1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Range Extender: Mazda wankelt sich…

Idealer arbeitspunkt

Helft uns, die neuen Foren besser zu machen! Unsere kleine Umfrage dauert nur wenige Sekunden!
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Idealer arbeitspunkt

    Autor: honna1612 03.10.18 - 15:59

    Das beste hybrid prinzip ist es immer elektrisch zu fahren und bei schwacher batterie einen kleinmotor niederturig im effizientesten arbeitspunkt zu betreiben und damit die batterie laden. So braucht man im alltag mit garage kein benzin und reichweite für langstrecke ist auch beliebig groß.

  2. Re: Idealer arbeitspunkt

    Autor: gumnade 03.10.18 - 16:06

    Das ist eigentlich dasselbe, was ich unter einer Brückentechnologie verstehe - bis die Infrastruktur geschaffen ist, komplett elektrisch zu fahren, wenn es denn überhaupt realisiert wird. Ob wir hinterher an der Säule laden, Batterien an der Tankstelle tauschen oder per Induktion fahren kann man sicher besser realisieren, wenn die Kraftübertragung bei genügend Fahrzeugen schon elektrisch läuft. Dann hat man einfach den Markt, Brennstoffzellen oder Oberleitungen zu verkaufen, wenn es denn sinnvoll ist.

    Sic transit gloria mundi

  3. Re: Idealer arbeitspunkt

    Autor: Johnny Cache 03.10.18 - 16:08

    gumnade schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist eigentlich dasselbe, was ich unter einer Brückentechnologie
    > verstehe - bis die Infrastruktur geschaffen ist, komplett elektrisch zu
    > fahren, wenn es denn überhaupt realisiert wird.

    Richtig, und wenn man mal bedenkt daß aktuell und in Zukunft verkaufte Verbrenner auch noch mal bis zu sagen wir zwanzig Jahren aktiv betrieben werden, braucht man sich über ein Netz von Tankstellen vorerst keine Sorgen zu machen... ganz im Gegensatz zu Ladestationen.

  4. Re: Idealer arbeitspunkt

    Autor: LH 04.10.18 - 09:35

    honna1612 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das beste hybrid prinzip ist es immer elektrisch zu fahren und bei
    > schwacher batterie einen kleinmotor niederturig im effizientesten
    > arbeitspunkt zu betreiben und damit die batterie laden.

    Solche Rangeextender gibt es ja schon in aktuellen Elektroautos. Wirklich begeistern scheinen diese niemanden.
    Am Ende benötigen sie Wartung, sind eben keineswegs effizient und erhöhen das Fahrzeuggewicht, was am Ende dann den Verbrauch im gesamten erhöht, wenn diese Motoren nicht benötigt werden.
    Zumal beim Laden der Batterie eben auch Verluste entstehen, weswegen viele Hybridfahrzeuge lieber direkt die Räder antreiben.

  5. Re: Idealer arbeitspunkt

    Autor: Marvin-42 04.10.18 - 10:03

    Das Gewicht kann man aber an den Akkus einsparen. Für Garagenbesitzer wäre ein Akku ausreichend, der die normale Tagesreichweite abdeckt. Wie wäre es mit 50km und optional 150km? Dann würde der Verbrenner nur noch sehr selten zum Einsatz kommen. Und selbst dann nicht wie beim Hybrid im Start/Stop Modus sondern im sauberen Dauerbetrieb im optimales Arbeitsbereich.

  6. Idealer arbeitspunkt

    Autor: Der Agent 04.10.18 - 11:55

    Wenn wir über ein 1t+ Gefährt reden: ein Wankel Range Extender wiegt fast nix, das Ding passt in ein Rucksack. Der E-Generator wiegt whs mehr als der Wankel selbst. Effizient sind kleine Wankel natürlich nicht -aber das liegt viel mehr an der Größe. Kleine Motoren sind prinzipiell mal ineffizienter als große. Absolut gesehen sinkt der Verbrauch natürlich, aber die Kleinmotoren brauchen für ihre Größe/Leistung relativ viel Sprit. Abfedern kann man das nur durch Aufladung und diverse andere Optimierungen.
    Bei einem Wankel Range-Extender wäre es halt sinnvoll das Aggegrat speziell auf einen Punkt hin zu optimieren statt auf einen breiten Drehzahl/Leistungsbereich und das Ding nicht mechanisch zu koppeln. Die mechanische Kopplung braucht dann nämlich wieder Getriebe, Umlenkung,... Letzteres hat dann alles auch nur einen Wirkungsgrad der nicht viel höher ist als elektrisch anzubinden mit dem Vorteil von weniger Gewicht und weniger Verschleißteilen.

    Das Grundproblem ist, dass auch E-Autos grundsätzlich ineffizient sind. Wenn das Fahrzeug 1,4t wiegt und die Nutzlast 80kg dann könnte der Antrieb 100% Wirkungsgrad haben und es wäre immernoch "Energievernichtung". Ich fahre mit einem 12kg E-Roller zur Arbeit. Reichweite 30km+. Speed 30km/h. Da kann man von Effizienz reden aber nicht bei einem 1,4t Koloss. Notfalls ist so ein Teil in den Öffis transportierbar. Auf der Kurz-Strecke und in der Stadt unschlagbar. Leider mangelt es zT an Infrastruktur da die Anforderung an die Fahrbahn recht hoch ist, was einen dann auf den Gehsteig beschränkt. mE ist der Trend hin zu reinen E-Auto Flotte ein Irrweg. Das Problem in den Städten ist vA die Autodichte. Ein kostenloses, vernünftiges (!!!) Park & Ride System am Stadtrand das man mit Hybriden & Verbrennern anfährt und witterungsgeschützten (!!!) Radwegen für Elektro 2 Räder würde umwelttechnisch whs besser Abschneiden als die totale Elektrifizierung, zumindest bei der aktuellen Energiedichte, Gewicht, Haltbarkeit & Produktionsaufwand für die Lithium Akkus.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Bihl+Wiedemann GmbH, Mannheim
  2. Amprion GmbH, Pulheim
  3. STEMMER IMAGING AG, Puchheim
  4. Universitätsklinikum Frankfurt, Frankfurt am Main

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme