist überhaupt nicht erforderlich.

    Die Diskussion über die Akku-Größe kannst Du Dir sparen: Ein größerer Akku hält bei gleicher km-Belastung proportional länger. Insofern ist das albern.

    Und wer jetzt kommt und sagt "Der wiegt aber auch mehr!" dem sei entgegnet: Ein Auto mit 100KWh Akku wiegt meist deutlich weniger als 2 Autos mit 50KWh Akku ;-)

  10. Re: Drcuktanks

    Autor: E-Mover 13.06.19 - 14:36

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Brennstoffzelle auch nicht, die Akkus dafür auch nicht, die
    > Infrastruktur dafür auch nicht... Du kannst es drehen und wenden wie du
    > willst, die Brennstoffzelle ist da von Anfang an im Nachteil. Physik und
    > Chemie ändern sich nicht von heute auf morgen, nur weil wir das gerne so
    > hätten.

    Du hast noch den O2-Verdichter, den Hochdrucktank, den Platin-Kat und den ganzen anderen technischen Schnickschnack vergessen, den eine H2-Auto braucht und ein BEV nicht...
    Das würde mich wirklich mal interessieren, wie da die Gesamt-CO2-Bilanz aussieht!? Wenn der Preis ein Indikator für die Produktionskomplexität ist dann ahnt man das Ergebnis schon. Aber vielleicht hat hier ja jemand konkrete Infos BEV vs. FCEV und deren "CO2-Rucksack"?

  11. Re: Drcuktanks

    Autor: AllDayPiano 13.06.19 - 15:17

    Die Sonne strahlt so viel Energie auf die Erde: In (soweit ich entsinne) 30 Sekunden wird der gesamte Primärenergiebedarf der Welt gedeckt.

    Also erzähle mir nichts davon, dass es nicht möglich sein soll, genug davon nutzbar zu machen.

    Wir haben gigantische Wüsten auf unserer Welt. Es ist vollkommen egal, ob die Sonne da ungenutzt draufbrutzelt, oder ob ein Teil davon für die Energiegewinnung abgezogen wird. Ein Bruchteil der Sahara würde für Gesamteuropa (elektrischer Verbrauch) reichen.

    Was wäre also naheliegender, als einen Kraftstoff zu prodzuzieren, der transportierbar ist? Z.B. Wasserstoff. Andere Kraftstoffe lassen ja leider nach wie vor auf sich warten, obwohl auch diese sehr interessant wären.

    Oder Strom. Dafür braucht es aber die ebenso aufwändige wie verlustbehaftete GFÜ.

    Wenn, dann scheitert das am politischen Willen. Projekt Desertec gab es schonmal.

    Abgesehen davon hat Deine Aussage schon wieder den typischen Trugschluss, den man viel zu oft findet: Selbst mit großen Verlusten ist PV immernoch effizienter, als gar keinen regenerativen Anteil nutzbar zu machen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.06.19 15:22 durch AllDayPiano.

  12. Re: Drcuktanks

    Autor: AllDayPiano 13.06.19 - 15:19

    Zwischen den benötigten Mengen für einen Akku und für eine Brennstoffzele stecken jedoch Potenzen!

  13. Re: Drcuktanks

    Autor: E-Mover 13.06.19 - 15:38

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zwischen den benötigten Mengen für einen Akku und für eine Brennstoffzele
    > stecken jedoch Potenzen!

    Auf was genau war das jetzt die Antwort?

  14. Re: Drcuktanks

    Autor: Dwalinn 13.06.19 - 17:27

    >Was ist daran unter Umweltaspekten nicht sinnvoll, wenn ein Fahrzeug im Schnitt 15 Jahre genutzt wird und ein großer Tesla in der von Kritik nicht verschonten schwedischen Studie, nur 8 Jahre braucht um seinen CO2 Rucksack wieder abzulegen?

    VW geht beim Golf vs e Golf von rund 150.000km aus ab dem sich die e Variante lohnt. Also ich weiß das ich selbst bei 20 Jahren Nutzung die Kilometer nicht erreiche daher habe ich auch 0 schlechtes Gewissen wenn mal ein 2t Tesla an mir vorbei fährt :)

  15. Re: Drcuktanks

    Autor: ChMu 13.06.19 - 17:32

    tribal-sunrise schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > nur das man die Autos damals, wie heute,
    > > zu Hause in der Garage aufladen konnte
    >
    > Klar geht das. An der Haushaltssteckdose aber nicht in sinnvollen
    > Zeiträumen. Erst recht nicht bei Fahrzeugen >100kWh - ein Leaf würde zu
    > Hause (ohne Wallbox etc.) bereits > 20 Stunden laden!

    Der Leaf ist ein schlechtes Beispiel wenn Du ihn von leer auf voll laden willst. Aber mein Tesla ist ueber Nacht immer voll. An einer stink normalen Schuko, gespeisst von einem inverter an einer Batterie Bank welche Tagsueber von Solar geladen wird. Was genau hat die Batterie Groesse mit der Ladezeit zu tun? Du laedst doch was Du brauchst, nicht die Kapazitaet der Batterie? Aber eine groessere Batterie gibt dir eine Reserve, mehr Recuperations Potential und schnelleres Laden wenn noetig da man eben mit 80% weiter kommt als mit 100% einer kleinen Batterie. Ausserdem haellt sie SEHR VIEL laenger.
    >
    > > Ladestationen sind ein Bonus, nicht
    > > wie bei H2 ein Muss.
    >
    > Ich gebe zu es ist ein Bonus dass man auch ohne sie im Notfall auskommt.
    > Wie oben bereits gesagt sehe ich sie aber trotzdem als
    > ‚Pflicht‘ wenn man vernünftig, schnell und effizient laden
    > will. Der Strom der zu Hause in der Garage ‚getankt’ wird hat
    > nebenbei auch in den meisten Haushalten ohne eigene Photovoltaik noch einen
    > viel zu hohen Anteil an Kohlestrom was sich ‚dank‘ Politik und
    > Trassenproblematik auch nicht so schnell ändern wird.

    Ach, und der aus Gas gewonnene Wasserstoff ist also so viel besser?

    > > Uebrigends werden H2 Tankstellen nicht billiger, ganz
    > > im Gegenteil.
    >
    > Wenn man etwas in Serie produziert wird es selbstverständlich günstiger das
    > ist nicht anders wie bei allen anderen Gütern auf diesem Planeten.

    Nun, bei Wasserstoff Tankstellen scheint das nicht der Fall zu sein. Die haben sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt im Preis.
    >
    > > Was ist dieses ewige Langstrecken Gerede?
    >
    > Quelle? Ab wann definierst Du Langstrecke? Für mich fängt bezogen auf die
    > e-Mobilität (!) Langstrecke da an wo der Akku eines Fahrzeugs so groß ist
    > dass sein CO2 Rucksack mehr als drei Jahre braucht um abgebaut zu werden.
    > Das ist unter Umweltaspekten einfach nicht mehr sinnvoll. 20-40kWh für die
    > normalen pendelerstrecken

    Wie? Ok, also die Batterie in meinem Tesla wurde zu 100% aus erneuerbaren hergestellt. Dein Wasserstoff Auto auch? Wo kommt der Platin Kat her? Woher das Kobalt? Was fuer eine Batterie wird dort genutzt? Meinst Du wirklich, das Dein H2 Vehicle CO2 neutral daher kommt? Es ist ein BEV PLUS der Wasserstoff Technik. Alleine die Tanks sind eine Geschichte fuer sich.
    >
    > > Klar, dafuer kann man eine Loesung finden.
    >
    > Welche denn? H2 ist es Deiner Meinung nach ja nicht.

    Nein. Man koennte die Loesung waehlen welche von der grossen Mehrheit der Menschen auf diesem Planeten gewaehlt wird, “Langstrecke” also mehr als 400-500km am Stueck und sofortige Rueckfahrt, wird mit Zuegen, Bussen, Flugzeugen, Schiffen ect zurueckgelegt.
    >
    > > also 99,6%, waeren 400Tankstellen welche auf Kraft 5 Autos die Stunde
    > > abfuellen koennen, keine Loesung. Mal ganz davon abgesehen, das Du bei
    > > “Langstrecke” schnell aus Deutschland raus bist, und dann?
    >
    > Du kannst nicht davon ausgehen dass jede Tankstelle nur einen Zapfhahn hat

    Doch. Fuer mehr wuerde die Produktion vor ort nicht reichen und wenn angeliefert wird muessten die Tanks unglaubliche Groesse und Kosten haben.

    > und die Technik sich nicht weiterentwickelt. Nach der These würdest Du
    > hätten wir heute auch nur einen Stecker an jeder e Ladesäule und würden in
    > 10 Stunden den Akku nicht vollbekommen.

