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Elektrowohnmobil
Autor: superdachs 08.05.21 - 15:10
Da wäre das interessant. Im Urlaub hat man wenig Zeitdruck, das Auto steht auch mal ne Weile rum und kann da vor sich hin laden. Natürlich bräuchte man auch hier noch n Akku der zumindest 1000km Reichweite ermöglicht. Sonst wärs ja Quatsch das Ding soll ja möglichst viel Freiheit ermöglichen. Den großen Akku muss man natürlich auch am Netz ab und an zuladen der bisschen Solarstrom reicht sicher nicht für völlige Autonomie.
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Re: Elektrowohnmobil
Autor: emdotjay 08.05.21 - 15:21
Es wäre hilfreich die gesamte Oberfläche abgesehen von den Festern mit PV Zellen zu belegen.
Weil irgendwo wird am Tag immer ein Photon aufgenommen.
Das Auto schaut dann nicht mehr stylish aus, aber
dann könnte man wenigstens weiter mit der Kraft der Sonne kommen. -
Re: Elektrowohnmobil
Autor: Vögelchen 08.05.21 - 16:55
emdotjay schrieb:
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> Es wäre hilfreich die gesamte Oberfläche abgesehen von den Festern mit PV
> Zellen zu belegen.
>
> Weil irgendwo wird am Tag immer ein Photon aufgenommen.
> Das Auto schaut dann nicht mehr stylish aus, aber
> dann könnte man wenigstens weiter mit der Kraft der Sonne kommen.
Schätze, du hast noch nie versucht, zwischen Gebäuden und Fahrzeugen mit senkrehten Zellen Strom zu bekommen. Da bekommst du in einem Autoleben schon die Kosten von Billigmodulen kaum wieder raus. Die paar Watt gegenüber 100.000 Watt sind bestenfalls ein Tropfen auf den heißen Stein.
Ein günstiges Standardmodul auf's Dach zu pflanzen, macht wenigstens noch ein Bisschen Sinn, sofern der Käufer den optimalen Parkplatz zur Verfügung hat.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.05.21 16:57 durch Vögelchen. -
Re: Elektrowohnmobil
Autor: emdotjay 08.05.21 - 18:43
Jup da wird fast nichts ankommen.
Ich habe mir eher vorgestellt wie der Bus entlang von der Küste entlang fährt, und dort an einem Parkplatz eine Pause gemacht wird.
Außerdem bin ich davon ausgegangen das mit höherer Stückzahl der PV Module der Preis/Modul weiter sinken wird.
Am Ende hat man Vl. 15m2 Solarzellen die einfach Energie produzieren.
Im Endeffekt ist die Preisfrage nur von Skaleneffekten in der Produktion verantwortlich.
Egal ob Rohstoffe abgebaut werden oder PV Module gebaut bzw. montiert werden.
Erst durch Tesla wurde Akkuzellen so günstig weil einfach die Produzierende Menge in den GigaFabs soweit erhöht worden ist. Natürlich spielt auch die Entwicklung der Zellen eine Rolle. -
Re: Elektrowohnmobil
Autor: goggi 08.05.21 - 19:11
Ich habe einen L2 Transporter und eine 260W Solarzelle drauf. Ich denke 500W könnte ich vom Platz her hinbekommen.
Es gibt auch längere Crafter mit bis zu 1kW auf dem Dach.
AAAber. Meine 260W kommen wirklich nur unter Idealzuständen an.
Meist sind es bei diesigem Wetter, mit leichter Wolkendecke ca. 80 bis 100W
Aber hier die Bedingungen, welche das Sonne ernten schwer machen:
Schatten/Teilschatten: tritt extrem oft auf (Bäume, städtische Häuserschluchten)
Winkel zur Sonne: bei Flachaufbauten geht hier viel verloren
diesiges Wetter: wann hat man das nicht?
erwärmendes Solarpanel: wenn man perfekt Sonne hat, werden die Platten heiß und verlieren ebenfalls Wirkungsgrad.
Und wenn man überlegt das der Crafter ca. 20 bis 25kw/100km verbraucht, dann kannst du dir ausrechnen wir lange du in der Sonne perfekt stehen müsstest um das mit 1kW nachzuladen. -
Re: Elektrowohnmobil
Autor: HabeHandy 08.05.21 - 19:29
Im Elektrowohnmobil wäre ein kleiner (~5kW) LPG betriebener Generator sinnvoll der die Abwärme zum Heizen verwendet. Aus rechtlichen Gründen darf der Generator nur im Stand funktionieren damit vermieden wird das zum Kochen ein zusätzlicher Tank nötig ist.
Als kleines Blockheizkraftwerk würde ein Einzylinder mit <0,3l Hubraum ausreichen. Bei einer elektrischen Leistung von 5kW sollte rund 10kW Abwärme zum heizen anfallen. Die Leistung reicht aus um nach einer Nacht zumindest zur nächsten Ladestation zu kommen. -
Re: Elektrowohnmobil
Autor: F.Nixda 08.05.21 - 20:26
Also auf dem sehr kompakten Sion sind „ Insgesamt 248 Zellen können im Spitzenwert bis zu 1,2 Kilowatt generieren.“
Da wird ein Wagen mit Sprintermaßen oder sogar ein Trailer sehr viel mehr als diese 1,2 KW leisten können.
Für ein Kühlaggregat oder wie schon erwähnt auf E-Campern sicher eine gute Lösung. -
Re: Elektrowohnmobil
Autor: F.Nixda 08.05.21 - 20:37
Ich bin gespannt ob sich die organischen PV-Folien irgendwann wie eine Autofolierung auf alle möglichen Oberflächen spannen lassen werden. Dann kann man nämlich wirklich einfach die Fenster ausschneiden und hat PV auf jedem cm Blech. Ökologisch abbaubar.
