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Die Infrastruktur ist einfach noch nicht so weit...

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  1. Re: Die Infrastruktur ist einfach noch nicht so weit...

    Autor: HoffiKnoffu 08.12.18 - 10:30

    JackIsBlack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gab auch schon früher von unseren Herstellern Elektroautos. Ist einfach
    > nicht Massentauglich. Wenn reine Elektroautos in den nächsten 10 Jahren 15%
    > Marktanteil erreichen wäre das schon viel.

    Warum haben sich Ekektroautos denn nicht durchgesetzt? Ganz einfach, weil die Forschung an einem Akku die Quantenphysik braucht, die es vor 100 Jahren in der ausreichenden Qualität noch nicht gab. Wohingegen das Verbesserns des Verbrennungsprozesses im Motor das Auge und eine Zeitlupenkamera reichen.

    Wäre es umgekehrt würden wir nur elektrisch fahren. Denn den Gestank der ersten Verbrennerautos wollte bestimmt niemand in der Stadt haben. Vom Lärm ganz zu schweigen.

    Und dass die aktuelle Generation nicht massentauglich ist stimmt ganz einfach nicht. Die Masse bewegt ihr Fahrzeug maximal 50km am Tag. Das schafft jede noch so kleine eNuckelpinne locker. Als Zweitwagen sowieso. Für mich gar als Erstwagen. Denn wenn ich in den Urlaub fahre brauche ich einen Wagen, in dem ich lange Strecken komfortabel mit viel Gepäck reisen kann. Kostet dann neu 40.000¤ bis 50.000¤. Ziehe ich den Kaufpreis meines Renault Zoe ab, bleiben im Maximum 30.000¤ Differenz. Ein Leihwagen bei Hertz als ADAC Mitglied Köster mich bei Buchung ein Dreiviertel Jahr voraus 580¤ zzgl. Sprit bei 16 Tagen. Wenn ich von insgesamt von 1000¤ für die 16 Tagen ausgehe, kann ich von der Differenz 30 Jahre lange einen Wagen mieten..... 😊

    Also....für mich sind eAutos grundsätzlich absolut alltagstauglich.

    Wenn Du für Dich entscheidest, dass ein eAuto für dich nicht tauglich ist....ist gut so. Das wird sich ändern, mit der kommenden Geberation, die in LasVegas gerade vorgestellt werden.

    Schönen 2.Advent

    HK

  2. Re: Die Infrastruktur ist einfach noch nicht so weit...

    Autor: Oktavian 08.12.18 - 12:35

    > Wäre es umgekehrt würden wir nur elektrisch fahren. Denn den Gestank der
    > ersten Verbrennerautos wollte bestimmt niemand in der Stadt haben. Vom Lärm
    > ganz zu schweigen.

    Naja, die Alternativen waren Kutschen und Pferde. Und was machen Pferde in großer Menge auf engem Raum? Richtig, viel Mist. Du darfst mal raten, warum die oberen Bleche der Radkästen auch Kotflügel genannt werden. Dagegen war der Verbrennungsmotor eine verdammt saubere Alternative. Der Geruch war weniger unangenehm und verflog sehr schnell, sie hinterließen einen sauberen Boden, alles super.

    > Und dass die aktuelle Generation nicht massentauglich ist stimmt ganz
    > einfach nicht. Die Masse bewegt ihr Fahrzeug maximal 50km am Tag.

    Das stimmt, und wenn Du eine Hand in kochendes Wasser hälst und eine Hand in Eiswasser, dann ist das im Schnitt ziemlich angenehm. Hilft nur nichts, schreien tust du trotzdem.

    Diejenigen mit unter 5 km kämen mit jeder Alternative zurecht. Diejenigen mit über 100 km am Tag kommen mit dem E-Auto gar nicht zurecht, zumindest nicht mit einem in relevanter Preisklasse.

    Dazu kommt der Effekt, wenn ich einen mittleren fünfstelligen Betrag für ein Auto ausgebe, dann soll es mir an jedem Tag dienlich sein. Viele fahren eben einmal die Woche doch deutlich weiter, fahren gelegentlich übers WE weg oder in Urlaub. Im Schnitt stimmt das mit dem 50km, aber wir leben nicht im Schnitt sondern an jedem Tag.

    > Das
    > schafft jede noch so kleine eNuckelpinne locker. Als Zweitwagen sowieso.
    > Für mich gar als Erstwagen. Denn wenn ich in den Urlaub fahre brauche ich
    > einen Wagen, in dem ich lange Strecken komfortabel mit viel Gepäck reisen
    > kann. Kostet dann neu 40.000¤ bis 50.000¤.

    Echt? Mein Passat TSI hat mich neu 22.000 gekostet, also ungefähr soviel wie dein Zoe. Dafür fährt er mich angenehm 5 km aber auch 500km. Und wenn ich mal volltanken will, tue ich das binnen 5 Minuten. Welche Standzeiten hast Du mit Deinem Zoe für 1000km?

    > Ziehe ich den Kaufpreis meines
    > Renault Zoe ab, bleiben im Maximum 30.000¤ Differenz. Ein Leihwagen bei
    > Hertz als ADAC Mitglied Köster mich bei Buchung ein Dreiviertel Jahr voraus
    > 580¤ zzgl. Sprit bei 16 Tagen.

    Sorry, aber so lange voraus möchte ich einen kurzen Trip an die See oder zu meinen Verwandten dann doch nicht planen. Dafür bin ich etwas zu spontan. Wenn Du so ortsverbunden bist, Deine Sache.

    > Also....für mich sind eAutos grundsätzlich absolut alltagstauglich.

    Du kennst das Lied von Pipi Langstrumpf?

    > Wenn Du für Dich entscheidest, dass ein eAuto für dich nicht tauglich
    > ist....ist gut so. Das wird sich ändern, mit der kommenden Geberation, die
    > in LasVegas gerade vorgestellt werden.

    Warten wir es ab, insbesondere wie Reichweite, Ladezeit, Größe und Preis sich entwicklen. Bei 300-500km echter Reichweite (nicht auf dem Prüfstand sondern im regulären Verkehr, mit Radio und Klimaanlage), Ladezeiten von unter 15 Minuten, Preisen in der Region meines Passats und Größe in der Region meines Passats bin ich bei dir, dann ist es wirklich praxistauglich.

  3. Re: Die Infrastruktur ist einfach noch nicht so weit...

    Autor: Oktavian 08.12.18 - 12:37

    > Aber dank (wortwörtlichen und tatsächlichen) Ölhändlern in den
    > Aufsichtsräten unserer Automobilkonzerne, überweisen wir lieber jedes Jahr
    > Abermilliarden in den mittleren Osten, damit unsere Autos deren Öl saufen
    > und unsere Umwelt kaputt machen können.

    Das finde ich etwas zu kurz gedacht. E-Autos gibt es ja nun. Die Kunden kaufen sie nicht. Sie sind einfach zu teuer, vor allem dank der teuren Akku-Technologie und sie sind weit entfernt davon, praxistauglich zu sein. Also Zweitwagen, vielleicht, aber dafür viel zu teuer. Aber für die Familienkutsche völlig ungeeignet.

  4. Re: Die Infrastruktur ist einfach noch nicht so weit...

    Autor: Oktavian 08.12.18 - 12:42

    > Heute: Es werden nur noch E-Busse angeschafft.

    Nun ja, Busse sind da auch vergleichsweise leicht. Ein Bus fährt eine definierte, eher kurze Strecke hin und zurück. An den Endpunkten oder den Knotenpunkten hat er vergleichsweise lange Wartezeiten. Hier ist es leicht möglich, eine Ladeinfrastruktur aufzubauen. Von einem Ladestopp bis zum nächsten legt der Bus dann vielleicht 15 km zurück.

    Da die Anbieter zumeist in Kommunaler Hand ist wie auch der Energieversorger, kann man an diesen Punkten schnell was bauen. Abend steht jeder Bus im Busdepot, also in der Garage und kann da wieder leicht geladen werden. Zudem ist es bei Bussen völlig egal, wenn der Akkus sie ein paar 100 kg schwerer macht, Zuladung ist kein Problem.

