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Selbst wenn die Karre bezahlbar wäre...

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  1. Selbst wenn die Karre bezahlbar wäre...

    Autor: benutzernameUndSo 07.12.18 - 05:51

    bleibt das Problem, dass ein Großteil der Bevölkerung dieses Auto nicht laden kann. Oder soll man dann morgens immer zum nächsten Supermarkt rennen und sein Auto abholen, vorraus gesetzt natürlich man hat einen Ladeplatz bekommen. Ich sehe auch nicht wie sich das langfristig ändern soll. Eine Ladestation an jeder Parkbucht wird es auch in 20-30 Jahren nicht geben. Erst wenn E-Autos in einer ansprechenden Zeit (d.h wenige Minuten) betankt/geladen werden können sind sie eine Alternative, denn dann muss ich sie nicht Zuhause laden (was ja eben selten möglich ist). Jedenfalls geht mir das so.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.12.18 05:59 durch benutzernameUndSo.

  2. Re: Selbst wenn die Karre bezahlbar wäre...

    Autor: GangnamStyle 07.12.18 - 06:50

    Dein Einwand sind nachvollziehbar und verständlich. Ein Elektroauto ist nicht für Leute ohne eigene Garage, wenn er bei seinem Arbeitgeber keine Ladesäule hat. Daher ist es wichtig die Infrastrukturarbeit dort zu beginnen. Das wird natürlich nicht von heute auf morgen passieren. Übrigens wurde das Tankstellennetz auch nicht innerhalb von Monaten aufgebaut.

    Die E-Mobilität wird sich schneller durchsetzen als manche glauben. Denke nur an den iPhone-Moment zurück. Viele "Experten" waren skeptisch, warum die Leute für ein Gerät 600 EUR ausgeben sollen, wenn sie 100 EUR Nokia-Gerät kaufen können. Ein E-Auto ist ein Smartphone auf Rädern.

  3. Re: Selbst wenn die Karre bezahlbar wäre...

    Autor: JackIsBlack 07.12.18 - 07:01

    Nein, ein Elektroauto ist definitiv nicht das Pendant zum Smartphone. Ein Smartphone hat unglaubliche Vorteile gegenüber einem konventionellen Handy geboten. Das ist beim Auto überhaupt nicht der Fall.
    Ganz davon abgesehen, dass sich Elektroautos in den letzten 100 Jahren auch nicht durchgesetzt haben.

  4. Re: Selbst wenn die Karre bezahlbar wäre...

    Autor: Schrödinger's Katze 07.12.18 - 08:29

    JackIsBlack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist beim Auto überhaupt nicht der Fall.

    Deutlich günstigere laufende Kosten (Tanken für die Hälfte, 1/3 der Reparaturkosten), längere Haltbarkeit, ruhigeres Fahren, schnellere Beschleunigung, kein Turboloch, kein Warmfahren im Winter, mehr Platz im Auto. Es gibt schon Vorteile, an den Nachteilen wird gearbeitet, das ganze wird ein No-Brainer in ein paar Jahren werden. Die Masse kauft sich heute auch kein Feature Phone mehr.

    Für Pendler gibt's nichts besseres, wer in der Stadt wohnt braucht kein Auto.

  5. Re: Selbst wenn die Karre bezahlbar wäre...

    Autor: SanderK 07.12.18 - 08:35

    Schrödinger's Katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > JackIsBlack schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist beim Auto überhaupt nicht der Fall.
    >
    > Deutlich günstigere laufende Kosten (Tanken für die Hälfte, 1/3 der
    > Reparaturkosten), längere Haltbarkeit, ruhigeres Fahren, schnellere
    > Beschleunigung, kein Turboloch, kein Warmfahren im Winter, mehr Platz im
    > Auto. Es gibt schon Vorteile, an den Nachteilen wird gearbeitet, das ganze
    > wird ein No-Brainer in ein paar Jahren werden. Die Masse kauft sich heute
    > auch kein Feature Phone mehr.
    >
    > Für Pendler gibt's nichts besseres, wer in der Stadt wohnt braucht kein
    > Auto.
    Rein Treibstoff betrachtet, für wie viel kann man ein E Auto fahren in der Größenordnung VAN. Hatte ich bei mir mal Ausgerechnet, ja Milch Mädchenhaft, 6,5¤/100km.
    Bin auch aus dem alter Draußen, wo ich noch an der Ampel meine Hormone spielen lassen musste ;-) (Ja, flink aus der Straße auf die Hauptstraße kommen ist schon wichtig.... aber nicht in 0.001 sekunden auf 100 ^^)

