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Was ich an der ganzen Diskussion e-Auto, Verbrenner nicht verstehe, sind die Ideologen

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  1. Was ich an der ganzen Diskussion e-Auto, Verbrenner nicht verstehe, sind die Ideologen

    Autor: gunnarstahl 26.02.21 - 18:59

    Du kannst Dich heute frei entscheiden, ob Du Dein Geld in einen Verbrenner oder ein e-Auto steckst. Diese Entscheidung kannst Du eigenstaendig treffen, frei Gusto.

    Und trotzdem ist es so, dass immer und staendig, sobald das Theme e-Auto auch nur in die Naehe kommt, im Regelfall die Verbrennerfraktion alle moeglichen und unmoeglichen Argumente auf den Tisch haut, ohne Sinn und Verstand, und regelrecht aggressiv wird.

    Mein erstes Auto hatte ich irgendwann 1990, einen Opel Ascona A. Und bin seitdem viele Autos gefahren, und habe mir die nach Herzblut ausgesucht. Wenige Autos habe ich bereut, darunter ein Omega 2.5 TD (die BMW-Maschine), und einen Hyundai Ioniq Elektro, da ich den in Wandlung geben musste, da die das Problem mit der konstant leeren 12V-Batterie nicht in den Griff bekommen haben.

    Meinen Omega 2.2 habe ich echt geliebt, aber irgendwann war der Reparaturaufwand vs Restwert zu hoch.

    Meinen Ampera (1. Generation) fahre ich echt gerne, 17000 KM mit einem Verbrauch von 120 Litern Benzin absolut. Meinen Grandland fahre ich auch gerne, obwohl dieser hinsichtlich e-Modus seine Schwaechen hat. Aber im Hybrid Stadtverkehr liege ich bei realen 3 Litern Verbrauch.

    Niemals kaeme ich auch nur auf die Idee, jemanden niederzumachen, weil er eine andere Sicht auf Autos hat als ich. Mein Bruder faehrt einen Dacia Logan. Schoenes Auto, passt. Meine Schwester einen Golf. Auch ein schoenes Auto. Meinen Eltern habe ich zu einem Hyundai ix20 geraten (Hoeher sitzen etc). Prima Auto. Der Mann meiner Schwester faehrt einen Kona Elektro. Tolles Auto!

    Ich freue mich viel lieber darueber, dass es den Menschen in meiner Umgebung gut geht, dass sie ihre Arbeit schaffen und ihr Leben funktioniert. Und wenn sie ein Auto haben, dass sie sich darueber freuen, und darin unterstuetze ich sie.

    Denn die Menschen sind mir wichtiger als die Autos.

  2. Re: Was ich an der ganzen Diskussion e-Auto, Verbrenner nicht verstehe, sind die Ideologen

    Autor: Kawim 26.02.21 - 19:19

    Genauso ist es eher umgekehrt, E-Auto-Fahrer fühlen sich oft erhaben und wollen Fahrern von Verbrennern weis machen was für schlechte Menschen sie doch sind. Aber der von dir genannte Typus existiert aber, beide Seiten kommen hier nicht besonders gut weg.

  3. Re: Was ich an der ganzen Diskussion e-Auto, Verbrenner nicht verstehe, sind die Ideologen

    Autor: gunnarstahl 26.02.21 - 19:22

    Kawim schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genauso ist es eher umgekehrt, E-Auto-Fahrer fühlen sich oft erhaben und
    > wollen Fahrern von Verbrennern weis machen was für schlechte Menschen sie
    > doch sind. Aber der von dir genannte Typus existiert aber, beide Seiten
    > kommen hier nicht besonders gut weg.

    Ich verfolge die Diskussionen schon einige Jahre. Und kann das nicht bestaetigen. Du kannst nicht wissen (außer Du bist einer), wie eAuto-Fahrer sich fuehlen. Und dass man den Verbrenner-Fahrern sagt, dass sie schlechte Menschen sind, halte ich echt fuer ein Geruecht. Die Diskussionen zeige mir mal.