  5. Re: Die Infrastruktur ist einfach noch nicht so weit...

    Autor: Oktavian 08.12.18 - 12:59

    > Bei uns stehen schon ein Dutzend Teslas als Firmenwagen rum, und deren
    > Fahrer schütteln nur noch den Kopf über solche
    > Kaiser-Wilhelm-Gedächtnisreden wie deine.

    Naja, der Tesla S hat anhand meiner Bedürfnisse (vor allem Platz für Mensch und Gepäck) noch nicht den Nutzwert meines Passat, kostet aber das vierfache. E-Autos in relevantem Preissegment (bis 25.000) sind Klein- und Kleinstwagen, mit Bauchschmerzen als Zweitwagen geeignet.

    Sorry, aber die Kombination aus Preis, Raumangebot, Reichweite und Ladezeit ist einfach fern jeder Praxis.

    > Woher willst du überhaupt wissen, wie die Infrastruktur ist? Wie viele
    > Minuten bist du schon E-Auto gefahren? Ich schätze mal null.

    Doch, schon häufiger. Ein Nachbar hat einen Tesla S und einen BWM i3. Auf seine Bedürfnisse mag das passen. Ich selber habe mir (via Firma) schon häufiger bei Ruhrauto einen Tesla, den Nissan, einen Zoe und ähnliches geliehen, pure Neugierde.

    Besonders nervig fand ich beim Tesla, wenn man angezeigt bekommt, man möge doch bitte auf der Autobahn ab jetzt nur noch 110 fahren, sonst schafft man es nicht mehr zum nächsten Supercharger. Als wir dann auf der Autobahn da angekommen sind, durften wir die nächsten 45 Minuten beim McDonalds abhängen, sonst gab es auf dem Autohof nur noch ein schmuddeliges Restaurant. Aber okay, jeder wie er mag. Lustig fand ich die anderen Fahrer da. Die meisten warteten genervt in ihren Autos sitzend, hab ich dann auf der Rückfahrt auch so gemacht. Das scheint bei E-Auto-Fahrern ja Usus zu sein.

  6. Re: Die Infrastruktur ist einfach noch nicht so weit...

    Autor: osolemio84 08.12.18 - 14:55

    krafel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Guenstiger, guenstiger, guenstiger.
    >
    > Wer es sich leisten kann und ne Solaranlage auf dem Dach hat, sollte meines
    > Erachtens alleine aus Umweltschutzgruenden elektrisch fahren! Die Politik
    > macht nichts, aber es muss dringenst was passieren, um den Planeten nicht
    > vollkommen an die Wand zu fahren! Da hat jeder einzelne auch ein grosses
    > Stueck Verantwortung.
    >
    > Was wirst Du Deinen Kindern antworten, wenn sie dich in zehn Jahren fragen,
    > was du fuer den Umweltschutz getan hast?
    >
    > Kleiner Trick: statt zu mieten, kaufe den Akku doch einfach oder schlag die
    > Miete nicht auf den 'Spritpreis' um sondern auf den Fahrzeugpreis. Dann
    > bleibt der Sprit schoen guenstig (wenn ich solar tanke, zahle ich 1.5EUR
    > auf 100km) und das Auto wird halt teurer.

    Das mit dem Umweltschutz ist nicht so einfach. Unsere Autos sind viel zu schwer - und die Elektroautos sind es noch viel mehr. Einen so großen Akku möchte ich aber aus Umweltschutz-Gründen nicht mit mir herum fahren, auch wenn ich hin und wieder auf eine größere Reichweite angewiesen bin. Mal davon abgesehen, dass ich mir den Anschaffungspreis einen gebrauchten BEVs nicht leisten kann und möchte. Deswegen bleibe ich trotz Solaranlage bei meinem Daihatsu Cuore, der als Benziner weniger verbraucht, als nahezu alle vergleichbaren Diesel. Aber halt leider immer noch gut das Doppelte dessen, was ein Loremo verbraucht hätte, unabhängig(!) von der Antriebstechnologie.

  7. Re: Die Infrastruktur ist einfach noch nicht so weit...

    Autor: prody0815 08.12.18 - 16:48

    Mietakku?
    Verwechselst du grad Renault mit PSA (Citroen, Peugeot, Opel)?

