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Traurige Entwicklung

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  1. Traurige Entwicklung

    Autor: turrrbiba 20.02.21 - 13:11

    Ja, ich bin alt.
    Ich hatte in meiner Jugend Autos wie den Fiat Uno, Opel Kadett, VW Jetta usw.
    Leichte Einsteigerautos mit exakt soviel PS wie man braucht um vorwaerts zu kommen, sparsam gebaut, gut im Preis.

    Jetzt scheint jeder Hersteller das Beduerfnis zu haben, 2 Tonnen SUV-Monster rauszubringen, damit die ganzen Jungidioten mit ihrem Auto angeben koennen.

    Schrecklich.

  2. Re: Traurige Entwicklung

    Autor: Dino13 20.02.21 - 13:17

    Batterien haben nun Mal ihr Gewicht und all deine alten Autos waren um ein vielfaches ineffizienter. Ich kann mich noch an das fahren mit dem alten Renault Twingo oder auch all den anderen alten Klapper Kisten die du hier fälschlicherweise auch noch gut in Erinnerung hast und wie problematisch auch der kleinste berganstieg war.

  3. Re: Traurige Entwicklung

    Autor: Codemonkey 20.02.21 - 13:52

    Damals haben die "Jungidioten" (nebenbei, ein paar Jahre ältere haben deine Generation genauso genannt...) auch mit ihren Autos angegeben, nur halt mit Rally Twingo, Golf GT oder Manta.

    Die wahren Schuldigen an der Gigantomanie sind die "Altidioten" die alle SUV wollen, weil man da so schön rausschauen kann.

  4. Re: Traurige Entwicklung

    Autor: Thorgil 20.02.21 - 17:56

    Was genau ist an diesem Opel jetzt ein "Monster SUV"?

  5. Re: Traurige Entwicklung

    Autor: WonderGoal 20.02.21 - 18:05

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Batterien haben nun Mal ihr Gewicht

    Das ist eine gerne schnell herausgehauene Floskel, aber vergleicht man das Gewicht an eingesparten Komponenten wie Verbrennungsmotoren (ein Dieselmotor kann auch zwischen 250 und 400 kg wiegen) plus allen sonstigen nötigen Anbauteilen und Betriebsmitteln (Kraft- und Schmierstoffe) mit E-Autos der gleichen Fahrzeugklasse, dann ist das entweder ein Nullsummenspiel oder die E-Autos sind eben sogar leichter.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.02.21 18:06 durch WonderGoal.

  6. Re: Traurige Entwicklung

    Autor: Hebenstreit 20.02.21 - 19:00

    Logische Entwicklung. Angenommen Fiat verdient 10 %. Ein Panda kostet ¤ 8.000,-- macht 800 Euro, bei einem Alfa-SUV mit ¤ 40.000,-- mach das Unternehmen mal eben 4000 Euro Gewinn, von den höheren Wartungskosten spreche ich hier gar nicht. Kannst auf jeden Automobilkonzern umlegen.

    "Jung" ist halt auch ein dehnbarer Begriff in einem Land (Kontinent) dessen Durchschnittsalter jenseits der 40 Jahre liegt. SUV werden meist übrigens von "Altidioten" gekauft, weil sie so praktisch sind, die Übersicht haben oder beim ein- und aussteigen sich nicht bücken müssen.

    Die meisten "Jungidioten" können sich so etwas nicht leisten, weil die noch mit Studentenkrediten, Wohnungskredite, dem Finanzieren ihrer Kinder beschäftigt sind. Sich von einem prekären Job zum nächsten "hangeln" und meist gar nicht die Bonität aufweisen sich einen 40k SUV mittels Kredit zu finanzieren. Die fahren dann das was der Gebrauchtwagenmarkt "hergibt".

  7. Re: Traurige Entwicklung

    Autor: NeoXolver 21.02.21 - 14:46

    WonderGoal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dino13 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Batterien haben nun Mal ihr Gewicht
    >
    > Das ist eine gerne schnell herausgehauene Floskel, aber vergleicht man das
    > Gewicht an eingesparten Komponenten wie Verbrennungsmotoren (ein
    > Dieselmotor kann auch zwischen 250 und 400 kg wiegen) plus allen sonstigen
    > nötigen Anbauteilen und Betriebsmitteln (Kraft- und Schmierstoffe) mit
    > E-Autos der gleichen Fahrzeugklasse, dann ist das entweder ein
    > Nullsummenspiel oder die E-Autos sind eben sogar leichter.

