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Stationäre Nutzung.

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  1. Stationäre Nutzung.

    Autor: nille02 13.05.22 - 20:04

    Das wird ja immer noch als Argument für gebraucht, aber welche Systeme kann ich denn kaufen die mit _meinem_ Akku aus dem alten Zoe, Tesla, i3, etc. zusammenarbeitet?
    Alles was ich da bisher gesehene habe waren Systeme bei denen die Akkus schon dabei waren.

  2. Re: Stationäre Nutzung.

    Autor: DX12forWin311 13.05.22 - 20:38

    Du kannst das nicht. Renault recycled deinen Akku umsonst. Sobald mehr Defekte Elektroautos am Markt sind, werden da sicher Anbieter auftauchen, die etwas mehr für deinen alten zahlen.

  3. Re: Stationäre Nutzung.

    Autor: Mafjol 13.05.22 - 22:27

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wird ja immer noch als Argument für gebraucht, aber welche Systeme kann
    > ich denn kaufen die mit _meinem_ Akku aus dem alten Zoe, Tesla, i3, etc.
    > zusammenarbeitet?
    > Alles was ich da bisher gesehene habe waren Systeme bei denen die Akkus
    > schon dabei waren.


    Wird schon gemacht. Kannst du aber nicht brauchen. Das wird von Kraftwerken genutzt. zB in NRW. Die Bote auf der Seine in Paris fahren auch mit alten Renault Akkus.

  4. Re: Stationäre Nutzung.

    Autor: Lasse Bierstrom 13.05.22 - 22:39

    Die einzelnen Module im Akku sind 48V Systeme, und dafür gibt es Heimspeicher Systeme.
    Die Module an sich sorgen selbsttätig für das Balancing, und könnten so genutzt werden. Die Module untereinander verwenden CAN, oder ISO SPI, und man könnte damit auch die einzelnen Zellspannungen auslesen.
    Dein Wechselrichter Zuhause kann sich auf die Spannung/Zellchemie einstellen, sodass dieser die Gesamtspannung einhält.

    Man müsste nur einen Trennschalter vorsehen (je nach Modul/Hersteller), der bei einzelner Zellüber-/Unterspannung trennt, und dem Wechselrichter einen Fehler signalisiert.

    Es gibt da bereits diy Projekte, die das umgesetzt haben, kommerziell weiß ich nicht.

    BTW: alle die schreiben, dass die Akkus nach 8 Jahren Sondermüll wären - man muss mal versuchen ein solches Modul gebraucht zu kaufen. Die Preise sind stabil und hoch :(
    Billig an einen Akku kommt man so leider nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.05.22 22:42 durch Lasse Bierstrom.

  5. Re: Stationäre Nutzung.

    Autor: Boandlgramer 13.05.22 - 23:25

    Ich glaube nicht, dass wir eine nennenswerte Nachnutzung von Mobilitätsakkus als Haushaltsakkus sehen werden. In einer industriellen Nutzung ist das was anderes, weil da etwa ohnehin Brandschutzmaßnahmen vorhanden sind, getrennte Gebäude etc. Da gibt es auch bezifferbare Vorteile und dann im Preis genug Luft für ein geeignetes Monitoring und eventuell auch Tauschangebote und Kapazitätsgarantien. Letztendlich werden das Aufbereiter oder die Hersteller selber machen, und die wollen kein zerfasertes Endkundengeschäft mit 20, 30 oder 40 kWh Akkus betreiben, sondern große Anlagen zusammenlöten. Und dieser Markt muss erst Mal in den nächsten 10 Jahren gedeihen - im Moment ist es praktisch keiner.

    Als Haushaltsakkus kommen die erst, wenn nennenswerte Menge Lithium-Eisen-Phosphat-Akkus oder dann schon Festkörperakkus in ein zweites Leben nach einer mobilen Nutzung eintreten - in frühstens 10 Jahren, wahrscheinlich eher noch später.

    Deswegen sind auch so Veröffentlichungen wie von Renault eigentlich ganz wertvoll, weil sie zeigen, wie weit weg die Themen Nachnutzung und erst recht Recycling noch sind - wenn schon bei den ersten Generationen der Mobilitätsakkus - und das wusste man schon nach den entsprechenden Tesla-Berichten - eine so hohe Lebensdauer erreicht wird.

  6. Re: Stationäre Nutzung.

    Autor: Ex-NIKB 13.05.22 - 23:41

    Also ich habe einen NCM Akku im Haus. So wie viele hunderttausend andere auch. Und mir wäre kein Brand eines solchen Speichers bekannt.

  7. Re: Stationäre Nutzung.

    Autor: paletto 14.05.22 - 08:44

    Hier in der Gegend ist einer in Brand geraten und explodiert. Der Eigentümer war unterwegs, und die Feuerwehr noch unterwegs als es passiert ist. Alle Kellerfenster und die Haustüre sind zerstört, das Haus unbewohnbar. Welche Akkutechnik verwendet wurde, stand nicht dabei.

    Quelle: Lokalpresse

  8. Re: Stationäre Nutzung.

    Autor: Lasse Bierstrom 14.05.22 - 09:44

    Hast du dazu mehr Infos? Würde mich interessieren

  9. Re: Stationäre Nutzung.

    Autor: Boandlgramer 14.05.22 - 10:36

    Ex-NIKB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich habe einen NCM Akku im Haus. So wie viele hunderttausend andere
    > auch. Und mir wäre kein Brand eines solchen Speichers bekannt.

    Es sind nicht viele, aber es kommt gelegentlich vor. Vor allem aber steigen die potenziellen Risiken mit dem Alter - dein Akku wird ja auch noch relativ jung sein. Das Problem ist nicht, dass das häufig passieren würde, sondern dass so ein Akkubrand verheerend wirkt und kaum zu managen ist. Und das gerade für die Nachnutzung eben stramm gealterte Akkus eingesetzt werden würden...

    Vor ein paar Jahren war das natürlich auch wegen Verfügbarkeit noch etwas sehr Anderes, aber heute gibt es einfach keinen Gund mehr, nicht LiFePo-Akkus zu verwenden.

    Ein Szenarium wäre etwa, dass der Wechselrichter die Grätsche macht und den Akku infolge dessen grillt - weil er den Ladeschluss nicht mehr erkennt, weil die Strom-/Spannungsregelung nicht mehr tut, weil der Hersteller einen Fehler übersehen hat, weil ein Temperatursensor nicht mehr funktioniert, weil das autonome BMS eine Fehlfunktion hat...

    Und "viele hunderttausende" sind es schon mal gar nicht - aktuell sind es insgesamt wohl so 400.000 herum. Davon sind aber 70% maximal 3 Jahre alt und im Wesentlichen schon LiFePo-Akkus, nur 32.000 PV-Akkus sind älter als 6 Jahre. Da sind auch die vereinzelten Brände durchaus ein nennenswertes Risiko, das als Begründung ausreichen sollte, 10 Jahre alte Akkus nicht im Austrag in Haushalten einzusetzen.

    Wie gesagt - in einem industriellen Umfeld kann man die Voraussetzungen für eine profitable Nachnutzung durchaus schaffen und da werden die dann vermutlich im Wesentlichen landen.

    Oder eben doch stofflich recycelt werden, wenn die Zeit dafür reif ist...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.22 10:40 durch Boandlgramer.

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