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car-sharing??? ernsthaft?

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  1. car-sharing??? ernsthaft?

    Autor: User_x 22.07.16 - 08:50

    dass die ein auto bauen, meinetwegen - gibts halt neben den reiskochern noch einen dazu, aber car-sharing ist eine totgeburt.

    habs selbst über book-n-drive probiert. die autos sind dreckig, man muss andauernd prüfen ob ein schaden durch den vorbesitzer entstanden ist damit man nicht selbst zur kasse gebeten wird. will man ein auto, muss man lange wegstrecken einbeziehen und teurer als ein eigenes, selbst ein leasing auto ist günstiger.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.07.16 08:51 durch User_x.

  2. Re: car-sharing??? ernsthaft?

    Autor: NikNakt 22.07.16 - 09:02

    Kann ich alles nicht bestätigen. Als "Innerstädter" (Düsseldorf) empfinde ich das Car-Sharing Prinzip als perfekt. Ich werde mir definitiv kein neues Auto mehr kaufen, wenn mein jetziges (bereits abgezahltes) seinen Geist aufgibt. Ach ja und ich habe noch nie ein Auto auf Schäden geprüft... und den Dienst (Car to go / Drive Now) nutze ich seit der ersten Stunde.
    Car Sharing ist halt gerade nicht für lange Strecken, sondern für die anderen 95% (< 20km). Damit fährt man weder jeden Tag zur Arbeit, noch von Düsseldorf nach München. Wenn ich mal wirklich Langstrecke fahre, dann Bahn oder Flugzeug oder worst case mal ein Mietwagen. Das ist allemal billiger als das ganze Jahr ein Auto zu finanzieren. Aber nun gut... die meisten Leute bescheissen sich ja gerne selbst, wenn Sie die eigentlich Kosten eines Autos rechnen. (Anschaffung + Verschleiß + Reparatur + Verbrauch + Versicherung)

  3. Re: car-sharing??? ernsthaft?

    Autor: Geistesgegenwart 22.07.16 - 09:10

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dass die ein auto bauen, meinetwegen - gibts halt neben den reiskochern
    > noch einen dazu, aber car-sharing ist eine totgeburt.
    >
    > habs selbst über book-n-drive probiert. die autos sind dreckig, man muss
    > andauernd prüfen ob ein schaden durch den vorbesitzer entstanden ist damit
    > man nicht selbst zur kasse gebeten wird. will man ein auto, muss man lange
    > wegstrecken einbeziehen und teurer als ein eigenes, selbst ein leasing auto
    > ist günstiger.

    Du hast recht, die ganzen free-float Anbieter sind unpraktikabel, oder nur Image-Aufheller für die KfZ Hersteller wie car2go etc.

    Hier in Karlsruhe gibts seit >10 Jahren Stationsgebundenes Carsharing der Fa. Stadtmobil, welches ich seit nun mehr als 8 Jahren nutze - absolut zufrieden. An einem eigenen Auto besteht absolut kein Bedarf bei mir. Innerhalb von 10 Minuten Fußweg erreiche ich über 30 verschiedene Fahrzeuge, darunter verschiedene Fahrzeugtypen vom City-tauglichen Corsa, Golf übers Cabrio, Kombis bis hin zu Transportern der Sprinterklasse. Die Preise sind deutlich geringer als bei der Konkurrenz. Gebucht wird via Browser oder App, der Schlüssel am Tresor an der Station mit Pin und Kundenkarte abgeholt. Tanken geschieht mit der Tankkarte des Anbieters, es besteht auch kein Zwang das Auto vollgetankt wieder abstellen zu müssen. Sauber sind die Fahrzeuge auch meistens, falls nicht kann auf Kosten des Anbieters das Auto gesaugt und gewaschen werden (auch wenn ich selbst die Verschmutzung verursache).

    Das ein Fahrzeug nicht verfügbar ist in diesem fußläufigen Radius kam in den 8 Jahren genau einmal vor - kurzfristige Buchung vor Weihnachten. Ich musste dann mit der Straßenbahn 3 Stationen fahren zum nächsten verfügbaren Fahrzeug. Ich habe also jederzeit die Freiheit ein Auto zur Verfügung zu haben wenn ich es brauche.

