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Und wenn das Teil fliegen könnte.

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  1. Und wenn das Teil fliegen könnte.

    Autor: spyro2000 23.05.20 - 13:15

    Nach der Schweinerei mit den AGR-Ventilen, Dieselgate und vor allem durch den Umgang mit betroffenen Kunden kann mich VW mal gepflegt kreuzweise.

  2. Re: Und wenn das Teil fliegen könnte.

    Autor: ChiakiAccess 23.05.20 - 16:12

    Das was VW mir nach Dieselgate dank der Sammelklage erstatten wird reicht nicht einmal für die Reparatur des DSGs aus, welches schon nach 100tkm vollkommen im Eimer war und keinen Euro Kulanz gesehen hat. VW verhält sich zur Automobilität wie die Deutsche Bahn zum öffentlichen Verkehr.

  3. Re: Und wenn das Teil fliegen könnte.

    Autor: TonyStark 23.05.20 - 16:20

    ChiakiAccess schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das was VW mir nach Dieselgate dank der Sammelklage erstatten wird reicht
    > nicht einmal für die Reparatur des DSGs aus, welches schon nach 100tkm
    > vollkommen im Eimer war und keinen Euro Kulanz gesehen hat. VW verhält sich
    > zur Automobilität wie die Deutsche Bahn zum öffentlichen Verkehr.

    Die Bahn will ja, aber kann nicht.
    VW kann, aber will nicht.

  4. Re: Und wenn das Teil fliegen könnte.

    Autor: ulink 23.05.20 - 19:27

    spyro2000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nach der Schweinerei mit den AGR-Ventilen

    Was war denn damit? Ernst gemeinte Frage, habe da wohl nix mitbekommen.

  5. Re: Und wenn das Teil fliegen könnte.

    Autor: thinksimple 23.05.20 - 22:18

    spyro2000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nach der Schweinerei mit den AGR-Ventilen, Dieselgate und vor allem durch
    > den Umgang mit betroffenen Kunden kann mich VW mal gepflegt kreuzweise.

    Sagen andere über andere auch. Also alles gut.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  6. Re: Und wenn das Teil fliegen könnte.

    Autor: spyro2000 25.05.20 - 23:50

    >Was war denn damit? Ernst gemeinte Frage, habe da wohl nix mitbekommen.

    Ging alle 45.000 km komplett kaputt und setzt mich komplett mit Ruß zu, weil VW keinen Filter eingebaut hat. Reparatur kostete deutlich über 1000 EUR. Nach weiteren 45.000 war es wieder soweit, keinerlei Kulanz von VW. Die VW TDIs sind berüchtigt dafür. Laut VW hätte ich öfter viel schneller für längere fahren sollen und bis deshalb quasi selbst schuld.

  7. Re: Und wenn das Teil fliegen könnte.

    Autor: DeepSpaceJourney 26.05.20 - 04:53

    Habe ich bisher bei keinem TDI erlebt. Fährst du viel Kurzstrecke?

  8. Re: Und wenn das Teil fliegen könnte.

    Autor: Oekotex 26.05.20 - 08:39

    252.000 Kilometer mit dem TDI.
    Keine Probleme mit dem AGR-Ventil, kein kaputtes DSG.

    Was mache ich falsch?!

  9. Re: Und wenn das Teil fliegen könnte.

    Autor: 7of9 26.05.20 - 08:47

    Oekotex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 252.000 Kilometer mit dem TDI.
    > Keine Probleme mit dem AGR-Ventil, kein kaputtes DSG.
    >
    > Was mache ich falsch?!


