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3-phasig AC für die Stadt völlig ausreichend

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  1. 3-phasig AC für die Stadt völlig ausreichend

    Autor: McTristan 25.02.20 - 09:18

    Zumindest hier stehen etliche AC Säulen herum die sich so nutzen ließen, an Märkten, Behördenzentren, teilweise kostenlos vor dem Supermarkt.
    Bei zu einer kleinen Batterie absolut verständlich und der Konkurrenz meilenweit voraus.
    DC Ladung ist meist teurer, die CCS Option meistens aufpreispflichtig und im Falle der e-UPs auch wirklich nicht so pralle. Klemmt man letzteres allerdings an eine AC Säule erlebt man sein blaues Wunder.
    In sofern - als reines, kleines Stadtauto sicher nicht verkehrt. Mehr Akku ist halt immer gut aber warten wir mal auf den Preis.

  2. Re: 3-phasig AC für die Stadt völlig ausreichend

    Autor: BlindSeer 25.02.20 - 10:20

    Wohnen hier eigentlich alle in den "großen Fünf", Ber, FFM, HH, M, K? Bin echt verwundert, weil ich ehrlich gesagt abseits vom Ikea noch bei keinem Laden kostenlose Ladesationen gesehen habe. Auch die Kostenpflichtigen sind dort wo ich mich rumtreibe nicht so verbreitet. Wie gesagt, bei uns für 20k Einwohner eine Säule mit zwei Ladepunkten. Nächste in der City in 10km Entfernung, oder Ikea, ebenfalls 10km. Die Autohändler die eine haben nutzen die nur für sich selber, wie es aussieht. Zumindest abends sind die auf den Höfen immer blockiert ohne das da jemand läd.

  3. Re: 3-phasig AC für die Stadt völlig ausreichend

    Autor: ArneB 25.02.20 - 10:42

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wohnen hier eigentlich alle in den "großen Fünf", Ber, FFM, HH, M, K? Bin
    > echt verwundert, weil ich ehrlich gesagt abseits vom Ikea noch bei keinem
    > Laden kostenlose Ladesationen gesehen habe. Auch die Kostenpflichtigen sind
    > dort wo ich mich rumtreibe nicht so verbreitet. Wie gesagt, bei uns für 20k
    > Einwohner eine Säule mit zwei Ladepunkten. Nächste in der City in 10km
    > Entfernung, oder Ikea, ebenfalls 10km. Die Autohändler die eine haben
    > nutzen die nur für sich selber, wie es aussieht. Zumindest abends sind die
    > auf den Höfen immer blockiert ohne das da jemand läd.

    LIDL und Kaufland haben angesagt, alle Filialen "mittelfristig" mit Ladesäulen auszustatten. Das ist also nur noch eine Frage der zeit. Aldi-Süd hat auch schon einige. REWE baut derzeit Parkplätze neuer "Green Buildings" mit Ladesäulen aus.

  4. Re: 3-phasig AC für die Stadt völlig ausreichend

    Autor: BlindSeer 25.02.20 - 10:45

    Ich rede ja auch von "jetzt", weil ich ständig lese "Machste beim Einkaufen" und hier im ganzen Landkreis nicht ein Supermarkt eine Säule hat. Wie gesagt, nur der Ikea und auch sonst sieht es sehr mau aus.
    Ladeinfrastruktur sehe ich persönlich sowieso als größtes Problem. Die Anzahl der Ladepunkte muss sich der der parkenden Autos stark annähern. Außerdem muss das Tarifchaos gelöst werden, mit all seinen Fußangeln, Voranmeldungen, Veträgen, Apps und Ladekarten.

  5. Re: 3-phasig AC für die Stadt völlig ausreichend

    Autor: 0xDEADC0DE 25.02.20 - 11:02

    Ja, diese "Ausreden" kommen leider immer. Meistens kommt auch, dass eine Schuko (als 2-, nicht 3-phasig) ausreicht und es wird völlig ignoriert, dass ich kein 50 Meter Verlängerungskabel zu einem öffentlichen Stellplatz am Fahrbahnrand ausrollen kann und auch für den eigenen Carport-Platz ist das keine gute, dauerhafte Lösung. Dass man auch für feste Steckdosen eine Gehnehmigung der Eigentümergemeinschaft braucht, wird auch gerne ignoriert.