  4. Re: Was ich an der ganzen Diskussion e-Auto, Verbrenner nicht verstehe, sind die Ideologen

    Autor: BLi8819 26.02.21 - 19:29

    Das liegt schlicht daran, dass den Verbrenner-Fans politisch schlechtes Gewissen gemacht wird und in einigen Jahren ihnen ihr Verbrenner ganz verboten wird. Entsprechend schlechte Laune ist vorhanden, wenn mal wieder ein Bericht über ein e-Auto zu lesen ist.

    Und das ist auch ihr gutes Recht. Jeder darf seine Meinung äußern. Du musst sie ja nicht lesen.

  5. Re: Was ich an der ganzen Diskussion e-Auto, Verbrenner nicht verstehe, sind die Ideologen

    Autor: smonkey 26.02.21 - 19:31

    Das gibt es in vielen Bereichen und ist sogar schon als psychologisches Phänomen beschrieben, das meat paradox. Ich denke das lässt auf Verbrenner-Fahren übertragen.

  6. Re: Was ich an der ganzen Diskussion e-Auto, Verbrenner nicht verstehe, sind die Ideologen

    Autor: kellemann 26.02.21 - 19:55

    gunnarstahl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du kannst Dich heute frei entscheiden, ob Du Dein Geld in einen Verbrenner
    > oder ein e-Auto steckst. Diese Entscheidung kannst Du eigenstaendig
    > treffen, frei Gusto.

    Noch ist das so, schau dir doch mal die aktuelle Diskussion zur EuroNorm7 an, da gibt es Fraktionen, die wollen die Einführung 2025. Die Euronorm7 würde das Ende jeden Verbrenners bedeuten. Die EU betrachtet das aber viel zur knapp, rein auf Batterieautos bezogen. Andere Alternativen zählen gar nicht mehr.

    Warum zB soll ich meinen Verbrenner nicht mit CO2 neutralem Synthetischem Kraftstoff fahren dürfen? Wenn ich am Ende die 5¤/l zahle, weil mir die Vorteile des Flüssigen Kraftstoffes wichtiger sind, dann lasst das doch meine Sorge sein. Aber aktuell geht mir das alles viel zu sehr in eine Richtung.

    Daher reagiere ich etwas gereizt bei dem Thema. Würde mir aber selber auch ein eAuto kaufen. Definitiv aber in Form eines Kleinwagens für den täglichen Bedarf. Das andere Auto wäre dann ein Diesel Bus für Urlaub mit Wohnwagen und mit viel Platz. Aber dieses Szenario sehe ich bedroht und das, meiner Meinung nach zu Unrecht. Denn auch das eAuto ist nicht die Lösung fürs Klima, leider.

  7. Re: Was ich an der ganzen Diskussion e-Auto, Verbrenner nicht verstehe, sind die Ideologen

    Autor: AIM-9 Sidewinder 26.02.21 - 20:03

    Les dir einfach die Threads zu den Elektroauto-News durch.

  8. Re: Was ich an der ganzen Diskussion e-Auto, Verbrenner nicht verstehe, sind die Ideologen

    Autor: ufo70 26.02.21 - 20:06

    gunnarstahl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und trotzdem ist es so, dass immer und staendig, sobald das Theme e-Auto
    > auch nur in die Naehe kommt, im Regelfall die Verbrennerfraktion alle
    > moeglichen und unmoeglichen Argumente auf den Tisch haut, ohne Sinn und
    > Verstand, und regelrecht aggressiv wird.
    >

    Prinzipiell gebe ich dir vollkommen Recht, leider machst Du genau das Gleiche.
    Es gibt nämlich ebenso E-Auto-Fanatiker, die sich als Retter der Welt und somit über den anderen stehen sehen.
    Ideologen gibt es immer auf allen Seiten.