    Nur weil du Glück hattest, ist es kein Regelfall. Das AGR Ventil ist bei VW ein bekanntes Problem

  10. Re: Und wenn das Teil fliegen könnte.

    Autor: Clown 26.05.20 - 11:09

    136.000 km im TFSI
    Mangels AGR keine Probleme mit AGR, dafür:
    - Undichtes DSG
    - Steuerkettensprung (bei <100tkm)
    - Ansaugbrücke defekt
    - Injektor defekt
    - Frontscheinwerfer ohne Steinschlag o.ä. auf der Motorseite undicht
    - Rückfahrkamera Kabelbruch (bei <80tkm; im Grunde eine Sollbruchstelle)
    - Durch unterdimensionierte Ölabstreifringe verursachter hoher Ölverbrauch und entspr. Verrußungen (nur durch teure Motorrevision mit Austauschkolben fixbar)
    - Während der Fahrt weggeflogene Abdeckung der SRA

    Vorfreude auf die nächsten Baustellen:
    - Klimakompressor kurz vorm Exitus
    - Turbolader fängt langsam an zu Pfeifen

    Man sagt ja immer, dass die deutschen Autobauer so viel Erfahrung hätten. Meines Erachtens haben sie mittlerweile so viel Erfahrung, dass sie bestimmte Dinge absichtlich so bauen, dass die Fahrzeuge nicht mehr lange halten. Und weiterhin bauen Sie die Teile so, dass eine Reparatur häufig aufwendig und v.a. kostenintensiv ist.

    Beispiele aus meiner Erfahrung:
    - DSG
    Das DSG wird von VW verklebt verbaut und es ist nicht vorgesehen, dass jemand das Teils zu Reparaturzwecken öffnet, demnach gibt es nur das komplette Teil als Ersatz. Getriebespezialisten sind je nach Reparaturumfang nur wenig günstiger als ein komplett neues DSG.

    - Ansaugbrücke
    Bei der Ansaugbrücke hätte nur der Stellmotor getauscht und das Teil einer Grundreinigung unterzogen werden müssen. Es gibt den Stellmotor aber nicht einzeln.

    - Rückfahrkamera
    Es läuft ein dickes, steifes Kabel für (fast) alle Leitungen bis zum Kofferraumöffner mit integrierter Kamera. Bis auf das gelbe Video-Kabel, ob wohl es im selben Stecker mündet. Das ist ebenfalls steif und aus unerfindlichen Gründen einzeln und ganz dünn. Da bei jedem Rückfahrvorgang das am Kofferraum angebrachte VW-Symbol aufklappt, um der Kamera Platz zu machen, wird das Kabel jedes Mal ein bisschen gebogen, bis es unweigerlich zum Kabelbruch kommen muss. Die Kamera gibt es nicht als Ersatzteil, nur das gesamte Bauteil inkl. des Kofferraumöffners etc pp

    "So you tried to use the computer and it started smoking? Sounds like a Mac to me.." - Louis Rossmann https://www.youtube.com/watch?v=eL_5YDRWqGE&t=60s

  11. Re: Und wenn das Teil fliegen könnte.

    Autor: DeepSpaceJourney 26.05.20 - 14:10

    Oekotex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 252.000 Kilometer mit dem TDI.
    > Keine Probleme mit dem AGR-Ventil, kein kaputtes DSG.
    >
    > Was mache ich falsch?!

    Nichts :D

    Liegt wohl daran, dass nur ein sehr kleiner Teil der Produktion überhaupt betroffen sein kann.

  12. Re: Und wenn das Teil fliegen könnte.

    Autor: DeepSpaceJourney 26.05.20 - 14:20

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 136.000 km im TFSI
    > Mangels AGR keine Probleme mit AGR, dafür:
    > - Undichtes DSG
    > - Steuerkettensprung (bei <100tkm)
    > - Ansaugbrücke defekt
    > - Injektor defekt
    > - Frontscheinwerfer ohne Steinschlag o.ä. auf der Motorseite undicht
    > - Rückfahrkamera Kabelbruch (bei <80tkm; im Grunde eine Sollbruchstelle)
    > - Durch unterdimensionierte Ölabstreifringe verursachter hoher Ölverbrauch
    > und entspr. Verrußungen (nur durch teure Motorrevision mit Austauschkolben
    > fixbar)
    > - Während der Fahrt weggeflogene Abdeckung der SRA
    >
    > Vorfreude auf die nächsten Baustellen:
    > - Klimakompressor kurz vorm Exitus
    > - Turbolader fängt langsam an zu Pfeifen

    Da hast du aber Pech. In den letzten 10 Jahren hatte ich ein einziges Mal ein Problem mit einem Auto und das war ein elektronisches in einem Steuergerät. Die Hardware hat nie gezickt.

