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Autos mit Verbrenner sind im Katastrophenfall unersetzlich

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  1. Autos mit Verbrenner sind im Katastrophenfall unersetzlich

    Autor: toj 27.10.21 - 07:44

    Ich finde es als Familienvater unvermeidlich, nicht mindestens einen Plug-In Hybrid zu besitzen. Einfach für den Katastrophenfall. Sei es ein (zugegeben hierzulande unwahrscheinliches) Erdbeben, Asteriodeneinschlag, Sonnensturm, ein Chemie- oder Atomunfall, oder ein weiträumiger und andauernder Stromausfall. Gerade in der Stadt, wo die Menschen keine Vorratshaltung betreiben, keine Gärten haben und die Hölle ausbrechen würde.

    Ich möchte stets in der Lage sein, meine Familie ein paar hundert Kilometer weit weg zu fahren. Aus diesem einfachen Grund fahre ich den Tank niemals leer, und würde mir nie ein eAuto als einziges Fahrzeug zulegen.

    Und ich finde es schlimm und geradezu unverantwortlich, dass dieser Aspekt nicht berücksichtigt wird. Ja, die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas eintritt, ist gering. Aber wir machen das ganze Land dicht für eine Krankheit mit einer Todeswahrscheinlichkeit von etwa 1%. Da wird man auch auf eine Katastrophe, die in meinem Leben mit einer Wahrscheinlichkeit von nur 1% eintritt, vorbereitet sein wollen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.10.21 07:47 durch toj.

  2. Re: Autos mit Verbrenner sind im Katastrophenfall unersetzlich

    Autor: Dwalinn 27.10.21 - 07:50

    Also wie jeder vernünftige Mensch habe ich Wasser und Nahrung für 1-2 Wochen im Haus aber man kann es auch echt übertreiben.

  3. Re: Autos mit Verbrenner sind im Katastrophenfall unersetzlich

    Autor: Schnuffel 27.10.21 - 07:53

    Wenn dieser Katastrophenfall eintritt, dann hilft dir kein Auto mehr. Dann brauchst du für jedes Familienmitglied ein Pferd, denn die Straßen werden alle mit Autos zugestopft sein, die aus unterschiedlichen Gründen dort feststecken. Nur mit Pferden kommt ihr dann noch durch.

  4. Re: Autos mit Verbrenner sind im Katastrophenfall unersetzlich

    Autor: toj 27.10.21 - 07:59

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also wie jeder vernünftige Mensch habe ich Wasser und Nahrung für 1-2
    > Wochen im Haus aber man kann es auch echt übertreiben.

    Das ist gut, hilft aber nur, wenn es jeder macht. Denn damit bist du weiter als die meisten der Familien, die ich kenne. Die haben keine Nahrung für eine Woche. Und natürlich nur Wasser aus der Leitung. Was meinst du, was hier los wäre, wenn der Strom eine Woche ausfällt und dadurch auch die Wasserversorgung... die aggressiveren Naturen würden, wenn die Verzweifelung ausreicht, direkt vor deiner Tür stehen. Die Alternative zur Fluchtmöglichkeit wäre Bewaffnung, und soweit will ich nicht gehen.

  5. Re: Autos mit Verbrenner sind im Katastrophenfall unersetzlich

    Autor: toj 27.10.21 - 08:00

    Schnuffel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > brauchst du für jedes Familienmitglied ein Pferd, denn die Straßen werden
    > alle mit Autos zugestopft sein, die aus unterschiedlichen Gründen dort
    > feststecken. Nur mit Pferden kommt ihr dann noch durch.

    Ich hab es nicht weit zur nächsten 4-spurigen Strasse, und dann zur ausgebauten Autobahn. Autos kann man auch schieben.

