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E-Autos sacken ab

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  1. E-Autos sacken ab

    Autor: Jager 10.02.22 - 18:26

    Kurz- bis mittelfristig werden E-Autos gut dastehen, aber langfristig (5-10 Jahre+) wird der Wert aktueller Modelle stark schwinden da man sicher davon ausgehen wird dass die Technologie dann deutlich weiter sein wird.

  2. Re: E-Autos sacken ab

    Autor: Eheran 10.02.22 - 18:29

    >dass die Technologie dann deutlich weiter sein wird.
    Was soll denn deutlich weiter sein? Der Antrieb wohl nicht. Und was soll ein Auto nach 10 Jahren denn noch wert sein?

  3. Möglicherweise ist das so

    Autor: M.P. 10.02.22 - 19:33

    Aber beim Plugin-Hybrid ist weder der Verbrauch im reinen Verbrenner-Betrieb, noch aus der Steckdose einigermaßen akzeptabel.

  4. Re: E-Autos sacken ab

    Autor: M.P. 10.02.22 - 19:37

    Der Akku ist aktuell das Teuerste beim BEV. Wenn es da eine Revolution gibt, und er nicht vielleicht 7500 ¤ wie beim Model 3 aktuell, sondern 1500 ¤ kostet, wird es schon schwierig ...
    Wieso sollte man einen 5 Jahre alten eUP für 10000 ¤ nehmen, wenn der vergleichbare Neuwagen dank gesunkener Akkupreise nur 12000 ¤ kostet?

  5. Re: E-Autos sacken ab

    Autor: robinx999 10.02.22 - 19:40

    Der akku bessere Ladegeschwindigkeiten, vor allem sieht man ja jetzt schon das abeseits von Tesla ältere E-Autos durchaus Probleme haben sich zu verkaufen. Es werden zwar hohe Preise aufgerufen die Wagen stehen aber sehr lange da es kaum einer zahlen will.
    Bei PlugIns bin ich mir jetzt nicht so sicher wie hoch der Wertverfall ist wenn man es Prozentual auf dem Preis betrachtet den man real gezahlt hat (nach Förderung) würde ich sogar erwarten das der nicht so hoch ist. Aber auch eine Frage welchen Zeitraum man betrachtet. Geht es darum der typsiche Dienstwagen der 2 Jahre gefahren wird oder reden wir hier von Autos die evtl. nach 5 oder gar 10 Jahren verkauft werden

  6. Re: Möglicherweise ist das so

    Autor: robinx999 10.02.22 - 19:43

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber beim Plugin-Hybrid ist weder der Verbrauch im reinen
    > Verbrenner-Betrieb, noch aus der Steckdose einigermaßen akzeptabel.

    Kommt auf die Modelle an ich habe bei einem PlugIn Ioniq wahlweise 4,4l / 100km oder 15,8kWh (gemessen an der Steckdose mit Verlusten), aber ja eine recht defensive Fahrweise.
    Über das Jahr gerechnet kam ich auf 1800kWh ca. 140l bei 13.500km

  7. Re: Möglicherweise ist das so

    Autor: M.P. 10.02.22 - 19:54

    Das brauchen die Steuerspar-Dienstwagen-Alibi Plugins der deutschen Hersteller deutlich mehr ...

    Unter 20 kWh auf 100 km schafft keiner von denen rein elektrisch ...

    Mercedes GLA 250e
    https://auto-presse.de/autonews.php?newsid=6473605

    6,6 Liter/100 km bei Autobahn-Richtgeschwindigkeit
    4,4 Liter auf der Landstraße

    68 km nominelle Reichweite aus 15,6 kWh Akku ...

  8. Re: Möglicherweise ist das so

    Autor: robinx999 10.02.22 - 20:14

    Das kann sein aber ich denke das muss man halt sehr differenziert betrachten
    Der ADAC kam bei meinem Modell auf
    https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/auto/plug-in-hybrid/
    auf 19,9kWh im E-Modus und 5,2l im Benzin Modus
    Aber ich verbrauche wie gesagt das was ich genannt habe offiziell hat der Wagen eine Reichweite von 63km real schaffe ich 55km der ADAC nur 45km

    Aber wie gesagt meine Verbrauchswerte habe ich erfasst und ich kann ganz gut damit Leben
    Den letzten Wagen habe ich ca. 10 Jahre gefahren und wenn der jetzige nach 10 Jahren noch 10-15% des Neupreises Wert ist ist das auch ok

  9. Re: E-Autos sacken ab

    Autor: Eheran 10.02.22 - 20:40

    >Wieso sollte man einen 5 Jahre alten eUP für 10000 ¤ nehmen, wenn der vergleichbare Neuwagen dank gesunkener Akkupreise nur 12000 ¤ kostet?

    Der kostet neu ca. 20'000 ¤, nach 3 Jahren sind noch ca. 50 % Restwert, also 10'000 ¤. Nach 5 Jahren vielleicht noch 8'000 ¤. Wenn es dann aufgrund der günstigen Neufahrzeuge nur noch 7'000 ¤ sind... so what?

  10. Re: E-Autos sacken ab

    Autor: Vögelchen 10.02.22 - 22:07

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >dass die Technologie dann deutlich weiter sein wird.
    > Was soll denn deutlich weiter sein? Der Antrieb wohl nicht.
    Natürlich auch der Antrieb, aber nicht nur.

