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Knapp unter 50'000

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  1. Knapp unter 50'000

    Autor: /mecki78 24.03.22 - 11:43

    Wenn ich alle Autos, die ich bisher in meinem Leben gefahren bin (inklusive des aktuellen) zusammen zähle, dann lande ich auch knapp unter 50'000. Wer 50'000 für ein Auto ausgeben kann, oder von mir auf 40'000 mit Förderung, der hat definitiv einfach zu viel Geld oder setzt komplett falsche Prioritäten im Leben.

    /Mecki

  2. Re: Knapp unter 50'000

    Autor: LH 24.03.22 - 12:13

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich alle Autos, die ich bisher in meinem Leben gefahren bin (inklusive
    > des aktuellen) zusammen zähle, dann lande ich auch knapp unter 50'000. Wer
    > 50'000 für ein Auto ausgeben kann, oder von mir auf 40'000 mit Förderung,
    > der hat definitiv einfach zu viel Geld oder setzt komplett falsche
    > Prioritäten im Leben.

    Und wenn jemand "zu viel Geld" hat? Was ist daran jetzt ein Problem? Und wer definiert, was "richtige" Prioritäten sind? DU?

    Schaue ich in einer beliebigen Wohngegend auf die Parktplätze, sehe ich viele teure Autos. Offensichtlich möchten die Leute das so.

  3. Re: Knapp unter 50'000

    Autor: bplhkp 24.03.22 - 12:30

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und wenn jemand "zu viel Geld" hat? Was ist daran jetzt ein Problem? Und
    > wer definiert, was "richtige" Prioritäten sind? DU?

    Nachdem FFF definiert, welche Frisuren erlaubt sind, übernehmen sie das für „richtige“ Prioritäten sicher auch gerne.

  4. Re: Knapp unter 50'000

    Autor: Oekotex 24.03.22 - 12:40

    Was sind denn die "richtigen Prioritäten" im Leben und warum müssen die für alle gleich sein?

  5. Re: Knapp unter 50'000

    Autor: sampleman 24.03.22 - 17:52

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich alle Autos, die ich bisher in meinem Leben gefahren bin (inklusive
    > des aktuellen) zusammen zähle, dann lande ich auch knapp unter 50'000. Wer
    > 50'000 für ein Auto ausgeben kann, oder von mir auf 40'000 mit Förderung,
    > der hat definitiv einfach zu viel Geld oder setzt komplett falsche
    > Prioritäten im Leben.

    Heute habe ich irgendwo die Zahl gelesen, dass ein Auto im Durchschnitt 450 Euro pro Monat kostet, also Unterhalt und Wertverlust. Wenn man mal davon ausgeht, dass ein durchschnittlicher Neuwagen in Deutschland 15 Jahre hält, dann sind das über 75.000 Euro in 15 Jahren. Bei einem Durchschnittspreis von 31.000 Euro für einen Neuwagen sind also rund 40 Prozent der Gesamtkosten des Autos Anschaffungskosten, der Rest Betriebskosten. Wenn man jetzt davon ausgeht, dass ein E-Auto deutlich geringere Betriebskosten hat als ein Verbrenner, kann es auch mehr kosten, so dass die Rechnung wieder aufgeht.

    Wenn alle deine bisherigen Autos zusammen keine 50.000 Euro gekostet haben, dann hast du entweder noch nicht so viele gefahren oder es war noch nie ein Neuwagen darunter - das wäre jetzt meine Vermutung. Aber man muss sich ja auch einen Nissan Arya nicht neu kaufen.

  6. Re: Knapp unter 50'000

    Autor: LH 24.03.22 - 19:29

    sampleman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Heute habe ich irgendwo die Zahl gelesen, dass ein Auto im Durchschnitt 450
    > Euro pro Monat kostet, also Unterhalt und Wertverlust. Wenn man mal davon
    > ausgeht, dass ein durchschnittlicher Neuwagen in Deutschland 15 Jahre hält,
    > dann sind das über 75.000 Euro in 15 Jahren. Bei einem Durchschnittspreis
    > von 31.000 Euro für einen Neuwagen sind also rund 40 Prozent der
    > Gesamtkosten des Autos Anschaffungskosten, der Rest Betriebskosten. Wenn
    > man jetzt davon ausgeht, dass ein E-Auto deutlich geringere Betriebskosten
    > hat als ein Verbrenner, kann es auch mehr kosten, so dass die Rechnung
    > wieder aufgeht.