    Zum Applecarsharing: Ein Anbieter mit nur einem Fahrzeugtyp ist wirklich unattraktiv (so wie z.B. auch die Smarts von car2go), gerade die Vielfalt an unterschiedlichen Fahrzeugtypen bietet den Mehrwert gegenüber dem eigenen Auto.

  4. Re: car-sharing??? ernsthaft?

    Autor: wasabi 22.07.16 - 09:23

    > Kann ich alles nicht bestätigen. Als "Innerstädter" (Düsseldorf) empfinde
    > ich das Car-Sharing Prinzip als perfekt. Ich werde mir definitiv kein neues
    > Auto mehr kaufen, wenn mein jetziges (bereits abgezahltes) seinen Geist
    > aufgibt. Ach ja und ich habe noch nie ein Auto auf Schäden geprüft... und
    > den Dienst (Car to go / Drive Now) nutze ich seit der ersten Stunde.

    Bin auch aus Düsseldorf, wohne zentral in Unterbilk, meine Arbeitsstelle ist beim Hauptbahnhof, habe kein Auto, bin bei DriveNow angemeldet. hab da bishern auch keine Probleme mit dreckigen Autos gehabt oder dass das Prüfuen auf Schäden so aufwändig ist. Allerdings habe ich gemerkt, dass für die Situationen, wo ich mir mal ein Auto leihe, DriveNow nicht das richtige Konzept ist. Nämlich größere Einkäufe oder Transport/Abholung von großen Dingen, aber nicht keine weiten Strecken. Am Ende ist das dann immer teurer als vorher gedacht, und das nervige Parkplatzsuchen am Ende hat man auch. Unterm Strich manchmal recht stressig (oder eben teuer, wenn man sich keinen Stress macht...)

    Daher hab ich mich jetzt außerdem bei GreenWheels angemeldet. Dass es Stationsgebunden ist kann man auch als Vorteil sehen, weil man dann eben einen definierten Parkplatz am Ende hat (und die Station ist nicht weit von mir weg). VW up 2 Euro pro Stunde, Golf Kombi (es gibt auch einen Transporter Caddy für 4 euro) plus 25cent (Up) bzw 35 Cent (Golf Kombi/Caddy) pro Kilomter. Für Einkäufe beim Getränkemarkt usw. optimal.

  5. Re: car-sharing??? ernsthaft?

    Autor: Geistesgegenwart 22.07.16 - 09:29

    > Daher hab ich mich jetzt außerdem bei GreenWheels angemeldet. Dass es
    > Stationsgebunden ist kann man auch als Vorteil sehen, weil man dann eben
    > einen definierten Parkplatz am Ende hat (und die Station ist nicht weit von
    > mir weg). VW up 2 Euro pro Stunde, Golf Kombi (es gibt auch einen
    > Transporter Caddy für 4 euro) plus 25cent (Up) bzw 35 Cent (Golf
    > Kombi/Caddy) pro Kilomter.

    Ich verstehe die Preise als Karlsruher nicht - viel zu teuer. Ein Toyota Aygo (ca. VW UP Klasse) kostet pro Stunde bei Stadtmobil 0,98 Euro, pro 24h am Stück dann 18,50¤. Ein VW Golf, Mini Cooper oder Mazda MX 5 Cabrio (Klasse Mittel) kostet pro Stunde 1,80¤, pro 24h am Stück 23,50¤. Dazu kommen pro km dann 0,19¤ (Aygo/Miniklasse) bzw. 0,21¤ (Golfklasse). Treibstoff ist in der Kilometerpauschale mit dabei, man tankt mit der Tankkarte immer auf Kosten des Anbieter, muss also keine weiteren Kosten kalkulieren.