  6. Re: Autos mit Verbrenner sind im Katastrophenfall unersetzlich

    Autor: Benutztername12345 27.10.21 - 08:00

    Hi:)

    toj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde es als Familienvater unvermeidlich, nicht mindestens einen
    > Plug-In Hybrid zu besitzen. Einfach für den Katastrophenfall. Sei es ein
    > (zugegeben hierzulande unwahrscheinliches) Erdbeben, Asteriodeneinschlag,
    > ein Chemie- oder Atomunfall, oder ein weiträumiger und andauernder
    > Stromausfall. Gerade in der Stadt, wo die Menschen keine Vorratshaltung
    > betreiben, keine Gärten haben und die Hölle ausbrechen würde.
    >
    > Ich möchte stets in der Lage sein, meine Familie ein paar hundert Kilometer
    > weit weg zu fahren. Aus diesem einfachen Grund fahre ich den Tank niemals
    > leer, und würde mir nie ein eAuto als einziges Fahrzeug zulegen.

    Wenn du in einer Stadt wohnst und den Berufsverkehr kennst - denkst du, in einem Katastrophenfall, wenn alle in der Stadt die ein Auto haben sie verlassen wollen, kommt eine nennenswerte Menge raus? Die Straßen sind doch sofort verstopft (nicht nur durch die Menschen in der Stadt sondern auch durch die im Umland, die natürlich auch auf die Ausfallstraßen fahren um noch weiter weg zu kommen).

    > Und ich finde es schlimm und geradezu unverantwortlich, dass dieser Aspekt
    > nicht berücksichtigt wird. Ja, die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas
    > eintritt, ist gering. Aber wir machen das ganze Land dicht für eine
    > Krankheit mit einer Todeswahrscheinlichkeit von etwa 1%. Da wird man auch
    > auf eine Katastrophe, die in meinem Leben mit einer Wahrscheinlichkeit von
    > nur 1% eintritt, vorbereitet sein wollen.

    1% ist bei sowas echt viel. Rechnen wir mal durch: Wenn die 1% für dich gelten würden dann ja auch für alle anderen 80 Mio. Einwohner in Deutschland., d.h. 800.000 Menschen müssten in ihrem Leben (sagen wir in 85 Jahren Lebensdauer) von sowas betroffen sein. Und "sowas" heißt hier nicht irgend eine Katastrophe, sondern eine bei der man stirbt oder schweren Schaden erleidet wenn man kein Fluchtauto hat das mehr als 150 km schafft und keinen, wenn man eins hat das mehr schafft. Welche Katastrophen die stattgefunden haben fallen dir da ein?

    Klar, im Krieg starben viele. Aber da hätte ein Auto im allgemeinen auch nichts genutzt. Vielleicht um damit zu flüchten, wenn deine Stadt bombardiert wird. Aber ich denke da ist ein Keller sicherer, als ein Auto auf einer Straße auf die Bomben fallen. Und ein Erdbeben? Selbst wenn es in D starke gäbe, wie willst du mit dem Auto durch Straßen kommen, die von eingestürzten Gebäuden bedeckt sind?

    Das einzige das mir einfällt ist ein Industrie- oder Nuklearunfall, bei dem es NICHT das sicherste ist daheim zu bleiben und Fenster und Türen zu schließen. Kommt mir extrem unwahrscheinlich vor, viel unwahrscheinlicher als 1%. Und dann würde wie gesagt noch dazu kommen, dass die 500 km mehr Reichweite einen Unterschied machen und dass das Auto dir überhaupt was nützt und die Straßen nicht verstopft sind.

  7. Re: Autos mit Verbrenner sind im Katastrophenfall unersetzlich

    Autor: Benutztername12345 27.10.21 - 08:07

    toj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    [...]
    > Und ich finde es schlimm und geradezu unverantwortlich, dass dieser Aspekt
    > nicht berücksichtigt wird.

    Noch ein Nachtrag dazu (und der ist überhaupt nicht böse gemeint): wenn man als einer von sehr sehr wenigen etwas krass anders sieht als fast alle anderen sollte man sich fragen, ob man vielleicht selbst der ist, bei dem etwas im denken oder bewerten nicht richtig funktioniert hat. Wie gesagt, das ist überhaupt nicht böse gemeint. Du kannst dich ja mal fragen (oder einen nahe stehenden Menschen) ob du noch andere auffällige Denk- oder Verhaltensweisen hast und dich zumindest mal darüber informieren.

  8. Re: Autos mit Verbrenner sind im Katastrophenfall unersetzlich

    Autor: toj 27.10.21 - 08:12

    Benutztername12345 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du in einer Stadt wohnst und den Berufsverkehr kennst - denkst du, in
    > einem Katastrophenfall, wenn alle in der Stadt die ein Auto haben sie
    > verlassen wollen, kommt eine nennenswerte Menge raus?

