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Autogasantrieb?

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  1. Autogasantrieb?

    Autor: pre3 21.01.20 - 08:25

    Entweder habe ich was verpasst oder der Typ irrt sich...
    Der Autogasantrieb sei für Dacia-Kunden eine sinnvolle Alternative?
    Dabei läuft doch die steuerliche Förderung für LPG aus, oder?

  2. Re: Autogasantrieb?

    Autor: ronda-melmag 21.01.20 - 08:38

    jepp - LPG wird teurer
    ist aber immer noch preiswerter und sauberer wie diesel oder benzin

    ist halt eine rechenaufgabe ab welcher KM leistung das sich rechnet.

  3. Re: Autogasantrieb?

    Autor: Harddrive 21.01.20 - 09:08

    Und, wenn man dem Bericht des Adac Ende letzten Jahres glauben kann, derzeit sogar sauberer als das E-Auto, was den CO2 Ausstoß von der Produktion über den Betrieb bis zur Verschrottung angeht. Zumindest bei dem aktuellem Strommix und der Art das Gas zu fördern. Wenn der Strom komplett grün wird, dann ändert sich das natürlich.

    Schon irgendwie lustig. Da gibt man einen Heiden Geld für ein E-Auto aus, dann kommt so ein Kerl mit einem billigen Dacia um die Ecke und ist dann noch umweltfreundlicher unterwegs ;-)

  4. Re: Autogasantrieb?

    Autor: pre3 21.01.20 - 09:13

    Zumal ein Dacia oder anderes Low Cost-Auto per se schon umweltfreundlicher ist als eine Protzkarre. Es muss nämlich deutlich weniger an Ressourcen für die Herstellung aufgewendet werden.

    Am besten dürfte die Umweltbilanz bei einem Gebrauchten mit LPG sein:-)

  5. Re: Autogasantrieb?

    Autor: Dwalinn 21.01.20 - 09:23

    Das hängt am vielen Variablen. Allein schon die Frage ob der Akku 30, 60 oder 90 kWh hat, dann noch ob das Auto in der gleichen Klasse fährt und wie viel es überhaupt fährt.

    Das ein kleiner Dacia mit LPG und 5.000 km besser für die Umwelt ist als ein Tesla S mit 100 kWh Akku und 20-30.000 km im Jahr ist klar... allerdings taugt so ein Vergleich nicht so viel. Zumal es abseits von CO2 auch Schadstoffe gibt die LPG in die Gegend pustet.

    Auch der Strommix ist nicht unbedingt wichtig, wer tagsüber laden kann und eine Solaranlage hat wird auf Kohle nicht unbedingt angewiesen sein

  6. Re: Autogasantrieb?

    Autor: Harddrive 21.01.20 - 14:15

    Bei dem Test wurde, soweit ich das ersehen konnte, nicht auf ein spezielles Auto einer Klasse eingegangen. Daher gehe ich mal davon aus, dass sie einen Durchschnittswert bei jeder Antriebsart errechnet, um die Antriebsarten miteinanden vergleichen zu können. Müsste ich mir aber nochmal im Detail ansehen. Kann aber jeder andere auch gerne machen, war soweit ich weiss in der Adac Zeitschrift vom November 2019.
    Daher taugt so ein Vergleich schon viel, wenn er richtig gemacht wurde. Zumindest wie er dem Bericht gezeigt wurde. Natürlich taugt ein Äpfel mit Birnen Vergleich nichts.

    Nun ja, LPG pustet auch andere Schadstoffe außer CO2 in Umwelt, aber das passiert oft bei der heutigen Stromerzeugung auch. Die Kohlekraftwerke erzeugen viele Schadstoffe, und mit deren Strom werden derzeit auch E-Autos geladen. Der Schadstoffausstoß wird halt nur von der Straße zum Kraftwerk verlagert.

    Nun der Anteil derer, die ein E-Auto haben, eine PV-Anlage haben und auch noch tagsüber laden können, dürfte doch verschwindend gering sein. Derzeit gibt es etwas über 80.000 E-Autos in Deutschland. Wieviele Menschen davon haben eine PV-Anlage auf dem Dach, die sie nutzen können? Wahrscheinlich nur ein kleiner Teil. Und wieviele von diesem kleinen Anteil können tagsüber laden, weil sie nicht tagsüber auf die Arbeit müssen? Ein kleiner Teil vom kleinen Teil! Und scheint für diese Menschen jeden Tag im Jahr ausreichend Sonne, um den "Tank" genügend zu füllen? Nein!
    Ich finde den Verweis auf eine PV-Anlage also mehr als hinfällig! Denn selbst bei E-Auto Besitzern die eine PV-Anlage besitzen, dürften auch viele abends Kohlestrom laden, weil tagsüber der Solarstrom ins Netz eingespeist wird. Also ist ein E-Auto auch in Verbindung mit einer PV-Anlage abhängig vom Strommix.