    Die Technik entwickelt sich seit 40, eigendlich 50 Jahren, nicht weiter. Obwohl Milliarden darin versenkt wurden. Die Technologie funktioniert, keine Frage, hat auch viele sinnvolle Einsatzgebiete, vom Lastwagen ueber die ISS bis zur Gebaeude Klimatisierung, aber fuer den Individual Verkehr voellig ungeeignet.
    >
    > Also ich fahre im Jahr zwischen 60 und 70.000km und das zu 99% innerhalb
    > Deutschland. Mit einem e Auto komme ich da nicht weit. Das ist völlig
    > untauglich. Da hilft es auch nicht überall eine Steckdose zu haben.

    Ich weiss nicht welche Probleme Du hast. Wir fahren im Jahr zwischen 80000 und 100000km pro Fahrzeug, zwei Tesla Model S, die Laden an einer stinknormalen 11kWh 400V Steckdose in der Firma. Unterwegs ist es extreem selten noetig supercharger zu nutzen. In den letzten bald 5 Jahren unter 10mal, dabei ist die Ueberfuehrung aus der Schweiz mit 1200km eingeschlossen. Von der Ueberfuehrung mal abgesehen, kommt als “Langstrecke” mal Barcelona-Valencia vor, bis jetzt 3 Mal. Klappt problemlos.
    >
    > > Niemand wird die Dinger je en Masse produzieren, das geht gar nicht. Der
    > > Stack ist teuer, sehr teuer und ist in den letzten 40 Jahren nicht
    > billiger
    > > geworden.
    >
    > Natürlich geht das wenn man damit anfängt.

    Man hat vor 40 Jahren angefangen. Seit 10 Jahren koennen Privat Leute die Dinger kaufen/leasen. Es hat sich NICHTS weiterentwickelt. Was denn? Man hat die Groesse des Stacks geschrumpft, statt eines Mercedes Busses passt ein (erheblich leistungsschwaecherer) Stack nun in den Mirai, allerdings zum Preis des kompletten Platzangebots. Die Tanks werden immer groesser und schwerer, man bekommt sie nicht dicht.
    >
    > > Diffusion. Auch die jetzigen, sehr teuren, Tanks sind immer noch nicht
    > > dicht.
    >
    > Was ich bislang dazu gelesen habe beschränkt sich auf extreme
    > Temperaturbereiche und selbst dann verliert man hier ja nicht das h2 so
    > dass man dabei zuschauen kann. Vielleicht relevant wenn man ein Auto mit
    > leerem Tank abstellt und dann 8 Wochen in Urlaub fährt? Ohne Quellen und
    > zahlen nicht nachvollziehbar.

    Der Mirai verliert 30% seines Tankinhalts in einem Monat. Rechne dir die Zwischenwerte aus.
    >
    > > In kleinen Punkten? Also dem 3-5 fachen Energie Verbrauch, der
    > limitierten
    > > Lebensdauer, dem doppelten bis dreifachen Preis, dem nicht vorhandenen
    > > sondern geplantem Ladenetz, welches zwingend notwendig ist?
    >
    > Nochmal, irgendwann muss man eben anfangen über Alternative nachzudenken.

    Alternativen zu was? Persoenlichem Transport? Klar, bin ich dafuer. Zu Verbrennern? Die Alternativen gibt es, BEVs. H2 ist ein Subventions Projekt. ALLE “forschen” solange es Kohle gibt. Ergebnisse lassen seit Jahrzehnten auf sich warten. Ohne massive Subventionen koennte Toyota nicht mal die paar Prototypen des Mirai absetzen.
    >
    > > Wofuer? All diese Nachteile fuer was? Um 15Min beim Laden zu sparen?
    >
    > 15 Minuten sind ziemlich unrealistisch zum ‚Volltanken‘ eines
    > großen Akkus. Selbst wenn das in einigen Jahren irgendwann mal mit
    > Schnellladern möglich sein sollte darf man hier genauso die Frage nach der
    > Effizienz und Lebensdauer stellen.

    15min plus 7 min die der Wasserstoff Tank braucht. Das sind 22min. Das bringt am Supercharger bei 250kW gute 400km. Braucht man vieleicht 5 Mal im Leben. Fuer diese 1h15min Mehzeit, lass es 2h sein, soll ich 40000 Euro mehr ausgeben und dann auch noch den Wasserstoff teuer bezahlen, der IMMER teurer ist als Strom, da er 3-5mal so viel braucht.
    >
    > > hat mein Model 3 nur eine 75kWh Batterie und kommt trotzdem locker 400km
    > weit und
    > > weiter.
    >
    > Bei 80 im Windschatten vom LKW? bestimmt nicht wenn man mal längere
    > Strecken 180 oder mehr fährt. Wie heißt es in den Testberichten so schöne
    > ‚bei gemäßigter Fahrweise‘ ;-)

    Ich fahre das, was erlaubt ist. Das sind hier in der Stadt 30-50, auf der Landstrasse 90 und auf der Autobahn 120km/h. Ich habe seit ich den Wagen habe und knapp 7000km zurueckgelegt habe, einen Durchschnitts Verbrauch von 13,9kWh. Laut Boardcomputer.
    >
    > Und was heißt hier ‚nur‘ 75kWh. Wenn - wie Du selbst ständig
    > betonst - ja kaum jemand so weit fahren muss wieso kaufst Du Dir dann
    > freiwillig einen CO2 Rucksack von >15 Tonnen und glaubst umweltfreundlich
    > unterwegs zu sein?