    Ich glaube, dass in den meisten Szenarien man nicht sofort raus muss, sondern ein paar Tage Zeit hat. Die eigentliche Gefahr liegt darin, dass den Menschen Wasser und Nahrung ausgehen, und dadurch Konflikte entstehen.

    > 1% ist bei sowas echt viel. Rechnen wir mal durch: Wenn die 1% für dich
    > gelten würden dann ja auch für alle anderen 80 Mio. Einwohner in
    > Deutschland., d.h. 800.000 Menschen müssten in ihrem Leben (sagen wir in 85

    Was wäre zB bei einem Sonnensturm? Der letzte, der hierzulande das Stromnetz für Wochen oder Monate lahmlegen würde, liegt keine 200 Jahre zurück. Die Wahrscheinlichkeit halte ich für grösser als 1%. Aber auch Kriege in der Form von koordinierten Angriffen auf Infrastruktur halte ich nicht für so unwahrscheinlich.

    > irgend eine Katastrophe, sondern eine bei der man stirbt oder schweren
    > Schaden erleidet wenn man kein Fluchtauto hat das mehr als 150 km schafft
    > und keinen, wenn man eins hat das mehr schafft.

    Ist natürlich eine Frage des Zieles. Meines wäre in den meisten Szenarien meine alte Heimatkleinstadt, wo die Eltern ein Haus mit bewirtschaftetem Garten haben, ebenso wie die meisten Einwohner, und man einander kennt. Das ist etwas sehr anderes, als eine solche Situation in einer Grosstadt, in der ich lebe, durchzustehen.

    > Welche Katastrophen die stattgefunden haben fallen dir da ein?

    Ausser Kriegen keine. Aber ein Solarsturm fand 1859 statt, nur dass damals nur die Telegrafen beschädigt wurden. Stromleitungen gab es ja nicht. Heute wäre ein derartiger Sturm fatal, weil wir monatelang ohne Elektrizität nicht leben könnte.


    > Klar, im Krieg starben viele. Aber da hätte ein Auto im allgemeinen auch
    > nichts genutzt. Vielleicht um damit zu flüchten, wenn deine Stadt
    > bombardiert wird.

    Nicht zum Zeitpunkt der Bombardierung, aber man würde sich generell nicht in Städten oder in der Nähe von Zielen aufhalten.

    > Und ein Erdbeben? Selbst wenn es in
    > D starke gäbe, wie willst du mit dem Auto durch Straßen kommen, die von
    > eingestürzten Gebäuden bedeckt sind?

    Man muss es halt zur Autobahn schaffen. Wäre für mich nicht so weit.

  9. Re: Autos mit Verbrenner sind im Katastrophenfall unersetzlich

    Autor: nightmar17 27.10.21 - 08:13

    Du meinst so wie in England? Da fallen ein paar LKWs aus und Zack haben die keinen Sprit mehr.
    So einen Katastrophenfall wird dir nichts bringen, wenn alle Menschen gleichzeitig flüchten möchten. Dann lieber ein paar Fahrräder haben.

  10. Re: Autos mit Verbrenner sind im Katastrophenfall unersetzlich

    Autor: toj 27.10.21 - 08:15

    Benutztername12345 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Noch ein Nachtrag dazu (und der ist überhaupt nicht böse gemeint): wenn man
    > als einer von sehr sehr wenigen etwas krass anders sieht als fast alle
    > anderen sollte man sich fragen, ob man vielleicht selbst der ist, bei dem
    > etwas im denken oder bewerten nicht richtig funktioniert hat.

    Ich bin ein wenig geprägt von meinen Aufhalten in Florida, wo die Menschen diese Fragen sehr bewusst stellen und deswegen keine eAutos als Hauptwagen besitzen. Denn dort wird man alle paar Jahre evakuiert. Nur in Deutschland ist das Thema nicht angekommen.

    Generell wird Vorsorge für den Katastrophenfall in Deutschland nicht so ernst genommen wie in anderen Ländern. Wahrscheinlich, weil es lange keine weitflächige Katastrophe mehr gab. Dadurch ist es aber nicht weniger wichtig.