    Ich sehe das auch skeptisch, vor allem weil die paar Ladeplätze eh belegt sind, je mehr Leute so was fahren, desto weniger die Wahrscheinlichkeit, dass was frei ist.

  6. Re: 3-phasig AC für die Stadt völlig ausreichend

    Autor: ArneB 25.02.20 - 11:16

    Die "Ausreden" mit den Laternenparkern kommen aber auch immer wieder. Wir haben in Deutschland ca. 16Mio Einfamilienhäuser. Wenn da auch nur jeder 10. von ein E-Auto kaufen würden, hätten wir das Ziel der Politik 1Mio Elektroautos auf der Straße zu haben schon lange geschafft. Aber das passiert ja augenscheinlich nicht. Und das liegt nicht an den nicht vorhandenen Ladepunkten. Denn viele haben eh schon ne Steckdose in der Garage. Und die reicht nunmal für den Zweitwagen. (20% aller PKW in Deutschland sind Zweitwagen. Der Anteil dürfte bei Einfamilienhausbesitzern aber höher liegen)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 25.02.20 11:16 durch ArneB.

  7. Re: 3-phasig AC für die Stadt völlig ausreichend

    Autor: BlindSeer 25.02.20 - 11:35

    Ich habe die Rechnung nicht überprüft, aber Freunde von mir haben sich einen Benziner zugelegt nachdem sie berechnet haben, dass sie den täglichen Weg zur Arbeit nicht an der SchuKo hätten nachladen können. Ca. 40 km eine Strecke. Sie meinte sie würden von den 80km (mit ggf. Zwischenstopps) nur 50 - 60 wieder geladen bekommen. Hatte das auch in Frage gestellt, aber sie meinten sie hätten es berechnet, dazu mir noch Zahlen genannt. Diese konnte ich natürlich nicht überprüfen. Wäre spannend wenn mir da mal jemand klare Zahlen nennen/berechnen könnte vom Laden an der SchuKo. Lesen ist immer besser nachzuvollziehen als die Zahlen im Gespräch zu hören und parallel zu versuchen im Kopf alles zu berechnen. ;)

    Das endgültige Aus war dann, dass keine 350km Reichweite garantiert werden konnten vom Händler.

    Die Frage ist halt ob man nur die Eigenheimbesitzer dazu bringen will E-Autos zu kaufen (hier haut halt einfach der Preis im Moment noch ordentlich rein), oder man langfristig gerne vom Verbrennen fossiler Rohstoffe weg will. Denn dann muss man auch Lösungen für Laternenparker haben. :) Ich wäre z.B. so einer und ein guter Teil der Nachbarschaft, obwohl ich im "Speckgürtel" wohne. Ebenso werden bestimmt viele sich weigern die Autos zu "rotieren" und im Wechsel in die Garage zu stellen. Denn selbst wo bei mir Eigenheime sind stehen vor jedem Haus ein bis zwei Autos zusätzlich, weil oft nur ein Stellplatz vorhanden ist. Teilweise sind die Häuser dann auch in zwei Wohnungen aufgeteilt, bei einem Stellplatz.

  8. Re: 3-phasig AC für die Stadt völlig ausreichend

    Autor: robinx999 25.02.20 - 11:45

    An einer einfachen Schuko Steckdose dürfte man ca. 10km pro Stunde nachladen können ist jetzt die Frage wie lange der Wagen dort steht. Mehr bei einer Wallbox / Stark Strom Steckdose

  9. Re: 3-phasig AC für die Stadt völlig ausreichend

    Autor: BlindSeer 25.02.20 - 11:54

    Hm, klingt für mich ausreichend um über Nacht zu laden. Keine Ahnung was sie als Grundalge genommen haben. Aber wie gesagt, die Reichweite war dann sowieso leider das ko.