  11. Re: Möglicherweise ist das so

    Autor: snboris 10.02.22 - 22:51

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das brauchen die Steuerspar-Dienstwagen-Alibi Plugins der deutschen
    > Hersteller deutlich mehr ...
    >
    > Unter 20 kWh auf 100 km schafft keiner von denen rein elektrisch ...
    >
    > Mercedes GLA 250e
    > auto-presse.de
    >
    > 6,6 Liter/100 km bei Autobahn-Richtgeschwindigkeit
    > 4,4 Liter auf der Landstraße
    >
    > 68 km nominelle Reichweite aus 15,6 kWh Akku ...
    Gähn...

    Mercedes A 250E
    4,7 Liter/100 km bei Autobahn-Richtgeschwindigkeit

    Naja... überhaupt habe ich in den letzten 2 Jahren bei 20.000km vielleicht 150l Sprit verbraucht.

    Ansonsten:
    73 km nominelle Reichweite aus 15,6 kWh Akku ...
    17 kWh auf 100 km.

    Und ich fahre bestimmt nicht defensiv.

    Ist übrigens auch ein Dienstwagen... aber sicher keine Alibi.. was immer

  12. Re: E-Autos sacken ab

    Autor: dieser_post_ist_authentisch 11.02.22 - 01:17

    Wenn in ein paar Jahren E-Autos nur noch einen Bruchteil von heute kosten würden und sehr viel weiter fahren könnten, dann hätte das natürlich auch Auswirkungen auf den Gebrauchtwagenmarkt. Aber das betrifft doch dann alle Gebrauchtfahrzeuge - Verbrenner umso mehr, denn wer würde denn dann noch einen Verbrenner fahren wollen.

    Nach 5 Jahren hat ein heute gekauftes Elektroauto immer noch drei Jahre Gewährleistung auf Akku und Antrieb, ist noch ein paar Jahre steuerbefreit und fährt genauso emissionsfrei wie ein Elektro-Neuwagen. Für jeden, der mit der Reichweite zurechtkommt, im Vergleich zu einem Verbrenner dann eher ein guter Deal.

    Der Gebrauchtwagenwert nach 10 Jahren interessiert einen Käufer eher wenig - da bestimmen andere Dinge (Reparaturen, Wartung, Verbrauch) die Fahrzeugkosten.

  13. Re: E-Autos sacken ab

    Autor: robinx999 11.02.22 - 07:24

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Wieso sollte man einen 5 Jahre alten eUP für 10000 ¤ nehmen, wenn der
    > vergleichbare Neuwagen dank gesunkener Akkupreise nur 12000 ¤ kostet?
    >
    > Der kostet neu ca. 20'000 ¤, nach 3 Jahren sind noch ca. 50 % Restwert,
    > also 10'000 ¤. Nach 5 Jahren vielleicht noch 8'000 ¤. Wenn es dann aufgrund
    > der günstigen Neufahrzeuge nur noch 7'000 ¤ sind... so what?

    Naja das was da jetzt verkauft wird hat Listenpreis 26K https://www.golem.de/news/elektroauto-vw-e-up-ab-mitte-februar-wieder-bestellbar-2201-162468.html
    Da die Basis bald nicht mehr angeboten wird und die wenigsten vermutlich die Basis nehmen, aber ja vermutlich wird sich der Wegfall der Förderung und sinken des Akku Preises erst ein mal ausgeleichen so dass man zwar höhere Verluste bei alten E-Autos hat wenn man den Basis Preis zur Grundlage nimmt wenn man aber den tatsächlich gezahlten Preis abzgl. der Förderung nimmt dürften sich die Verluste in grenzen halten

  14. Re: E-Autos sacken ab

    Autor: Jossele 11.02.22 - 09:11

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Akku ist aktuell das Teuerste beim BEV. Wenn es da eine Revolution
    > gibt, und er nicht vielleicht 7500 ¤ wie beim Model 3 aktuell, sondern 1500
    > ¤ kostet, wird es schon schwierig ...

    Gewagte Prognose angesichts steigender Batterierohstoffpreise. 20¤ pro installierte kWh werden wir in den nächsten 5 Jahren nicht sehen. Vielleicht in 10 Jahren wenn die Bergwerkskapazitäten wieder überschießend hoch sind.

    Privatsphäre ist normal. Überwachung ist verdächtig.

  15. Re: E-Autos sacken ab

    Autor: M.P. 11.02.22 - 09:16

    Kommt darauf an, ob man beim Natrium-Akku weiterkommt.

    Wenn man in 10 Jahren noch bei Lithium (und noch wichtiger Kobalt) für den Großteil der Akkus stehen geblieben ist, wird der Individualverkehr wieder zu etwas Exklusivem geworden sein ...

  16. Re: Möglicherweise ist das so

    Autor: d0p3fish 11.02.22 - 17:36

    Nicht schlecht, bei mir waren es mit dem A250e 27,6kwh/100km
    Glaube irgendwas um die 30km Reichweite. 11km in Kindergarten. Leicht bergig. 3grad.

    Schätze mal die Temperaturen machten dem Teil zu schaffen.

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