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Drcuktanks

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  1. Re: Drcuktanks

    Autor: tribal-sunrise 13.06.19 - 20:46

    Natürlich lasse ich den Worten auch Taten folgen. Brennstoffzelle wird bestellt sobald der aktuelle Leasingvertrag seinem Ende zugeht.

  2. Re: Drcuktank

    Autor: E-Mover 14.06.19 - 05:35

    tribal-sunrise schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und einen Akku neben das Windrad stellen lässt keine Energie verpuffen?
    > Plus umweltschäden?


    1. Das würde in der Tat viel weniger Energie verpuffen lassen. Ca. Faktor 3-4!
    2. Welche Umweltschäden meinst Du genau? Die Verwüstung der Atacama-Wüste? Oder die Minen im Kongo (nebst Kinderarbeit) um das Platin für den Brennstoffzellen-Kat zu gewinnen? Oder vielleicht das Deep Water Horizon Unglück? Oder die Feinstaubbelastung in den Städten? Oder doch eher den globalen Klimawandel?
    3. Wozu einen Akku ans Windrad stellen, wo das doch am Stromnetz angeschlossen ist? Selten blöde Idee, sorry. Den Strom einfach in Peak-Produktionszeiten billiger machen und dann E-Autos damit laden. Schon bei 10 Mio. E-Autos hätte man ca. 500GWh Pufferkapazität „herumfahren“.
    4 Über vehicle-to-grid dann in Peak-Bedarfszeiten auch wieder zurück ins Netz bzw. lokal verbrauchen. Ein entscheidender Vorteil, der bei anderen Technologien wie H2 nicht möglich ist.

  3. Re: Drcuktanks

    Autor: Eheran 14.06.19 - 08:06

    >Wenn Du ich tagsüber nur 10km fährst natürlich? Dass das alles in der Theorie geht ist klar nur eben nicht ohne Umbauten und/oder spezielle Technik.
    Eine Steckdose (+Kabel hin und Sicherung im Kasten...) ist nun wirklich alles andere als teuer oder spezielle Technik.

    >Nicht jeder hat nun mal ein Eigenheim wo er das so machen kann viele können auf ihrem Parkplatz nicht mal Haushaltsstrom ‚tanken‘ ...
    Ja... und? Wenn wir die 50% erreicht haben, die eine eigene Garage habe, dann wären wir ja schon mal ein gutes Stück weiter als mit <1%. In der Zeit kann man vielleicht auch ein bisschen Stromkabel verlegen. Das ist nun wirklich kein unlösbares Problem. Jedes Haus hat davon schon viel mehr rumverlegt, da sogar noch in den Wänden, Decke usw. und nicht einfach nur im Boden.

    Wenn du nicht weiter diskutieren willst, dann argumentiere vorher nicht erst noch! Sowas ist eine Unart. Erst argumentieren und dann "tschüss", hauptsache das letzte Wort gehabt. Und ja, ein paar der Punkte, die du von ihm nennst, halte ich auch für Unsinn.

  4. Re: Drcuktanks

    Autor: tribal-sunrise 14.06.19 - 12:29

    > Eine Steckdose (+Kabel hin und Sicherung im Kasten...) ist nun wirklich
    > alles andere als teuer oder spezielle Technik.

    Der Standardspruch der hier immer wieder kam war aber dass es mal eben einfach an jeder Steckdose geht und das ist eben nun mal nicht der Fall. Auch hier hängt es leider mal wieder an der Politik die ja erfolgreich dagegen war hier ein ‚Recht für Mieter‘ einzuführen eine Leitung z.B. im Parkhaus zu haben. Nur mal eben eine Leitung legen ist eben nicht so einfach wie es klingt.

    > Wenn du nicht weiter diskutieren willst, dann argumentiere vorher nicht
    > erst noch! Sowas ist eine Unart. Erst argumentieren und dann "tschüss",

    Genauso ist es eine Unart irgendwelche Zahlen hinzuwerfen aber nicht belegen zu können. Ich lasse mich gerne auf eine Diskussion ein wenn ich die Tests/Studien/Erkenntnisse auch mal selbst nachlesen kann um zu sehen ob die Argumente stichhaltig sind. Wenn das wie hier nicht der Fall ist besteht leider keine Diskussionsgrundlage.