  10. Re: 3-phasig AC für die Stadt völlig ausreichend

    Autor: ArneB 25.02.20 - 11:59

    Dann rechnen wir das einfach mal durch. Verbrauch: 25kWh/100km. (im ADAC-Test liegen viele darunter, aber man will ja noch reserven haben.)
    Gehen wir von 80km Arbeitsweg + Umweg zum Einkaufen aus. Also vereinfacht von 100km.
    Kommen noch Ladeverluste dazu, von Großzügig 20%. Müssen wir also 30kwh nachladen.
    An der Haushaltssteckdose mit 10A: 30kWh / 2,3 kW sind ca. 13h.
    Das ist also grenzwertig. Aber, man kann ja die Ladeleistung steigern. Die kleinste Investition: Blaue CEE-Dose (Campingdose) setzen und passenden Ladekabel verwenden. Die Dose ist für 16A Dauerbelastung ausgelegt: 30kWh / 3,7kW sind 8h. Und so lange steht das Auto in der Nacht normalerweise schon rum und könnte geladen werden.

    Ich bin von der Aussage ausgegangen, dass die Politik bis 2020 1Mio E-PKW auf die Straße bringen will. Und dieses Ziel könnten man eher mit Zweitwagen von Einfamilienhausbesitzern erreichen, als mit Fahrzeugen vor irgendwelchen Mietswohnungen. Der Austausch aller Benzin- und Diesel-Fahrzeuge ist dagegen nochmal ein ganz anderes Thema.

    Wohngebäude mit 2 Wohnungen machen einen Anteil von ca. 17% (ca. 3Mio) in Deutschland aus. Ich bezog mich aber ganz bewusst auf Häuser mit nur einer Wohnpartei.

  11. Re: 3-phasig AC für die Stadt völlig ausreichend

    Autor: mj 25.02.20 - 12:03

    das sind 8h wo das auto sicher stehen muss, ist nicht immer der fall

    und 1h laden bei ner schuko bedeutet immerhin 2,5kwh für 10km, heißt bei 100km 25kwh bei nen preis von 25 cent hat man da kosten von 6,25.
    Nen diesel, der sich in dem fall lohnt und 6l verbraucht bei einem preis von 1,30 (tanke selbst meißt für 1,20) verursacht knapp 1,50 mehr kosten selbst bei 7l verbrauch ist das nicht wild.
    also so das ich mehr kosten für das auto eingeh und mich evtl. einschränke.
    jetzt rechnen wir das mal mit 1,20 für den diesel und 27cent für den strom

  12. Re: 3-phasig AC für die Stadt völlig ausreichend

    Autor: BlindSeer 25.02.20 - 12:09

    Okay, danke für die Rechnung. Da haben wir wieder den Fall, dass nötigt zusätzliche Investitionen (zusätzlich zum meist teurerem E-Auto) doch auch Hindernisse sind. :-/

    Okay, dann haben wir von verschiedenen Zielsetzungen geredet. Ich war bei Voraussetzungen dafür, dass sich E-Mobilität allgemein durchsetzen kann und nicht bei den Regierungszielen. Manchmal hilft es doch klarzustellen wer worüber redet, damit man nicht aneinander vorbei diskutiert. ;)

  13. Re: 3-phasig AC für die Stadt völlig ausreichend

    Autor: ArneB 25.02.20 - 12:24

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Okay, danke für die Rechnung. Da haben wir wieder den Fall, dass nötigt
    > zusätzliche Investitionen (zusätzlich zum meist teurerem E-Auto) doch auch
    > Hindernisse sind. :-/

    Oft reicht es schon aus die alte Steckdose gegen eine andere zu tauschen. Kosten <50¤ inkl. Arbeit. Dass z.B. kein Umschaltbares Ladegräte mitgeliefert wird, halte ich für ein Unding. Genau wie oft ja auch kein Mode3-Ladekabel mitgeliefert wird. Sollte beides in meinen Augen dabei sind, ist es aber leider oft nicht.