    > Man sagt ja immer, dass die deutschen Autobauer so viel Erfahrung hätten.
    > Meines Erachtens haben sie mittlerweile so viel Erfahrung, dass sie
    > bestimmte Dinge absichtlich so bauen, dass die Fahrzeuge nicht mehr lange
    > halten. Und weiterhin bauen Sie die Teile so, dass eine Reparatur häufig
    > aufwendig und v.a. kostenintensiv ist.
    >
    > Beispiele aus meiner Erfahrung:
    > - DSG
    > Das DSG wird von VW verklebt verbaut und es ist nicht vorgesehen, dass
    > jemand das Teils zu Reparaturzwecken öffnet, demnach gibt es nur das
    > komplette Teil als Ersatz. Getriebespezialisten sind je nach
    > Reparaturumfang nur wenig günstiger als ein komplett neues DSG.

    Die Getriebe sind nicht verklebt, sondern abgedichtet. Man kann die ohne Probleme öffnen, man braucht nur das entsprechende Werkzeug. Das ein Fachmann mehr Geld kostet als der Azubi aus der freien Werktstatt ist auch kein Geheimnis. Darauf haben die Hersteller übrigens auch keinen Einfluss.

    > - Ansaugbrücke
    > Bei der Ansaugbrücke hätte nur der Stellmotor getauscht und das Teil einer
    > Grundreinigung unterzogen werden müssen. Es gibt den Stellmotor aber nicht
    > einzeln.

    Liegt daran, dass solche Teile als Kompletteil von Zulieferern kommen.

    > - Rückfahrkamera
    > Es läuft ein dickes, steifes Kabel für (fast) alle Leitungen bis zum
    > Kofferraumöffner mit integrierter Kamera. Bis auf das gelbe Video-Kabel, ob
    > wohl es im selben Stecker mündet. Das ist ebenfalls steif und aus
    > unerfindlichen Gründen einzeln und ganz dünn. Da bei jedem Rückfahrvorgang
    > das am Kofferraum angebrachte VW-Symbol aufklappt, um der Kamera Platz zu
    > machen, wird das Kabel jedes Mal ein bisschen gebogen, bis es unweigerlich
    > zum Kabelbruch kommen muss. Die Kamera gibt es nicht als Ersatzteil, nur
    > das gesamte Bauteil inkl. des Kofferraumöffners etc pp

    Selber Fall. Aber wenn deine Werkstatt nichtmal einen Kabelbruch reparieren kann, dann würde ich ganz schnell eine neue aufsuchen.

  13. Re: Und wenn das Teil fliegen könnte.

    Autor: Clown 26.05.20 - 15:56

    DeepSpaceJourney schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da hast du aber Pech. In den letzten 10 Jahren hatte ich ein einziges Mal
    > ein Problem mit einem Auto und das war ein elektronisches in einem
    > Steuergerät. Die Hardware hat nie gezickt.

    Oder Du hast Glück. Da die Foren voll mit Problemen ähnlicher Art sind, nehme ich eher das an :)

    > Die Getriebe sind nicht verklebt, sondern abgedichtet. Man kann die ohne
    > Probleme öffnen, man braucht nur das entsprechende Werkzeug.

    Ich habe nicht behauptet, dass sie nicht zu öffnen sind. Im Zweifelsfall bekomme ich alles auf :D
    Die Abdichtung ist laut VW Vertragswerkstatt übrigens ein Kleber, aber darum gehts nicht.

