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Der Käfer läuft aber ... und läuft... und läuft...

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  1. Der Käfer läuft aber ... und läuft... und läuft...

    Autor: McWiesel 06.12.18 - 20:48

    Das war eben ein Käfer, das Auto des normalen Bürgers, mit dem man aufgrund seiner Zuverlässigkeit auch bis nach Spanien fahren konnte. Oder die Ski hinten aufgeschnallt hat und im Winter auf die Alpenpässe hoch ist.

    Ich möchte nicht wissen wie sich so eine E-Gurke auf Passstraßen mit Schneeketten in den Alpen schlägt ... und ob die Sträßchen dann statt mit Begrenzungspfählen von Ladesäulen eingesäumt werden müssen, weil die Reichweite bei -25°C und steilen Hängen nicht mal mehr ins Dreistellige reicht. Da denkt man sicher gerne an die 60er zurück, wo man diese Probleme nicht hatte, weil die Verbrenner-Technik zwar auch noch ihre Tücken hatte, aber dafür der Fortschritt mit jeder Modellgeneration sichtbar war, weil es nicht an elementaren Unlösbarkeiten krankte.

    Ich wünsche den ganzen Herstellern echt, dass sie mit ihrem Elektrowahn gehörig auf die Nase fliegen. Warum lernt man nicht aus so Geschichten wie der Hindenburg oder dem Transrapid, dass die Technik in der Theorie zwar funktioniert, aber in der Praxis einfach nicht ausgereift ist und es nichts bringt aus lauter Prestige-Gründen mit der Brechstange in eine technologische Sackgasse zu entwickeln, nur weil es gerade hip ist. Irgendwann kommt auch hier der große Crash, wo man dann wie einst beim Zeppelin merkt, dass die Technik in ein paar Nischen sinnvoll ist, aber einfach nichts für den Massenmarkt taugt. Oder im Fall Transrapid, dass sich die Infrastruktur zum wirtschaftlichen Betrieb einfach nicht finanzieren lässt. Selbes gilt nämlich für die ein engmaschiges Ladesäulen-Netz, wie es mit heutiger Akkutechnik aufgebaut werden müsste.
    Man schafft es ja nicht mal mehr an jedem Parkplatz eine Parkuhr aufzubauen (weil zu wartungsanfällig), man schafft es nicht Glasfaser oder Stromtrassen zu legen, wir haben mehr Funklöcher im Mobilfunknetz als Rumänien, man schafft es generell in diesem Land nicht mehr irgendeine Infrastruktur zielführend zu bauen, aber an jedem Parkplatz soll in wenigen Jahren eine Ladesäule stehen, damit wir überall problemlos und günstig (!) unser Auto laden können.. ja ne, ist klar. Morgen kommt der Weihnachtsmann und Osterhase zusammen. Man darf hier nicht innovative Länder wie die Schweiz oder Norwegen als Referenz nehmen, denn wir sind Deutschland...

    Solange die Akkutechnik dermaßen unausgereift ist (und hier ist Besserung genauso wenig in Sicht wie bei der Fusionsenergie), gibt man lieber die 40.000¤ in 20 Jahren für je eine Bahncard 100 aus, weil man damit wesentlich mobiler ist als mit einem E-Auto für ebenfalls 40.000¤, womit man in diesem Land des Abschleppers bester Freund wird. Oder man kauft sich maximal ein Hybrid, wo man die meisten Vorteile des E-Motors mitnimmt, aber auch die Zuverlässigkeit eines Verbrenners hat.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 06.12.18 20:53 durch McWiesel.

  2. Re: Der Käfer läuft aber ... und läuft... und läuft...

    Autor: kiTcuT 06.12.18 - 21:12

    Ich würde mal behaupten, der Opel Adam ist weder als Verbrenner, noch als E Auto fürs Skifahren geeignet. Er ist als Stadtflitzer und Kurzstreckenfahrzeug ausgelegt und erfüllt dabei wahrscheinlich seinen Zweck. Wer heute noch mit dem Auto nach Spanien fährt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen. Ich würde mal sagen die genannten Beispiel sind eher Nischen als das tatsächliche Einsatzgebiet von E Autos.
    Der Parkuhrvergleich hinkt aufs übelste, da beim Laden von Autos deutlich mehr verdient wird als beim Parken. Außerdem sehe ich täglich Parkscheinautomaten in Hülle und Fülle.
    Dass es möglich ist, ein ausreichendes Ladenetz aufzubauen sieht man übrigens an Teslas Supercharger.