    > Okay, dann haben wir von verschiedenen Zielsetzungen geredet. Ich war bei
    > Voraussetzungen dafür, dass sich E-Mobilität allgemein durchsetzen kann und
    > nicht bei den Regierungszielen. Manchmal hilft es doch klarzustellen wer
    > worüber redet, damit man nicht aneinander vorbei diskutiert. ;)

    Ja, das ist natürlich wünschenswert. Aber in einer Diskussion kommt immer einer mit dem Argument, dass sein Schwager zweiten grades ja Vertreter ist und 500.000km im Jahr quer durch Europa zurücklegt. Und solange der eine Spezialfall nicht abgedeckt ist, e-Mobilität generell für alle in Abrede gestellt wird. Man sollte aber dort anfangen, wo es derzeit am einfachsten Möglich ist. Und das ist nunmal folgenden Situation: Einfalilienhaus in ländlicher Region (mit schlechtem ÖPNV) mit zwei PKW, nutzung des Zweitwagen für die Wege zur Arbeit und zum Einkaufen.
    Und alleine mit diesem Szenario könnten wir schon die erste Mio an e-Autos betreiben. Und wir wissen ja, die erste Million ist immer die schwerste.

  14. Re: 3-phasig AC für die Stadt völlig ausreichend

    Autor: Bonarewitz 25.02.20 - 12:36

    mj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das sind 8h wo das auto sicher stehen muss, ist nicht immer der fall
    Dass die Rechnung extrem konservativ war, hast du schon mitbekommen, oder? Sie war auch stets aufgerunder, damit nicht jemand kommt und die Rechnung in Frage stellt.
    Realistisch dürften eher 6-7 Stunden sein.
    Und die schläft ein gesunder Mensch täglich minimal.

    Edit:
    Ach ja: das Auto steht auch mal länger. Wenn man mal mit 90-95% startet ist das kein Problem, wenn der Wagen am Wochenende wieder voll geladen wird.

    > und 1h laden bei ner schuko bedeutet immerhin 2,5kwh für 10km, heißt bei
    > 100km 25kwh bei nen preis von 25 cent hat man da kosten von 6,25.
    Üblicher Verbrauch ist bei Kleinwagen 20 kWh und weniger. Je nach Auto und Fahrweise sind auch 11-15 kein Problem (im Sommer).
    Übliche Kosten je 100km liegen bei 4¤ - 4,50¤.
    Mit kostenlosem Laden beim Einkauf sinkt der Wert im Schnitt.

    > Nen diesel, der sich in dem fall lohnt und 6l verbraucht bei einem preis
    > von 1,30 (tanke selbst meißt für 1,20) verursacht knapp 1,50 mehr kosten.
    Siehe oben.
    Und eine konservative Rechnung mit einer typischen zu vergleichen... Naja...
    Halte ich für sinnlos.

    > selbst bei 7l verbrauch ist das nicht wild.
    Rechne die 7l nochmal gegen 15-17kWh.

    > also so das ich mehr kosten für das auto eingeh und mich evtl.
    > einschränke.
    Welt retten geht meist nicht ohne Einschränkungen.
    Ich halte sie aber für gering und vertretbar.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 25.02.20 12:45 durch Bonarewitz.

  15. Re: 3-phasig AC für die Stadt völlig ausreichend

    Autor: mj 25.02.20 - 12:40

    inwiefern ?
    ich bin von den 80km ausgegangen...wenn wir jetzt sagen das zur sicherheit eben immer 100km am morgen im akku sind...

  16. Re: 3-phasig AC für die Stadt völlig ausreichend

    Autor: BlindSeer 25.02.20 - 12:40

    Kann sein, dass es nicht teuer ist, aber es ist mehr Aufwand als Vertrag utnerschreiben und Auto hinstellen. Wie schon gesagt, viele werden da einfach Preise vergleichen, Aufwand so wie Pro- Contra-Listen. Leider ist das so.

    Die Schritte für "nachdem Einfamilienhäuser versorgt sind" müssen ja auch jetzt eingeleitet und vorbereitet werden und zwar so, dass jene die derzeit keines nutzen können nicht durch die Förderung sauer werden. Ich halte z.B. Maßnahmen wie "Verbrenner ausschließen" für kontraproduktiv. Kostenloses parken für E-Autos ist teilweise schon grenzwertig, weil es eben negative Gefühle bei der eigentlichen Zielgruppe (Verbrennerfahrer) schürt, insbesondere da es durch die Hochpreisigkeit wie eine "Reichenförderung" und "Abgrenzung vom Pöbel" rüber kommen kann. Ist es nicht, soll es nicht sein, aber Emotionen sind nicht logisch.
    Wenn man jetzt nicht vorbereitet und nachdenkt steht man irgendwann da "okay, alle Zweitwagen bei Einfamilienhäuser sind elektrifiziert... Aber da fahren noch viele Verbrenner, was denn nun?" und hat wieder eine lange Phase wo nix passiert. Mir fällt halt auch (ohne starke technische Entwicklung, bei der eine Batterie in 5 Min voll ist) keine vernünftige Lösung ein, wo man nicht jeden Parkplatz, jede Laterne und jede Parkbucht mit einem Ladeplatz austattet ein. Wie muss man damit umgehen, dass die Anzahl der Ladepunkte gegen die Anzahl der parkenden Autos konvergieren muss, eben wegen kurzer Reichweite + lange Ladezeit...