    Auch schön zum Thema die neue Apple+ Serie Infiltration (aka Invasion). Dort stiehlt die flüchtende Familie einen Volvo XC90, nachdem alle Supercharger für ihren Tesla besetzt sind und ein Streit darüber ausbricht...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 27.10.21 08:23 durch toj.

  11. Re: Autos mit Verbrenner sind im Katastrophenfall unersetzlich

    Autor: toj 27.10.21 - 08:18

    nightmar17 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du meinst so wie in England? Da fallen ein paar LKWs aus und Zack haben die
    > keinen Sprit mehr.

    Ich gehe nicht davon aus, dass ich tanken kann. Aber mein Verbrenner schafft über 1000km mit vollem Tank, wenn ich entsprechend fahre. Maximal parke ich ihn mit 1/4tel, was für 250km reicht.

  12. Re: Autos mit Verbrenner sind im Katastrophenfall unersetzlich

    Autor: BlindSeer 27.10.21 - 08:26

    Du kennst die Szenen in so ziemlich jedem Katastrophenfilm? Die halte ich nicht für unrealistisch: Alle Straßen verstopft, weil ALLE eben mit dem Auto weg wollen. Das heißt du fährst kurz zur nächsten Vierspurigen und stellst dich in den Stau... Bist dann übrgeins genau da wo du nicht sein willst: Zwischen X Menschen mit knappen Ressourcen, die im Stress weg wollen.

  13. Re: Autos mit Verbrenner sind im Katastrophenfall unersetzlich

    Autor: schnick 27.10.21 - 08:30

    Was bei diesen Weltuntergangsszenarien oft vergessen wird: Kraftstoff hat nur eine sehr begrenzte Haltbarkeit. Langfristig ist jeder gelagerte Kraftstoff unbrauchbar und solange nicht neu produziert werden kann ist das Elektroauto im Vorteil. Das ist übrigens auch einer der größten Logikfehler in den ganzen Weltuntergags-/Zombiefilmen.

  14. Re: Autos mit Verbrenner sind im Katastrophenfall unersetzlich

    Autor: Mel 27.10.21 - 08:33

    toj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nightmar17 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du meinst so wie in England? Da fallen ein paar LKWs aus und Zack haben
    > die
    > > keinen Sprit mehr.
    >
    > Ich gehe nicht davon aus, dass ich tanken kann. Aber mein Verbrenner
    > schafft über 1000km mit vollem Tank, wenn ich entsprechend fahre. Maximal
    > parke ich ihn mit 1/4tel, was für 250km reicht.

    Also mein Tesla kommt 300 km weit - und ist quasi ständig voll geladen.

  15. Re: Autos mit Verbrenner sind im Katastrophenfall unersetzlich

    Autor: laolamia 27.10.21 - 08:35

    toj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nightmar17 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du meinst so wie in England? Da fallen ein paar LKWs aus und Zack haben
    > die
    > > keinen Sprit mehr.
    >
    > Ich gehe nicht davon aus, dass ich tanken kann. Aber mein Verbrenner
    > schafft über 1000km mit vollem Tank, wenn ich entsprechend fahre. Maximal
    > parke ich ihn mit 1/4tel, was für 250km reicht.

    sie zu das du in deinem Auto auch ne Wafffe und genug Munition hast denn sonst werden dich recht schnell "boese" jungs von deinem Auto trennen :) aber mann muss leute wie dich auch machen lassen :)

  16. Re: Autos mit Verbrenner sind im Katastrophenfall unersetzlich

    Autor: goggi 27.10.21 - 08:36

    Also für die Phase direkt nach der Katastrophe, könnte es sein das ein Fahrzeug noch etwas bringt. Dann aber eher ein 2 Spurfahrzeug.

    Mir fällt da eine Evakuierung in Dresden vor ein paar Jahren ein. Ich radelte herum, sag das Sperrband gegen 22Uhr und fragte die Polizei was los sei. Darauf hin packte ich meine Sachen und radelte zu jemand bei dem ich dann die 2 oder 3 Tage der Evakuierung unterkommen konnte. Meanwhile in der Nacht wurden dann Stück für Stück alle Leute aus dem Gebiet evakuiert. Die Trägheit dieses Ereignisses fand ich krass, ich war da im Glück und hatte Vorsprung und musste nicht Nachts 2 Uhr eine Unterkunft finden.

