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In China funktioniert es trotz gleicher Technik?

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  1. In China funktioniert es trotz gleicher Technik?

    Autor: MrSpok 29.05.18 - 08:15

    Jetzt wäre noch interessant gewesen, zu erfahren, warum es in China funktioniert, aber hier nicht.
    Die Technik scheint ja, laut verlinktem Artikel die gleiche zu sein ...

    _________________________________

    Ich sah neulich einen Hund. Den malte ich mit Kreide an - jetzt isser bunt.

  2. Re: In China funktioniert es trotz gleicher Technik?

    Autor: M.P. 29.05.18 - 08:20

    Vielleicht liegt es daran, dass man in China eine Änderung des Fahrplans incl. etwas längerer Fahrzeiten für die Fahrgäste zugunsten längerer Ladepausen akzeptabel findet, und in Mannheim nicht.

    Bei vernetzten Linien ist so eine Änderung natürlich nicht so einfach, wie es sich anhört - aber machbar sollte sie sein.

  3. Re: In China funktioniert es trotz gleicher Technik?

    Autor: Nec 29.05.18 - 08:22

    Ich vermute mal, die haben einfach mehr Busse zur Verfügung. Im Artikel steht, dass ein E-Bus dort mit 81.600 USD subventioniert wird. Dann stellt sich aber die Frage, wie umweltschonend das ist, weil die Produktion eines Busses ebenfalls sehr Umweltschädigend ist.

  4. Re: In China funktioniert es trotz gleicher Technik?

    Autor: M.P. 29.05.18 - 08:26

    Wenn die Busse eine ähnliche Lebendsauer-Laufleistung haben, sollten sie ja entsprechend länger halten, wenn sie durch längere Ladeunterbrechungen weniger "Strecke machen"....

    Ob man nun gleich 1200 Busse produziert, die 12 Jahre halten, oder mit 1000 Bussen auskommt, die aber dank höherer täglicher Laufleistung nur 10 Jahre halten sollte unterm Strich über längere Zeit den gleichen Ressourcenverbrauch verursachen.
    Natürlich sind - wenn man das Recycling der Rohstoffe aus den Bussen betrachtet - bei längerer Lebensdauer die Rohstoffe in den Bussen auch länger gebunden ...

  5. Re: In China funktioniert es trotz gleicher Technik?

    Autor: schap23 29.05.18 - 08:26

    In China werden solche Sachen staatlich verordnet. Wer sich beschwert, bekommt Minuspunkte und hat kein Anrecht auf ein Visum oder eine Wohnung. Wenn die Planung nicht funktioniert, verhungern auch mal ein paar Millionen Menschen wie unter der Industralisierungskampagne von Mao, der ja wieder im Ansehen gestiegen ist, seit der neue Staatschef offensichtlich in seine Fußstapfen tritt.

  6. Re: In China funktioniert es trotz gleicher Technik?

    Autor: DeathMD 29.05.18 - 08:31

    Es wäre mal interessant zu wissen, wie viel Kilometer ein Bus, auf einer Linie, in einer Schicht ungefähr zurücklegt.

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  7. Re: In China funktioniert es trotz gleicher Technik?

    Autor: michael_ 29.05.18 - 08:37

    Vielleicht sollten wir als Kapitalisten uns davon etwas abschauen?

  8. Re: In China funktioniert es trotz gleicher Technik?

    Autor: RicoBrassers 29.05.18 - 08:38

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die Busse eine ähnliche Lebendsauer-Laufleistung haben, sollten sie ja
    > entsprechend länger halten, wenn sie durch längere Ladeunterbrechungen
    > weniger "Strecke machen"....
    >
    > Ob man nun gleich 1200 Busse produziert, die 12 Jahre halten, oder mit 1000
    > Bussen auskommt, die aber dank höherer täglicher Laufleistung nur 10 Jahre
    > halten sollte unterm Strich über längere Zeit den gleichen
    > Ressourcenverbrauch verursachen.
    > Natürlich sind - wenn man das Recycling der Rohstoffe aus den Bussen
    > betrachtet - bei längerer Lebensdauer die Rohstoffe in den Bussen auch
    > länger gebunden ...