  5. Re: Drcuktank

    Autor: tribal-sunrise 14.06.19 - 12:37

    > 1. Das würde in der Tat viel weniger Energie verpuffen lassen. Ca. Faktor 3-4!

    Das bezweifele ich. Die Produktion eines Akkus verschlingt enorme Ressourcen.

    > 2. Welche Umweltschäden meinst Du genau?

    Die, die bei der Akkuproduktion (und allem darum herum) entstehen.

    > 3. Wozu einen Akku ans Windrad stellen, wo das doch am Stromnetz
    > angeschlossen ist? Selten blöde Idee, sorry. Den Strom einfach in
    > Peak-Produktionszeiten billiger machen und dann E-Autos damit laden. Schon
    > bei 10 Mio. E-Autos hätte man ca. 500GWh Pufferkapazität
    > „herumfahren“.

    Wenn das so einfach lösbar ist würde ich Dir empfehlen Dich bei eon o.ä.
    zu bewerben und denen den entscheidenden Tipp zu geben. Du könntest
    Millionen verdienen und Dich zur Ruhe setzen. Offenbar sind alle ‚Experten‘
    unfähig das Netz mit einem Fingerschnipp in die Lage zu versetzen den
    Strom nutzbar zu machen, Du aber schon.

    > Ein entscheidender Vorteil, der bei anderen
    > Technologien wie H2 nicht möglich ist.

    Selbst das wäre möglich. Man müsste dem Wasserstofffzg. ‚nur‘ eine
    Steckdose verpassen. Der fcell von Mercedes als Plugin Wasserstofffzg.
    könnte das vermutlich problemlos.

  6. Re: Drcuktanks

    Autor: ChMu 14.06.19 - 12:51

    tribal-sunrise schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Eine Steckdose (+Kabel hin und Sicherung im Kasten...) ist nun wirklich
    > > alles andere als teuer oder spezielle Technik.
    >
    > Der Standardspruch der hier immer wieder kam war aber dass es mal eben
    > einfach an jeder Steckdose geht und das ist eben nun mal nicht der Fall.

    Doch. Genau das ist der Fall. Kann ich nach 15 Jahren rein electrischen Fahrens ohne wenn und aber bestaetigen. Eine Schuko ist mehr als ausreichend fuer den Durchschnitts Fahrer. Mein erstes Auto konnte nur an einer Schuko laden, ging gar nicht anders. Neuere, einschl. mein Model3, koennen zusaetzlich auch an Typ 2, CCS, ChAdeMo, Tesla Supercharger ect laden. Aber trotzdem weiter an der Schuko.

    > Auch hier hängt es leider mal wieder an der Politik die ja erfolgreich
    > dagegen war hier ein ‚Recht für Mieter‘ einzuführen eine
    > Leitung z.B. im Parkhaus zu haben. Nur mal eben eine Leitung legen ist eben
    > nicht so einfach wie es klingt.

    Das hat doch mit der Technik oder den Autos nichts zu tun? Wenn man sich in Deutschland bewusst querstellt (Verbrenner Produzent Nr1, also irgenwie nicht verwunderlich) kann man eben nicht electrisch fahren, das betrifft fast die Haelfte aller Autofahrer. Schlecht und peinlich gegenueber dem Rest der Welt aber leider Fakt.
    Die andere Haelfte aber, also gut 22Mio Fahrzeuge, koennen zu Hause laden. Warum faengt man damit nicht an?
    >
    > > Wenn du nicht weiter diskutieren willst, dann argumentiere vorher nicht
    > > erst noch! Sowas ist eine Unart. Erst argumentieren und dann "tschüss",
    >
    > Genauso ist es eine Unart irgendwelche Zahlen hinzuwerfen aber nicht
    > belegen zu können.

    Wie soll ich belegen das ich rein elektrisch fahren kann und nur auf eine Schuko angewiesen bin? Ich sehe es JEDEN TAG! Da brauche ich keine Studio von nicht e-Auto Fahrern welche mit extreem Faellen Situationen konstruieren, welche so nicht existieren. Ich kann eine Studie machen lassen, welche JEDES Verbrenner Fahrzeug als nicht brauchbar darstellt, das tut doch nichts zur Sache?
    Wenn die Brennstoffzellen Fanatiker vom Durchbruch reden, seit zig Jahren, und dann auch noch Maerchen erzaehlen, sie wuerden ja sofort eins kaufen nur im Moment brauchen sie eben kein Auto, in der Zukunft wohl auch nicht, Batterien (die beim FCEV genau so anfallen) sind der Teufel, nur Platin und Kobalt sind das wahre, auch wenns nur 30% der Haltbarkeit hat, verstehe ich das nicht.
    Da braucht man keine Studien, das sagt einem der gesunde Menschenverstand.

  7. Re: Drcuktank

    Autor: ChMu 14.06.19 - 13:37

    tribal-sunrise schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > 1. Das würde in der Tat viel weniger Energie verpuffen lassen. Ca. Faktor
    > 3-4!
    >
    > Das bezweifele ich. Die Produktion eines Akkus verschlingt enorme
    > Ressourcen.

    Ach, und der Stack mit Platin Kat, die Hochdruck Tanks, die Lithium Batterie, die Verfluessigung und Kuehlung ect waechst recurcenschonend nach?
    >
    > > 2. Welche Umweltschäden meinst Du genau?
    >
    > Die, die bei der Akkuproduktion (und allem darum herum) entstehen.

    Also die Schaeden, welche auch bei der Brennstoffzellen Batterie entstehen?

    Ein Fuel cell stack mit einer Produktion von 60kWh samt Platin Kat hat in etwa die gleichen CO2 Emmissionen zur Fertigung wie eine 60kWh Batterie. Das nimmt sich nichts, kann aber im Fall der Batterie drastisch verbessert werden wie zB bei Tesla, wo 100% erneuerbare Energie angestrebt wird, vor Ort produziert. Momentan werden erst 30% der Energie vor Ort generiert, der Rest wird zwar als gruener Strom gekauft, entspricht aber dem Strom Mix der in Nevada allerding 90% erneuerbar ist.

    Beim produzierten Fuel Stack hoert es aber nicht auf, Dein tolles FCEV brauch trotzdem noch eine Batterie um ueberhaupt anfahren zu koennen, ausserdem um ein wenig recuperieren zu koennen. Also weitere CO2 Emissionen. Dann die Tanks. Mal gesehen welcher Aufwand und welche Kosten damit verbunden sind, einen Tank fuer H2 in ein kleines Personen Fahrzeug zu bekommen? Und wie viel CO2 die Produktion dieses Tanks verschlingt? Dazu kommt das Fuel. Also Hydrogen. Entweder aus Gas, mit CO2 Werten von bis zu 800g (da ist meine 36 Jahre alte S-Klasse mit V8 gruener) oder ueber Electrolyse mit dem 3 fachen Strom Verbrauch pro km gegenueber der reinen Batterie. Dazu kommt der Stromverbrauch zum kuehlen, komprimieren und lagern.
    Alles nicht noetig beim BEV. Weder der enorme Strombedarf, noch die Millionen teuren Zapfsaeulen, die Milliarden teure zu bauende Infrastruktur (Gas Pipelines) zu den viel zu wenigen Tankstellen, noch die permanente Reichweiten Angst da man seine Reisen nur nach den duenn gesaehten (auch in Zukunft) H2 Tankstellen richten muss.
    Dafuer soll man dann fuer Stack, Tank, Kat ect etwa so viel bezahlen wie das BEV einschl. allem kostet und mit dem man NIE WIEDER TANKEN fahren muss.
    Was ist mit deiner CO2 Bilanz wenn das FCEV nach 8 Jahren oder 120000km ausgelutscht ist? Laenger haellt das Teil ja leider nicht. Weshalb die Kisten auch verleast werden. Den 4 Privat Leuten in Arizona die sich damals einen Honda Clarity gekauft haben, hat Honda immerhin den vollen Kaufpreis erstattet nach 3 Jahren, weils nicht funktionierte. Als Firma kannst Du die Teile nur leasen, wenn Du selber H2 erzeugst, sonst koenntest Du das Teil ja nicht fahren.
    Beim BEV dagegen wird die Batterie nach 500000-800000km dem second life zugefuehrt um dann 10Jahre spaeter (also 25-30 Jahre nach Produktion) recycled zu werden. Anders als das Platin im FCEV ist das Lithium naemlich noch da! Kleiner, aber unschlagbarer Vorteil.
    Wobei man sich fragen sollte, wo das hoch giftige Platinum denn beim “nur Wasser aus dem Auspuff” Fahrzeug bleibt?.........dun dun doooooooh