  3. Re: Der Käfer läuft aber ... und läuft... und läuft...

    Autor: McWiesel 06.12.18 - 21:26

    kiTcuT schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde mal behaupten, der Opel Adam ist weder als Verbrenner, noch als E
    > Auto fürs Skifahren geeignet.

    Ich hab in meinen jungen Jahren sehr lange ein Polo gefahren und natürlich gings damit auch ins Skigebiet. Das war gar keine Frage, solang man maximal nur zu zweit ist und sich mit dem Gepäck einigermaßen arrangiert, ist der Polo oder eben auch ein Adam absolut dafür geeignet. Beim E-Corsa würde ich mir massive Sorgen machen.

    > Er ist als Stadtflitzer und
    > Kurzstreckenfahrzeug ausgelegt und erfüllt dabei wahrscheinlich seinen
    > Zweck.

    Ein Auto sollte aber möglichst viele Zwecke abfangen, schließlich hab ich nicht Platz und Geld für 4 verschiedene Spezialfahrzeuge. Und da gibts schon viel genug Kompromisse, die man eingehen muss, Reichweite oder Wintertauglichkeit sollten aber definitiv nicht dazugehören, das sollte mit keinem Auto ein Problem sein.

    >Wer heute noch mit dem Auto nach Spanien fährt, dem ist sowieso
    > nicht mehr zu helfen.

    Warum? Ökologisch selbst bei nicht voll besetztem Auto immer noch sinnvoller als Flugzeug. Und je nach Gepäck oft die einzige Möglichkeit. Mit einem guten Diesel bin ich mit 150¤ Spritkosten durchaus dabei - das zahle ich mit beim Flug schon für den Transfer von und zum Flughafen.....

    > Ich würde mal sagen die genannten Beispiel sind eher
    > Nischen als das tatsächliche Einsatzgebiet von E Autos.

    Das Einsatzgebiet für E-Autos sehe ich stand heute im kommerziellen Lieferverkehr. Definierte Routen, definierte Aufgabe, meist wenige Kilometer, nachts wird geladen. Aber niemals für den 0815-Meier, der im 18. Stock eines Plattenbaus wohnt und nicht mal ein eigenen Stellplatz hat.

    > Der Parkuhrvergleich hinkt aufs übelste, da beim Laden von Autos deutlich
    > mehr verdient wird als beim Parken.

    Bitte? Parkuhren sind wohl die Geldquelle schlechtin... Geld kassieren für nichts. Oder was verursacht so ein öffentlicher Parkplatz so an laufenden Kosten? Für eine Ladesäule muss erstmal massiv Infrastruktur vom Kraftwerk bis zur Säule aufgebaut werden und dann wird ja tatsächlich ein Produkt mit beträchtlichem Selbstkosten produziert, nämlich Strom. Ich sehe da gewaltige Probleme mit der Wirtschaftlichkeit, gerade in Konzentrationsgebieten wie Parkhäusern & Co dürfte es ein enormes Problem werden den Strom überhaupt mal in ausreichender Menge ranzuschaffen, damit möglichst alle Parkplätze geladen werden können. Aber ach ja, man braucht ja keine leistungsfähigere Stromnetze, da kommt ja dann Smart Grid und 5G, das dann den maximal durchleitbaren Strom intelligent auf alle Fahrzeuge verteilt und trotzdem keiner beim Laden leer ausgeht. Ha, Ha, Ha. Ich sag dir heute schon wie es hier laufen wird: Premium Abo fürs Laden, d.h. mit dem verfügbaren Strom werden erstmal die Bonzenkarren geladen, der Normalo kann gucken wie er (nicht) weiterkommt.

    Für die Parkuhr reicht eine Solarzelle und solang keiner sie umknickt, verdient die jahrelang Geld mit fast keinen Selbstkosten. Man hat sie nur wegrationalisiert, weil ein einzelner Automat für viele Parkplätze noch mehr den Profit steigert. Kein Vergleich zum Aufwand einer Ladesäule.

    >Außerdem sehe ich täglich
    > Parkscheinautomaten in Hülle und Fülle.

