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Praxis vs. Theorie

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  1. Praxis vs. Theorie

    Autor: Hansi4000 11.11.21 - 13:13

    Auf Youtube hat ein Ingenieur mal das Thema "PV auf Auto" praxisnah durchgerechnet. Die Beispielfahrzeuge waren ein Tesla M3 und ein Aptera. Ergebnis wie erwartet: bei einem "normalen" E-Auto wie dem M3 macht PV keinen Sinn, da einfach zu wenig Strom generiert werden kann. Beim Aptera sieht die Sache schon anders aus. Allersings nicht weil mehr Strom erzeugt wird, sondern weil der Aptera deutlich!! weniger verbrauchen soll. Ist ja schließlich nur ein 2-Sitzer.

    Toyota hat für den Prius auch mal ein Solardach angeboten. Das Verhältnis von Kosten und Energieausbeute war unterirdisch. Bei einem normalen Auto rechnet sich das einfacht nicht. Ich denke die Energieausbeute müsste um min. 100% gesteigert werden oder man reduziert die Kosten der PV-integration massiv. PV auf dem ganzen!! Auto dürfte dann nur ein paar hundert Euro kosten.

    Zudem müsste man den erhöhten Verbrauch der Klimaanlage eigentlich noch gegenrechnen. Aber dann wird das ganze Thema noch uninteressanter.

  2. Re: Praxis vs. Theorie

    Autor: ubuntu_user 11.11.21 - 13:21

    Hansi4000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf Youtube hat ein Ingenieur mal das Thema "PV auf Auto" praxisnah
    > durchgerechnet. Die Beispielfahrzeuge waren ein Tesla M3 und ein Aptera.
    > Ergebnis wie erwartet: bei einem "normalen" E-Auto wie dem M3 macht PV
    > keinen Sinn, da einfach zu wenig Strom generiert werden kann. Beim Aptera
    > sieht die Sache schon anders aus. Allersings nicht weil mehr Strom erzeugt
    > wird, sondern weil der Aptera deutlich!! weniger verbrauchen soll. Ist ja
    > schließlich nur ein 2-Sitzer.
    >
    > Toyota hat für den Prius auch mal ein Solardach angeboten. Das Verhältnis
    > von Kosten und Energieausbeute war unterirdisch. Bei einem normalen Auto
    > rechnet sich das einfacht nicht. Ich denke die Energieausbeute müsste um
    > min. 100% gesteigert werden oder man reduziert die Kosten der
    > PV-integration massiv. PV auf dem ganzen!! Auto dürfte dann nur ein paar
    > hundert Euro kosten.
    >
    > Zudem müsste man den erhöhten Verbrauch der Klimaanlage eigentlich noch
    > gegenrechnen. Aber dann wird das ganze Thema noch uninteressanter.

    ich finde die Idee gar nicht schlecht. Im Gegensatz zu so ner Solarstraße wird die "Lackierung" ja auch nicht so doll belastet.
    Man muss das ja auch nicht schlecht reden. Der Hauptkritikpunkt ist meiner Meinung nach eher dass man nur verspricht und nichts liefert.
    Die Solarpanels würden sicher eh noch mehrere Revisionen brauchen bis die gut wären. Das war bei tesla ja genauso mit ihren autos

  3. Re: Praxis vs. Theorie

    Autor: unbuntu 11.11.21 - 13:39

    Bei Solarpanels sind Techniker seit Jahrzehnten am optimieren und freuen sich mittlerweile über jedes Prozent. Da wird man einfach keine Leistungssprünge erwarten können. Und Panels am Auto haben auch noch Einschränkungen, die große Anlagen auf Dächern nicht haben.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  4. Re: Praxis vs. Theorie

    Autor: PiranhA 11.11.21 - 13:41

    Vom Wirkungsgrad her ist es grundsätzlich keine gute Idee. Es gibt allerdings noch ein paar andere Faktoren, die den Einsatz rechtfertigen:
    - Man spart sich im Zweifel ein paar Ladestopps, weil das Auto in manchen Situationen auch mal stundenlang in der Sonne steht. Das ist natürlich ein Komfortgewinn.
    - Der Strom wird direkt an Ort und Stelle genutzt, wo er entsteht. Im Gegensatz zur Einspeisung ins Netz erleichtert das natürlich die Verteilung.

    Letztendlich ist es einfach eine Kosten-Nutzen-Rechnung und aktuell lohnt sich das finanziell einfach noch nicht. Wenn man in Zukunft die Kosten noch deutlich reduzieren kann, sieht das vielleicht anders aus.