    Die CO2-Bilanz der Akkus ist aber ungleich größer.
    Eine (mittlerweile schon etwas ältere) schwedische Studie zeigt, dass für das bei der Produktion eines Akkus, wie er in einem Tesla Model S vorkommen würde, in etwa soviel CO2 entsteht, dass ein durchschnittlicher Verbrenner dafür fast 8 Jahre fahren könnte; beim Akku eines Nissan Leafs wären es wohl immerhin noch 3-5 Jahre.
    Und die CO2-Emissionen der Stromerzeugung zum *Aufladen* des Akkus sind da noch nicht mit eingerechnet.

    https://www.focus.de/auto/elektroauto/e-auto-batterie-viel-mehr-co2-als-gedacht_id_7246501.html

  9. Re: In China funktioniert es trotz gleicher Technik?

    Autor: DeathMD 29.05.18 - 08:44

    Die schwedische Studie hat nur gezeigt, dass ein Germanistik Studium nicht reicht, um wissenschaftliche Abhandlungen lesen zu können, weshalb die Autoren auch eine Stellungnahme verfasst haben. Ein Auto hat eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 12 Jahren und bei Betrachtung des derzeitigen Strommixes kommt man auf diese Jahreszahlen, sprich unterm Strich rechnen sich E-Autos jetzt schon im Vergleich zu Verbrennern. In manchen Ländern, wie Norwegen oder Ö mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien sieht es jetzt schon besser aus.

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  10. Re: In China funktioniert es trotz gleicher Technik?

    Autor: Dino13 29.05.18 - 08:46

    Und was genau? Das der Staat seine Bürger komplett überwacht? Welch wundervolle Idee.

  11. Re: In China funktioniert es trotz gleicher Technik?

    Autor: Lehmroboter 29.05.18 - 08:53

    Nec schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... Dann stellt
    > sich aber die Frage, wie umweltschonend das ist, weil die Produktion eines
    > Busses ebenfalls sehr Umweltschädigend ist.

    Das spielt in China vermutlich eine vergleichsweise geringe Rolle. Vorrangig ist, dass die lokalen Emissionen in den Großstädten reduziert werden. Und das Problem ist in China wohl auch recht akut (z.B. das regelmäßige Smog-Problem in Peking).

    Auch in Deutschland tendiert man zu solchen Maßnahmen. Z.B. in HH, wo 2 Straßenabschnitte für <Euro5 Diesel gesperrt sind obwohl durch die Mehrstrecke beim Umfahren der Sperrungen in der Summe sicherlich mehr Schadstoffe produziert werden. (in diesem Fall unsinnigerweise sogar innerhalb der Stadt)

  12. Re: In China funktioniert es trotz gleicher Technik?

    Autor: |=H 29.05.18 - 08:53

    Macht er doch schon, zusätzlich machen das die Unternehmen.
    In den letzten Jahren wurden doch immer nur Rechte beschnitten und die Überwachung "zu unserer Sicherheit" erhöht. Wir gehen in die gleiche Richtung wie die Chinesen, nur sind bei uns die Scoringunternehmen nicht staatlich und zusätzlich wird jede Information bei uns xfach Verkauft.

  13. Re: In China funktioniert es trotz gleicher Technik?

    Autor: michael_ 29.05.18 - 08:53

    Nein nein nein. Nur den Teil mit der Versklavung und heimliche Hinrichtungen. Denn nur das bringt uns im Thema E-Bussen weiter.

    Vergleichen wir doch mal:
    China ist böses, böses, Land und deren System ist so diktatorisch und trotzdem haben sie keine Probleme mit E-Bussen.
    Wir sind so ein gutes, sehr gutes Land und unser System ist das Beste der Welt, und unsere Demokratie&Freiheit erst...uiuiui...und der technologische Fortschritt...aiaiai.... und trotzdem ist China in E-Auto/Busse Sektor sagen wir es mal schneller/besser.

    Du verstehst die Pointe?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.05.18 08:57 durch michael_.

  14. Re: In China funktioniert es trotz gleicher Technik?

    Autor: Nogul 29.05.18 - 09:20

    RicoBrassers schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die CO2-Bilanz der Akkus ist aber ungleich größer.

    Bei der Elektrifizierung hier und vor allem in China geht es nicht direkt um Umweltschutz sondern darum, die Luft in Ballungsgebieten sauber zu bekommen.

    Irgendwann, wenn wir den Anteil der regenerativen Strom signifikant erhöht haben kommt vielleicht insgesamt eine Verbesserung in allen Punkten raus. Diese Perspektive haben Erdölverbrennungsantriebe nicht. Sie können nur an der Effizienzschraube drehen der schon fast am Anschlag ist.

  15. Re: In China funktioniert es trotz gleicher Technik?

    Autor: DeathMD 29.05.18 - 09:43

    Die viel zitierte schwedische Studie kommt sogar zu dem Schluss, dass noch bis zu 80% Verbesserungspotential bei E-Fahrzeugen möglich sind, bspw. durch Ausweitung der erneuerbaren Energien, verbesserte Herstellverfahren und anschließendem Recycling der Altakkus. Die deutschen Medien waren nur nicht im Stande das wiederzugeben, sonst hätte man sich den Diesel nicht mehr schönreden können.

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  16. Re: In China funktioniert es trotz gleicher Technik?