  8. Re: Drcuktank

    Autor: tribal-sunrise 14.06.19 - 14:09

    Und immer wieder dieselben blödsinnigen Argumente. Die Batterie in einem Wasserstofffzg. ist winzig. 1kWh reicht völlig. Das steht in keinem Verhältnis zu 100kWh Akkus. Und die milliardenteure Infrastruktur brauchst Du für Dein e-Auto genauso. Beim Wasserstoff hast Du im Gegensatz dazu auch Alternativen (LKW Transport etc.)

  9. Re: Drcuktanks

    Autor: tribal-sunrise 14.06.19 - 14:17

    > Eine Schuko ist mehr als
    > ausreichend fuer den Durchschnitts Fahrer.

    Wenn Dein Haus halbwegs modern verkabelt ist mag das funktionieren auf Dein eigenes Risiko. Eine schuko Dose ist aber nun mal nicht dafür ausgelegt über Stundenlange Zeiträume 3kW abzugeben. Wenn die Hütte abbrennt - dein Pech ...

    > koennen zu Hause laden.

    Eben nicht aber hier drehen wir uns im Kreis. Wie gesagt das führt zu nichts. Wir werden uns nicht mit denn immerselben Argumenten überzeugen.

    Bei den Belege und Quellen ging es nicht darum ob Du es schaffst Deinen ganz individuellen persönlichen Bedarf abzudecken sondern die ganzen Zahlen/Daten die Du sonst so in den Raum geworfen hast. In jedem zweiten Posting tauchen irgendwelche Punkte auf die zwar grundsätzlich interessant sind aber ohne Quelle wertlos wenn man sie nicht bewerten kann ...

  10. Re: Drcuktank

    Autor: ChMu 14.06.19 - 14:48

    tribal-sunrise schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und immer wieder dieselben blödsinnigen Argumente. Die Batterie in einem
    > Wasserstofffzg. ist winzig. 1kWh reicht völlig. Das steht in keinem
    > Verhältnis zu 100kWh Akkus. Und die milliardenteure Infrastruktur brauchst
    > Du für Dein e-Auto genauso. Beim Wasserstoff hast Du im Gegensatz dazu auch
    > Alternativen (LKW Transport etc.)

    Aha, die Batterie ist winzig. So so. Im Mirai zB hat sie 1,6kWh und ist eine NiMh Batterie, etwa so gross und schwer wie eine 10kWh LiIo Batterie. Nicht extern ladbar was auch unwichtig ist, man wuerde keine 5km damit weiter kommen. Wenn die naechste Tankstelle 100km weg ist, nutztdas auch nichts mehr. Und der Rest? Also der Stack, Platin Kat, Druck Tanks, Kuehlung ect? Die Tanks alleine (carbon Fiber, samt CO2 Footprint, 14mal Stahl)) alleine wiegen an die 100kg um 5 kg Wasserstoff zu halten.
    Welche Milliarden teure Infrastruktur “braucht” man (nicht moechte, sondern zwingend notwendig) fuer e-Autos? Lastwagen Verteilung? Willst Du die Effizenz in den einstelligen Bereich druecken?