    Die meisten Menschen unterschätzen die tatsächlichen Kosten ihres Fahrzeugs, da sie die Gesamtkosten auf die Laufzeit nie ausrechnen. Sicherlich auch, weil sie es gar nicht wissen wollen, schließlich wäre die Zahl nur schwer zu ignorieren.
    Dann wird lieber nur auf die Monatsrate beim Leasing geschaut, und einige Monate später getrennt auf die Kosten für die Versicherung. Benzin, Wartung/Verschleiß und co. sind dann Faktoren, die nicht genauer betrachtet werden.

    Auch das ist einer der Gründe, warum ich wohl kein weiteres Auto nach meinem aktuellen Wagen für die nächste Zeit kaufen werde, auch wegen der vielen Veränderungen durch Corona. Das entlastet die Kasse schon deutlich.

  7. Re: Knapp unter 50'000

    Autor: Tia Lapis 25.03.22 - 00:33

    sampleman schrieb:
    > Euro pro Monat kostet, also Unterhalt und Wertverlust. Wenn man mal davon
    > ausgeht, dass ein durchschnittlicher Neuwagen in Deutschland 15 Jahre hält,
    > dann sind das über 75.000 Euro in 15 Jahren. Bei einem Durchschnittspreis
    > von 31.000 Euro für einen Neuwagen sind also rund 40 Prozent der
    > Gesamtkosten des Autos Anschaffungskosten, der Rest Betriebskosten. Wenn
    > man jetzt davon ausgeht, dass ein E-Auto deutlich geringere Betriebskosten
    > hat als ein Verbrenner, kann es auch mehr kosten, so dass die Rechnung
    > wieder aufgeht.

    Also ich komm bei 15 Jahren Laufzeit auf ca die Hälfte. Keine Ahnung wie ich in der Zeit 75k los werden sollte...

  8. Re: Knapp unter 50'000

    Autor: LH 25.03.22 - 09:03

    Tia Lapis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich komm bei 15 Jahren Laufzeit auf ca die Hälfte. Keine Ahnung wie
    > ich in der Zeit 75k los werden sollte...

    Die 450 EUR sind schon ziemlich realistisch, wenn natürlich von verschiedenen Faktoren (Versicherungskosten, Fahrstrecken usw.) abhängig. Auch hält sich der Wertverlust in den letzten 5 Jahren stark in grenzen, weswegen man dort wahrscheinlich nicht mehr mit 450 EUR rechnen sollte. Allerdings haben alte Autos üblicherweise hohe Wartungskosten, deswegen es sich durchaus ausgleichen kann.

    Man könnte wie folgt rechnen (Benziner, 15 Jahre)
    Kaufpreis: 35.000 EUR
    Laut ADAC liegt der Durchschnittskaufpreis für einen Neuwagen aktuell bei ca. 35.000 EUR, entsprechend bleibt bei langer Nutzung es nicht aus, dass auch mit entsprechend hohen Kosten zu kalkulieren ist.

    Versicherung: 5000 EUR
    Durchschnitt bei Vollkasko von 329 EUR pro Jahr laut Statista. 15 Jahre = ca. 5000 EUR ohne Inflation/Preisänderung

    Benzin: 16500 EUR
    0,11 EUR * 10.000 km * 15 Jahre. (11 Cent auf Basis von 6 Liter/100km bei 1,80 EUR pro Liter. Also nett gerechnet). Natürlich extrem grob. Es wird wohl sicherlich eher deutlich teurer.

