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Ist das die Zukunft?

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  1. Ist das die Zukunft?

    Autor: techster 13.10.17 - 16:17

    Leichtverkehr und Kurzstrecke mittels Akku-E-Autos, schwerer und Fernverkehr mittels Brennstoffzelle. Klingt wie der richtige Weg in meinen Ohren. Was meint ihr?

  2. Re: Ist das die Zukunft?

    Autor: Anonymer Nutzer 13.10.17 - 17:25

    techster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leichtverkehr und Kurzstrecke mittels Akku-E-Autos, schwerer und
    > Fernverkehr mittels Brennstoffzelle. Klingt wie der richtige Weg in meinen
    > Ohren. Was meint ihr?

    Und jeder soll zwei Fahrzeuge vorhalten? Oder Flotten sind auf Nah-/Vernverkehr beschraenkt? Ein Taxifahrer weiss ja nicht im Voraus wie weit er faehrt - ein Zusteller ausserhalb einer Grossstadt auch nicht unbedingt (wenn die Routen je nach Lieferungen geplant werden).

    Sinnvoller waere zu 100% auf Wasserstoff zu setzen - vorausgesetzt dass wir diesen umweltfreundlich "sammeln" koennen (das kann zum Beispiel ueberschuessiger Windstrom sein).
    Dann braucht man die ganze Infrastruktur auch nur ein einziges Mal.
    (Die Stromnetze muessten ganz andere Lasten verkraften wenn ploetzlich regelmaessig PKWs geladen werden... - Fuer Wasserstoff muesste man nur neue Rohre verlegen oder kan eventuell auch aeltere verweden, oder versendet Tanks.)

    Wobei Brennstoffzelle und alte Rohre... wenn ich mich nicht irre muss der Wasserstoff fuer eine Brennstoffzelle frei von Verunreinigungen sein...

  3. Re: Ist das die Zukunft?

    Autor: thinksimple 13.10.17 - 19:22

    DetlevCM schrieb:
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    > techster schrieb:
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    > > Leichtverkehr und Kurzstrecke mittels Akku-E-Autos, schwerer und
    > > Fernverkehr mittels Brennstoffzelle. Klingt wie der richtige Weg in
    > meinen
    > > Ohren. Was meint ihr?
    >
    > Und jeder soll zwei Fahrzeuge vorhalten? Oder Flotten sind auf
    > Nah-/Vernverkehr beschraenkt? Ein Taxifahrer weiss ja nicht im Voraus wie
    > weit er faehrt - ein Zusteller ausserhalb einer Grossstadt auch nicht
    > unbedingt (wenn die Routen je nach Lieferungen geplant werden).
    >
    > Sinnvoller waere zu 100% auf Wasserstoff zu setzen - vorausgesetzt dass wir
    > diesen umweltfreundlich "sammeln" koennen (das kann zum Beispiel
    > ueberschuessiger Windstrom sein).
    > Dann braucht man die ganze Infrastruktur auch nur ein einziges Mal.
    > (Die Stromnetze muessten ganz andere Lasten verkraften wenn ploetzlich
    > regelmaessig PKWs geladen werden... - Fuer Wasserstoff muesste man nur neue
    > Rohre verlegen oder kan eventuell auch aeltere verweden, oder versendet
    > Tanks.)
    >
    > Wobei Brennstoffzelle und alte Rohre... wenn ich mich nicht irre muss der
    > Wasserstoff fuer eine Brennstoffzelle frei von Verunreinigungen sein...
    Denn Druck nicht vergessen.

    Aber wie wär's mit Akku/Wasserstoffhybriden

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  4. Re: Ist das die Zukunft?