  6. Re: car-sharing??? ernsthaft?

    Autor: NikNakt 22.07.16 - 09:37

    Dann sind wir wohl Nachbarn ;-) Ich parke die Drive Nows auch auf dem Bürgersteig oder 2te Reihe.. die sind immer so schnell weg... Greenwheel muss ich mir mal angucken. Hab ich bisher noch nicht auf dem Schirm gehabt. Danke für den Tipp

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Kann ich alles nicht bestätigen. Als "Innerstädter" (Düsseldorf)
    > empfinde
    > > ich das Car-Sharing Prinzip als perfekt. Ich werde mir definitiv kein
    > neues
    > > Auto mehr kaufen, wenn mein jetziges (bereits abgezahltes) seinen Geist
    > > aufgibt. Ach ja und ich habe noch nie ein Auto auf Schäden geprüft...
    > und
    > > den Dienst (Car to go / Drive Now) nutze ich seit der ersten Stunde.
    >
    > Bin auch aus Düsseldorf, wohne zentral in Unterbilk, meine Arbeitsstelle
    > ist beim Hauptbahnhof, habe kein Auto, bin bei DriveNow angemeldet. hab da
    > bishern auch keine Probleme mit dreckigen Autos gehabt oder dass das
    > Prüfuen auf Schäden so aufwändig ist. Allerdings habe ich gemerkt, dass für
    > die Situationen, wo ich mir mal ein Auto leihe, DriveNow nicht das richtige
    > Konzept ist. Nämlich größere Einkäufe oder Transport/Abholung von großen
    > Dingen, aber nicht keine weiten Strecken. Am Ende ist das dann immer teurer
    > als vorher gedacht, und das nervige Parkplatzsuchen am Ende hat man auch.
    > Unterm Strich manchmal recht stressig (oder eben teuer, wenn man sich
    > keinen Stress macht...)
    >
    > Daher hab ich mich jetzt außerdem bei GreenWheels angemeldet. Dass es
    > Stationsgebunden ist kann man auch als Vorteil sehen, weil man dann eben
    > einen definierten Parkplatz am Ende hat (und die Station ist nicht weit von
    > mir weg). VW up 2 Euro pro Stunde, Golf Kombi (es gibt auch einen
    > Transporter Caddy für 4 euro) plus 25cent (Up) bzw 35 Cent (Golf
    > Kombi/Caddy) pro Kilomter. Für Einkäufe beim Getränkemarkt usw. optimal.

  7. Re: car-sharing??? ernsthaft?

    Autor: wasabi 22.07.16 - 09:58

    > Ich verstehe die Preise als Karlsruher nicht - viel zu teuer.
    Hier in Düsseldorf kann man es offenbar machen ;-) In gewisser Weise hat Greenwheels hier in Düsseldorf aber auch keine Konkurrenz (DriveNow/Car2Go sind eben konzeptionell anders), insofern gibt es da gerade wohl wenig bestreben, die Preise zu senken.

  8. Re: car-sharing??? ernsthaft?

    Autor: wasabi 22.07.16 - 10:12

    > Dann sind wir wohl Nachbarn ;-) Ich parke die Drive Nows auch auf dem
    > Bürgersteig oder 2te Reihe.. die sind immer so schnell weg...
    da bin ich nicht so skrupellos :-) Bin halt wenig Autofahrer, daher finde ich die ganze Parkerei anstrengend.

    > Greenwheel
    > muss ich mir mal angucken. Hab ich bisher noch nicht auf dem Schirm gehabt.
    > Danke für den Tipp
    Bitte. Im Parkhaus der Bilker Arcaden steht ein Up und ein Golf Variant, das ist meine nächste Station.

    Ich hatte mir für einen großen IKEA-Einkauf einen X1 bei DriveNow geholt. Dumme Idee. Mit den Öffis zu IKEA (Reisholz), dort eingekauft, dann hat meine Schwester dort gewartet, während ich den nächsten freien X1 geholt habe (und auch da musste ich erst mit dem Bus hin, und ich hab kein Monatsticket). Dann alles eingeladen - und es passt so gerade - aber meine Schwester konnte nicht mit. Also sie seperarat mit dem Bus zurück. Ich bei mir auf sie gewartet mit dem Ausladen (Sofa ging nicht alleine..). Und am Ende war das sauteuer! Es wäre viel billiger und entspannter, wenn ich einfach bei Greenwheels einen VW Caddy für 3 Stunden gemietet hätte.

    Um nur von A nach B zu kommen, nehme ich das Fahrrad. Oder mal den ÖPNV. Oder ein Taxi (da darf ich dann auch betrunken sein...) Für mich persönlich merke ich daher, dass es kaum Situationen gibt, wo mir DriveNow etwas nützt. Aber da es keine laufenden Kosten verursacht, Kündige ich das natürlich dennoch nicht.

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