  7. Re: Autogasantrieb?

    Autor: Balion 21.01.20 - 14:47

    EDIT: Ok, bessere Quelle gefunden. Bis ende 22 gehen sie und werden jährlich um 20% reduziert.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.01.20 14:51 durch Balion.

  8. Re: Autogasantrieb?

    Autor: Dwalinn 22.01.20 - 15:17

    Harddrive schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei dem Test wurde, soweit ich das ersehen konnte, nicht auf ein spezielles
    > Auto einer Klasse eingegangen. Daher gehe ich mal davon aus, dass sie einen
    > Durchschnittswert bei jeder Antriebsart errechnet, um die Antriebsarten
    > miteinanden vergleichen zu können. Müsste ich mir aber nochmal im Detail
    > ansehen. Kann aber jeder andere auch gerne machen, war soweit ich weiss in
    > der Adac Zeitschrift vom November 2019.
    > Daher taugt so ein Vergleich schon viel, wenn er richtig gemacht wurde.
    > Zumindest wie er dem Bericht gezeigt wurde. Natürlich taugt ein Äpfel mit
    > Birnen Vergleich nichts.
    Mittlerweile gibt es zu den Thema schon recht viele Berichte und alle haben irgendeinen Haken. Meist wird nur ein bestimmter Zeitrahmen betrachtet und das ist für ein eAuto selten vom Vorteil da hier ja gerade bei der Herstellung der Großteil des CO2 anfällt.
    Einen Akku nach 150.000 km aber "aufwendig" ins Recycling abzugeben ist schwachsinn... vor allem wenn das Recycling zum co2 Rucksack dazugerechnet wird, neue Fahrzeuge aber ohne eine Recyclingquote berechnet werden.

    Auch werden schon heute viele e Autos mit Erneuerbarer Energie hergestellt (zb. der ID3) , das könnte man beim Verbrenner natürlich auch machen sorgt beim eAuto aber für den größeren Effekt.

    > Nun ja, LPG pustet auch andere Schadstoffe außer CO2 in Umwelt, aber das
    > passiert oft bei der heutigen Stromerzeugung auch. Die Kohlekraftwerke
    > erzeugen viele Schadstoffe, und mit deren Strom werden derzeit auch E-Autos
    > geladen. Der Schadstoffausstoß wird halt nur von der Straße zum Kraftwerk
    > verlagert.
    Und diese Verlagerung sorgt dafür das die Energie effektiver genutzt wird und die Schadstoffe nicht in der Innenstadt bleiben. Ein eAuto das mit Diesel Strom getankt wird ist dadurch immer noch besser als direkt den Diesel im Fahrzeug zu verbrennen.

    > Nun der Anteil derer, die ein E-Auto haben, eine PV-Anlage haben und auch
    > noch tagsüber laden können, dürfte doch verschwindend gering sein. Derzeit
    > gibt es etwas über 80.000 E-Autos in Deutschland. Wieviele Menschen davon
    > haben eine PV-Anlage auf dem Dach, die sie nutzen können? Wahrscheinlich
    > nur ein kleiner Teil. Und wieviele von diesem kleinen Anteil können
    > tagsüber laden, weil sie nicht tagsüber auf die Arbeit müssen? Ein kleiner
    > Teil vom kleinen Teil! Und scheint für diese Menschen jeden Tag im Jahr
    > ausreichend Sonne, um den "Tank" genügend zu füllen? Nein!
    Viele davon haben aber sicher zumindest einen Ökostrom Tarif.
    Klar bei einer Dunkelflaute lädt das Auto dennoch mit Kohlestrom dafür nutzen "Kohlestrom-Nutzer" bei Wind und Sonne wiederum erneuerbare Energie mit. In der Bilanz gleicht sich das.

    > Ich finde den Verweis auf eine PV-Anlage also mehr als hinfällig! Denn
    > selbst bei E-Auto Besitzern die eine PV-Anlage besitzen, dürften auch viele
    > abends Kohlestrom laden, weil tagsüber der Solarstrom ins Netz eingespeist
    > wird. Also ist ein E-Auto auch in Verbindung mit einer PV-Anlage abhängig
    > vom Strommix.
    Abends hat man häufig genug aber auch Wind und selbst wenn ich tagsüber nur eingespeist habe müsste man mir in meiner CO2 Bilanz das eigentlich gutschreiben, schließlich hat meine PV Anlage dafür gesorgt das weniger Kohle verfeuert wurde.

    Das gute am Elektroauto ist halt das es zumindest das Potential hat den CO2 Abdruck zu senken. Bei Benzin kommt bei jeden Liter dennoch 2,3-2,7 kg CO2 raus, selbst wenn die Produktion des Benzin (0,25l Benzin äquivalent pro Liter) und die Herstellung des Fahrzeugs co2 neutral sind.

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