    Autor: Anonymer Nutzer 13.10.17 - 20:00

    thinksimple schrieb:
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    > DetlevCM schrieb:
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    > > techster schrieb:
    > >
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    > > > Leichtverkehr und Kurzstrecke mittels Akku-E-Autos, schwerer und
    > > > Fernverkehr mittels Brennstoffzelle. Klingt wie der richtige Weg in
    > > meinen
    > > > Ohren. Was meint ihr?
    > >
    > > Und jeder soll zwei Fahrzeuge vorhalten? Oder Flotten sind auf
    > > Nah-/Vernverkehr beschraenkt? Ein Taxifahrer weiss ja nicht im Voraus
    > wie
    > > weit er faehrt - ein Zusteller ausserhalb einer Grossstadt auch nicht
    > > unbedingt (wenn die Routen je nach Lieferungen geplant werden).
    > >
    > > Sinnvoller waere zu 100% auf Wasserstoff zu setzen - vorausgesetzt dass
    > wir
    > > diesen umweltfreundlich "sammeln" koennen (das kann zum Beispiel
    > > ueberschuessiger Windstrom sein).
    > > Dann braucht man die ganze Infrastruktur auch nur ein einziges Mal.
    > > (Die Stromnetze muessten ganz andere Lasten verkraften wenn ploetzlich
    > > regelmaessig PKWs geladen werden... - Fuer Wasserstoff muesste man nur
    > neue
    > > Rohre verlegen oder kan eventuell auch aeltere verweden, oder versendet
    > > Tanks.)
    > >
    > > Wobei Brennstoffzelle und alte Rohre... wenn ich mich nicht irre muss
    > der
    > > Wasserstoff fuer eine Brennstoffzelle frei von Verunreinigungen sein...
    > Denn Druck nicht vergessen.
    >
    > Aber wie wär's mit Akku/Wasserstoffhybriden

    Der Druck dürfte das einfachste sein.

    Die Kombination Wasserstoff und Akku wäre eigentlich auch wenig sinnvoll, außer man nimmt einen sehr kleinen Akkumulator anstelle eines Kondensators um Leistungsspitzen abzufangen und dadurch eine kleinere Brennstoffzelle zu nutzen.

    Ein Akku in einem Hybridfahrzeug sorgt für zusätzliches Gewicht. Im Falle des Verbrennungsmotor hat man den Sonderfall dass der Elektroantrieb effizienter Leistung zum Anfahren bereitstellt - was vor allem im Stadtverkehr den Nachteil des Akkugewichts aufwiegen kann. Bei einer Brennstoffzelle ist der Antrieb aber schon elektrisch - wozu ein zweiter Elektroantrieb?
    Da wäre schon fast die Kombination Brennstoffzelle und Verbrenner sinnvoller. (Wobei dann wieder Platz ein Problem werden könnte.)

  5. Re: Ist das die Zukunft?

    Autor: thinksimple 14.10.17 - 11:59

    Nicht 2 elektroantriebe. Wenn akku leer dann brennstoffzelle als Energieversorgung.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  6. Re: Ist das die Zukunft?

    Autor: Anonymer Nutzer 14.10.17 - 12:02

    thinksimple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht 2 elektroantriebe. Wenn akku leer dann brennstoffzelle als
    > Energieversorgung.

    Ja, nur wozu soll man den schweren Akku mitschlepppen wenn man eine Brennstoffzelle hat?
    Das ist Unsinn.

  7. Re: Ist das die Zukunft?

    Autor: techster 14.10.17 - 13:53

    DetlevCM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und jeder soll zwei Fahrzeuge vorhalten?

    Was? Nein, warum denn?
    Ich gehe davon aus, dass Akku-Autos für Kurzstrecken billiger sein werden als Brennstoffzellen-Autos. Jeder kann sich dann aussuchen ob ihm Fernreisetauglichkeit einen Aufpreis wert ist.

    Billige Stadtautos werden bald oft zu finden sein, vermute ich.

  8. Re: Ist das die Zukunft?

    Autor: Anonymer Nutzer 14.10.17 - 14:15

    techster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DetlevCM schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
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    > > Und jeder soll zwei Fahrzeuge vorhalten?
    >
    > Was? Nein, warum denn?
    > Ich gehe davon aus, dass Akku-Autos für Kurzstrecken billiger sein werden
    > als Brennstoffzellen-Autos. Jeder kann sich dann aussuchen ob ihm
    > Fernreisetauglichkeit einen Aufpreis wert ist.
    >
    > Billige Stadtautos werden bald oft zu finden sein, vermute ich.