    Einzefälle wie Außendienstmitarbeiter im Service und Co sind Sonderfälle. Ein paar 1000 Verbrenner können dafür ja bleiben, oder Snyth-Fuels, oder Wasserstoff, oder Warpkerne... Egal. Wie du schon sagtest muss man sich vom 80/20 Prinzip her herantasten.

  17. Re: 3-phasig AC für die Stadt völlig ausreichend

    Autor: gadthrawn 25.02.20 - 12:54

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hm, klingt für mich ausreichend um über Nacht zu laden. Keine Ahnung was
    > sie als Grundalge genommen haben. Aber wie gesagt, die Reichweite war dann
    > sowieso leider das ko.

    Sagen wir es so:
    https://www.renault.de/modellpalette/renault-modelluebersicht/kangoo-ze/Reichweite.html

    Reichweite 260 km - bei 50 kmh Durchschnitt, 20 Grad, keine Klima.
    Heizung an, -5 Grad, 70 kmh -> 160 km Reichweite.

    Wenn du dann oben dem Text entnimmst, das 230 km Reichweite real etwa 200 entspricht, müssten die 160 km etwa 137 km sein.

    Wenn du rechnest, dass es bei optimaler Angabe vom Laden her gerade für hin und wieder zurück reicht, reicht dir das dann auch wenn du nur noch knapp über die Hälfte der km zurücklegen kannst?

  18. Re: 3-phasig AC für die Stadt völlig ausreichend

    Autor: mj 25.02.20 - 13:05

    >>Üblicher Verbrauch ist bei Kleinwagen 20 kWh und weniger. Je nach Auto und Fahrweise sind >>auch 11-15 kein Problem (im Sommer).

    verbrauch ab akku oder steckdose ?

    >>Übliche Kosten je 100km liegen bei 4¤ - 4,50¤.
    >>Mit kostenlosem Laden beim Einkauf sinkt der Wert im Schnitt.
    20-23cent je kwh ? find ich nicht mal bei vergleichsseiten, da ist das günstige 27 cent

    >>Und eine konservative Rechnung mit einer typischen zu vergleichen... Naja...

    versteh ich jetzt nicht wirklich aber laut dir typische kosten bei nen kleinwagen 4¤/100km dann nehm ich auch nen kleinwagendiesel mit 5l/100km zu (teuren1,30) also 2-2,5¤ teurer als der e, bei hohen dieselpreis und extrem niedrigen strompreis.


    >>Welt retten geht meist nicht ohne Einschränkungen.
    ok..seh ich auch so. aber was ist mit dem einfachen arbeiter der am ende des monats nichtmal auf ein 0 auf dem konto kommt ?
    >>Ich halte sie aber für gering und vertretbar.
    für tägliche pendlerstrecken ja, für 1-2 urlaube im jahr und 1-2 tagestrips im monat und 2-3 we trips im jahr wirds schon nichtmehr praktikabel. dann lieber ein auto was alles abdeckt.
    und nur fürs pendeln ein auto und für alles andere ein verbrenner ist ökoölogisch wahnsinn.