    Steuern und Wartung: 11.000 EUR
    Der ADAC kalkuliert mit 900 EUR pro Jahr für die Wartung. Enthalten sind Ölwechsel, Reifen, Inspektionen, Tüv... Allerdings erscheint mir der Wert etwas hoch, daher habe ich ihn etwas gesenkt. Für alte Autos gehen sicher nicht alle jedes Jahr in die Werkstatt, dafür fallen später teurere Reparaturen an, sodass man eben doch wieder dafür bezahlen muss. Ehrlich gesagt kann das auch anders sein, wir haben in der Familie einen Wagen, der seit mind. 5 Jahren in diesem Bereich exakt 100 EUR an Kosten erzeugt hat (1x Ölwechsel...), da der Fahrer die Wartung ansonsten ignoriert. Ob das gut geht? Wer weiß...

    Alles in allem wären das 67500 EUR nach 15 Jahren, unter der Annahme, dass der wagen keinen relevanten Restwert mehr hat.
    Natürlich kann die Kalkulation auch sehr anders aussehen, aber ich halte das für einen guten Durchschnitt. Ein Elektroauto wird nicht wesentlich anders aussehen. Sicherlich wird die Wartung etwas niedriger liegen, aber dafür ist der Kaufpreis höher. Strom gibt es auch nicht umsonst, im Zweifelsfall hat man die eigene Solaranlage vorab teuer bezahlt.

  9. Re: Knapp unter 50'000

    Autor: Tia Lapis 25.03.22 - 16:12

    Da haben wir schon die für mich völlig schiefen Annahmen. Ich würd nie im Leben 35k für ein Auto bezahlen - Mein aktueller Mazda2 hat neu 18k gekostet. Steuer hab ich jährlich 80eur und nen Verbrauch von 4,8L e10. Und wozu 15 Jahre lang VK? Die rentiert sich doch nach 5-6 Jahren nicht mehr.

    Ich denk das Problem ist das die Zahlen durch die Firmenwagen völlig verschroben sind. Kaum jemand kauft privat einen Wagen für 35k.

  10. Re: Knapp unter 50'000

    Autor: LH 25.03.22 - 22:59

    Tia Lapis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denk das Problem ist das die Zahlen durch die Firmenwagen völlig
    > verschroben sind. Kaum jemand kauft privat einen Wagen für 35k.

    Tatsächlich sind die Angaben für die 35k laut den Statistiken nur für die Neuwagen von Privatkunden. Firmenwagen haben andere Werte. Tatsächlich erscheint mir diese Zahl auch sehr realistisch, wenn ich auf die Straßen schaue. Zwar gibt es auch Kleinwagen, aber selbst in einkommenschwachen Gegenden steht daneben immer mind. 1 Fahrzeug über sichtlich 35k (AMG... *hüst*)

    Die Werte passen wie gesagt nie 100% für jeden, aber sie stellen einen guten Durchschnitt dar. Wer mit weniger zufrieden ist, kann die Werte senken, aber sie gehen dennoch nicht gegen 0. Und wenn ich auf die Straße schaue, bin ich wie gesagt ziemlich sicher, dass die meisten Menschen die Kosten ihrer Fahrzeuge nie genau berechnet haben. Das sehe ich an meinen Nachbarn (in einer Großstadt) nur zu gut... ;)

    Deine Werte würde ich in etwa so überschlagen:

    Anschaffung: 18.000 EUR
    Versicherung: 3750 EUR (Teilkasko finde ich im Durchschnitt bei 250 EUR. Das ist ein guter Mix aus Vollkasko am Anfang und Haftpflicht am Ende. Genauer Wert ist aber ja eh pro Halter)
    Benzin: 13500 EUR (bei 10.000 km pro Jahr)
    Steuern und Wartung: 7.400 EUR (ein Mazda2 ist sicherlich in der Wartung günstiger als der Durchschnitt, dank teurer Deutscher Hersteller. Der Wert ist um 1/3 gesenkt, aber das ist nur eine Schätzung. Geht sicher teurer und billiger.)