    Das mag in der Theorie stimmen, in der Praxis ist das eher schwierig...
    In England fährt meine Mutter täglich etwa 30km (?) pro Richtung zum Arbeit - aber einmal im Jahr kommt der Wagen nach Deutschland. (Auch nötig weil englische Werkstätten scheinbar inkompetente Abzocker sind... 700£ um einen Auspuff zu reparieren, nur damit die Schrottarbeit nach 2-3 Jahren wieder kaputt ist... der Originalauspuff hielt über 10 Jahre aus! Ein Kompletttausch des Auspuff in Deutschland waren dann um die 300-400. - Und was der Engländer durch den MOT lässt, käme in Deutschland nicht durch den TÜV...)
    ....wenn ich dann auch noch weiter zurück denke, in meiner Jugend ging es einmal im Jahr mit dem PKW in den Urlaub... das war dann auch eine Langstrecke.

    Ein reiner Kurzstreckenkraftwagen ist Unsinn, außer er wird für sehr spezifische Einsätze genutzt:
    - Autolib in Paris
    - Lieferungen der Post in Ballungsräumen (siehe relevante Golem-Artikel)
    - Pflegedienste und Ähnliche in Ballungsräumen
    - Handwerker und Ähnliche in Ballungsräumen

    Wer privat einen PKW kauft, will die Flexibilität haben diesen überall hin mitzunehmen - ein Grund warum wir die Probleme von heute haben... (Weil ein Großteil der Menschen zu fault ist zu Fuß zu gehen oder lieber anderen durch Stau das Leben schwer macht...)

    Abgesehen davon wird das eigentliche Problem ignoriert:
    2+ Tonnen Individualverkehr sind niemals umweltfreundlich oder sinnvoll. Die Lösung ist nicht dauernd andere Technologien einzusetzen und die Umweltverschmutzung zu verschieben, sondern endlich von dieser verrückten Idee des zwanghaften Individualverkehrs abzukommen.
    Das heist, mehr Busse, Bahnen - eventuell eine Metro (wenn so etwas für Deutschland nicht zu fortschrittlich ist....). Und anstatt immmer höhere Abzockerpreise für den ÖPNV bei immer schlechteren Verbindungen zu verlangen, runter mit den Preisen und rauf mit der Taktung.
    (Im VRR wird es jedes Jahr nur schlimmer...)
    Und wer ein Vorbild will, kann in einer fortschrittlicheren Region vorbeischauen - in Île-de-France. Die Preise für den RATP wurden gesenkt, die Taktung der Metro und des RER ist hoch - bei Luftverschmutzung ist der ÖPNV umsonst oder zu einem reduzierten Preis benuztbar.
    Und wenn einzelne Straßen für PKWs gesperrt werden, kann man das auch nur genießen - endlich genügend Platz für die Menschen und auch nicht mehr der Dauerkrach der Blechlawine.

    Klar, zum 100% kan man PKWs nicht abschaffen - muss man aber auch nicht. Wenn man 50% oder mehr loswerden würde, das Leben in de Stadt wäre ein Besseres.
    Taxen bieten stets eine Möglichkeit spontan schweres Gepäck oder Einkäufe zu bewegen. Möbel und Ähnliches kann man liefern lassen. - Und für Lieferdienste brauchen wir das Postmonopol zurück, zumindest für Privatadressen, denn das X Anbieter durch die Gegend kurven ist auch wenig sinnvoll. (Abgesehen davon dass manche Lieferdienste nur Werktags liefern was nutzlos ist - UPS zum Beispiel... Da muss man die eigenen Päckchen dann an abgelegenen Relaispunkten einsammeln wenn man die Post im Stadtzentrum hat... - Allerdings war ich bisher in England mit DPD sehr zufrieden.)

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