  8. Re: Die Infrastruktur ist einfach noch nicht so weit...

    Autor: Lemo 08.12.18 - 18:55

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei uns stehen schon ein Dutzend Teslas als Firmenwagen rum, und deren
    > Fahrer schütteln nur noch den Kopf über solche
    > Kaiser-Wilhelm-Gedächtnisreden wie deine.
    >
    > Woher willst du überhaupt wissen, wie die Infrastruktur ist? Wie viele
    > Minuten bist du schon E-Auto gefahren? Ich schätze mal null.

    Ich lach mich grade etwas kaputt weil ich jetzt in 3 Apps mal überprüft habe welche Ladestationen es bei uns gibt.
    Ich wohne direkt neben einer Stadt mit knapp unter 150.000 Einwohnern, aus dem Umland fahren jeden Tag tausende Menschen mit dem Auto in die Stadt rein, weil der ÖPNV zum Vergessen ist, der ist erst IN der Stadt gut.

    Es gibt, Achtung, es gibt, festhalten, es gibt genau 19 öffentlich zugängliche Ladesäulen im Verwaltungsgebiet der Stadt (also mit Stadtteilen, die außerhalb liegen).
    Wow.
    Damit können wir in die Elektromobilität starten. Gut wir bleiben halt recht schnell wieder stehen aber man kann starten.

    Und das ist genau mein Punkt. Ich weiß nicht wo du wohnst aber du hast das Wort „Ruhr“ eingestreut, diese Gegend ist einfach dicht besiedelt. Aber unsere Stadt hier mit 150.000 Einwohnern ist halt auch ein regional wichtiges Zentrum, aber hier geht in den nächsten 5 Jahren gar nix mit E-Mobilität.

    Stell dir mal das Chaos vor wenn hier Menschen laden wollen aber jedes Mal 45 Minuten warten müssen?
    Total unrealistisch wenn ich mir anschaue wie stark frequentiert hier die Tankstellen sind.
    Klar werden einige Zuhause laden können, aber bei weitem keine relevante Zahl.

    Und zum Thema Tesla: Die haben Supercharger auf der Autobahn, da würd ich noch am ehesten mit klarkommen. Aber auch da bringt das halt nix wenn wie gesagt von jetzt auf gleich ne relevante Zahl an Menschen auf E-Autos umsteigt. Die Ladestationen reichen dafür einfach nicht aus und ich sehe es nicht ein erst das Auto zu kaufen und dann zu hoffen, dass die Infrastruktur kommt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.12.18 18:57 durch Lemo.

  9. Re: Die Infrastruktur ist einfach noch nicht so weit...

    Autor: quineloe 08.12.18 - 19:01

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >

    > Ich lach mich grade etwas kaputt weil ich jetzt in 3 Apps mal überprüft
    > habe welche Ladestationen es bei uns gibt.
    > Ich wohne direkt neben einer Stadt mit knapp unter 150.000 Einwohnern, aus
    > dem Umland fahren jeden Tag tausende Menschen mit dem Auto in die Stadt
    > rein, weil der ÖPNV zum Vergessen ist, der ist erst IN der Stadt gut.

    Warum eigentlich die Hemmschwelle, den eigenen Wohnort zu nennen? Egal. Im Gegensatz zu Tankstellen kann man übrigens E-Autos auch an nichtöffentlichen Plätzen aufladen. Z.B. in der Garage zuhause. Die siehst du auch auf keiner App. Und wenn man so ein Ding hat, dann spart man sich richtig viel Zeit, dann schließt man das Auto einfach an und ist in 10 Sekunden fertig mit dem Tankvorgang. Das ständige Abwägen der Achterbahntafeln (Diesel heute 1,52, morgen 1,40, übermorgen 1,46, Dienstag wieder 1,51) und der Tankvorgang selber fallen dann komplett weg.

    > Und das ist genau mein Punkt. Ich weiß nicht wo du wohnst aber du hast das
    > Wort „Ruhr“ eingestreut.

    Nein, habe ich nicht. Aber die Metropolregion N FÜ ER ist auch relativ dicht besiedelt für ein Flächenland, und hier sehe ich auch so manchen Tesla und andere Autos die nur ein E am Kennzeichen haben, aber keinen Auspuff (wie BMW XE 225 oder Passat GTE)

    >aber bei weitem keine relevante Zahl.

