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Autobahn-Verbrauch?

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  1. Re: Autobahn-Verbrauch?

    Autor: Lemo 25.07.21 - 10:26

    D0m1R schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ui was für ein schöner Diskussionsverlauf hier...
    > Leute, die schnell fahren sind also die besseren Fahrer und schaffen es
    > deswegen in einem modernen Auto auf gerader Strecke gegen einen Baum zu
    > ballern.. kann man sich nicht ausdenken

    Die liefern nur noch mehr Gründe für ein Tempolimit

  2. Re: Autobahn-Verbrauch?

    Autor: Lemo 25.07.21 - 10:36

    gloqol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die ganzen Schleicher gehören genauso aus dem Verkehr gezogen wie die
    > extremen Raser.

    Nein, die Schnellfahrer sind die größere Gefahr. Wenn Schnellfahrer fast auf „Schleicher“ auffahren, fahren sie in der Regel nicht vorausschauend genug, da mit Fehlern Anderer oder Hindernissen immer zu rechnen ist.
    Zu viele Fahrer haben das wohl schon vergessen.

    Damit sage ich nicht, dass „Schleicher“ nichts falsch machen, aber sie sind per se keine direkte Gefahr.

  3. Re: Autobahn-Verbrauch?

    Autor: abdul el alamein 25.07.21 - 17:23

    Aber sicher macht es einen himmelweiten Unterschied.

    Kinetische Energie = 1/2 *m * v²
    Energie wächst mit dem Quadrat der Geschwindigkeit.

    1600kg mit 180 km/h entspricht einer kinetischen Energie von 2,25 Megajoule

    2200kg mit 130 km/h entspricht einer kinetischen Energie von 1,43 Megajoule

    Der Energie-Unterschied entspricht einem 1600kg Auto, welches mit 108 km/h nochmal zusätzlich reinfährt.

    Und diese Energie muss beim Aufprall irgendwohin...

  4. Re: Autobahn-Verbrauch?

    Autor: sunrunner 26.07.21 - 09:35

    Kawim schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Komisch, in Ländern mit Tempolimit wird regelmäßig trotzdem 10-20km/h
    > schneller gefahren und dort kommen manchmal auch Leute mit <180km/h
    > angefahren (zugegeben, selten, aber passiert wenn man dort öfters unterwegs
    > ist). Wenn jetzt jemand in so einer Situation unkonzentriert die Spur
    > wechselt ist das besonders gefährlich, weil er glaubt er wäre sicher. Daher
    > wäre ein Tempolimit gefährlich und sollte verhindert werden. Leider
    > verstehen dass die ewig gestrigen grünen Wutbürger nicht.

    Ich fahre jeden Tag von Belgien, über die Niederlande nach Mönchengladbach. Und jeden Tag das gleiche. Kurz hinter der Niederländischen Grenze, Richtung Deutschland, heulen die Motoren auf und die Leute geben Vollgas. Nur um dann 2 km Später wieder auf 120 Abgebremst zu werden, weil eine Fahrbahnverengung kommt.
    Natürlich gibt es die Raser in den Niederlanden und Belgien auch, jedoch sind diese wesentlich seltener und meist (nicht immer) sind es dann Deutsche, die meinen dass 130 nicht schnell genug ist.
    Die Aussage von wegen "Die Leute wiegen sich in Sicherheit" ist auch komplett an den Haare herbeigezogen und ist genau so ein Pseudoargument wie das der 130 Befürworter, dass dadurch die Leute aufmerksamer werden. Das einzige, was EVTL. dadurch passiert, ist dass die Unfälle nicht mehr ganz so schlimm ausfallen. Ob jetzt bei 130 oder 150-200+ ein Unfall passiert, das macht schon einen Unterschied. Unfälle werde dadurch aber nicht weniger, das glaube ich nicht.

  5. Re: Autobahn-Verbrauch?

    Autor: Kawim 26.07.21 - 09:59

    sunrunner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kawim schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Komisch, in Ländern mit Tempolimit wird regelmäßig trotzdem 10-20km/h
    > > schneller gefahren und dort kommen manchmal auch Leute mit <180km/h
    > > angefahren (zugegeben, selten, aber passiert wenn man dort öfters
    > unterwegs
    > > ist). Wenn jetzt jemand in so einer Situation unkonzentriert die Spur
    > > wechselt ist das besonders gefährlich, weil er glaubt er wäre sicher.
    > Daher
    > > wäre ein Tempolimit gefährlich und sollte verhindert werden. Leider
    > > verstehen dass die ewig gestrigen grünen Wutbürger nicht.
    >
    > Ich fahre jeden Tag von Belgien, über die Niederlande nach Mönchengladbach.
    > Und jeden Tag das gleiche. Kurz hinter der Niederländischen Grenze,
    > Richtung Deutschland, heulen die Motoren auf und die Leute geben Vollgas.
    > Nur um dann 2 km Später wieder auf 120 Abgebremst zu werden, weil eine
    > Fahrbahnverengung kommt.
    > Natürlich gibt es die Raser in den Niederlanden und Belgien auch, jedoch
    > sind diese wesentlich seltener und meist (nicht immer) sind es dann
    > Deutsche, die meinen dass 130 nicht schnell genug ist.
    > Die Aussage von wegen "Die Leute wiegen sich in Sicherheit" ist auch
    > komplett an den Haare herbeigezogen und ist genau so ein Pseudoargument wie
    > das der 130 Befürworter, dass dadurch die Leute aufmerksamer werden. Das
    > einzige, was EVTL. dadurch passiert, ist dass die Unfälle nicht mehr ganz
    > so schlimm ausfallen. Ob jetzt bei 130 oder 150-200+ ein Unfall passiert,
    > das macht schon einen Unterschied. Unfälle werde dadurch aber nicht
    > weniger, das glaube ich nicht.