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Re: Elektrowohnmobil
Autor: bobb 08.05.21 - 21:23
superdachs schrieb:
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>...
> Akku der zumindest 1000km Reichweite ermöglicht
> ...
genau falsch rum, zumindest für das typische wohnmobil in privathand, das rechnet sich in naher zukunft niemals und wär ressourcenverschwendung: einmal wertvolles akkumaterial in einem standmobil und dann verlorene zuladung. damit hat jedes wohnmobil zu kämpfen. lieber n leichten kompakten verbrenner.
für einen verleih vielleichtbinteressant zwecks motorschonung (kupplung zkd etc gibt es ja nicht und die alpen runter schont man bremsen)
selbst wenn da 2kw reinkommen sind das am tag wenigw kilometer bzw auf mietpreis oder anschaffungspreis in keinem erwähnenswerten verhältnis (50 bis 60k für brauchbare einsteigermodelle mit verbrenner, da kommts auf 5¤ am tag am campingplatz wohl eher nicht drauf an) -
Re: Elektrowohnmobil
Autor: Voltcraft500 09.05.21 - 00:25
emdotjay schrieb:
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> Jup da wird fast nichts ankommen.
>
> Ich habe mir eher vorgestellt wie der Bus entlang von der Küste entlang
> fährt, und dort an einem Parkplatz eine Pause gemacht wird.
>
> Außerdem bin ich davon ausgegangen das mit höherer Stückzahl der PV Module
> der Preis/Modul weiter sinken wird.
>
> Am Ende hat man Vl. 15m2 Solarzellen die einfach Energie produzieren.
>
> Im Endeffekt ist die Preisfrage nur von Skaleneffekten in der Produktion
> verantwortlich.
> Egal ob Rohstoffe abgebaut werden oder PV Module gebaut bzw. montiert
> werden.
>
> Erst durch Tesla wurde Akkuzellen so günstig weil einfach die Produzierende
> Menge in den GigaFabs soweit erhöht worden ist. Natürlich spielt auch die
> Entwicklung der Zellen eine Rolle.
Nur weil es günstiger wird muss es aber noch lange nicht bedeuten, dass es Sinn ergibt die Module so ineffizient (auf einem Bus) zu nutzen. Energie und Ressourcen werden ja trotzdem benötigt. Dann lieber auf Häuser montieren.
Was auch manchmal vergessen wird, dass eine gewisse elektrische Leistung benötigt wird, um die Steuergeräte zu betreiben. Da kann man schon 300W abziehen. Bei den Teslas ist es meine ich noch deutlich mehr, wegen ihrer energiehungrigen CPU. Kann man aber auch aus schalten, dann ist das Fahrzeug aber offline. -
Re: Elektrowohnmobil
Autor: HabeHandy 09.05.21 - 07:29
bobb schrieb:
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> superdachs schrieb:
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> -----
> >...
> > Akku der zumindest 1000km Reichweite ermöglicht
> > ...
>
> genau falsch rum, zumindest für das typische wohnmobil in privathand, das
> rechnet sich in naher zukunft niemals und wär ressourcenverschwendung:
> einmal wertvolles akkumaterial in einem standmobil und dann verlorene
> zuladung. damit hat jedes wohnmobil zu kämpfen.
Wenn man eine Solaranlage auf den Hausdach hat könnte der Akku bei Nichtnutzung des Wohnmobils den Akku im Keller ersetzen. -
Re: Elektrowohnmobil
Autor: maxule 09.05.21 - 13:09
bobb schrieb:
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> superdachs schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> >...
> > Akku der zumindest 1000km Reichweite ermöglicht
> > ...
>
> genau falsch rum, zumindest für das typische wohnmobil in privathand, das
> rechnet sich in naher zukunft niemals und wär ressourcenverschwendung:
> einmal wertvolles akkumaterial in einem standmobil und dann verlorene
> zuladung. damit hat jedes wohnmobil zu kämpfen. lieber n leichten kompakten
> verbrenner.
>
> für einen verleih vielleichtbinteressant zwecks motorschonung (kupplung zkd
> etc gibt es ja nicht und die alpen runter schont man bremsen)
>
> selbst wenn da 2kw reinkommen sind das am tag wenigw kilometer bzw auf
> mietpreis oder anschaffungspreis in keinem erwähnenswerten verhältnis (50
> bis 60k für brauchbare einsteigermodelle mit verbrenner, da kommts auf 5¤
> am tag am campingplatz wohl eher nicht drauf an)
Wenn das Wohnmobil 11 Monate steht, kann es wunderspar zur Hauseinspeisung genutzt werden 8sofern es zu Hause und ohne Carport steht. Als Alternative zum Carport mit PV sozusagen. -
Re: Elektrowohnmobil
Autor: Antischwurbler 09.05.21 - 13:54
Da fände ich PVT Hybridmodule interessant. Auf 1,7 m² Fläche etwa 320 Wp (aktuell bis zu 410 Wp möglich) elektrisch + etwa 800 Wp thermisch! Klar, wiegt ein bisschen mehr, aber PV & PVT kann man auch mischen... die geringe Oberfläche möglichst gut nutzen. Es cleveres Gesamtsystem müsste her, dass mittels Wärmepumpe wahlweise heizen oder kühlen kann. Autarkie ist rechnerisch möglich, wenn man es mit den Verbrauchern nicht übertreibt. Nur für längere Fahrten muss man dann Strom "zapfen".