    >>Realistisch dürften eher 6-7 Stunden sein.
    >>Und die schläft ein gesunder Mensch täglich minimal.
    wenn nur einer das auto nutzt aber ich geb dir recht und wir können von 10h standzeit über nacht ausgehen, wenn man nicht in´s kino, restaurant etc möchte.
    also ja für die rechnung ok

    bei uns würde es theoretisch gehen
    meine freundin fährt mit ihren praktisch nur stadt(20km/d) und 1-2 im jahr ne strecke von einfach 100km. ein e-auto bzw hybrid wäre ideal. wenn nicht
    1. der höhere preis wäre
    2. e-autos nicht aussehen würden wie vom anderen stern
    3. ich problemlos unterwegs laden kann

    https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/routenplaner/06b468a6546809d769e966b2f03d76f1/

    selbst bei so einer lapalie müsste ich laden berlin-magdeburg-berlin und wohlgemerkt mit nen models90, keinen kleinwagen
    mit nen e-up sogar 2x, insgesamt 40 min bei 3h reinber fahrtzeit



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 25.02.20 13:14 durch mj.

  19. Re: 3-phasig AC für die Stadt völlig ausreichend

    Autor: mke2fs 25.02.20 - 14:35

    Und die eine Ladesäule reicht dir nicht weil du 3 Autos hast oder was ist die Aussage?

    Bei uns übrigens 500 Einwohner, eine öffentliche Ladesäule, 2 Anschlüsse.
    5 Kilometer weiter, 500 Einwohner, eine öffentliche Ladesäule, 2 Anschlüsse.
    Noch mal 5 Kilometer weiter 40 000 Einwohner, 6 Ladesäulen, 12 Anschlüsse in Summe.
    Noch 5 Kilometer weiter (immer alles gleiche Richtung), 500 Einwohner, 1 Tripple Charger, 2 Anschlüsse

    Andere Richtung:

    - 10 Kilometer weg, 13 000 Einwohner, 2 Ladesäulen, 4 Anschlüsse


    Und das ist Brandenburg… da wo es wieder Wölfe geben soll/gibt…

    Vielleicht hast du auch nicht richtig geguckt, ich kann nur jedem https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/ empfehlen, da stehen so ziemlich alle drinn.

    Wir haben in Deutschland 18 750 Ladesäulen, in der Regel mit 2 Ladepunkten.

  20. Re: 3-phasig AC für die Stadt völlig ausreichend

    Autor: BlindSeer 25.02.20 - 14:49

    Ich will sagen, dass 2 vs 20k schlecht ist wenn sich E-Mobilität verbreiten soll und das ich hier bei uns nicht allgegenwärte Ladesäulen bei jedem Supermarkt sehe. Meine Güte, immer diese direkte Agressivität und unterschwelligen Vorwürfe. So schwer empfand ich meine Aussage nicht zu interpretieren.

    Schön für dich, eben nochmal geschaut, okay nun kommen 4 Ladepunkte auf 20k Einwohner, wobei die zweite Säule im Industriegebiet im Nirgendwo steht. Danach sind wir wieder bei 10km+, wobei da in der Stadt 11 angezeigt werden, von denen ich bei mehreren weiß dass die auf den Höfen von Autohändlern stehen und die nachts da ihre Autos vorstellen. Zumindest die letzten mal immer, wenn ich da mit der Straßenbahn vorbei gefahren bin. Die sehe ich nämlich immer. Danach die City und der Ikea. Wobei der Zoomfaktor bei der Karte etwas verwirrend ist. Je nachdem wie man zoomt stehen die Säulen in der Stadt, oder im nächsten Ort.

    Wenn das bei euch so toll aufgebaut ist (je nachdem wo in BB kann das ja auch noch erweitertes berliner Einzugsgebiet sein), aber hier ist es noch nicht so und ich müsste plötzlich Fahrten mit dem Auto machen und dort Zeit verbringen, die ich derzeit nicht machen muss. Ergo: Ich würde den Autoverkehr erhöhen, denn die Strecken lege ich derzeit zu Fuß oder mit der Bahn zurück. Das ist bei allen die nicht Zuhause laden können ähnlich. Mir geht es auch darum, dass man nicht als selbstverständlich voraussetzt, dass man eben "beim Einkaufen" sowieso laden kann. Das ist nicht überall so. Es mag vielleicht irgendwann so sein, aber jetzt halt nicht. Daher ist leider ein E-Auto derzeit (auch von den angebotenen Formaten her) eher das perfekte Zweitauto für Eigenheimbesitzer mit Stromanschluss am Stellplatz.

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