  9. Re: Was ich an der ganzen Diskussion e-Auto, Verbrenner nicht verstehe, sind die Ideologen

    Autor: smonkey 26.02.21 - 20:07

    kellemann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum zB soll ich meinen Verbrenner nicht mit CO2 neutralem Synthetischem
    > Kraftstoff fahren dürfen? Wenn ich am Ende die 5¤/l zahle, weil mir die
    > Vorteile des Flüssigen Kraftstoffes wichtiger sind, dann lasst das doch
    > meine Sorge sein. Aber aktuell geht mir das alles viel zu sehr in eine
    > Richtung.

    Weil der Gesamtwirkungsgrad ähnlich miserabel ist wie der eines klassischen Verbrenners. Weil im Falle von Power-to-X locker das 3-4fache an Energie benötigt wird, wie für ein batterieelektrisches Fahrzeug.

    Oder anders ausgedrückt, mit der Energie die für den synthetischen Kraftstoff deines Autos benötigt wird, könnten 3-4 batterieelektrische Fahrzeuge die gleiche Strecke fahren. Und so lange Strom nicht unendlich verfügbar ist und wir noch weit von 100% EE entfernt sind, spielt das durchaus eine Rolle.

    Selbst wenn man die Energiekosten für die Erzeugung des Akkus mit einbezieht, bleibt die Rechnung ähnliche schlecht für synthetische Kraftstoffe.

  10. Re: Was ich an der ganzen Diskussion e-Auto, Verbrenner nicht verstehe, sind die Ideologen

    Autor: smonkey 26.02.21 - 20:16

    Das Problem ist, viele Verbrenner-Fahrer fühlen sich schon alleine durch die Tatsache, dass jemand ein eAuto fährt oder nur von dessen Vorteilen spricht bedroht.

    Übertragen aus dem "Meat paradox" heißt das, er weiß das Verbrenner fahren schlecht fürs Klima ist, er will aber trotzdem nicht darauf verzichten, das führt zu Frust und Wut.

  11. Re: Was ich an der ganzen Diskussion e-Auto, Verbrenner nicht verstehe, sind die Ideologen

    Autor: kellemann 26.02.21 - 20:22

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil der Gesamtwirkungsgrad ähnlich miserabel ist wie der eines klassischen
    > Verbrenners. Weil im Falle von Power-to-X locker das 3-4fache an Energie
    > benötigt wird, wie für ein batterieelektrisches Fahrzeug.

    Themen für die sich eh keiner Interessiert, sonst hätten wir schon vor 30 Jahren auf Erdgas umrüsten können. Nichts desto trotz wäre es energetisch unsinnig 5 Jahre alter Verbrenner zu verschrotten, nur weil es plötzlich eine neue Norm gibt.

    > Oder anders ausgedrückt, mit der Energie die für den synthetischen
    > Kraftstoff deines Autos benötigt wird, könnten 3-4 batterieelektrische
    > Fahrzeuge die gleiche Strecke fahren. Und so lange Strom nicht unendlich
    > verfügbar ist und wir noch weit von 100% EE entfernt sind, spielt das
    > durchaus eine Rolle.

    Der Fakt, dass bei mir in der Umgebung (Nordseeküste) immer noch regelmäßig Windkraftanalagen auf Grund von Überkapazitäten abgestellt werden zeigt mir häufig ein anderes Bild. Und es soll ja fleißig weiter gebaut werden, daher werden wir eh Technologien brauchen, welche Strom in flüssiger Form puffern können.

    > Selbst wenn man die Energiekosten für die Erzeugung des Akkus mit
    > einbezieht, bleibt die Rechnung ähnliche schlecht für synthetische
    > Kraftstoffe.

    Es geht dabei aber um die Möglichkeit bereits gebaute Fahrzeuge CO2 Neutral weiternutzen zu können. Schau dich dich mal um, wie viele alte Verbrenner gibt, die noch wunderbar Ihren Dienst vollrichten.