    Autor: Onkel Ho 29.05.18 - 09:49

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In China werden solche Sachen staatlich verordnet. Wer sich beschwert,
    > bekommt Minuspunkte und hat kein Anrecht auf ein Visum oder eine Wohnung.
    > Wenn die Planung nicht funktioniert, verhungern auch mal ein paar Millionen
    > Menschen wie unter der Industralisierungskampagne von Mao, der ja wieder im
    > Ansehen gestiegen ist, seit der neue Staatschef offensichtlich in seine
    > Fußstapfen tritt.
    Vielleicht... Oder sie nehmen eine Technologie, die es schon seit 100 Jahren gibt:
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Oberleitungsbus

  17. Re: In China funktioniert es trotz gleicher Technik?

    Autor: Sharra 29.05.18 - 10:00

    Nec schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich vermute mal, die haben einfach mehr Busse zur Verfügung. Im Artikel
    > steht, dass ein E-Bus dort mit 81.600 USD subventioniert wird. Dann stellt
    > sich aber die Frage, wie umweltschonend das ist, weil die Produktion eines
    > Busses ebenfalls sehr Umweltschädigend ist.

    Verkehr wird, zumindest auf absehbare Zeit, immer irgendwie Ressourcen verbraten, und irgendwo Emissionen freisetzen. Das liegt in der Natur der Dinge. Es geht aber eben auch erst mal darum, diese Emissionen aus den Städten zu bekommen. Wenn der Bus nicht an jeder Haltestelle erst mal Giftstoffe ablädt, ist schon einiges erreicht.

  18. Re: In China funktioniert es trotz gleicher Technik?

    Autor: GangnamStyle 29.05.18 - 10:17

    Die von Dir zitierte schwedische Studie wurde schon von Experten mehrfach widerlegt. Der größte Fehler der Studie ist, dass die Schweden davon ausgehen, dass die Elektroautos genau so lange halten wie die Verbrenner. Das stimmt natürlich nicht. Außerdem: Sie sind davon ausgegangen, dass die Batterien danach Schrott sind. Das stimmt natürlich auch nicht. Die Batterien halten so lange, dass sie nach dem Autoleben ein zweites Leben führen und zwar in Energiespeichersystemen. Berücksichtigt man diese Faktoren, dann kommt man zu einem ganz anderen Ergebnis.
    Abgesehen davon werden die Batterien danach recycelt, weil sie wertvolle Rohstoffe enthalten.

  19. Re: In China funktioniert es trotz gleicher Technik?

    Autor: DeathMD 29.05.18 - 10:44

    Sie haben sogar selbst eine Stellungnahme herausgegeben, weil die deutschen Medien nicht im Stande waren, die Studie richtig wiederzugeben. Sie kommen selbst zu dem Schluss, dass E-Autos selbst bei jetziger Betrachtung und unter der Annahme, dass sie nur so lange wie ein Verbrenner halten, besser abschneiden als Verbrenner. Weiters erwähnen sie, dass durch bessere Herstellungsverfahren, Recycling von Altakkus und dem Ausbau von erneuerbaren Energien, noch ein Verbesserungspotential von 80% möglich ist.

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  20. Re: In China funktioniert es trotz gleicher Technik?

    Autor: Anonymer Nutzer 29.05.18 - 19:47

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die schwedische Studie hat nur gezeigt, dass ein Germanistik Studium nicht
    > reicht, um wissenschaftliche Abhandlungen lesen zu können, weshalb die
    > Autoren auch eine Stellungnahme verfasst haben. Ein Auto hat eine
    > durchschnittliche Nutzungsdauer von 12 Jahren und bei Betrachtung des
    > derzeitigen Strommixes kommt man auf diese Jahreszahlen, sprich unterm
    > Strich rechnen sich E-Autos jetzt schon im Vergleich zu Verbrennern. In
    > manchen Ländern, wie Norwegen oder Ö mit einem hohen Anteil an erneuerbaren
    > Energien sieht es jetzt schon besser aus.

    Komisch es klingt etwas anders:

    > Die schwedische Studie rechnet vor: Ein Fahrzeug mit einem herkömmlichen
    > Verbrennungsmotor könne acht Jahre gefahren werden, bevor es die Umwelt so stark
    > belastet habe wie die Akku-Produktion für ein Tesla Model S, zumal der Stromverbrauch beim
    > Fahren dabei gar nicht berücksichtigt ist.

    Und jetzt kommt er Brüller, in Schweden liegt der Ökostromanteil im Strommix bei einem vielfachen von Deutschland. Wir liegen sogar unter dem europäischen Schnitt trotz enormer Förderung. Aber dank der ganzen Panikmache um den Diesel, sieht die Bilanz wieder etwas besser aus für die E-Autos.

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