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Vehicle to Grid funktioniert nicht

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  1. Vehicle to Grid funktioniert nicht

    Autor: pointX 22.02.18 - 18:00

    Tagsüber, wenn die Sonne scheint, sind die Autos unterwegs und dementsprechend nicht am Netz. Und selbst wenn das Auto tagsüber daheim zwischen den Kurzfahrten oder für 1h auf dem Supermarktparkplatz herumsteht, hat der Benutzer keine Lust das Auto zig mal am Tag an-& abzustöpseln, wenn man noch genug Reichweite für den restlichen Tag hat. Und daran ändert auch keine Statistik etwas, die besagt dass ein Auto >20h/Tag nur herumsteht.

    Die Autos, die tagsüber auf dem Firmenparkplatz herumstehen, kommen dort schon relativ voll geladen an (da sie in der Nacht zuvor geladen wurden und der Weg zu Arbeit für 80% <25km ist) und nehmen nur wenig Solarstrom auf. Und nach der Heimfahrt brauchen sie abends/nachts, wenn die Sonne nicht scheint, dann doch wieder Strom um für den nächsten Tag vollgeladen zu sein.

    Natürlich könnte man das Auto nachts nicht aufladen, und darauf hoffen dass es dann am nächsten Tag geladen wird. Aber wo ist da der Vorteil für den Arbeitgeber eine teure Ladeinfrastruktur für seine Mitarbeiter zu installieren, und für den Nutzer der sich mit dem Abrechnungssystem herumschlagen muss anstatt einfach daheim in der Garage zu laden? Und wenn am nächsten Tag die Sonne nicht scheint, wo kommt der Strom dann wieder her?

    Für eine Langzeitspeicherung (um ein paar Tage Regenwetter zu überbrücken) ist das System ja sowieso nicht geeignet, da die E-Autos mit ihrer begrenzten Reichweite selbst jeden Tag aufgeladen werden müssen.

    E-Autos bringen keine Entlastung bei der Abnahme von Stromüberschüssen durch Solarstrom und sind nachts eine zusätzliche Last, wenn kein Solarstrom zur Verfügung steht. Die erneuerbaren Energien brauchen einen zuverlässigen Zwischenspeicher, der dauernd am Netz hängt. Ein E-Auto ist aber genau das nicht.

  2. Re: Vehicle to Grid funktioniert nicht

    Autor: Dwalinn 23.02.18 - 11:04

    pointX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tagsüber, wenn die Sonne scheint, sind die Autos unterwegs und
    > dementsprechend nicht am Netz.
    Unterwegs ist relativ, viele Fahrzeuge sollte da eher beim Arbeitgeber Parken, meins würde am Bahnhof stehen..

    > Und selbst wenn das Auto tagsüber daheim
    > zwischen den Kurzfahrten oder für 1h auf dem Supermarktparkplatz
    > herumsteht, hat der Benutzer keine Lust das Auto zig mal am Tag an-&
    > abzustöpseln, wenn man noch genug Reichweite für den restlichen Tag hat.
    > Und daran ändert auch keine Statistik etwas, die besagt dass ein Auto
    > >20h/Tag nur herumsteht.
    Man muss halt nur einen Anreiz schaffen der das ganze rechtfertigt.

    > Die Autos, die tagsüber auf dem Firmenparkplatz herumstehen, kommen dort
    > schon relativ voll geladen an (da sie in der Nacht zuvor geladen wurden und
    > der Weg zu Arbeit für 80% <25km ist) und nehmen nur wenig Solarstrom auf.
    > Und nach der Heimfahrt brauchen sie abends/nachts, wenn die Sonne nicht
    > scheint, dann doch wieder Strom um für den nächsten Tag vollgeladen zu
    > sein.
    Wie am Parkplatz kommen die fast voll an aber zuhause muss man die dann doch unbedingt Laden? Zudem meintest du doch gerade noch das die nicht ständig Angestöpselt werden wenn der Akku ausreichend ist.

    > Natürlich könnte man das Auto nachts nicht aufladen, und darauf hoffen dass
    > es dann am nächsten Tag geladen wird. Aber wo ist da der Vorteil für den
    > Arbeitgeber eine teure Ladeinfrastruktur für seine Mitarbeiter zu
    > installieren, und für den Nutzer der sich mit dem Abrechnungssystem
    > herumschlagen muss anstatt einfach daheim in der Garage zu laden? Und wenn
    > am nächsten Tag die Sonne nicht scheint, wo kommt der Strom dann wieder
    > her?
    Wie gesagt man muss nur genügend Anreize schaffen, mein Arbeitgeber zahlt auch mehr als Mindestlohn um Anreize zu bieten bei ihm zu arbeiten.

    Ansonsten will man das netzt ja nur stabilisieren, da muss man nicht für tage strom bereithalten sondern nur für ein paar Stunden bis andere Kraftwerke anspringen oder hochfahren können.

    > Für eine Langzeitspeicherung (um ein paar Tage Regenwetter zu überbrücken)
    > ist das System ja sowieso nicht geeignet, da die E-Autos mit ihrer
    > begrenzten Reichweite selbst jeden Tag aufgeladen werden müssen.
    Nicht unbedingt du meintest vorhin das die gut 50km pro Tag fahren, die meisten kommen deutlich weiter und ich schätze mal das sich in Zukunft der Akku auf 300-500km Reichweite einpendeln werden. Langzeitspeicher kann man ohnehin auch anders lösen.

    > E-Autos bringen keine Entlastung bei der Abnahme von Stromüberschüssen
    > durch Solarstrom und sind nachts eine zusätzliche Last, wenn kein
    > Solarstrom zur Verfügung steht. Die erneuerbaren Energien brauchen einen
    > zuverlässigen Zwischenspeicher, der dauernd am Netz hängt. Ein E-Auto ist
    > aber genau das nicht.

    Nachts wird allerdings auch weniger Strom abgenommen dennoch kann es sein das der Wind stark bläst.
    Man muss die Abnahme nur Smart gestalten und den Kunden Sicherheit geben (bspw. das Versprechen das das Auto immer X% Energie behält oder das man damit etwas Geld verdienen kann das den Verschleiß mehr als deckt).

    Bis wir auch 100% Erneuerbare Energien sind vergehen aber auch noch Jahrzehnte, erstmal will man ein paar Übergangslösungen schaffen.

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