  11. Re: Drcuktanks

    Autor: Eheran 14.06.19 - 15:33

    >Wenn Dein Haus halbwegs modern verkabelt ist mag das funktionieren auf Dein eigenes Risiko. Eine schuko Dose ist aber nun mal nicht dafür ausgelegt über Stundenlange Zeiträume 3kW abzugeben. Wenn die Hütte abbrennt - dein Pech ...

    Da ich keine Lust habe, es so oft zu schreiben, kopiere ich jetzt einfach meine letzte Antwort:
    "Immer und immer und immer und immer und immer wieder.
    Zuhause an einer einfachen Steckdose mit 2kW kann man in 10h 100km nachladen. Das ist mehr als das doppelte von dem, was im Durchschnitt gefahren wird. Man fährt jeden Morgen mit vollem Akku los. Außer man ist am Vortag deutlich mehr gefahren. Und das spielt auch nur dann eine Rolle, wenn man dann direkt wieder zig hundert km machen will. Im Zweifel müsste man dann halt ne Drehstromdose hinbauen, dann könnte man in den 10h >1000km nachladen. Problem gelöst. Es ist wirklich nicht kompliziert."

    Das hat nicht mit 3kW oder moderner Verkabelung oder oder oder zu tun. Für den durchschnittlichen Autofahrer reicht für die 40km tägliche Wegstrecke schon eine Ladeleistung von nur 1000W bei 8h Ladezeit. Das kann jede poplige Verkabelung von 1900 problemlos. Bei realistischeren 14h Ladezeit sind es sogar nur noch 570W.

    Und dann kommt als Krone obendrauf ja auch noch, dass es bei der "Alternative" mit Wasserstoff einfach mal unglaublich teure Tankstellen gibt mit zusätzlicher Infrastruktur die weit über einfache Stromkabel hinaus geht.... welche es mit Wasserstoff noch zusätzlich ebenfalls geben muss! Der Strom muss ja auch noch in Wasserstoff umgesetzt werden!

    Ich hab überhaupt keine Lust mehr, darüber zu diskutieren. Es kommt IMMER UND IMMER UND IMMER(!) wieder die selbe undurchdachte Aussage. Künftig mach ich nur noch copypasta, lohnt sich einfach nicht.

  12. Re: Drcuktank

    Autor: tribal-sunrise 14.06.19 - 18:09

    Bei Hyundai nutzt man beispielsweise LiPo Akkus. Ja, ich habe mittlerweile verstanden dass Du den Mirai nicht magst. Du brauchst es nicht noch 500mal wiederholen. Mir geht der mirai auch am Allerwertesten vorbei denn er ist nicht das einzige Wasserstoffauto auf dem Planeten. Und wann war die Rede davon dass ich mit dem Miniakku fahren will?

    Die milliardenteure Infrastruktur nennt sich Stromleitungen und die müssten ebenfalls massiv ausgebaut werden um langsam eine halbwegs CO2 neutrale Versorgung zu gewährleisten. Das wird nebenbei auch so schnell nicht passieren solange die Bundesländer alle die Kabel und Masten nicht haben wollen.

  13. Re: Drcuktanks

    Autor: tribal-sunrise 14.06.19 - 18:13

    Vielleicht ist es Dir nicht aufgefallen aber es war auch nie bei der Diskussion überhaupt die Rede davon dass das für einen Pendler mit 10km Arbeitsweg o.ä. ein Problem ist. Ich habe sogar mehrfach in einigen Postings bekräftigt dass natürlich ein mix aus allen Technologien wichtig ist und für so eine Strecke ein e-Fahrzeug sinnvoll sein kann.

    Darum ging es bei der Diskussion nie. Es ging in erster Linie eben gerade um die Mittel- und Langstreckenfahrzeuge mit 50-100kWh Akkus und größer die man nicht mal eben in 5 Minuten und auch nicht mal eben an der Haushaltssteckdose komplett von 0 auf 100 lädt. Für die braucht es Alternativen.

  14. Re: Drcuktanks

    Autor: Eheran 14.06.19 - 18:57

    >Es ging in erster Linie eben gerade um die Mittel- und Langstreckenfahrzeuge mit 50-100kWh Akkus und größer die man nicht mal eben in 5 Minuten und auch nicht mal eben an der Haushaltssteckdose komplett von 0 auf 100 lädt. Für die braucht es Alternativen.