    Ich will nicht abstreiten dass genau das deine Erfahrungen sind, aber zwischen den Erfahrungen einzelner und den Fakten für ganze Länder und Kontinente liegen oft große Unterschiede. Aus diesem Grund wäre ein Tempolimit in Deutschland kontraproduktiv.

  6. Re: Autobahn-Verbrauch?

    Autor: Lemo 26.07.21 - 11:08

    Kawim schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich will nicht abstreiten dass genau das deine Erfahrungen sind, aber
    > zwischen den Erfahrungen einzelner und den Fakten für ganze Länder und
    > Kontinente liegen oft große Unterschiede. Aus diesem Grund wäre ein
    > Tempolimit in Deutschland kontraproduktiv.

    Unfälle sind global gleich, Physik ist Physik :)

  7. Re: Autobahn-Verbrauch?

    Autor: Labbm 26.07.21 - 23:29

    Der_Ingo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > > Tempo 110 mit abstandstenpomat und aktiver lenkunterstützung sind
    > dagegen
    > > sehr entspannend.
    >
    > Während hingegen das gnadenlos gefährlich ist. Entspannung und Autofahren
    > geht gar nicht, da die Aufmerksamkeit massiv nachlässt. Da steigt die
    > Gefahr, dass doch nebenbei ganz andere Dinge gemacht werden oder man halt
    > doch entsprechend wegnickt.
    >

    Ist auch so. Ich benutze den Abstandstempomat auch gerne, aber wenn man eh schon müde ist macht der das noch schlimmer. Bzw nutze ich Ihn auch grade wegen Aktivitäten nebenher ganz gerne.
    Fastfood Vorbestellung auf der AB z.B oder auch Youtube im Stau.
    Oder auch für Schleicher die mit 80 auf der Landstraße umherkraucheln, brauch ich wenigstens nicht mehr groß aufzupassen.


    mj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du fährst also selten, also hast nicht so die Fahrpraxis wie manch anderer.
    >
    > Kann es eventuell sein das du der Grund für die gefährlichen Situationen
    > bist ? Ich hör sowas immer nur von wenig Fahrern.
    >
    > Ich bin jetzt mit 30tkm nicht der krasse Vielfahrer aber die gefährlichen
    > Situationen die ich so im Jahr erlebe kann man an einer Hand abzählen.
    > Ich hör auch immer nur wenig Fahrer (um die 10tkm) von gefährlichen
    > Situationen und extremen Stress erzählen. Die erleben auf einer 5km Fahrt
    > mehr als ich im Jahr.


    +1

    Sukram71 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit nem Tempolimit von 130 km/h
    > - sinkt die Sorge vor Typen, die mit 220 km/h eine nicht völlig freie
    > Autobahn befahren,
    > - es sinkt der Anreiz dicke Verbrennen-Autos zu kaufen

    Eher steigt der Anreiz noch aktive Blitzwarner einzubauen.

    Sukram71 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Natürlich. Bloß ist das ja keine Ausnahme mehr, auf die man Rücksicht
    > nehmen könnte, sondern mittlerweile die Regel!
    > Und die fahren dann noch so im Bewusstsein durch die Gegend, dass
    > gefälligst jeder auf sie Rücksicht zu nehmen hat und machen dann noch extra
    > langsam.

    +1

  8. Re: Autobahn-Verbrauch?

    Autor: puerst 27.07.21 - 07:20

    gloqol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Macht es einen Unterschied ob man mit einem aktuellen 3er BMW (ca. 1600 kg)
    > mit 180 Sachen in einen Schleicher der nur 100 auf der linken Spur fährt
    > rein donnert oder mit einem id4 (ca. 2200 kg) mit 130 km/h?

    a) mit 30km/h Unterschied hat man um 5/3 (=(80-30)/30), also ca. 167% mehr Zeit zum reagieren.
    b) der Aufprallimpuls mit dem BMW ist (180km/h - 100km/h) * 1600kg = 128000kg km/h.
    der Aufprallimpuls mit dem id4 ist (130km/h - 100km/h) * 2200kg = 6600kg km/h

    Der BMW hat also fast den doppelten Aufprallimpuls.

    Alles klar?

  9. Re: Autobahn-Verbrauch?

    Autor: Lemo 27.07.21 - 09:23

    puerst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gloqol schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Macht es einen Unterschied ob man mit einem aktuellen 3er BMW (ca. 1600
    > kg)
    > > mit 180 Sachen in einen Schleicher der nur 100 auf der linken Spur fährt
    > > rein donnert oder mit einem id4 (ca. 2200 kg) mit 130 km/h?
    >
    > a) mit 30km/h Unterschied hat man um 5/3 (=(80-30)/30), also ca. 167% mehr
    > Zeit zum reagieren.
    > b) der Aufprallimpuls mit dem BMW ist (180km/h - 100km/h) * 1600kg =
    > 128000kg km/h.
    > der Aufprallimpuls mit dem id4 ist (130km/h - 100km/h) * 2200kg = 6600kg
    > km/h
    >
    > Der BMW hat also fast den doppelten Aufprallimpuls.
    >
    > Alles klar?

    Komm jetzt nicht mit Fakten ;)

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