    Jup, einer für 50 Parkplätze. Ich kenne noch eine Parkuhr an jedem Parkplatz - wie EIGENTLICH die Ladesäulen ausgebaut sein müssten, um wenigstens mal über ein E-Auto nachdenken zu können.

    > Dass es möglich ist, ein ausreichendes Ladenetz aufzubauen sieht man
    > übrigens an Teslas Supercharger.

    Für eine elitäre Gesellschaft, wo aufgrund der geringen Anzahl an Fahrzeugen die Chance recht hoch ist, eine freie Säule zu finden. Ein Lambo findet auch meist schnell eine freie Zapfsäule (solang sie nicht kombiniert sind), weil Super Plus kaum jemand tankt. Wie sieht das wohl aus, wenn am Tag nicht ein oder zwei Teslas zum Aufladen kommen, sondern hunderte von Teslas? Selbst bei Benzin gibt es selbst an überteuerten Autobahntankstellen oft enorme Wartezeiten.



    9 mal bearbeitet, zuletzt am 06.12.18 21:44 durch McWiesel.

  4. Re: Der Käfer läuft aber ... und läuft... und läuft...

    Autor: tnevermind 06.12.18 - 21:41

    Parkplätze in der Stadt sind extrem teuer, da auf ihnen kein gewinnbringender Wohnraum steht.

  5. Re: Der Käfer läuft aber ... und läuft... und läuft...

    Autor: Auspuffanlage 06.12.18 - 22:00

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kiTcuT schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich würde mal behaupten, der Opel Adam ist weder als Verbrenner, noch als
    > E
    > > Auto fürs Skifahren geeignet.
    >
    > Ich hab in meinen jungen Jahren sehr lange ein Polo gefahren und natürlich
    > gings damit auch ins Skigebiet. Das war gar keine Frage, solang man maximal
    > nur zu zweit ist und sich mit dem Gepäck einigermaßen arrangiert, ist der
    > Polo oder eben auch ein Adam absolut dafür geeignet. Beim E-Corsa würde ich
    > mir massive Sorgen machen.
    >
    > > Er ist als Stadtflitzer und
    > > Kurzstreckenfahrzeug ausgelegt und erfüllt dabei wahrscheinlich seinen
    > > Zweck.
    >
    > Ein Auto sollte aber möglichst viele Zwecke abfangen, schließlich hab ich
    > nicht Platz und Geld für 4 verschiedene Spezialfahrzeuge. Und da gibts
    > schon viel genug Kompromisse, die man eingehen muss, Reichweite oder
    > Wintertauglichkeit sollten aber definitiv nicht dazugehören, das sollte mit
    > keinem Auto ein Problem sein.
    >
    > >Wer heute noch mit dem Auto nach Spanien fährt, dem ist sowieso
    > > nicht mehr zu helfen.
    >
    > Warum? Ökologisch selbst bei nicht voll besetztem Auto immer noch
    > sinnvoller als Flugzeug. Und je nach Gepäck oft die einzige Möglichkeit.
    > Mit einem guten Diesel bin ich mit 150¤ Spritkosten durchaus dabei - das
    > zahle ich mit beim Flug schon für den Transfer von und zum Flughafen.....
    >
    > > Ich würde mal sagen die genannten Beispiel sind eher
    > > Nischen als das tatsächliche Einsatzgebiet von E Autos.
    >
    > Das Einsatzgebiet für E-Autos sehe ich stand heute im kommerziellen
    > Lieferverkehr. Definierte Routen, definierte Aufgabe, meist wenige
    > Kilometer, nachts wird geladen. Aber niemals für den 0815-Meier, der im 18.
    > Stock eines Plattenbaus wohnt und nicht mal ein eigenen Stellplatz hat.
    >
    > > Der Parkuhrvergleich hinkt aufs übelste, da beim Laden von Autos
    > deutlich
    > > mehr verdient wird als beim Parken.
    >
    > Bitte? Parkuhren sind wohl die Geldquelle schlechtin... Geld kassieren für
    > nichts. Oder was verursacht so ein öffentlicher Parkplatz so an laufenden
    > Kosten? Für eine Ladesäule muss erstmal massiv Infrastruktur vom Kraftwerk
    > bis zur Säule aufgebaut werden und dann wird ja tatsächlich ein Produkt mit
    > beträchtlichem Selbstkosten produziert, nämlich Strom. Ich sehe da
    > gewaltige Probleme mit der Wirtschaftlichkeit, gerade in
    > Konzentrationsgebieten wie Parkhäusern & Co dürfte es ein enormes Problem
    > werden den Strom überhaupt mal in ausreichender Menge ranzuschaffen, damit
    > möglichst alle Parkplätze geladen werden können. Aber ach ja, man braucht
    > ja keine leistungsfähigere Stromnetze, da kommt ja dann Smart Grid und 5G,
    > das dann den maximal durchleitbaren Strom intelligent auf alle Fahrzeuge
    > verteilt und trotzdem keiner beim Laden leer ausgeht. Ha, Ha, Ha. Ich sag
    > dir heute schon wie es hier laufen wird: Premium Abo fürs Laden, d.h. mit
    > dem verfügbaren Strom werden erstmal die Bonzenkarren geladen, der Normalo
    > kann gucken wie er (nicht) weiterkommt.
    >
    > Für die Parkuhr reicht eine Solarzelle und solang keiner sie umknickt,
    > verdient die jahrelang Geld mit fast keinen Selbstkosten. Man hat sie nur
    > wegrationalisiert, weil ein einzelner Automat für viele Parkplätze noch
    > mehr den Profit steigert. Kein Vergleich zum Aufwand einer Ladesäule.
    >
    > >Außerdem sehe ich täglich
    > > Parkscheinautomaten in Hülle und Fülle.
    >
    > Jup, einer für 50 Parkplätze. Ich kenne noch eine Parkuhr an jedem
    > Parkplatz - wie EIGENTLICH die Ladesäulen ausgebaut sein müssten, um
    > wenigstens mal über ein E-Auto nachdenken zu können.
    >
    > > Dass es möglich ist, ein ausreichendes Ladenetz aufzubauen sieht man
    > > übrigens an Teslas Supercharger.
    >
    > Für eine elitäre Gesellschaft, wo aufgrund der geringen Anzahl an
    > Fahrzeugen die Chance recht hoch ist, eine freie Säule zu finden. Ein Lambo
    > findet auch meist schnell eine freie Zapfsäule (solang sie nicht kombiniert
    > sind), weil Super Plus kaum jemand tankt. Wie sieht das wohl aus, wenn am
    > Tag nicht ein oder zwei Teslas zum Aufladen kommen, sondern hunderte von
    > Teslas? Selbst bei Benzin gibt es selbst an überteuerten
    > Autobahntankstellen oft enorme Wartezeiten.

