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Und wie haben sie in der Arktis und Antarktis den Akku geladen?
Autor: dummzeuch 19.12.23 - 11:05
Da es in den entlegenen Gebieten von Arktis und Antarktis wohl kaum Ladestellen für E-Autos geben wird: Wie haben sie es geladen? Doch wohl kaum mit dem "Generator" auf dem Anhänger.
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Re: Und wie haben sie in der Arktis und Antarktis den Akku geladen?
Autor: Brainfreeze 19.12.23 - 12:12
dummzeuch schrieb:
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> Da es in den entlegenen Gebieten von Arktis und Antarktis wohl kaum
> Ladestellen für E-Autos geben wird: Wie haben sie es geladen? Doch wohl
> kaum mit dem "Generator" auf dem Anhänger.
Bisher habe ich folgendes dazu gefunden:
"Nicht überall sind Ladestationen verfügbar, schon gar nicht im ewigen Eis oder im Dschungel. Doch die Ramseys sind vorbereitet und haben eine Innovation mit an Bord: eine trag- und aufladbare Energiequelle, die von einer leicht aufzubauenden Windturbine sowie Solarzellen mit Strom versorgt wird. Dadurch soll sich der Ariya e-4ORCE in den Regionen ohne Strom bequem während der Pausen aufladen lassen."
https://www.enbw.com/blog/elektromobilitaet/fahren/mit-dem-nissan-ariya-von-pol-zu-pol-enbw/
Weitere Infos dazu sind hier zu finden.
https://www.autoevolution.com/news/modified-nissan-ariya-needs-diesel-powered-help-to-do-the-pole-to-pole-ev-expedition-213822.html
Allerdings sollte auch erwähnt werden, dass ebenfalls Verbrenner-Fahrzeuge als Unterstützungsfahrzeuge mit eingesetzt wurden, ohne die die Expedition wohl nicht möglich gewesen wäre.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.12.23 12:21 durch Brainfreeze. -
Ohne Verbrenner wäre die Fahrt nicht möglich gewesen?
Autor: wgvdl 19.12.23 - 16:33
> Allerdings sollte auch erwähnt werden, dass ebenfalls Verbrenner-Fahrzeuge
> als Unterstützungsfahrzeuge mit eingesetzt wurden, ohne die die Expedition
> wohl nicht möglich gewesen wäre.
Das ist jetzt ein Witz. Oder? -
Re: Ohne Verbrenner wäre die Fahrt nicht möglich gewesen?
Autor: terraformer 19.12.23 - 18:05
wgvdl schrieb:
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> > Allerdings sollte auch erwähnt werden, dass ebenfalls
> Verbrenner-Fahrzeuge
> > als Unterstützungsfahrzeuge mit eingesetzt wurden, ohne die die
> Expedition
> > wohl nicht möglich gewesen wäre.
>
> Das ist jetzt ein Witz. Oder?
Ich hätte drauf gewettet, dass die nicht komplett alleine gefahren sind. -
Re: Ohne Verbrenner wäre die Fahrt nicht möglich gewesen?
Autor: makkaroniman 19.12.23 - 23:07
Warum haben die nicht Elektrofahrzeuge als Unterstützer genommen??
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Re: Ohne Verbrenner wäre die Fahrt nicht möglich gewesen?
Autor: shifu 19.12.23 - 23:48
diversified backup strategy DBS
if youre in trouble and no dbs
then you for sure will have pain in the as*
die chunks machen eine expedition mit unter potenziell lebensbedrohlichen umständen. die sollen als begleitung nehmen was die wollen. es ist ihre begleitung und rettung im notfall. Die verbrenner sind halt dort oben schon bekannt. E-fahrzeuge jetzigen entwicklungsstandes befahren dort für sie ernstes terrain. mehr als okay verbrenner dabei zu haben. Wer anders handeln würde ist entweder verrückt, oder verrückt. -
Re: Ohne Verbrenner wäre die Fahrt nicht möglich gewesen?
Autor: wgvdl 20.12.23 - 00:01
makkaroniman schrieb:
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> Warum haben die nicht Elektrofahrzeuge als Unterstützer genommen??
Ich will denen nichts unterstellen, aber für Verbrenner gibt es Lichtmaschinen bis 5 kW, wie eine schnelle Google Suche ergab. -
Re: Ohne Verbrenner wäre die Fahrt nicht möglich gewesen?
Autor: terraformer 20.12.23 - 11:08
shifu schrieb:
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> Wer anders handeln würde ist entweder verrückt, oder verrückt.
Deiner Definition nach gibt es viele verrückte Menschen.
Sofern ich nicht fake news aufgesessen bin, gibt es immer wieder Weltumsegler, die ohne einen Tross Backup-Boote segeln, sondern nur ein Satellitentelefon dabei haben. Das wäre im o.g. Szenario IMHO auch eine Option gewesen, um nicht zu sterben. Da hätte es keinen Backup-Tross gebraucht. Es sei denn, sie wollten sicherstellen, dass sie erfolgreich sind. -
Re: Ohne Verbrenner wäre die Fahrt nicht möglich gewesen?
Autor: Brainfreeze 20.12.23 - 11:28
terraformer schrieb:
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> shifu schrieb:
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> > Wer anders handeln würde ist entweder verrückt, oder verrückt.
>
> Deiner Definition nach gibt es viele verrückte Menschen.
>
> Sofern ich nicht fake news aufgesessen bin, gibt es immer wieder
> Weltumsegler, die ohne einen Tross Backup-Boote segeln, sondern nur ein
> Satellitentelefon dabei haben. Das wäre im o.g. Szenario IMHO auch eine
> Option gewesen, um nicht zu sterben. Da hätte es keinen Backup-Tross
> gebraucht. Es sei denn, sie wollten sicherstellen, dass sie erfolgreich
> sind.
Es wird bei dieser Tour nicht nur ein "Backup-Tross" gewesen sein. Gerade in der Antarktis braucht man Platz für die Verpflegung, Ausrüstung zum Kochen, einen Platz zum Schlafen etc.
Das bekommt man alles nicht in das gewählte E-Fahrzeug.
Bei einem Segelboot kannst Du das alles unterbringen. -
Re: Ohne Verbrenner wäre die Fahrt nicht möglich gewesen?
Autor: wgvdl 20.12.23 - 14:16
> Es wird bei dieser Tour nicht nur ein "Backup-Tross" gewesen sein. Gerade
> in der Antarktis braucht man Platz für die Verpflegung, Ausrüstung zum
> Kochen, einen Platz zum Schlafen etc.
> Das bekommt man alles nicht in das gewählte E-Fahrzeug.
Dann hätten die Begleitfahrzeuge ja auch Elektroautos sein können. Wäre einfach glaubwürdiger. -
Re: Ohne Verbrenner wäre die Fahrt nicht möglich gewesen?
Autor: der_wahre_hannes 20.12.23 - 14:21
wgvdl schrieb:
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> > Es wird bei dieser Tour nicht nur ein "Backup-Tross" gewesen sein.
> Gerade
> > in der Antarktis braucht man Platz für die Verpflegung, Ausrüstung zum
> > Kochen, einen Platz zum Schlafen etc.
> > Das bekommt man alles nicht in das gewählte E-Fahrzeug.
>
> Dann hätten die Begleitfahrzeuge ja auch Elektroautos sein können. Wäre
> einfach glaubwürdiger.
Und dann gibt's Probleme mit der Energieversorgung und die Leute geraten in Lebensgefahr, weil Hilfe nicht schnell genug ankommen kann. Aber immerhin wären sie dann dem durchschnittlichen Golem-Foristen glaubwürdiger gewesen.
"Nie wieder" ist jetzt!
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Zum Tode eines engagierten Fahrradaktivisten: https://www.pf-bits.de/2024/01/zum-tode-eines-engagierten-fahrradaktivisten -
Re: Ohne Verbrenner wäre die Fahrt nicht möglich gewesen?
Autor: wgvdl 20.12.23 - 15:49
> Und dann gibt's Probleme mit der Energieversorgung und die Leute geraten in
> Lebensgefahr, weil Hilfe nicht schnell genug ankommen kann. Aber immerhin
> wären sie dann dem durchschnittlichen Golem-Foristen glaubwürdiger gewesen.
Auch das wirkt nicht glaubwürdig. Verbrenner haben bei dieser Witterung ebenfalls Probleme und können ausfallen. Lösung: Standheizungen (Verbrenner) oder Motoren durchlaufen lassen. Ich denke, dass wurde bei dieser Fahrt gemacht. Das Ausfallrisiko wäre sonst einfach zu hoch. -
Re: Ohne Verbrenner wäre die Fahrt nicht möglich gewesen?
Autor: terraformer 21.12.23 - 09:20
der_wahre_hannes schrieb:
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> Aber immerhin wären sie dann dem durchschnittlichen Golem-Foristen glaubwürdiger gewesen.
Die Frage ist doch, was gezeigt werden sollte bzw. welcher Eindruck erweckt wird. Ich habe bei Youtube mehrere Videos zu dem Projekt geschaut. Bei keinem konnte ich die Support-Fahrzeuge sehen. Der Artikel und die Promo-Videos hinterließen bei mir den Eindruck: Ein Auto, 2 Menschen, Solar und Windkraftanlage dabei - mehr nicht. Das war augenscheinlich nicht der Fall.
Beim Stöbern in deren Journal stieß ich dann auf ein Bild https://poletopoleev.com/wp-content/uploads/2023/05/10.png und es kam die Frage auf: Wenn Sie eine mobile Windkraftanlage dabei hatten, wieso sehe ich auf den Videos nur das Auto. Wo war sie? Scheint so, als wenn die Unterstützungsfahrzeuge das transportiert haben.
Ich ziehe mal einen unpassenden Vergleich:
"Ich war 6 Wochen nur mit einem Taschenmesser in der Wildnis - und habe überlebt."
Klingt deutlich beeindruckender als wenn ich direkt dazuschreibe: Drei weitere Personen haben Essen, Zelte, Schlafsack & Co hinter mir her getragen. ;-)
Wie dem auch sei: Die Expedition zeigt zumindest, dass eAutos bzw. Batterien prinzipiell in allen Umgebungen einsetzbar sind.