    Ab wann ist eine Zahl relevant?

  10. Re: Die Infrastruktur ist einfach noch nicht so weit...

    Autor: Lemo 08.12.18 - 19:17

    Weil das einfach niemanden was angeht? :D

    Naja Nürnberg Erlangen und Fürth sind ein absolutes Metropolzentrum zwischen München und allem was danach kommt. Das ist jetzt auch wieder ein schlechtes Beispiel, weil sich dort Ladeinfrastuktur natürlich auch lohnt. Und an Fernstraßen sieht’s auch ganz in Ordnung aus.
    Aber die Großstädte sind nicht unser primäres Problem, das Problem wird dort entstehen, wo wir eben entweder auf absoluten Land sind (nicht jeder hat ne Garage oder dort Steckdosen, sowas gibts auch, oder wenn dann nur eine Garage aber zwei Autos) oder in Gegenden wie ich sie beschrieben habe, weil im Umland auch sehr viele Menschen zur Miete leben und keine Steckdosen haben.

    Wie löst man das Problem? Dafür muss es ja dann Konzepte geben, die sehe ich halt nirgends. Zumal das ja auch hieße ich könnte wenn ich mal irgendwo unterwegs bin nirgends laden weil auf dem Land ja eh alle Garagen haben und ich dann als Auswärtiger dumm aus der Wäsche schaue.

    Also das Chaos wäre vorprogrammiert wenn eine Zahl wie 30% der jährlichen Neuzulassungen fur E-Auto Zulassungen steht. Wir hatten im letzten Jahr nur ca 25.000 Neuzulassungen für E-Autos.
    Kein Wunder, dass es kein Chaos gibt, es fährt ja quasi relativ gesehen noch niemand Elektroautos. Am 1. Januar 2018 hatten wir nur knapp über 50.000 E-Autos in D, realistisch sind es vom bestand her aktuell wohl so 100.000 Stück, das ist noch überhaupt nicht relevant, nicht mal im Ansatz.
    Bei 30% der Neuzulassungen wären wir auf einen Schlag bei knapp über einer Million Fahrzeugen.

    Ich sage nicht, dass man sich jetzt schon auf die unrealistische Million vorbereiten muss, aber es müssen klare Regeln geschaffen werden wie man zB in Mietshäusern damit umgeht, wer bezahlt, welche Förderung es evtl gibt und es müssen Konzepte für große und schnelle Ladestationen entwickelt werden.

    Und wenn das klar ist, dann legen auch viele Menschen ihre Bedenken ab. Aber so wie es jetzt ist wird die E-Mobilität für die Masse noch lange Zeit nicht relevant sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.12.18 19:21 durch Lemo.

  11. Re: Die Infrastruktur ist einfach noch nicht so weit...

    Autor: quineloe 08.12.18 - 19:20

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil das einfach niemanden was angeht? :D
    >

    Tja, man kann auch vage rumargumentieren, so dass keiner weiß worum es geht.

    > (nicht jeder hat ne Garage oder dort Steckdosen, sowas gibts auch, oder wenn dann nur eine Garage aber zwei Autos)

    Ich warte immer noch auf die Zahlen, ab wann es relevant ist. Ich habe die Zahlen schon hier bezüglich Garagen. Ich warte nur darauf, dass du dich auf eine Zahl festlegst.

    Sozusagen der Preis ist heiß rückwärts. Du musst überbieten, ohne dich dabei lächerlich zu machen ;)

    Oder soll ich die 30% aufgreifen und damit arbeiten? Darf ich?

  12. Re: Die Infrastruktur ist einfach noch nicht so weit...

    Autor: Lemo 08.12.18 - 19:24

    Ich bin gespannt wie du mir erklären willst, dass ein plötzlicher Anstieg der E-Autos auf über ne Million oder dann im weiteren Verlauf noch höher hier in meiner Gegend kein Chaos auslösen würde?
    Garagen haben hier im Umland jedenfalls nur Einfamilienhäuser, aber mehrstöckige Mietshäuser (meins hat 12 mit doppelstöckiger Parkgarage) gibts halt auch mehr als genug hier.