    > Das ein
    > Fachmann mehr Geld kostet als der Azubi aus der freien Werktstatt ist auch
    > kein Geheimnis.

    Das steht völlig außer Frage, aber darum gehts ja nicht.

    > Darauf haben die Hersteller übrigens auch keinen Einfluss.

    Doch haben sie. VW Vertragswerkstatt sagt nämlich, dass Du ein Problem mit VW zwecks Garantie bekommst, sobald Du das Getriebe von einem Fachmann öffnen lässt. Und zwar auch bei Motor-/Antriebsproblemen. VW stellt sich dann auf den Standpunkt, dass das Problem auf den Getriebe-Fachmann zurück zu führen ist und dann darfst Du erst mal schön beweisen, dass das nicht so ist. (Der Beweis ist per Gutachten idR natürlicher erbringbar, kostet aber ungemein viel Kohle und Nerven, auch wg Gerichtskosten etc, da ist ein komplett neues Getriebe schon billiger)

    Das Thema Nachhaltigkeit ist an der Stelle auch noch gar nicht tangiert..

    > Liegt daran, dass solche Teile als Kompletteil von Zulieferern kommen.

    Der Stellmotor hat eine eigene Teilenummer. Es liegt an VW, dass nur das Set kaufbar ist.

    Und nebenbei erwähnt fragt sich VW hierzulande auch deutlich(!) mehr als im Ausland.
    Erst vor kurzem habe ich ein Video vom HumbleMechanic gesehen, der die Ansaugbrücke eines Golf R getauscht hat. Dafür hat er eine Original-Ansaugbrücke bei VW gekauft und hat dafür seiner Aussage nach 200 USD gezahlt. Für das gleiche Teil habe ich seinerzeit 500 Euro ausgeben müssen.

    > Selber Fall.

    Auch die Kamera hat eine eigene Teilenummer.

    > Aber wenn deine Werkstatt nichtmal einen Kabelbruch reparieren
    > kann, dann würde ich ganz schnell eine neue aufsuchen.

    Für solch einen Kabelbruch suche ich keine Werkstatt auf. Aber - erneut - darum gehts ja nicht...

    "So you tried to use the computer and it started smoking? Sounds like a Mac to me.." - Louis Rossmann https://www.youtube.com/watch?v=eL_5YDRWqGE&t=60s

  14. Re: Und wenn das Teil fliegen könnte.

    Autor: Clown 26.05.20 - 15:58

    Frag mal die Werkstatt Deines Vertrauens nach AGR und lass Dir erzählen wieviele Fälle sie in den letzten - sagen wir - 2 Monaten bearbeiten mussten und was sie davon halten.

    "So you tried to use the computer and it started smoking? Sounds like a Mac to me.." - Louis Rossmann https://www.youtube.com/watch?v=eL_5YDRWqGE&t=60s

  15. Re: Und wenn das Teil fliegen könnte.

    Autor: DeepSpaceJourney 26.05.20 - 16:21

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DeepSpaceJourney schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da hast du aber Pech. In den letzten 10 Jahren hatte ich ein einziges
    > Mal
    > > ein Problem mit einem Auto und das war ein elektronisches in einem
    > > Steuergerät. Die Hardware hat nie gezickt.
    >
    > Oder Du hast Glück. Da die Foren voll mit Problemen ähnlicher Art sind,
    > nehme ich eher das an :)

    Liegt wohl daran, dass die Leute, die keine Probleme haben, und das sind die meisten, keine Forenposts machen. Aber aus deinen letzen Worten schließe ich, dass du nur das siehst, was du sehen willst.