    Wenn die heiße Phase einer Katastrophe vorbei ist (6+Monate) und ehe die Hälfte der Umgebung ausgerottet ist, dann würde ich ein eFahrzeug bevorzugen. Denn Diesel/Sprit kann alt werden und Strom kann ich mit einfachen Mitteln selbst ernten. Dazu muss man sich nur ein paar Platten und einen Regler, sowie Batterien besorgen.

  17. Re: Autos mit Verbrenner sind im Katastrophenfall unersetzlich

    Autor: Dwalinn 27.10.21 - 08:42

    Also ich vertraue darauf das die Bundeswehr möglichts schnell im Einsatz ist und Ration verteilt.

    Ansonsten ist sowas ja auch immer stark situationsabhängig. Mein Kleinwagen fährt unter guten Bedingung vielleicht 700km, realistisch aber eher weniger (tanke alle 550-600km). Jetzt müsste ich also alle 300km tanken fahren um im Notfall 300km weit zu kommen. Ein eAuto fährt ebenfalls locker 300km, je nach Model und Fahrweise ist sogar deutlich mehr drin. Wer eine eigene Lademöglichkeit hat (was für mich die Voraussetzung ist überhaupt ein eAuto zu kaufen) hat diese Reichweite auch jeden morgen Verfügbar.

    Jetzt ist auch die Frage wohin du mit der Reichweite fliehen willst, was bringen dir 300km weit aus Berlin zu fliehen wenn du dann plötzlich in Hamburg bist? Dann hätten auch 150km gereicht um weit genug von beiden Städten entfernt zu sein.

    Also es gibt sicher Gründe die gegen eAutos sprechen aber eine mögliche Katastrophe oder ein gar ein Krieg ist zumindest mMn kein guter Grund.

  18. Re: Autos mit Verbrenner sind im Katastrophenfall unersetzlich

    Autor: Trollversteher 27.10.21 - 08:42

    Noch nie einen Katastrophenfilm gesehen?
    Die mögen ja in vielerlei Hinsicht übertrieben sein, aber die Szenen, in denen die Leute auf der Flucht ihr Auto verlassen und stehen lassen, welches in einem gefühlt 100 km langen Chaos-Stau stecken geblieben ist, weil Millionen von Menschen gleichzeitig verzweifelt versuchen die Stadt zu verlassen, gehören imho zu den realistischen Szenarios.
    Also: Wenn es tatsächlich zu einer Großkatastrophe kommen sollte, die eine Flucht aufs Land für sinnvoll scheinen lässt, wird es vollkommen egal sein, ob Du einen vollgetankten Benziner oder einen E-Fahrzeug vor der Tür stehen hast, denn im Stau mit hunderttausenden von Mitbürgern die die gleiche Idee haben wie Du sind beide gleich nutzlos ;-)

  19. Re: Autos mit Verbrenner sind im Katastrophenfall unersetzlich

    Autor: Cybso 27.10.21 - 08:43

    toj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man muss es halt zur Autobahn schaffen. Wäre für mich nicht so weit.

    Und dann? Hier auf der A1 ist schon im Berufsverkehr, ohne Katastrophe und Panik, jeden Tag Stau. Lass zwei LKW im Baustellenbereich kollidieren, und ohne schweres Gerät geht's dann weder vor noch zurück. Spätestens, wenn die ersten ihre Autos einfach stehen lassen und zu Fuß weiter flüchten, ist Ende.

    Dann doch lieber das Fahrrad pflegen und instandhalten.

  20. Re: Autos mit Verbrenner sind im Katastrophenfall unersetzlich

    Autor: Trollversteher 27.10.21 - 08:44

    Und Du glaubst, wenn Du ein vollgetanktes vor der Tür stehen hast, während die weniger Vorrausblickenden mal wieder bis zum letzten Tropfen mit dem Nachtanken gewartet haben, würde das weniger anziehend auf plündernde Flüchtende wirken?

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