    Gerade keine Tastatur aber du kannst dir denken das da noch was kommen wird (morgen vielleicht)

  6. Re: Der Käfer läuft aber ... und läuft... und läuft...

    Autor: franzropen 07.12.18 - 01:45

    Die Hindenburg istvein schlechtes Beispiel.
    Hätten die Nazis Helium kaufen können, wäre die Hindenburg nicht in Brand geraten.

    Ob es eine technologische Sackgasse ist, kann man jetzt noch nicht sagen. Wegen des Klimawandels ist aber alles was eine CO2-Einsparung ermöglicht besser als nichts.
    Statt Akkus könnten zukünftig Brennstoffzellen den Strom erzeugen oder die Akkus werden besser oder die Ladestationendichte wird höher.

    Als das Verbrennerauto seinen Anfang nahm, hätte man dasselbe sagen können. Zuwenig Tankstellen, Pferde können überall grasen, klarer Fall der Verbrenner ist eine Sackgasse.

  7. Re: Der Käfer läuft aber ... und läuft... und läuft...

    Autor: SvD 07.12.18 - 03:53

    McWiesel schrieb:
    > Ein Lambo
    > findet auch meist schnell eine freie Zapfsäule (solang sie nicht kombiniert
    > sind), weil Super Plus kaum jemand tankt.

    Irgendwann in den letzten 70 Jahren mal an einer Tankstelle gewesen...?

  8. Re: Der Käfer läuft aber ... und läuft... und läuft...

    Autor: hotzi67 07.12.18 - 04:32

    franzropen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als das Verbrennerauto seinen Anfang nahm, hätte man dasselbe sagen können.
    > Zuwenig Tankstellen, Pferde können überall grasen, klarer Fall der
    > Verbrenner ist eine Sackgasse.