    Ich rede hierbei auch immer von Übergangszeiträumen und Lösungen.
    So als Horizont: ab 2030 gibt es nur noch synthetische Kraftstoffe, deutlich teurer als Strom zu tanken, aber für alle, die ihr alte Autos noch fahren wollen.
    Ab 2050 gibt es dann hoffentlich Batterietechnologien, welche die aktuellen Diskussionen überflüssig machen und niemand trauert den Verbrennern nach. Wenn das eAuto meine Bedürfnisse erfüllen würde, wäre ich doch der letzte, der den Verbrennern nachtrauert. Ich bin weder Fan von Hubraum, PS und V8-Krach, aber ich habe Anwendungsgebiete, welche aktuell kein einziger eWagen abdeckt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.02.21 20:29 durch kellemann.

  12. Re: Was ich an der ganzen Diskussion e-Auto, Verbrenner nicht verstehe, sind die Ideologen

    Autor: quineloe 26.02.21 - 20:22

    Der Unterschied ist nun mal, dass es gegen den Verbrenner sachliche Argumente gibt, die mit einer Klimaleugnungsvehemenz abgestritten werden, die man sonst nur noch bei den Nazis (z.B. Gauland) findet.

    Verifizierter Top 500 Poster!

  13. Re: Was ich an der ganzen Diskussion e-Auto, Verbrenner nicht verstehe, sind die Ideologen

    Autor: gunnarstahl 26.02.21 - 20:23

    ufo70 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gunnarstahl schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Und trotzdem ist es so, dass immer und staendig, sobald das Theme e-Auto
    > > auch nur in die Naehe kommt, im Regelfall die Verbrennerfraktion alle
    > > moeglichen und unmoeglichen Argumente auf den Tisch haut, ohne Sinn und
    > > Verstand, und regelrecht aggressiv wird.
    > >
    >
    > Prinzipiell gebe ich dir vollkommen Recht, leider machst Du genau das
    > Gleiche.
    > Es gibt nämlich ebenso E-Auto-Fanatiker, die sich als Retter der Welt und
    > somit über den anderen stehen sehen.
    > Ideologen gibt es immer auf allen Seiten.

    Wo mache ich das Gleiche? Um mal aus meinem Initial-Thread zu zitieren:

    >Niemals kaeme ich auch nur auf die Idee, jemanden niederzumachen, weil er eine andere Sicht >auf Autos hat als ich. Mein Bruder faehrt einen Dacia Logan. Schoenes Auto, passt. Meine >Schwester einen Golf. Auch ein schoenes Auto. Meinen Eltern habe ich zu einem Hyundai ix20 >geraten (Hoeher sitzen etc). Prima Auto. Der Mann meiner Schwester faehrt einen Kona Elektro. >Tolles Auto!

    >Ich freue mich viel lieber darueber, dass es den Menschen in meiner Umgebung gut geht, dass >sie ihre Arbeit schaffen und ihr Leben funktioniert. Und wenn sie ein Auto haben, dass sie sich >darueber freuen, und darin unterstuetze ich sie.

    >Denn die Menschen sind mir wichtiger als die Autos.

    Noep, da missverstehst Du was.

  14. Re: Was ich an der ganzen Diskussion e-Auto, Verbrenner nicht verstehe, sind die Ideologen

    Autor: kellemann 26.02.21 - 20:24

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist, viele Verbrenner-Fahrer fühlen sich schon alleine durch
    > die Tatsache, dass jemand ein eAuto fährt oder nur von dessen Vorteilen
    > spricht bedroht.

    Wieso bedroht? Warum kann man nicht einfaches beides fahren. Mein Verbrenner zieht den Anhänger und der kleine e-Flitzer wird zum einkaufen genutzt.

    Aber dafür müssen wir auch irgendwann mal Kleinwagenpreise (max 15k) erreichen.

  15. Re: Was ich an der ganzen Diskussion e-Auto, Verbrenner nicht verstehe, sind die Ideologen

    Autor: kellemann 26.02.21 - 20:25

    Trotzdem muss es Übergangslösungen geben, ansonsten sollten wir im Sinne der Umwelt jeglichen Individualverkehr sofort abschaffen. Dazu zählen dann auch eAutos.