    Mittelstrecke ist mit dem Akku auch kein Problem. Für die restlichen <1% der Fahrten kann man weiterhin Benzin oder Diesel nutzen, wenn man die ohne 20min Stopp wirklich durchfahren will. In 20min hat man mit 150kW schon wieder 250km nachgeladen. Noch deutlich höhere Ladeleistungen werden aktuell ausgerollt.

  15. Re: Drcuktanks

    Autor: tribal-sunrise 14.06.19 - 22:14

    Also soll man sich zu Hause zwei Autos hinstellen (Ressourcentechnischer Schwachsinn) oder welche mieten, je nach Verwendungszweck noch dazu bei Weiternutzung fossiler Kraftstoffe wenn man Entfernungen über den Kapazitäten kleiner Akkus zurücklegen will? Also unter ‚gute Idee‘ kann ich das nicht ablegen, sorry ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.06.19 22:15 durch tribal-sunrise.

  16. Re: Drcuktank

    Autor: tribal-sunrise 14.06.19 - 23:01

    > Und der Rest?

    Nachtrag zu den Ressourcen: Wie bereits mehrfach gesagt steht das in keiner Relation. Natürlich brauchst Du Materialien, aber selbst wenn Du das alles zusammenzählst ist das ein Witz gegen den Akku. Nehmen wir mal beispielsweise den e-Tron, der hat einen Akku mit etwas mehr als 90kWh, wiegt satte 700kg!!!, verballert nur alleine schon fast 20kg Kobalt etc. pp! Nicht zu vergessen dass man das Gewicht auch mitschleppen muss (so viel zum Thema 100kg Tank?) Dagegen dann ein PEMFC hat weniger als 1g (in Worten: ein Gramm!!) pro kW Leistung!

  17. Re: Drcuktank

    Autor: tribal-sunrise 14.06.19 - 23:05

    > 120000km ausgelutscht ist? Laenger haellt das Teil ja leider nicht.

    Ich frag mal wieder - ohne vermutlich eine Antwort zu bekommen - Quelle? Die letzten Artikel die ich dazu gelesen habe sprechen von 400.000-450.000 km. (https://praxistipps.focus.de/lebensdauer-einer-brennstoffzelle-infos-zur-haltbarkeit_97643) und das war dahin 2017. Aber Deiner Meinung nach hat sich die Brennstoffzelle in 40 Jahren ja ohnehin nicht weiterentwickelt ;-)

  18. Re: Drcuktank

    Autor: ChMu 15.06.19 - 00:46

    tribal-sunrise schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > 120000km ausgelutscht ist? Laenger haellt das Teil ja leider nicht.
    >
    > Ich frag mal wieder - ohne vermutlich eine Antwort zu bekommen - Quelle?
    > Die letzten Artikel die ich dazu gelesen habe sprechen von 400.000-450.000
    > km. (praxistipps.focus.de und das war dahin 2017. Aber Deiner Meinung nach
    > hat sich die Brennstoffzelle in 40 Jahren ja ohnehin nicht weiterentwickelt
    > ;-)

    Mal als Beispiel, lese mal dieses paper:

    https://core.ac.uk/download/pdf/297158.pdf

    Ist 10 Jahre alt. Es gibt alle 5 Jahre solche Papers. Richtig witzig wird es, wenn du 20 oder 30 Jahre zurueck gehst. Dieses spezielle paper versucht des Jahr 2030. Die Zahlen sind natuerlich witzig, vor allem die Preise. Die haben sich fuer fuel cells naemlich in 40 Jahren nicht geaendert. $8 fuer das Kilo Hydrogen, natuerlich aus Erdgas, nicht ueber die erheblich teurere Electrolyse, sind heute noch der Preis. Fuer die Haltbarkeit wurden damals 100000mi fuer 2030 erhofft, obwohl es damals nur 50000mi waren, so wie 2000, so wie 1990. Aber man schaut ja in die Zukunft. Eine Hydrogen Infrastruktur wurde vorausgesehen und um BEVs unatraktiv aussehen zu lassen, wurde bis 2030 ein kWh Preis von $300 eingesetzt, runter von $1000 in 2010. Genau wie der Stack von $1000 auf $75 runtergerechnet wurde. Und selbst mit diesen (schon heute voellig ueberholten) Zahlen waere das FCEV noch immer zu teurer ueber eine Lebenszeit von 100000mi.
    Heute wissen wir, das die Batterie Preise extreem schneller gesunken sind als angenommen, die Batterien extreem laenger halten als angenommen, es inzwischen die second Life Option gibt und BEVs lange mit dem Fuel cell range mithalten koennen.
    Was die fuel cell selber angeht, so hat sich kaum etwas geaendert, sie sind kleiner geworden bezw liefern mehr power (bei gleichem Verbrauch pro kWh) bei selber Groesse. Sie sind NICHT billiger geworden. Dafuer sind die Tanks erheblich teurer geworden und mehr als erheblich komplizierter und power hungry zu bauen. Hydrogen selbst kostet ebenfalls immer noch $8/kg, in Deutschland 9,50Euro da subventioniert. Rein vom Verbrauch liegen FCEVs bei 66-70mpg waehrend ein Model3 zB bei etwa 130mpg liegt.
    Bei den Rohstoffen sieht es aehnlich aus. Bei 100000Mio Vehicles, also langsamer conversion auf electric Weltweit, braucht die Brennstoffzelle alleine etwa 2000t Platnium (siehe paper) das ist die Produktion von 10 Jahren, total. Zumal es diese Vorkommen kaum geben wird. Lithium dagegen ist recht haeufig in der Erdkruste vorhanden. Das 13 oder 14 haeufigste Element ueberhaupt. Keinerlei Engpaesse zu erwarten. Zumal einmal verwendetes Lithium ja nicht verloren ist, wie Gasoline beim ICE oder Platin in der fuel cell.
    Aber hoffe halt weiter, es ist Dein Geld was Du fuer gigantische CO2 Emissionen ausgeben kannst wie Du lustig bist. Auf eine Massen Verbreitung wirst Du lange warten muessen. Irgendwann werden auch die Regierungen die Subventionen einstellen und sich auf etwas anderes konzentrieren was die Automobil Hersteller zur sofortigen Aufgabe dieser Sparte bringen wird.
    Spaetestens wenn Feststoff Batterien in der zweiten bezw dritten Gen kommen, also 2025-2028, hat die fuel cell ganz ausgedient. So lange muss mein Model 3 noch fahren. Aber so lange hat es noch Garantie :-)
    In den letzten 5 Jahren, seit man FCEVs leasen (vereinzelt kaufen) kann, wurden etwa 8500 Wagen abgesetzt. In fuenf Jahren! Weltweit! Die Haelfte davon in den USA, danach subventionierte Flotten in Japan und selbst in Europa sollen ueber 500 rumfahren. Das ist ganz Europa! Tesla baut das als EVs in einer guten Woche.
    Aber klar, man kann immer sagen, “in 10 Jahren” bis dahin ists noch hin.

  19. Re: Drcuktank

    Autor: tribal-sunrise 15.06.19 - 01:04

    Was soll ich mit einem 10 Jahre alten Papier was eine Behauptung aufstellt welche Jahre später bereits völlig anders aussieht? Selbst wenn das damals gestimmt hat warum sollte das heute noch so sein? Wegen Deiner nicht belegbaren Dauerbehauptung dass die Brennstoffzelle in 40 Jahren nicht weiterentwickelt wurde? Alle Artikel später lügen also? Und der uralte Artikel natürlich nicht? Absurd! *kopfschüttel*



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.06.19 01:05 durch tribal-sunrise.

  20. Re: Drcuktank

    Autor: E-Mover 15.06.19 - 06:50

    tribal-sunrise schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...

    „Wenn das Pferd, auf dem Du reitest, tot ist: Steig ab!“ (alte Indianerweisheit ohne Quellenangabe)

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