  6. Re: Selbst wenn die Karre bezahlbar wäre...

    Autor: david_rieger 07.12.18 - 08:46

    > bleibt das Problem, dass ein Großteil der Bevölkerung dieses Auto nicht laden kann.

    Ein anderer Großteil kann es oder wird es können, wenn die steigende Nachfrage für Lademöglichkeiten wirtschaftlich interessant wird.

    Dieser Beitrag wurde in einem Fertigungsbetrieb hergestellt, in dem auch Sarkasmus verarbeitet wird.

  7. Re: Selbst wenn die Karre bezahlbar wäre...

    Autor: wo.ist.der.käsetoast 07.12.18 - 08:50

    JackIsBlack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz davon abgesehen, dass sich Elektroautos in den letzten 100 Jahren auch
    > nicht durchgesetzt haben.


    Das ist das genialste Argument, dass ich seit langem gehört habe!

    Hast du in den 90ern auch das selbe über mobile Telefone gesagt?
    Oder Laptops?

    Technischer Fortschritt ist dir ein Begriff?

  8. Re: Selbst wenn die Karre bezahlbar wäre...

    Autor: JackIsBlack 07.12.18 - 08:56

    Schrödinger's Katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > JackIsBlack schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist beim Auto überhaupt nicht der Fall.
    >
    > Deutlich günstigere laufende Kosten (Tanken für die Hälfte

    Schau dir mal die Kilometerkosten von Benzinern/Diesel und Elektro an, da ist nichts günstiger.

    >, 1/3 der Reparaturkosten)

    Wie kommst du auf diese Zahl?

    > , längere Haltbarkeit,

    Nein. Hält nicht länger und auch nicht weniger als ein Verbrenner. Der Akku könnte früher defekt sein. Das muss sich noch zeigen.

    > ruhigeres Fahren,

    Lautstärke? Da sind Wind- und Abrollgeräusche genau so laut.
    Fahrtechnisch? Nein. Jedes DKG fährt ebenso ruhig.

    > schnellere Beschleunigung,

    Reines Marketingargument. Diese ganzen kleinen Elektroklitschen können auch nicht schnell.

    > kein Turboloch,

    In welchem Jahr lebst du? Turboloch ist ja sowas von 1995.

    > kein Warmfahren im Winter,

    Dafür frieren und wesentlich weniger Reichweite. Übrigens sollte man Verbrenner zu jeder Zeit warmfahren.

    > mehr Platz im Auto.

    Kommt immer auf das Auto und die Bedürfnisse an. Wenn man keinen Platz braucht, bringt einem dieses Argument gar nichts.

    Es gibt schon Vorteile, an den Nachteilen wird gearbeitet, das ganze
    > wird ein No-Brainer in ein paar Jahren werden. Die Masse kauft sich heute
    > auch kein Feature Phone mehr.

    Bitte nicht Handys mit Autos vergleichen...


    > Für Pendler gibt's nichts besseres, wer in der Stadt wohnt braucht kein
    > Auto.

    Ich wohne in der Stadt und ohne Auto wäre ich ziemlich aufgeschmissen. Das wird nicht nur mir so gehen.

  9. Re: Selbst wenn die Karre bezahlbar wäre...

    Autor: JackIsBlack 07.12.18 - 09:01

    wo.ist.der.käsetoast schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > JackIsBlack schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ganz davon abgesehen, dass sich Elektroautos in den letzten 100 Jahren
    > auch
    > > nicht durchgesetzt haben.
    >
    > Das ist das genialste Argument, dass ich seit langem gehört habe!