  16. Re: Was ich an der ganzen Diskussion e-Auto, Verbrenner nicht verstehe, sind die Ideologen

    Autor: smonkey 26.02.21 - 20:29

    kellemann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Themen für die sich eh keiner Interessiert, sonst hätten wir schon vor 30
    > Jahren auf Erdgas umrüsten können.

    Bei Erdgas ist die Primärenergie aber nicht Strom.

    > Nichts desto trotz wäre es energetisch
    > unsinnig 5 Jahre alter Verbrenner zu verschrotten, nur weil es plötzlich
    > eine neue Norm gibt.

    Natürlich wäre das nicht nur ökonomisch sondern auch ökologisch Unsinn. Das fordert ja auch niemand. Nur mal zur Orientierung, selbst für 2050 geht McKinsey gerade mal von einem BEV Anteil von 40% aus. Und 2050 werden nicht mehr viele Autos fahren die heute gebaut werden, bei gegenwärtiger Qualität noch nicht mal mit einem H Kennzeichen.

    > Der Fakt, dass bei mir in der Umgebung (Nordseeküste) immer noch regelmäßig
    > Windkraftanalagen auf Grund von Überkapazitäten abgestellt werden zeigt mir
    > häufig ein anderes Bild. Und es soll ja fleißig weiter gebaut werden, daher
    > werden wir eh Technologien brauchen, welche Strom in flüssiger Form puffern
    > können.

    Ja, die Technologien benötigen wir um Überkapazitäten zu kompensieren und kurzfristig auch wieder abrufen zu können. Einer dieser Technologien könnte z.B. die Wasserstoff-Elektrolyse sein. Statt den Wasserstoff aber energetisch sinnlos in so Leichtkraftfahrzeuge wie PKWs zu verschwenden, sollte man diesen für Flugzeuge und Lastenverkehr verwenden, wo Batterien energetisch keine Lösung wären.

    > Es geht dabei aber um die Möglichkeit bereits gebaute Fahrzeuge CO2 Neutral
    > weiternutzen zu können. Schau dich dich mal um, wie viele alte Verbrenner
    > gibt, die noch wunderbar Ihren Dienst vollrichten.
    >
    > Ich rede hierbei auch immer von Übergangszeiträumen und Lösungen.
    > So als Horizont: ab 2030 gibt es nur noch synthetische Kraftstoffe,
    > deutlich teurer als Strom zu tanken, aber für alle, die ihr alte Autos noch
    > fahren wollen.
    > Ab 2050 gibt es dann hoffentlich Batterietechnologien, welche die aktuellen
    > Diskussionen überflüssig machen und niemand trauert den Verbrennern nach.

    Wie gesagt, wir reden von einem prognostizierten Anteil an BEVs in 2050 von um die 40%. Da wird es noch einige Alternativen zu Batterien bedürfen.

  17. Re: Was ich an der ganzen Diskussion e-Auto, Verbrenner nicht verstehe, sind die Ideologen

    Autor: smonkey 26.02.21 - 20:31

    kellemann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trotzdem muss es Übergangslösungen geben, ansonsten sollten wir im Sinne
    > der Umwelt jeglichen Individualverkehr sofort abschaffen. Dazu zählen dann
    > auch eAutos.

    Den Individualverkehr zu reduzieren ist wirklich eine Notwendigkeit und auch ein Trend der sich schon seit einigen Jahren u.A. in sinkenden Zulassungszahlen widerspiegelt.