    Das habe ich bei einem anderen Thema auch gesehen. Das stimmt so aber nicht. Vergleiche den Renault Clio mit dem Zoe. Der schwerste Clio ist noch 300kg leichter. Mit Benziner kommt der Clio sogar nur auf eine Tonne.
    Falls du nun sagst das der ZOE kein richtiges E-Auto ist dann nehmen wir halt ID3 und Golf: 1805kg (ID3 45kWh) zu 1465kg (Golf VIII GTD).

    Es ist nunmal so, dass die Akkus sehr schwer sind. Es kommt ja nicht das reine Gewicht der Zellen zusammen, sondern eben auch die Verkabelung und das Wärmemanagement.

  8. Re: Traurige Entwicklung

    Autor: Azzuro 21.02.21 - 18:49

    > Das ist eine gerne schnell herausgehauene Floskel, aber vergleicht man das
    > Gewicht an eingesparten Komponenten wie Verbrennungsmotoren (ein
    > Dieselmotor kann auch zwischen 250 und 400 kg wiegen) plus allen sonstigen
    > nötigen Anbauteilen und Betriebsmitteln (Kraft- und Schmierstoffe) mit
    > E-Autos der gleichen Fahrzeugklasse, dann ist das entweder ein
    > Nullsummenspiel oder die E-Autos sind eben sogar leichter.

    Der Mokka, um den es hier geht, gibt es ja auch als Verbrenner, da kann man super vergleichen. Und da zeigt sich, dass du unrecht hast:
    Mokka Diesel: 1300 kg
    Mokka Elektro: 1600 kg

    Oder andere:
    schwerster VW Golf Verbrenner (2.0 TDI): 1616 kg
    leichtester VW id3 (mit 48 kWh Batterie): 1772 kg

    Tesla Model 3 ist für die Größe recht leicht, fängt an bei 1611 kg (mit 52 kWh Akku).
    Ein 3er BMW fängt bei 1450 kg an. Ja, da kommt man dann in den Bereich, dass es schwer werden kann, weil in der Klasse oder der darüber es optional richtig fette Motoren gibt, die dann auch was wiegen. Gerade die Power-Varianten (BMW M5, Audi RS6, Mercedes AMG E63) sind daher schwer, während starke Elekromotoren nicht viel mehr wiegen als schwache und daher "vergleichbares" Elektroauto nicht viel schwerer ist.

    Es ist keine Floskel sondern die Realität. Hast du mal ein Beispiel wo das E-Auto sogar leichter ist als ein vergleichbarer Verbrenner?

  9. Re: Traurige Entwicklung

    Autor: Dwalinn 22.02.21 - 09:05

    turrrbiba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, ich bin alt.
    > Ich hatte in meiner Jugend Autos wie den Fiat Uno, Opel Kadett, VW Jetta
    > usw.
    > Leichte Einsteigerautos mit exakt soviel PS wie man braucht um vorwaerts zu
    > kommen, sparsam gebaut, gut im Preis.
    >
    > Jetzt scheint jeder Hersteller das Beduerfnis zu haben, 2 Tonnen
    > SUV-Monster rauszubringen, damit die ganzen Jungidioten mit ihrem Auto
    > angeben koennen.
    >
    > Schrecklich.
    Ein Beweis dafür das das Sprichwort "Mit dem Alter kommt die weisheit" eben nur ein Sprichwort ist.

    Deine leichten Einstiegsautos haben halt auf Komfort, Sicherheit und Umweltschutz nicht viel gegeben im Vergleich zu modernen Fahrzeugen. Toll das hat man halt ein leichtes Auto mit 50-75 PS, Verbrauch ist aber nicht anders als beim Mokka (habe die Benziner verglichen). Wobei du auch nach wie vor den Nachfolger des Kadett bekommst das ist theoretisch der Astra aber bei der größe passt der Corsa eher, der verbraucht mit 75-100 PS 1l weniger.

    Ein 2t SUV ist das hier ohnehin nicht und ob der gerade bei jungen beliebt ist würde ich auch bezweifeln.

    Mal davon abgesehen das das e Model die PS zum effizienten Bremsen benötigt und das Gewicht sich hauptsächlich auf den Reifenabrieb auswirkt.

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