    Danke
    >
    > Hast du in den 90ern auch das selbe über mobile Telefone gesagt?
    Nein. Die haben nichts (zwangs)ersetzt und viele Nachteile mitgebracht.
    > Oder Laptops?
    Siehe zwei Zeilen weiter oben.
    >
    > Technischer Fortschritt ist dir ein Begriff?

    Ja, dir anscheinend nicht.

    Elektroautos sind etwas besser als vor 30 Jahren, aber weit entfernt von gut, gleichwertig oder besser als Verbrenner.

  10. Re: Selbst wenn die Karre bezahlbar wäre...

    Autor: SanderK 07.12.18 - 09:02

    wo.ist.der.käsetoast schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > JackIsBlack schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ganz davon abgesehen, dass sich Elektroautos in den letzten 100 Jahren
    > auch
    > > nicht durchgesetzt haben.
    >
    > Das ist das genialste Argument, dass ich seit langem gehört habe!
    >
    > Hast du in den 90ern auch das selbe über mobile Telefone gesagt?
    > Oder Laptops?
    >
    > Technischer Fortschritt ist dir ein Begriff?
    Elektromotor.... High Tech, gabs bis dato nicht. Akkus oX OMG total neu und Fortschritt ^^
    Wobei Du nun nicht dagegen kommen konntest mit "Es hat sich doch in den letzten 100 Jahren durchgesetzt".... weil es das nicht hat ;-)

  11. Re: Selbst wenn die Karre bezahlbar wäre...

    Autor: Its_Me 07.12.18 - 09:32

    Also ich sehe als ganz großes Problem, dass das E-Auto da Vorteile hat, wo man sie nicht braucht.

    Der Verbrauch ist in der Stadt dank Rekuperation sehr niedrig. In der Stadt fahre ich aber keine lange Strecken am Stück und kann zwischen den Fahrten wieder laden.

    Auf der Autobahn wird der Verbrauch bei steigender Geschwindigkeit sehr hoch. Hier habe ich dann schnell das Problem wieder Laden zu müssen, was lange dauert.

    Geld sparen kann ich momentan durch geringere Energiekosten. Damit sich das lohnt, muss ich aber viel fahren, was dann wieder dem Einsatz als Stadtauto widerspricht.

    Also ideal ist das E-Auto sicherlich für einen Pendler der jeden Tag so 50-100km pendelt und zu Hause oder am Arbeitsplatz laden kann. Ansonsten fallen mir für Privatpersonen momentan nicht viele sinnvolle Szenarien ein.

    Und dass man in der Stadt kein Auto braucht, ist ja auch so ein Spruch. Das gilt vielleicht für Städte wie Berlin, Hamburg oder München. Ich bräuchte mit öffentlichen Verkehrsmitteln etwa 1 Stunde zur Arbeit und wäre auf feste Zeiten angewiesen. Mit dem Auto schaffe ich das in 15-20 Minuten. Und ich wohne in einer Großstadt mit über 300.000 Einwohnern.

  12. Re: Selbst wenn die Karre bezahlbar wäre...

    Autor: schachbr3tt 07.12.18 - 09:37

    benutzernameUndSo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bleibt das Problem, dass ein Großteil der Bevölkerung dieses Auto nicht
    > laden kann.

    Ja, warten wir mal ab, was ab 2019 passiert, wenn da E-/Hybrid-Firmenwagen nur noch mit 0,5% lohnversteuert werden (anstelle Verbrenner, die bei 1%) bleiben und der Ladestrom in der Firma und die vom Arbeitgeber gestellte Wallbox zu Hause steuerfrei gestellt werden.

    So sieht es der Gesetzgeber nämlich im JStG 2018 vor.

  13. Re: Selbst wenn die Karre bezahlbar wäre...

    Autor: SanderK 07.12.18 - 09:46

    schachbr3tt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > benutzernameUndSo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > bleibt das Problem, dass ein Großteil der Bevölkerung dieses Auto nicht
    > > laden kann.
    >
    > Ja, warten wir mal ab, was ab 2019 passiert, wenn da E-/Hybrid-Firmenwagen
    > nur noch mit 0,5% lohnversteuert werden (anstelle Verbrenner, die bei 1%)
    > bleiben und der Ladestrom in der Firma und die vom Arbeitgeber gestellte
    > Wallbox zu Hause steuerfrei gestellt werden.
    >
    > So sieht es der Gesetzgeber nämlich im JStG 2018 vor.
    Leasingrückläufer, könnten E Autos in der Tat spannend machen ;-)

  14. Re: Selbst wenn die Karre bezahlbar wäre...

    Autor: nightmar17 07.12.18 - 09:51

    Wenn man sich den Hyundai Iconiq anschaut, dann sieht man auch was die Inspektion kostet.
    Ein Akku hält auch seine 200k KM, siehe Tesla, die haben schon einige Autos die die Reichweite runter haben.
    Allein das die E-Autos keine Kupplung, Getriebe, etc. haben ist für mich ein Vorteil.

    Mein Arbeitskollege fährt einen BMW i3 (diesen kann er zuhause aufladen) und nach einem Jahr hat er sich mal die Kosten von dem i3 und seinem "alten" 3er BMW angeschaut.
    Inspektion und Preis pro km sind niedriger.
    Zahlen habe ich allerdings nicht erfragt, das war nur seine Rechnung die er erstellt hat.

  15. Re: Selbst wenn die Karre bezahlbar wäre...

    Autor: schachbr3tt 07.12.18 - 09:51

    SanderK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > > So sieht es der Gesetzgeber nämlich im JStG 2018 vor.
    > Leasingrückläufer, könnten E Autos in der Tat spannend machen ;-)

    Ja, das ist ja das zweite Argument für die Regelung gewesen, die ja interessanterweise auch deswegen erstmal von 2019-2022 begrenzt ist. Man will einen regen Gebrauchtmarkt etablieren. Das wird ab 2019 echt interessant.

  16. Re: Selbst wenn die Karre bezahlbar wäre...

    Autor: |=H 07.12.18 - 10:02

    Gerade in der Stadt kannst du doch jede Menge "Sprit" sparen mit dem Elektroauto.
    Kalter Motor und ständiges Anfahren sind doch die Spritfresser überhaupt.
    Genau da kann das Elektroauto punkten.
    Meiner Meinung nach sind die idealen Elektrofahrzeuge in der Golfgröße, echte Reichweite im Winter ca 300km. Also eben Pendler/2. Wagen für die Vorstadt/Kleinstadt. Da kann sind dann auch die Selbstlader.
    Und eben Lieferfahrzeuge - die müssen auch immer in die Stadt und benötigen keine gigantische Reichweite.

  17. Re: Selbst wenn die Karre bezahlbar wäre...

    Autor: |=H 07.12.18 - 10:06

    Allerdings stehen die Feststoffakkus vor der Tür, die einige Nachteile ausbügeln werden, u.A. die Ladedauer und die Brandgefahr.

    "An einer 800 Volt Station ist die Batterie mit einer Kapazität von 95 Kilowattstunden innerhalb von 15 Minuten wieder gefüllt und so steht die maximale Reichweite des Audi PB18 e-tron von rund 500 Kilometern (gemessen nach dem WLTP-Zyklus) zur Verfügung. "
    https://efahrer.chip.de/news/500km-reichweite-audi-zeigt-studie-mit-feststoffakku-und-680-ps_1060

    Klar, jetzt noch Studie und ich glaube auch, dass die Elektromobilität noch etwas braucht und auch nicht in alle Fahrzeuge unbedingt kommt, aber ich denke, dass in den nächsten Jahren der Anteil rapide steigen wird.

  18. Re: Selbst wenn die Karre bezahlbar wäre...

    Autor: Peter Brülls 07.12.18 - 11:24

    JackIsBlack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ganz davon abgesehen, dass sich Elektroautos in den letzten 100 Jahren auch
    > nicht durchgesetzt haben.

    Unter anderem weil die Nachteile des Verbrenners ganz brav externalisiert wurden und werden.

    In meiner Kindheit konnte man super riechen, wenn man aus Norddeutschland ins Ruhrgebiet zurückkam. Die Zeiten, in denen man dort draußen keine Wäsche aufhängen konnte, hat meine Mutter noch voll miterlebt.