    Keine Ahnung wie Du auf diese Werte kommst aber ich muss zugeben, das mir das egal ist. Ich habe den Wagen nicht aus Umweltgruenden gekauft, sondern aus Spass und Kosten Gruenden. Es gibt fuer das Geld keinen vergleichbaren Verbrenner mit den Leistungen, dem Fahrgefuehl, dem Platz Angebot und den Unterhalts Kosten und der Moeglichkeit auch mal mit der Familie wegzufahren (bevor eine Atom Diskussion los geht)
    >
    > > Und kostet gut die Haelfte des Mirai (alles andere ist noch teurer)
    >
    > Die Hälfte ist übertrieben. Listpreise sind 56 vs 78. Das müsste man dann
    > erst mal noch ausstattungsbereinigen und die Reichweite mit reinnehmen. Ein
    > Hyundai Nexo liegt beispielsweise nur bei 69 bei ebenfalls höherer
    > Reichweite.

    Mein Model3 war weit unter 50000. Und der Mirai faengt bei 78000 an. Er ist kleiner, hat nicht annaehernd die Fahrleistung, ist hier an nur einer Tankstelle betankbar welche 380km inland sitzt und hat sich kaum veraendert in den 5 Jahren in dem es ihn gibt. Wurden ja auch kaum welche verkauft. An wen auch?

  16. Re: Drcuktanks

    Autor: E-Mover 13.06.19 - 18:07

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    > Mein Model3 war weit unter 50000. Und der Mirai faengt bei 78000 an. Er ist
    > kleiner, hat nicht annaehernd die Fahrleistung, ist hier an nur einer
    > Tankstelle betankbar welche 380km inland sitzt und hat sich kaum veraendert
    > in den 5 Jahren in dem es ihn gibt. Wurden ja auch kaum welche verkauft. An
    > wen auch?

    An tribal-sunrise jedenfalls bestimmt nicht. Das ist hier wieder typisch in der Diskussion: Die FCEV-Verfechter tun das ja eigentlich nur, weil sie gar keine Innovation wollen und lieber für die Technologie sind, die nicht schon wirtschaftlich vertretbar zur Verfügung steht. So kann man schön in die Zukunft zeigen und muss selbst nichts ändern bzw. aktiv werden! ;-)

    Oder hast Du hier schon mal einen der 382 deutschen FCEV-Fahrer getroffen? :-0

  17. Re: Drcuktanks

    Autor: tribal-sunrise 13.06.19 - 19:58

    Die Größe war doch bei diesem Punkt gar nicht das entscheidende. Es geht darum dass - egal wie groß - die Akkus einen CO2 Rucksack mitbringen und erst nach vielen Jahren anfangen etwas ‚für‘ den Umweltfaktor ‚zu tun‘. Andere Energieträger bringen der Umwelt schon heute etwas da sie sich deutlich umweltfreundlicher bauen lassen. Später brauchen sie zwar etwas mehr Energie aber die kann in den normalerweise Totzeiten umweltfreundlich hergstellt werden. Die beste Energie ist die, die bei erneuerbaren quasi als Abfallprodukt entsteht nämlich dann wenn sie sonst keiner gebrauchen kann. Das Material dafür ist ja eh bereits da und alles was generiert wird kommt der Natur somit doppelt zugute.

  18. Re: Drcuktanks

    Autor: tribal-sunrise 13.06.19 - 20:33

    > Der Leaf ist ein schlechtes Beispiel wenn Du ihn von leer auf voll laden
    > willst. Aber mein Tesla ist ueber Nacht immer voll.

    Wenn Du ich tagsüber nur 10km fährst natürlich? Dass das alles in der Theorie geht ist klar nur eben nicht ohne Umbauten und/oder spezielle Technik. Nicht jeder hat nun mal ein Eigenheim wo er das so machen kann viele können auf ihrem Parkplatz nicht mal Haushaltsstrom ‚tanken‘ ...

    > Ach, und der aus Gas gewonnene Wasserstoff ist also so viel besser?