  5. Re: Praxis vs. Theorie

    Autor: yumiko 11.11.21 - 13:46

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei Solarpanels sind Techniker seit Jahrzehnten am optimieren und freuen
    > sich mittlerweile über jedes Prozent. Da wird man einfach keine
    > Leistungssprünge erwarten können. Und Panels am Auto haben auch noch
    > Einschränkungen, die große Anlagen auf Dächern nicht haben.
    Seit 2016 von 20kg auf 4kg Gewicht?
    "Seit Jahrzehnten ... blah ... hate ... freuen sich mittlerweile über jedes Prozent ... weiter hate ..."

    > Da wird man einfach keine Leistungssprünge erwarten können
    Hast du auch die Lottozahlen von nächster Woche? Frage für einen Freund.

  6. Re: Praxis vs. Theorie

    Autor: sigii 11.11.21 - 13:47

    Das ist ein Argumen twas ich nicht verstehe: Die Lackierung ist eine Schutzlackierung und man weis wie das technisch geht.

    Solarzellen stattdessen anzubringen bedeutet aufwendig Solarzellen an die Stelle zu kleben wo vorher vollautomatisiert eine Lackierung war und komplett unlakiert bleiben die Teile ja auch nicht.

    Wo ist da der Vorteil?

  7. Re: Praxis vs. Theorie

    Autor: Strandratte 11.11.21 - 13:55

    der Tesla Pickup wurde mit Solarzellen gezeigt, so zum ausfahren wenn man parkt, nicht auf der Karosserie

  8. Re: Praxis vs. Theorie

    Autor: unbuntu 11.11.21 - 14:55

    Je nach Baustoff haben die halt eine bestimmte maximale Effizienz, über die man halt nicht drüber weg kommt. Vor 10 Jahren gabs schon experimentale Panels, die 40% Wirkungsgrad hatten, statt 20-30%. Wo sind die heute? Frage für einen hater-Freund.

    2014 lag der Weltrekord übrigens bei 46%. 2020 hat man 47,1% geschafft...

    Fragen wir doch mal andersrum: Was erwartest du, was bei Solarzellen passieren soll? Die forschen schließlich nicht erst seit gestern daran rum.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  9. Re: Praxis vs. Theorie

    Autor: alpinlol 11.11.21 - 15:34

    sigii schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist ein Argumen twas ich nicht verstehe: Die Lackierung ist eine
    > Schutzlackierung und man weis wie das technisch geht.
    >
    > Solarzellen stattdessen anzubringen bedeutet aufwendig Solarzellen an die
    > Stelle zu kleben wo vorher vollautomatisiert eine Lackierung war und
    > komplett unlakiert bleiben die Teile ja auch nicht.
    >
    > Wo ist da der Vorteil?


    Die Karosse wird perforierte Stellen haben.
    Ebenso wird die gesamte Karosse immer noch lackiert werden, aber mit deutlich weniger Schritten als herkömmlich für Grundierung, Lackierung, Hochglanz, Versiegelung und was nicht sonst noch alles ansteht in der Produktionskette wenn es um die Lackierung geht.

    Die Panels sind ziemlich sicher nicht einfach nur "hin geklebt", denn das würde niemals einfach so eine Zulassung für deutsche Straßen bekommen, also wird es Verschraubpunkte geben, weshalb auch ziemlich sicher die Karosse bereits an diesen Stellen perforiert ist.

  10. Re: Praxis vs. Theorie

    Autor: Paule 15.11.21 - 10:25

    ubuntu schrieb:
    ----------------------------------------------
    > Vor 10 Jahren gabs schon experimentale Panels, die
    > 40% Wirkungsgrad hatten, statt 20-30%. Wo sind
    > die heute?

    Wahrscheinlich immer noch in Erforschung, da eventuell die Herstellung so viel teurer ist als bei normalen Zellen, dass sie nur in Spezialfällen wo Geld keine Rolle spielt zum Einsatz kommen zB als Solarflächen bei Satelliten.

    ....
    alpinlol schrieb:
    ----------------------------------------------
    > Ebenso wird die gesamte Karosse immer noch lackiert
    > werden, aber mit deutlich weniger Schritten als
    > herkömmlich für Grundierung, Lackierung,
    > Hochglanz, Versiegelung und was nicht sonst noch
    > alles ansteht in der Produktionskette wenn es um
    > die Lackierung geht.

    Es wird nicht 100% der Flächen mit Solarmodulen bestückt.
    d.h. alle anderen Flächen müssen ganz normal lackiert werden, außer man verzichtet halt auf spezielle Hochglanzlackierung usw., was man aber auch bei einem Auto ohne Solarzellen machen könnte.

    Ist somit kein Vorteil durch die Solarzellen, sondern eher eine Einschränkung, wenn die verbleibenden Flächen nur eine minderwertigere Lackierung erhalten können.

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