    Die restliche Republik, meistens mit besserer Luft, nahm den Strom und den Stahl dann gerne günstiger. Seltsamerweise leben wir immer noch ganz gut, obwohl die Bewohner der Gebiete die Nase voll hatten.

    Und so wird es auch mit Verbrennungsmotoren passieren, wenn hinreichend viele Leute Kenntnis von Alternativen erlangen und einfach keinen Bock mehr drauf haben, mit einer unnötigen Lärm- und Gestankkulisse zu leben.

  19. Re: Selbst wenn die Karre bezahlbar wäre...

    Autor: SanderK 07.12.18 - 11:30

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > JackIsBlack schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Ganz davon abgesehen, dass sich Elektroautos in den letzten 100 Jahren
    > auch
    > > nicht durchgesetzt haben.
    >
    > Unter anderem weil die Nachteile des Verbrenners ganz brav externalisiert
    > wurden und werden.
    >
    > In meiner Kindheit konnte man super riechen, wenn man aus Norddeutschland
    > ins Ruhrgebiet zurückkam. Die Zeiten, in denen man dort draußen keine
    > Wäsche aufhängen konnte, hat meine Mutter noch voll miterlebt.
    >
    > Die restliche Republik, meistens mit besserer Luft, nahm den Strom und den
    > Stahl dann gerne günstiger. Seltsamerweise leben wir immer noch ganz gut,
    > obwohl die Bewohner der Gebiete die Nase voll hatten.
    >
    > Und so wird es auch mit Verbrennungsmotoren passieren, wenn hinreichend
    > viele Leute Kenntnis von Alternativen erlangen und einfach keinen Bock mehr
    > drauf haben, mit einer unnötigen Lärm- und Gestankkulisse zu leben.
    Da hältst Du die Leute aber sehr Dumm.... was sie nicht sind!
    Wobei es auch, muss nicht alles Deiner Meinung zustimmen, Leute gibt, die Krach und Gestank mögen ;-)
    Das mit dem Ruhrpott hab ich auch erlebt, waren aber da ja, wie Du schon geschrieben hast, nicht vornehmlich die Autos.
    Glaube kaum einer, wird es nicht schon Mitbekommen haben, dass bei einem Verbrenner der Gestank direkt aus dem Auspuff kommt und beim E Auto aus dem Schornstein des Kohlekraftwerks.... oh, hätte den letzten Teil beim E Auto wohl nicht schreiben sollen ^^

  20. Re: Selbst wenn die Karre bezahlbar wäre...

    Autor: rockero 07.12.18 - 12:03

    Schrödinger's Katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > JackIsBlack schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist beim Auto überhaupt nicht der Fall.
    >
    > Deutlich günstigere laufende Kosten (Tanken für die Hälfte, 1/3 der
    > Reparaturkosten), längere Haltbarkeit, ruhigeres Fahren, schnellere
    > Beschleunigung, kein Turboloch, kein Warmfahren im Winter, mehr Platz im
    > Auto. Es gibt schon Vorteile, an den Nachteilen wird gearbeitet, das ganze
    > wird ein No-Brainer in ein paar Jahren werden. Die Masse kauft sich heute
    > auch kein Feature Phone mehr.
    >
    > Für Pendler gibt's nichts besseres, wer in der Stadt wohnt braucht kein
    > Auto.

    Bei dem ersten Block war ich noch bei dir und ich könnte es mir fast vorstellen, dass es so kommt.

    Bei der zweiten Aussage hast du dich für mich komplett disqualifiziert.
    Ob und wie viele Autos man braucht, entscheidet nicht der Wohnort.
    Ich wohne in einer Stadt und arbeite auch in einer Stadt. Mit dem Auto muss ich täglich 30 Minuten Fahrzeit einplanen und mit den öffentlich 2 Stunden.
    Ich weiß ja nicht wie deine Vorstellung vom Leben ist, aber mein Leben sollte nicht nur aus der Arbeit und dem Pendeln mit den Öffentlichen bestehen.
    Zusätzlich büße ich auch jegliche Flexibilität ein und die Fahrzeit steigt ungemein, wenn ich Zwischenstopps fürs einkaufen einplanen muss.

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