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  5. › Reichweitenangst: Mit dem E-Auto von…

Sinn?

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  1. Sinn?

    Autor: dEEkAy 22.07.19 - 08:42

    Soll mir das also sagen, wenn ich meine Route nur entsprechend genau plane und jeden Ladestopp perfekt zu den auf der Strecke verfügbaren Ladepunkten abstimme, die Geschwindigkeit entsprechend wähle und massig Zeit habe, komme ich dort an wo ich hin möchte?

    Krasses Pferd!

    Jetzt macht man das gleiche noch Parallel mit einem Verbrenner, am besten irgend ein Diesel der über 1000 km pro Tankfüllung kommt und vergleicht am Ende die Zeit/Kosten/sonst. Probleme.

  2. Re: Sinn?

    Autor: Jolla 22.07.19 - 08:48

    Quatsch. Die fahren ohne Tankstop. Denn wie du schon richtig erkannt hast macht das sonst keinen Sinn.

  3. Re: Sinn?

    Autor: theFiend 22.07.19 - 09:26

    Mei Sinn... es ist halt ne nette Aktion um denjenigen mit Reichweitenangst zu helfen... vielleicht finden sie ne Selbsthilfegruppe :D

  4. Re: Sinn?

    Autor: Cavaron 22.07.19 - 09:32

    dEEkAy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Soll mir das also sagen, wenn ich meine Route nur entsprechend genau plane
    > und jeden Ladestopp perfekt zu den auf der Strecke verfügbaren Ladepunkten
    > abstimme, die Geschwindigkeit entsprechend wähle und massig Zeit habe,
    > komme ich dort an wo ich hin möchte?
    Ja, das habe ich damals auch zu Charles Lindbergh gesagt. Was soll dieses sinnlose geplane und rumprobieren um sich mit nem Propellerflugzeug von New York nach Paris zu quälen? Mit Schiff oder Zeppelin geht es genau so und viel komfortabler. Aus diesen Flugzeugen wird nie was.

  5. Was ist der Sinn dahinter

    Autor: M.P. 22.07.19 - 09:35

    dass ein österreichischer Zuckerbrause-Hersteller Flugzeugrennen veranstaltet, oder ein Geschirrspülmittelhersteller die beiden Städte Villariba und Villabaho um die Wette spülen lässt?

    Marketing würde ich sagen ...

    Und diesen Langstrecken-Test finde ich noch naheliegender, als die Marketing-Maßnahmen anderer Fahrzeug-Hersteller, die z. B. gratis dem IOC ihre Fahrzeuge zur Verfügung stellen, darüberhinaus noch viel Geld an das Komitee zahlen, damit ihre Fahrzeuge dann z. B. kurz während der olympischen Straßen - Radrennen als Begleitfahrzeug im TV zu sehen sind ...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.07.19 09:40 durch M.P..

  6. Re: Was ist der Sinn dahinter

    Autor: theFiend 22.07.19 - 09:48

    ... oder die dicken Kisten an unsere Politiker so günstig verleast, das der Rechnungshof sich beschwert wenn man es wagt eine ökologischere Variante zu wählen, weil selbst ein Golf teurer ist...

  7. Re: Sinn?

    Autor: Ely 22.07.19 - 09:50

    Ich würde es mit unserem Wohnmobil machen. Da hätte ich gleich richtige Betten, ein Bad mit Dusche und 1400 km Reichweite dabei ^^

    Na ja, mich würde schon interessieren, wie die das machen. Ich denke, jetzt ohne Witz, daß da eine "Powerbank" mitfährt, weil ich es mir nicht vorstellen kann, daß die in der Gobi eine Woche Pause machen, um mit dem 100 Watt Solarmodul eines Hirten das Auto wieder aufzuladen.

    Und die Powerbank wird wohl auf einem Laster drauf sein. Der fährt dann mit welchem Treibstoff?

  8. Re: Sinn?

    Autor: theFiend 22.07.19 - 09:56

    Auch da gibt es an entsprechenden Routen ein "Raststellen" Netz. Das ist jetzt nicht so wie in manchem Film dargestellt, 1000km und mehr an nichts, denn dann würde man auch mit nem Verbrenner irgendwann liegen bleiben...
    Ladesäulen gibts es da meiner Meinung nach aber wirklich nicht :D

  9. Re: Sinn?

    Autor: M.P. 22.07.19 - 10:32

    Ein Diesel-Unimog mit per Zapfwelle mit einem Generator verbundenen Hauptmotor fährt mit ;-)

    Der 150 kW Motor sollte für eine ausreichende Ladeleistung über eine Nacht gut sein ;-)

  10. Re: Sinn?

    Autor: Dekatelon 22.07.19 - 11:06

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch da gibt es an entsprechenden Routen ein "Raststellen" Netz. Das ist
    > jetzt nicht so wie in manchem Film dargestellt, 1000km und mehr an nichts,
    > denn dann würde man auch mit nem Verbrenner irgendwann liegen bleiben...
    > Ladesäulen gibts es da meiner Meinung nach aber wirklich nicht :D