    > > Die Getriebe sind nicht verklebt, sondern abgedichtet. Man kann die ohne
    > > Probleme öffnen, man braucht nur das entsprechende Werkzeug.
    >
    > Ich habe nicht behauptet, dass sie nicht zu öffnen sind. Im Zweifelsfall
    > bekomme ich alles auf :D
    > Die Abdichtung ist laut VW Vertragswerkstatt übrigens ein Kleber, aber
    > darum gehts nicht.
    >
    > > Das ein
    > > Fachmann mehr Geld kostet als der Azubi aus der freien Werktstatt ist
    > auch
    > > kein Geheimnis.
    >
    > Das steht völlig außer Frage, aber darum gehts ja nicht.

    Worum ging es dann? Man kann ein DKG öffnen und reparieren. Dein ursprünglicher Punkt ist also vollkommen unsinnig.

    > > Darauf haben die Hersteller übrigens auch keinen Einfluss.
    >
    > Doch haben sie. VW Vertragswerkstatt sagt nämlich, dass Du ein Problem mit
    > VW zwecks Garantie bekommst, sobald Du das Getriebe von einem Fachmann
    > öffnen lässt. Und zwar auch bei Motor-/Antriebsproblemen. VW stellt sich
    > dann auf den Standpunkt, dass das Problem auf den Getriebe-Fachmann zurück
    > zu führen ist und dann darfst Du erst mal schön beweisen, dass das nicht so
    > ist. (Der Beweis ist per Gutachten idR natürlicher erbringbar, kostet aber
    > ungemein viel Kohle und Nerven, auch wg Gerichtskosten etc, da ist ein
    > komplett neues Getriebe schon billiger)

    Wenn du Garantie hast, dann zahlst du eh nichts für die Reparatur. Sollte die Garantie des Autos abgelaufen sein, kann dir VW egal sein. Selbst in der Garantiezeit musst du nicht zu einer Vertragswerkstatt gehen. Musst dich schon entscheiden: Hat das Auto noch Garantie?
    Ja: Dann geh damit am besten zu VW.
    Nein: Dann geh damit wohin du willst.

    > Das Thema Nachhaltigkeit ist an der Stelle auch noch gar nicht tangiert..
    >
    > > Liegt daran, dass solche Teile als Kompletteil von Zulieferern kommen.
    >
    > Der Stellmotor hat eine eigene Teilenummer. Es liegt an VW, dass nur das
    > Set kaufbar ist.

    Jede Unterlegscheibe hat eine Teilenummer. Liegt nicht an VW oder anderen Herstellern die Teile einzeln anzubieten, sondern am Kunden. Die würden nämlich so eine Einzellagerung und Verkauf nicht bezahlen wollen.

    > Und nebenbei erwähnt fragt sich VW hierzulande auch deutlich(!) mehr als im
    > Ausland.
    > Erst vor kurzem habe ich ein Video vom HumbleMechanic gesehen, der die
    > Ansaugbrücke eines Golf R getauscht hat. Dafür hat er eine
    > Original-Ansaugbrücke bei VW gekauft und hat dafür seiner Aussage nach 200
    > USD gezahlt. Für das gleiche Teil habe ich seinerzeit 500 Euro ausgeben
    > müssen.

    US und EU Modelle unterscheiden sich erheblich. Zudem werden Preise auch immer an der Kaufkraft und Marktpräsenz festgelegt. Warum kosten Nike Sneaker in den USA nur ein Drittel vom europäischen Preis?

    > > Selber Fall.
    >
    > Auch die Kamera hat eine eigene Teilenummer.

    Siehe oben.

    > > Aber wenn deine Werkstatt nichtmal einen Kabelbruch reparieren
    > > kann, dann würde ich ganz schnell eine neue aufsuchen.
    >
    > Für solch einen Kabelbruch suche ich keine Werkstatt auf. Aber - erneut -
    > darum gehts ja nicht...

    Worum geht es dann?

  16. Re: Und wenn das Teil fliegen könnte.

    Autor: DeepSpaceJourney 26.05.20 - 16:22

    Wenn ich nächstes Jahr zur Inspektion da bin Frage ich mal, falls ich dann noch daran denke.
    Aber ich gehe mal davon aus, dass sich Werkstätten über Aufträge freuen.