  13. Re: Die Infrastruktur ist einfach noch nicht so weit...

    Autor: Oktavian 08.12.18 - 20:07

    > Warum eigentlich die Hemmschwelle, den eigenen Wohnort zu nennen? Egal. Im
    > Gegensatz zu Tankstellen kann man übrigens E-Autos auch an
    > nichtöffentlichen Plätzen aufladen. Z.B. in der Garage zuhause.

    Im Prinzip ja, aber...

    Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hatten wir 2013 in D ca. 40 Mio. Haushalte. Von denen hatten 25 Mio. also 62% einen Stellplatz oder eine Garage. Allerdings muss man hier beachten, dass ein Stellplatz in der Regel nicht elektrifiziert ist, eine Garage in einem Mehrfamilienhaus (Tiefgarage) in aller Regel nicht individuell elektrifiziert (eigene Steckdose mit getrennter Abrechnung). Da eine nachträgliche Elektrifizierung die Zustimmung der Eigentümerversammlung benötigt (bauliche Veränderung), passiert da in der Regel zur Zeit nichts. Wir können also davon ausgehen, dass auch mit Stellplatz/Garage diejenigen, die zur Miete wohnen, in der Regel keine Lademöglichkeit haben. Das sind 42%. Zudem können wir davon ausgehen, dass nur Personen im eigenen Haus eine Lademöglichkeit in der Garage haben, in Mehrfamilienhäusern dürfte das die Ausnahme sein. Hierbei fallen weitere 71% raus.

    Quellen:
    https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/EinkommenKonsumLebensbedingungen/Wohnen/Wohnen.html
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/155713/umfrage/anteil-der-buerger-mit-wohneigentum-nach-bundesland/
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/171237/umfrage/wohnsituation-der-bevoelkerung/

    Somit bleiben von den 40 Mio. Haushalten nach etwas rechnen ca. 4,2 Mio. Haushalte, die in der eigenen Garage laden können oder sich selbst eine Lademöglichkeit dort schaffen können. Von mir aus mag es wegen Überschneidung der Zahlen eine Mio. rauf oder runter sein, trotzdem sind das größenordnungsmäßig 10% der Haushalte in D. Der Rest ist zur Zeit aufs Laden unterwegs angewiesen. Ach nee, ist er ja nicht, er tankt einfach.

    > Und wenn man so ein Ding hat, dann spart man sich
    > richtig viel Zeit, dann schließt man das Auto einfach an und ist in 10
    > Sekunden fertig mit dem Tankvorgang.

    Mag sein, wenn man denn den Luxus einer elektrifizierten Garage hat. Ansonsten steht man halt ne halbe Stunde an der Ladesäule. Jeden Tag, vielleicht sogar mehrfach.

    > Das ständige Abwägen der
    > Achterbahntafeln (Diesel heute 1,52, morgen 1,40, übermorgen 1,46, Dienstag
    > wieder 1,51) und der Tankvorgang selber fallen dann komplett weg.

    Man Tanke einfach für einen fixen Betrag (60 EUR) zu einer häufig günstigen Uhrzeit. Bei mir ist das meist Samstags oder Sonntags später abends, wenn ich vom Sport komme. Das dauert fünf Minuten und durch den fixen Betrag tankt man nicht im arithmetischen sondern im harmonischen Mittel, was immer günstiger ist. Sonst sich einfach keinen Stress damit machen, wir reden um nen Euro oder zwei pro Woche. Da denk ich nicht mal drüber nach, sorry.

  14. Re: Die Infrastruktur ist einfach noch nicht so weit...

    Autor: quineloe 08.12.18 - 20:30

    Mein Tank macht 70 Liter, wenn ich da 15 cent mehr zahle sind das 10 Euro, und das sind normale Preisschwankungen heutzutage.

  15. Re: Die Infrastruktur ist einfach noch nicht so weit...

    Autor: Oktavian 08.12.18 - 22:43

    > Mein Tank macht 70 Liter, wenn ich da 15 cent mehr zahle sind das 10 Euro,
    > und das sind normale Preisschwankungen heutzutage.

    *ZuckmitdenSchultern* Und?