    Der theoretische Durchfluss von Kunden pro Stunde einer Zapfsäule für Benzin oder Diesel ist deutlichst höher wie der Kundendurchfluss bei E-Säulen.
    Das meinte der Kollege oben.

    Bei unserer Shoppingmall um die Ecke sind neben einer Tankstelle mit 12 Tanksäulen bei insgesamt 4500 Parkplätzen ganze 4 Parkplätze mit Elektrotanksäulen. Dort stehen stundenlang dieselben Fahrzeuge, meistens E-mobile (aber nicht immer) die teilweise sogar schon laut Anzeige voll geladen sind. Die so belegten Stromzapfsäulen sind dann faktisch nicht mehr existent. Das führt ab einer gewissen Menge an E-mobilen schnell zu Frustration, weil keine Zapfstelle für Strom frei ist. Die Infrastruktur muss erst mal so weit voran gebracht werden, dass die geforderten Massen an E Autos auch in annehmbarer Zeit den Weg zur freien Säule finden. Das gehört erst mal gewährleistet, danach dann mit Sinn und Verstand die Massen steuern hin zu einem E Autokauf.

  9. Re: Der Käfer läuft aber ... und läuft... und läuft...

    Autor: McWiesel 07.12.18 - 06:46

    SvD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > McWiesel schrieb:
    > > Ein Lambo
    > > findet auch meist schnell eine freie Zapfsäule (solang sie nicht
    > kombiniert
    > > sind), weil Super Plus kaum jemand tankt.
    >
    > Irgendwann in den letzten 70 Jahren mal an einer Tankstelle gewesen...?
    Na gut, der Lambo fand eine freie Zapfsäule, als das noch üblicherweise getrennt war. Kenn aber immer noch ne Aral, wo man vorher schauen muss welche Sorte es wo gibt. Aber selbst beim Treibstoff hat man die Zapfanlagen kombiniert um den Durchfluss an den Tankstellen zu verbessern.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.12.18 06:46 durch McWiesel.

  10. Re: Der Käfer läuft aber ... und läuft... und läuft...

    Autor: blubby666 07.12.18 - 08:16

    Was ihr nicht bedenkt ist doch, Benzin kann man zum tanken eben nicht im Parkhaus an den Parkplatz liefern. Strom aber eben schon. Das heißt Tankstellen sind in zukunft als solche vielleicht gar nicht mehr notwendig. Wenn man daheim, am arbeitsplatz oder beim einkaufen die Karre laden kann (so ein einkauf dauert ja auch gut und gern mindestens eine Stunde), dann fahren auch viel weniger autos an die Tankstelle.

  11. Re: Der Käfer läuft aber ... und läuft... und läuft...

    Autor: JackIsBlack 07.12.18 - 08:45

    Es ist auch überhaupt nicht nötig ein Auto im Parkhaus zu betanken, da man immer innerhalb von wenigen Minuten einen vollen Tank haben kann.

  12. Re: Der Käfer läuft aber ... und läuft... und läuft...

    Autor: Palerider 07.12.18 - 08:51

    Ich habe ja dank Fahrrad und Bahn meine "Autokilometer" auch auf eine Minimum reduziert und bin ebenfalls überzeugt, dass ich damit umweltfreundlicher unterwegs bin als einer, der überall mit dem E-Auto hinfährt - aber: Es ist schon witzig aufzuzählen, was in Deutschland alles technisch suboptimal läuft und dann die Deutsche Bahn als Alternative zu nennen :-)

    Unter dem Strich kann man sich damit halbwegs bequem und vor allem umweltfreundlich durch das Land bewegen aber es ist doch noch einiges an Luft nach oben - das weiß man als Bahnfahrer nicht erst seit den "überraschenden" Berichten über den technischen Zustand der Züge.

  13. Re: Der Käfer läuft aber ... und läuft... und läuft...

    Autor: david_rieger 07.12.18 - 08:52

    > Ein Auto sollte aber möglichst viele Zwecke abfangen

    Jein. Für eine zu transportierende Waschmaschine alle fünf Jahre wäre es wirtschaftlich und ökologisch fahrlässig, sich einen Kombi zu kaufen. Wer jedoch ständig viel Gepäck oder lange Strecken fährt, wird mit einem Klein(st)wagen nicht viel Freude haben.
    Das richtige Auto für den richtigen Zweck.