  17. Re: Und wenn das Teil fliegen könnte.

    Autor: Clown 26.05.20 - 17:06

    DeepSpaceJourney schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Liegt wohl daran, dass die Leute, die keine Probleme haben, und das sind
    > die meisten, keine Forenposts machen.

    Dann frag die Werkstätten, was häufige Probleme sind. Das sind zwar ebenfalls nur die Fälle, bei denen was schief geht, aber da ist ganz klar ersichtlich, was für Teile in welchen Fahrzeugen offenbar Konstruktions- oder Fertigungsfehler aufweisen.

    > Aber aus deinen letzen Worten
    > schließe ich, dass du nur das siehst, was du sehen willst.

    Genau so könnte ich das von Dir behaupten. Daran erkennst Du vlt wie überflüssig das Argument ist.

    > Worum ging es dann?

    Du hast was von Azubi und Fachmann gefaselt. Darum gings jedenfalls nicht. Da wolltest Du nur ablenken.

    > Man kann ein DKG öffnen und reparieren. Dein
    > ursprünglicher Punkt ist also vollkommen unsinnig.

    VW sagt das DSG sei nicht zu öffnen. Demnach bieten sie auch keine Ersatzteile an. Deshalb benötigt es (teure) Getriebespezialisten, die die Ersatzteile selber herstellen oder wiederrum (teuer) beim Spezialisten herstellen lassen.

    > Wenn du Garantie hast, dann zahlst du eh nichts für die Reparatur. Sollte
    > die Garantie des Autos abgelaufen sein, kann dir VW egal sein. Selbst in
    > der Garantiezeit musst du nicht zu einer Vertragswerkstatt gehen. Musst
    > dich schon entscheiden: Hat das Auto noch Garantie?
    > Ja: Dann geh damit am besten zu VW.
    > Nein: Dann geh damit wohin du willst.

    Es war die Rede von Ersatzteilegarantie, nicht von der des gesamten Fahrzeugs.

    > Jede Unterlegscheibe hat eine Teilenummer. Liegt nicht an VW oder anderen
    > Herstellern die Teile einzeln anzubieten, sondern am Kunden. Die würden
    > nämlich so eine Einzellagerung und Verkauf nicht bezahlen wollen.

    Blödsinn. Die Lagerkosten wären absolut vernachlässigbar und den Aufpreis wäre ich gerne bereit zu zahlen. Viel lieber hätte ich aber, dass die Teile direkt so gefertigt werden, dass sie keine Sollbruchstellen enthalten.

    > US und EU Modelle unterscheiden sich erheblich.

    Na dann erklär mal am Beispiel der Ansaugbrücke.

    > Zudem werden Preise auch
    > immer an der Kaufkraft und Marktpräsenz festgelegt. Warum kosten Nike
    > Sneaker in den USA nur ein Drittel vom europäischen Preis?

    Ja, Kaufkraft ist _grundsätzlich_ ein Argument. VW wäre allerdings doof das Teil unter Wert zu verkaufen.
    Wir reden also von einem Teil, das in diesem Land hier hergestellt wird, dann in die USA verschifft wird und dann noch für weniger als die Hälfte angeboten werden kann. Kaufkraft hin oder her, aber das ist einfach ein schlechtes Verhältnis.

    > > Auch die Kamera hat eine eigene Teilenummer.
    >
    > Siehe oben.

    Da idR sogar nur die Kamera kaputt geht (aufgrund des Kabelbruchs), müsste im Grunde auch nur die Kamera gelagert werden. Echte Mehrkosten würden gar nicht entstehen. Und auch hier wäre es deutlich günstiger den Aufpreis für Lagerung zu zahlen, statt das gesamte Drumherum mitzukaufen.

    Das Thema Nachhaltigkeit streifst Du absichtlich nicht?

    > Worum geht es dann?

    Jedenfalls nicht um das scheinbar wahllose Diskreditieren von Dir unbekannten Werkstätten.

    "So you tried to use the computer and it started smoking? Sounds like a Mac to me.." - Louis Rossmann https://www.youtube.com/watch?v=eL_5YDRWqGE&t=60s

  18. Re: Und wenn das Teil fliegen könnte.

    Autor: Clown 26.05.20 - 17:23

    Hier entlarvt die Argumentation Deine Taktik an einem schönen Beispiel:
    Solange drum herum diskutieren, bis man Dir in irgendeiner Form zu einem völlig anderen Sachverhalt recht gibt. Das ist mir schon an anderer Stelle aufgefallen, hier ist es aber sehr schön nachvollziehbar :)

    Zum Punkt:
    Natürlich freuen sich die Werkstätten über Aufträge, auch zu konstruktions- oder produktionsbedingten Problemen. Das ändert aber rein gar nichts an der Existenz selbiger konstruktions- oder produktionsbedingter Probleme.

    "So you tried to use the computer and it started smoking? Sounds like a Mac to me.." - Louis Rossmann https://www.youtube.com/watch?v=eL_5YDRWqGE&t=60s

  19. Re: Und wenn das Teil fliegen könnte.

    Autor: DeepSpaceJourney 26.05.20 - 17:36

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DeepSpaceJourney schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Liegt wohl daran, dass die Leute, die keine Probleme haben, und das sind
    > > die meisten, keine Forenposts machen.
    >
    > Dann frag die Werkstätten, was häufige Probleme sind. Das sind zwar
    > ebenfalls nur die Fälle, bei denen was schief geht, aber da ist ganz klar
    > ersichtlich, was für Teile in welchen Fahrzeugen offenbar Konstruktions-
    > oder Fertigungsfehler aufweisen.

    Fehler kommen vor. Es gibt kein Auto, das fehlerlos ist.

    > > Aber aus deinen letzen Worten
    > > schließe ich, dass du nur das siehst, was du sehen willst.
    >
    > Genau so könnte ich das von Dir behaupten. Daran erkennst Du vlt wie
    > überflüssig das Argument ist.

    Meine Argumente basieren auf Fakten, deine Argumente basieren auf deiner Wahrnehmung.

    > > Worum ging es dann?
    >
    > Du hast was von Azubi und Fachmann gefaselt. Darum gings jedenfalls nicht.
    > Da wolltest Du nur ablenken.

    Nein. Ich habe die nur die Tatsachen aufgezeigt.

    > > Man kann ein DKG öffnen und reparieren. Dein
    > > ursprünglicher Punkt ist also vollkommen unsinnig.
    >
    > VW sagt das DSG sei nicht zu öffnen. Demnach bieten sie auch keine
    > Ersatzteile an. Deshalb benötigt es (teure) Getriebespezialisten, die die
    > Ersatzteile selber herstellen oder wiederrum (teuer) beim Spezialisten
    > herstellen lassen.

    Warum gibt es dann Reparaturanleitungen für DKG von VW?

    > > Wenn du Garantie hast, dann zahlst du eh nichts für die Reparatur.
    > Sollte
    > > die Garantie des Autos abgelaufen sein, kann dir VW egal sein. Selbst in
    > > der Garantiezeit musst du nicht zu einer Vertragswerkstatt gehen. Musst
    > > dich schon entscheiden: Hat das Auto noch Garantie?
    > > Ja: Dann geh damit am besten zu VW.
    > > Nein: Dann geh damit wohin du willst.
    >
    > Es war die Rede von Ersatzteilegarantie, nicht von der des gesamten
    > Fahrzeugs.

    Dann kaufst du ein Austauschgetriebe von VW und hast dann Garantie auf dieses Teil. Wo ist das Problem?

    > > Jede Unterlegscheibe hat eine Teilenummer. Liegt nicht an VW oder
    > anderen
    > > Herstellern die Teile einzeln anzubieten, sondern am Kunden. Die würden
    > > nämlich so eine Einzellagerung und Verkauf nicht bezahlen wollen.
    >
    > Blödsinn. Die Lagerkosten wären absolut vernachlässigbar und den Aufpreis
    > wäre ich gerne bereit zu zahlen. Viel lieber hätte ich aber, dass die Teile
    > direkt so gefertigt werden, dass sie keine Sollbruchstellen enthalten.

    Nein, weil dann die Lager und die Logistik dafür riesig wären. Aber kauf dir doch einfach Teile von Drittherstellern, die bieten häufig einzelne Komponenten an.

    > > US und EU Modelle unterscheiden sich erheblich.
    >
    > Na dann erklär mal am Beispiel der Ansaugbrücke.

    Was soll ich da erklären? Es werden andere Bauteile verwendet, die günstiger sind.

    > > Zudem werden Preise auch
    > > immer an der Kaufkraft und Marktpräsenz festgelegt. Warum kosten Nike
    > > Sneaker in den USA nur ein Drittel vom europäischen Preis?
    >
    > Ja, Kaufkraft ist _grundsätzlich_ ein Argument. VW wäre allerdings doof das
    > Teil unter Wert zu verkaufen.
    > Wir reden also von einem Teil, das in diesem Land hier hergestellt wird,
    > dann in die USA verschifft wird und dann noch für weniger als die Hälfte
    > angeboten werden kann. Kaufkraft hin oder her, aber das ist einfach ein
    > schlechtes Verhältnis.

    Das Teil wird nicht zwangsweise hier Produziert oder von hier verschifft. In den USA stehen eigene Fabriken und Lager. Viele Teile kommen aus China. Dazu kommt noch, dass die amerikanische Ansaugbrücke nicht baugleich mit der europäischen sein muss.

    > > > Auch die Kamera hat eine eigene Teilenummer.
    > >
    > > Siehe oben.
    >
    > Da idR sogar nur die Kamera kaputt geht (aufgrund des Kabelbruchs), müsste
    > im Grunde auch nur die Kamera gelagert werden. Echte Mehrkosten würden gar
    > nicht entstehen. Und auch hier wäre es deutlich günstiger den Aufpreis für
    > Lagerung zu zahlen, statt das gesamte Drumherum mitzukaufen.

    Das weißt du, weil du Experte in den Thema bist? Solltest dich mal bei VW bewerben. Die können sicherlich noch viel von dir lernen.

    > Das Thema Nachhaltigkeit streifst Du absichtlich nicht?

    Warum auch? Du hast nichts dazu geschrieben.

    > > Worum geht es dann?
    >
    > Jedenfalls nicht um das scheinbar wahllose Diskreditieren von Dir
    > unbekannten Werkstätten.

    Getroffene Hunde bellen, wa?

  20. Re: Und wenn das Teil fliegen könnte.

    Autor: DeepSpaceJourney 26.05.20 - 17:38

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier entlarvt die Argumentation Deine Taktik an einem schönen Beispiel:
    > Solange drum herum diskutieren, bis man Dir in irgendeiner Form zu einem
    > völlig anderen Sachverhalt recht gibt. Das ist mir schon an anderer Stelle
    > aufgefallen, hier ist es aber sehr schön nachvollziehbar :)

    Wenn du meinst hier irgendwelche Schlüsse ziehen zu müssen.
    Aber anscheinend bist du mit meiner Antwort nicht zufrieden, denn sonst würdest du mir nicht irgendwelche Unwahrheiten unterstellen.

    > Zum Punkt:
    > Natürlich freuen sich die Werkstätten über Aufträge, auch zu konstruktions-
    > oder produktionsbedingten Problemen. Das ändert aber rein gar nichts an der
    > Existenz selbiger konstruktions- oder produktionsbedingter Probleme.

    Wie ich in der anderen Antwort schon gesagt habe: Es gibt kein Auto ohne Fehler.

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Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

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Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
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    Ein Test von Peter Ilg

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