    Aber wenn einen das wirklich stören, dann halt (wie ich auch schrub) tanken zu gewohnt günstiger Zeit. Teuer ist es immer morgens von 7 bis 9, dann nochmal gegen 12 und abends von 16 bis 19 Uhr. Später abends und spätnachmittags Wochenende wird es günstiger. Man kann sich dir Kurven des Preisverlaufs für verschiedene Regionen, Marken und Tage anschauen, die verlaufen überall quasi parallel.

  16. Re: Die Infrastruktur ist einfach noch nicht so weit...

    Autor: quineloe 08.12.18 - 23:39

    Genau diesen Scheiß hast du eben nicht

    Also "Und?" hier nicht so blöd rum. Genau das hab ich schon geschrieben.

    Für manche scheint es wohl normal zu sein, dieses Katz&Maus Spiel mit der Tankstelle, mir geht es schwer auf den Sack, vor allem da ich auf meinem Arbeitsweg an keiner Tanke vorbeikomme, wenn ich denn überhaupt mal mit dem Auto fahre.

  17. Re: Die Infrastruktur ist einfach noch nicht so weit...

    Autor: CHU 09.12.18 - 13:42

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Tank macht 70 Liter, wenn ich da 15 cent mehr zahle sind das 10 Euro,
    > und das sind normale Preisschwankungen heutzutage.

    was für die einen "normale Preisschwankungen" sind, sind für andere die Kosten, um den Akku komplett aufzuladen für 500 km.

  18. Re: Die Infrastruktur ist einfach noch nicht so weit...

    Autor: quineloe 09.12.18 - 13:47

    CHU schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > quineloe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mein Tank macht 70 Liter, wenn ich da 15 cent mehr zahle sind das 10
    > Euro,
    > > und das sind normale Preisschwankungen heutzutage.
    >
    > was für die einen "normale Preisschwankungen" sind, sind für andere die
    > Kosten, um den Akku komplett aufzuladen für 500 km.

    Aha, 10¤ um den Akku für 500km aufzuladen, oder 100¤ um meinen Tank für ca 900km vollzutanken.

    schwere Entscheidung - oder ganz schlechte Wortwahl deinerseits.

  19. Re: Die Infrastruktur ist einfach noch nicht so weit...

    Autor: Lemo 09.12.18 - 15:00

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > CHU schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > quineloe schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Mein Tank macht 70 Liter, wenn ich da 15 cent mehr zahle sind das 10
    > > Euro,
    > > > und das sind normale Preisschwankungen heutzutage.
    > >
    > > was für die einen "normale Preisschwankungen" sind, sind für andere die
    > > Kosten, um den Akku komplett aufzuladen für 500 km.
    >
    > Aha, 10¤ um den Akku für 500km aufzuladen, oder 100¤ um meinen Tank für ca
    > 900km vollzutanken.
    >
    > schwere Entscheidung - oder ganz schlechte Wortwahl deinerseits.

    Also generell würde ich ein Elektroauto von den Kosten her schon vorziehen, das Problem bleibt aber die Infrastruktur. Ich kann hier kein Elektroauto so betreiben wie ich momentan mein aktuelles Auto betreibe, weil ich zu Hause nicht laden kann und auch unterwegs, wie angesprochen, fast keine Ladestationen habe. Und auch da habe ich keine Lust eine Dreiviertelstunde zu warten, bis ich weiterfahren kann. Bei uns auf der Arbeit ist der Betrieb auch nicht für 100 Elektroautos ausgelegt, sondern für die fünf Betriebs Elektroautos. Es bleibt einfach dabei, dass erst mal die Infrastruktur stehen muss, bevor die Masse und zu der zähle ich mich auch, umsteigt. Es muss ein ähnlicher Ersatz für die Tankstellen her, sonst wäre ich nicht umsteigen, außer ich muss natürlich.

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    3. Fehler, Absturz oder Problem: Verbotene Wörter im Apple Store
      Fehler, Absturz oder Problem
      Verbotene Wörter im Apple Store

      Absturz, Fehler oder Problem: Diese Wörter sind für Mitarbeiter im Apple Store tabu, wenn es um technische Fehler von Apple-Produkten geht. Stattdessen sollen die Mitarbeiter zwar verständnisvoll sein, aber keinesfalls die Produkte als Grund für die Probleme benennen.


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