    Dieser Beitrag wurde in einem Fertigungsbetrieb hergestellt, in dem auch Sarkasmus verarbeitet wird.

  14. Re: Der Käfer läuft aber ... und läuft... und läuft...

    Autor: schachbr3tt 07.12.18 - 08:55

    JackIsBlack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist auch überhaupt nicht nötig ein Auto im Parkhaus zu betanken, da man
    > immer innerhalb von wenigen Minuten einen vollen Tank haben kann.

    Erzähl das den Tankstellen, wenn der Rheinpegel wieder sinkt.

  15. Re: Der Käfer läuft aber ... und läuft... und läuft...

    Autor: JackIsBlack 07.12.18 - 09:03

    schachbr3tt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > JackIsBlack schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es ist auch überhaupt nicht nötig ein Auto im Parkhaus zu betanken, da
    > man
    > > immer innerhalb von wenigen Minuten einen vollen Tank haben kann.
    >
    > Erzähl das den Tankstellen, wenn der Rheinpegel wieder sinkt.


    Wieso? Gab es bei dir kein Benzin mehr?

  16. Re: Der Käfer läuft aber ... und läuft... und läuft...

    Autor: schachbr3tt 07.12.18 - 09:04

    JackIsBlack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > > Erzähl das den Tankstellen, wenn der Rheinpegel wieder sinkt.
    >
    > Wieso? Gab es bei dir kein Benzin mehr?

    Ja, in Essen bspw. gab es in der Tat teilweise kein Benzin mehr. Komme da zwar nicht her, war nur beruflich da und ich fahre Diesel, aber man merkte die angespannte Lage.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 07.12.18 09:05 durch schachbr3tt.

  17. Re: Der Käfer läuft aber ... und läuft... und läuft...

    Autor: McWiesel 08.12.18 - 21:20

    Palerider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe ja dank Fahrrad und Bahn meine "Autokilometer" auch auf eine
    > Minimum reduziert und bin ebenfalls überzeugt, dass ich damit
    > umweltfreundlicher unterwegs bin als einer, der überall mit dem E-Auto
    > hinfährt - aber: Es ist schon witzig aufzuzählen, was in Deutschland alles
    > technisch suboptimal läuft und dann die Deutsche Bahn als Alternative zu
    > nennen :-)
    >
    > Unter dem Strich kann man sich damit halbwegs bequem und vor allem
    > umweltfreundlich durch das Land bewegen aber es ist doch noch einiges an
    > Luft nach oben - das weiß man als Bahnfahrer nicht erst seit den
    > "überraschenden" Berichten über den technischen Zustand der Züge.

    Die Bahn hat für mich nur ein Problem: Die Bahnhöfe, die grundsätzlich immer irgendwelche sozialen Brennpunkte sind, von der kleinen Dorf-Haltestelle bis zum Hauptbahnhof, es ist einfach immer siffig und eklig, es rennen komische Gestalten rum und alles bisschen heruntergekommen. Das macht das Reisen unangenehm.
    Ansonsten finde ich das Angebot der Bahn im internationalen Maßstab eigentlich ganz gut. Man muss auch bisschen die deutschen Besonderheiten dazu nehmen, in Frankreich u.ä. lassen sich die Städte viel besser verbinden, weils weniger davon gibt und das Land mehr Platz für Hochgeschwindigkeitsstrecken bietet.

  18. Re: Der Käfer läuft aber ... und läuft... und läuft...

    Autor: Der Spatz 09.12.18 - 20:58

    Wir sind öfters mal zu zweit für 1-2 Wochen mit dem Smart CDI nach Südfrankreich, einmal bis Lissabon gefahren.

    Probleme mit dem Gepäck hatten wir eigentlich nie (war immerhin noch genug Platz da um zwei Komplette Kamerasurüstungen mit Stativen usw rein zu quetschen und der Campingkocher mit Töpfen, Besteck, diversen Futterdosen, Instant Kaffee, Zucker und Trockenmilch für den Kaffee das 2. Frühstück auf dem Acker hat auch rein gepasst) und wir hätten theoretisch sogar mit dem Heckträger noch 2 Fahrräder dran hängen können.

    War bei uns halt keine Frau dabei ;-)

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