    Wenn er regenerativ gewonnen wird natürlich. Und das ist exakt einer der elementarsten Unterschiede: man kann jedwede Totzeit zur Produktion und ‚Einlagerung‘ nutzen.

    > Nun, bei Wasserstoff Tankstellen scheint das nicht der Fall zu sein. Die
    > haben sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt im Preis.

    Quelle? Es ist schön dass Du immer mit irgendwelchen unsinnigen Zahlen kommst diese aber auch auf Nachfrage nie belegen kannst.

    > mehr als 400-500km am Stueck und sofortige Rueckfahrt, wird mit Zuegen,
    > Bussen, Flugzeugen, Schiffen ect zurueckgelegt.

    Bei Flugzeugen war ich dann raus ;-) ein schwachsinnigeres Argument gibt es ja nicht.

    > Doch. Fuer mehr wuerde die Produktion vor ort nicht reichen und wenn
    > angeliefert wird muessten die Tanks unglaubliche Groesse und Kosten haben.

    Komisch, ich sehe in vielen Städten z.B. in der Industrie ständig LKWs Wasserstoff
    in riesigen Tanks anliefern. Funktioniert auf wundersame Weise problemlos.

    > den Individual Verkehr
    > voellig ungeeignet.

    Nochmal: es gibt keine universelle Energie/Antriebsfom. Auch die e-mobilität ist an vielen
    Stellen völlig ungeeignet. Was wir brauchen ist eine sinnvolle Kombination aller möglichen Optionen exakt da wo sie eben Sinn machen. Und e ist eben nicht die Lösung für alles und schon gar keine ‚schnelle‘ Lösung. Gibt ja auch mittlerweile genug Studien dass die eMobilität überhaupt erst in 30 Jahren langsam anfängt sich positiv auszuwirken.

    > Man hat vor 40 Jahren angefangen ...

    Also ich sehe Deine Probleme nicht. Die Fahrzeuge sind serientauglich geworden
    Und wenn man nicht nur auf dem mirai (was immer der Dir getan hat) herumhackt
    sieht man auch dass es Fahrzeuge gibt ( nexo z.B.) die eine gute
    Reichweite haben, nicht ganz so teuer sind wie der Toyota und trotz Tanks und Reichweite ausreichend Kofferraumvolumen haben.

    > Der Mirai verliert 30% seines Tankinhalts in einem Monat. Rechne dir die
    > Zwischenwerte aus.

    Und wieder: Quelle? In der Theorie sind Deine Argumente interessant aber ohne Quellen eben wertlos. Unter welchen Bedingungen, wie gemessen etc.?

    > 15min plus 7 min die der Wasserstoff Tank braucht.

    Wir reden von Ladezeit. Was hat das jetzt auf einem mit Wasserstoff zu tun? Gerade gerätst Du etwas durcheinander ... aber wenn man schon das Flugzeug als Alternative sieht? :-D

    Lassen wir es einfach. Wir werden uns definitiv gegenseitig nicht überzeugen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.06.19 20:37 durch tribal-sunrise.

  19. Re: Drcuktanks

    Autor: E-Mover 13.06.19 - 20:35

    tribal-sunrise schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Größe war doch bei diesem Punkt gar nicht das entscheidende. Es geht
    > darum dass - egal wie groß - die Akkus einen CO2 Rucksack mitbringen und
    > erst nach vielen Jahren anfangen etwas ‚für‘ den Umweltfaktor
    > ‚zu tun‘. Andere Energieträger bringen der Umwelt schon heute
    > etwas da sie sich deutlich umweltfreundlicher bauen lassen. Später brauchen
    > sie zwar etwas mehr Energie aber die kann in den normalerweise Totzeiten
    > umweltfreundlich hergstellt werden. Die beste Energie ist die, die bei
    > erneuerbaren quasi als Abfallprodukt entsteht nämlich dann wenn sie sonst
    > keiner gebrauchen kann. Das Material dafür ist ja eh bereits da und alles
    > was generiert wird kommt der Natur somit doppelt zugute.

    Es gibt keine Energie als Abfallprodukt: Verschwendung ist Verschwendung.
    Dass heute Windräder abgeschaltet werden wenn die Sonne nur genug scheint zeigt, dass wir nicht genügend Speicher haben. Dann sollten wir jetzt nicht den Speicher nachrüsten, der am meisten Energie wieder verpuffen lässt, meinst Du nicht?

  20. Re: Drcuktank

    Autor: tribal-sunrise 13.06.19 - 20:40

    Und einen Akku neben das Windrad stellen lässt keine Energie verpuffen? Plus umweltschäden?

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