    Der Trick ist vermutlich ein Dieselgenerator im Kofferraum. Wobei sich in der Wüste Solarmodule auch anbieten würden. Diese sind aber ungleich schwerer zu transportieren, als ein Dieselgenerator

  11. Re: Sinn?

    Autor: SanderK 22.07.19 - 11:10

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch da gibt es an entsprechenden Routen ein "Raststellen" Netz. Das ist
    > jetzt nicht so wie in manchem Film dargestellt, 1000km und mehr an nichts,
    > denn dann würde man auch mit nem Verbrenner irgendwann liegen bleiben...
    > Ladesäulen gibts es da meiner Meinung nach aber wirklich nicht :D

    Das passiert da auch mal ;-)
    Sterben ja Ned von ungefähr da auch jährlich Leute.

  12. Re: Sinn?

    Autor: berritorre 23.07.19 - 00:25

    Also ich glaube, meine Reichweitenangst kann damit nicht kuriert werden.

    Es stimmt schon, ein Test eines Teams das aus einem Diesel, Benziner, Stromer, was auch immer, das letzte quentchen rausholt ist für mich in der Praxis zwar schön zu sehen was möglich ist, aber sonst eigentlich irrelevant, wenn ich das nicht im Alltag genaus nachstellen kann. Da ich aber im Normalfall nicht auf ein Team an Ingenieuren zurückgreifen kann, ist das relativ irrelevant.

    Da fände ich es spannender von meinem Kumpel, Nachbarn, Kollegen zu hören, welche Erfahrungen die direkt gemacht haben.

    Aber: Ab ca. 350-400km realer Reichweite bei normaler Fahrweise würde ich mir dann auch bei einem Elektroauto keine grossen Gedanken mehr machen, auch nicht bei Langstrecke. Nach so ca. 3-4h kann ich durchaus mal einen Stop von mehr als 10 Minuten einlegen. Auf der anderen Seite, mit 2 Fahrern kann man auch mal 800-1000km quasi durchfahren, bis auf 1-2 kurze Stops für die Toilette, die Füsse vertreten und den Fahrerwechsel. Aber, muss man ja auch nicht machen. Früher habe ich auch immer versucht alles durch zu fahren. Heute schaue ich schon immer, ob es nicht einen schönen Ort auf dem Weg gibt, den man sich mal ein bisschen genauer ansehen kann, damit man nicht so direkt durchfahren muss.

  13. Re: Was ist der Sinn dahinter

    Autor: berritorre 23.07.19 - 00:30

    Naja, die Frage bei solchen Aktionen ist halt immer, ob man denn das erreicht, was man vor hat.

    Also wenn jetzt einer sagt er ist in 1,5 Monaten 15.000km von China nach Frankfurt gefahren, dann hilft mir das nur bedingt weiter, wenn ich befürchte, dass die geringe Reichweite einen Einfluss auf mein Fahrverhalten haben wird.

    Wenn ich 3 Tage Zeit habe von München nach Berlin zu kommen, dann mache ich mir da auch keine Sorgen. Das schaffe ich dann mit Training sogar mit dem Fahrrad (200km pro Tag sind sportlich, aber durchaus machbar).

    Wenn jetzt ein Hersteller mit seinem Fahrzeug bei der Rally Paris-Dakar mitmacht, heisst das noch lange nicht, dass ich auch so durch die Gegend brettern kann. Das dürfte jedem klar sein. Genauso bei dieser PR-Aktion. Spannend zu sehen, dass es machbar ist: Ja!
    Beweisst es mir die Alltagstauglichkeit: nein!

  14. Re: Was ist der Sinn dahinter

    Autor: M.P. 23.07.19 - 13:23

    Was beweisen die Autohersteller, die ihre Autos kamerawirksam bei Olympia als Premium-Sponsoren zeigen dürfen? Oder meint BMW, dass man jemanden zum Kauf eines 7er bewegen kann, weil Seehofer mit so einer zu Dumping-Leasing-Raten bereitgestellten Möhre vor dem Kanzleramt vorgefahren wird. und die Tagesschau-Kameras schauen zu?

  15. Re: Was ist der Sinn dahinter

    Autor: berritorre 23.07.19 - 17:32

    Ich habe ja nicht behauptet, dass die anderen Aktionen funktionieren. Die beurteile ich ja auch gar nicht.

    Wobei da Ziel dort einfach sein dürfte gesehen zu werden, viel mehr nicht.

    Hier soll es ja angeblich darum gehen, mit dieser Aktion die Reichweitenangst zu nehmen, und da bezweifle ich jetzt einfach mal die Effektivität dieser Aktion für dieses Ziel. Wenn das Ziel aber in Wirklichkeit war, die Marke und das Fahrzeug bekannt zu machen, hat es zumindest teilweise schon funktioniert. Ich kann die Marke vorher nicht. Jetzt schon. Und finde das Fahrzeug (bis auf die absolut hässliche Front) durchaus als interessant.

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