  18. Re: Was ich an der ganzen Diskussion e-Auto, Verbrenner nicht verstehe, sind die Ideologen

    Autor: Kawim 26.02.21 - 20:37

    gunnarstahl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kawim schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Genauso ist es eher umgekehrt, E-Auto-Fahrer fühlen sich oft erhaben und
    > > wollen Fahrern von Verbrennern weis machen was für schlechte Menschen
    > sie
    > > doch sind. Aber der von dir genannte Typus existiert aber, beide Seiten
    > > kommen hier nicht besonders gut weg.
    >
    > Ich verfolge die Diskussionen schon einige Jahre. Und kann das nicht
    > bestaetigen. Du kannst nicht wissen (außer Du bist einer), wie eAuto-Fahrer
    > sich fuehlen. Und dass man den Verbrenner-Fahrern sagt, dass sie schlechte
    > Menschen sind, halte ich echt fuer ein Geruecht. Die Diskussionen zeige mir
    > mal.

    1. Ich bin E-Auto-Fahrer, das ist auch eines der Dinge auf die ich immer als erstes angesprochen werde wenn ich die Verbrenner-Fraktion mal nicht attackiere ("du weißt gar nicht wie sich E-Auto-Fahrer fühlen).
    2. Vielleicht hast du diesbzüglich keine Erfahrungen gemacht. Man wird von E-Auto-Verfechtern schon regelrecht angegangen wenn man auf legitime Probleme in diesem Bereich hinweist.

  19. Re: Was ich an der ganzen Diskussion e-Auto, Verbrenner nicht verstehe, sind die Ideologen

    Autor: gunnarstahl 26.02.21 - 20:40

    Kawim schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gunnarstahl schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kawim schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Genauso ist es eher umgekehrt, E-Auto-Fahrer fühlen sich oft erhaben
    > und
    > > > wollen Fahrern von Verbrennern weis machen was für schlechte Menschen
    > > sie
    > > > doch sind. Aber der von dir genannte Typus existiert aber, beide
    > Seiten
    > > > kommen hier nicht besonders gut weg.
    > >
    > > Ich verfolge die Diskussionen schon einige Jahre. Und kann das nicht
    > > bestaetigen. Du kannst nicht wissen (außer Du bist einer), wie
    > eAuto-Fahrer
    > > sich fuehlen. Und dass man den Verbrenner-Fahrern sagt, dass sie
    > schlechte
    > > Menschen sind, halte ich echt fuer ein Geruecht. Die Diskussionen zeige
    > mir
    > > mal.
    >
    > 1. Ich bin E-Auto-Fahrer, das ist auch eines der Dinge auf die ich immer
    > als erstes angesprochen werde wenn ich die Verbrenner-Fraktion mal nicht
    > attackiere ("du weißt gar nicht wie sich E-Auto-Fahrer fühlen).
    > 2. Vielleicht hast du diesbzüglich keine Erfahrungen gemacht. Man wird von
    > E-Auto-Verfechtern schon regelrecht angegangen wenn man auf legitime
    > Probleme in diesem Bereich hinweist.

    Hmmm, eventuell muss ich da mal drueber nachdenken. Aus meiner Sicht vermeide ich ideologische Diskussionen, da ich sowas ueberhaupt nicht abkann. Aber man geraet eventuell da schneller hinein als einem lieb ist.
    Danke fuer den Denkanstoss.

  20. Re: Was ich an der ganzen Diskussion e-Auto, Verbrenner nicht verstehe, sind die Ideologen

    Autor: kellemann 26.02.21 - 20:48

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kellemann schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Trotzdem muss es Übergangslösungen geben, ansonsten sollten wir im Sinne
    > > der Umwelt jeglichen Individualverkehr sofort abschaffen. Dazu zählen
    > dann
    > > auch eAutos.
    >
    > Den Individualverkehr zu reduzieren ist wirklich eine Notwendigkeit und
    > auch ein Trend der sich schon seit einigen Jahren u.A. in sinkenden
    > Zulassungszahlen widerspiegelt.

    Ich bin der erste der für Autofreie Großstädte plädiert. Viel mehr Fahrrad (entsprechende Radwege) und Öffis. Allerdings lebe ich selber sehr ländlich, 100km von der nächsten Großstadt. Daher werde ich weiterhin aufs Auto angewiesen sein, aber wenn ich mal Richtung Großstadt fahre, steige ich bei der ersten Gelegenheit in die U-Bahn um.

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