    Macht am Ende: 42650 EUR oder knapp 235 EUR.
    Allerdings fährst du dafür auch einen Kleinwagen, während der Durchschnitt in Deutschland aktuell ein Kompaktklasse (Golf...) oder einen SUV fährt. Das hilft zu sparen, aber ist eben auch ein deutlich kleineres Auto. Persönlich mag ich solche Autos, aber die meisten Heute wohl nicht mehr, daher sind die Durchschnittswerte eben deutlich höher.

  11. Re: Knapp unter 50'000

    Autor: Tia Lapis 25.03.22 - 23:49

    Ich hatte vorher einen Xtrail, aber da Projekt Familie nie akut geworden ist hab ich jetzt 2 Jahre den kleinen Mazda und liebe ihn - klein, wendig, fährt sich wie ein GoKart und schluckt nichtmal die Hälfte des alten. Aber ich bin auch Single. Aber dann reicht der kleine selbst für meine Campingtouren :)

    Und von der Größe hat der ziemlich genau die Maße des Golf3 auf dem ich damals meinen Lappen gemacht habe.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.03.22 23:52 durch Tia Lapis.

  12. Re: Knapp unter 50'000

    Autor: LH 26.03.22 - 11:33

    Tia Lapis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und von der Größe hat der ziemlich genau die Maße des Golf3 auf dem ich
    > damals meinen Lappen gemacht habe.

    Autos waren früher tatsächlich sehr viel kleiner. Erst kürzlich stand hier ein Golf 1 direkt hinter einem Golf 8. Der Größenunterschied war beeindruckend. Mir persönlich genügt auch ein kleineres Fahrzeug, auch ich finde diese spaßiger zu fahren, und da ich keinen dauerhaften Bedarf für ein großes Fahrzeug habe, komme ich damit auch gut zurecht :)

    Allerdings sind mir die meisten neuen Autos aktuell auch sowieso zu teuer, selbst viele kleinere Fahrzeuge, zumindest wenn man bestimmte Ausstattungen haben möchte. Gebrauchtwagen sind aktuell ja leider auch selten eine günstige Option...

  13. Re: Knapp unter 50'000

    Autor: Tia Lapis 26.03.22 - 17:03

    Ich bin vor allem ehrlich mit mir selbst. Ich brauche weder mehr Platz im Auto noch kann ich mir so teure Autos als Admin mit ca 40k Jahresgehalt leisten.

  14. Re: Knapp unter 50'000

    Autor: LH 26.03.22 - 21:46

    Tia Lapis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin vor allem ehrlich mit mir selbst. Ich brauche weder mehr Platz im
    > Auto noch kann ich mir so teure Autos als Admin mit ca 40k Jahresgehalt
    > leisten.

    Leisten könnte ich mir viele Autos, auch solche, die sicherlich für sehr viel Neid sorgen würden, aber am Ende hat eben alles seinen Preis, aber für mich nicht unbedingt auch angemessenen "Wert" :)

    Aber je nach Gegend sind auch Autos gerne mal optional. Hier in meiner Stadt kenne ich viele, die gar kein Auto haben, und damit am Ende auch sehr gut zurecht kommen.

  15. Re: Knapp unter 50'000

    Autor: Tia Lapis 26.03.22 - 22:49

    Ja in Städten mit gutem ÖPNV kann man das durchaus. In London, Tokyo, Osaka würd ich auch maximal nen Roller brauchen. Leider ist hier nur 50km außerhalb von Frankfurt der ÖPNV ne Pest, die noch dazu extrem teuer ist.

  16. Re: Knapp unter 50'000

    Autor: LH 27.03.22 - 20:38

    Tia Lapis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja in Städten mit gutem ÖPNV kann man das durchaus. In London, Tokyo, Osaka
    > würd ich auch maximal nen Roller brauchen. Leider ist hier nur 50km
    > außerhalb von Frankfurt der ÖPNV ne Pest, die noch dazu extrem teuer ist.

    Wir hatten ein Schwesterunternehmen in ähnlicher Entfernung zu Frankfurt. Es war kein Spaß, dort die öffentlichen zu nutzen :/

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