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  5. › Rentabilität: BMW will Elektroauto…

Tja da kann man sehen das Mitarbeiter Mitbestimmung was tolles ist.

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  1. Tja da kann man sehen das Mitarbeiter Mitbestimmung was tolles ist.

    Autor: derdiedas 23.03.18 - 18:14

    Denn bei Daimler hat der Betriebsrat mit "Dienst nach Vorschrift" gedroht wenn es keine Pläne für den Bau von Elektroautos (wohlgemerkt in Stuttgart) gibt.

    Ohne Betriebsrat würde Daimler den gleichen Weg einschlagen und dem Vorbild von Kodak folgen.

    Zudem hat BMW aktuell eh keine Entwickler für Elektroautos mehr, denn die Designabteilung die den i3 und den i8 Entwickelt hat ist weitestgehend nun bei den Chinesen (Mobility Corp = Foxconn & Tencent Holdings) angestellt.
    https://www.golem.de/news/elektroautos-bmw-verliert-fuehrende-entwickler-an-chinesisches-startup-1604-120453.html

    Kurzum - in 20 Jahren wird BMW so wie es heute existiert nicht mehr geben, vielleicht noch als Markennamen wie Blaupunkt auf Chinesischen Autos.

    Gruß zum Freitag,
    ddd

  2. Re: Tja da kann man sehen das Mitarbeiter Mitbestimmung was tolles ist.

    Autor: Hackfleisch 23.03.18 - 18:21

    Das Gegenteil ist der Fall.

    Mit den bisherigen i Modellen hat man noch geglaubt, man könne "zusätzlich" Elektroautos anbieten, sozusagen für den spleenigen Großstädter, das "normale" Auto wird aber weiterhin ein Verbrenner bleiben, auf lange Zeit.

    Nun ist aber einer der Gründe, warum die Elektroautoprämie, die es hierzulande ja sogar gibt, vom Verbraucher nicht ansatzweise ausgeschöpft wird, laut Umfragen auch der schlichte Grund, dass der normale Verbraucher diese speziellen Elektroautos, die als "was anderes" konstruiert und designed wurden, als häßlich, unpraktisch, usw. ablehnt und schlicht nicht möchte (also unabhängig vom Antrieb diese zB auch nicht gekauft hätte, wenn ein Benziner eingebaut wäre...). Ein Auto ist halt auch ein PRODUKT, wer wirklich nur von A nach B will kauft einen Dacia und keinen BMW. Und die neue Linie ist, dass BMW sich zum Mainstream reorientiert und auch dem Jugendlichen, der den neuen BMW vom Nachbar "geil" findet und selbst so einen haben will, in naher Zukunft solch ein Geschoss mit Elektromotor liefern möchte. Der kann dann auch gleich komplett von Bosch angeliefert und eingebaut werden, BMW kümmert sich um den ganzen Rest, da ist immer noch genug zu tun (Fahrwerk, Karosserie, Innenraum, Bremstechnik, und und... eben alles, außer dem Antrieb) und auch noch genug Raum um sich abzuheben. Denn wie gesagt, wer wirklich nur ein Automobil zum Transport möchte, der würde einen Dacia kaufen. Das kann der ganz genauso und ist sogar noch spottbillig. Leute geben nicht 20.000 ¤ mehr für den kleinsten BMW aus, weil der sie auch von A nach B bringt. Sondern für den ganzen Rest. Also liegt die Wertschöpfung in diesem ganzen Rest.

    Apple, weil du Foxconn erwähnt hast, hat das Prinzip sogar perfektioniert. Die gigantische Marge der iPhones landet in Kalifornien, da kommt nur das design her, die harte Arbeit übernehmen Foxconn und Co., wofür im Vergleich dazu nur ein paar Krümel abfallen. Zudem sind sie austauschbar und gegeneinander ausspielbar, erpressbar.

  3. Re: Tja da kann man sehen das Mitarbeiter Mitbestimmung was tolles ist.

    Autor: derdiedas 23.03.18 - 20:45

    Die Zeit wird Zeigen wer von uns beiden Recht hat.

    Ich denke der Wandel wird weder von der Politik noch von den Automobilkonzernen getrieben werden. Sondern es wird folgendermaßen laufen - irgendwo in Europa werden Städte das Auto aus Ihrer Innenstadt verbannen (Kopenhagen fängt damit ja Städtebautechnisch an). Dann wird es Studien geben - das die Lebensqualität dieser Städte massiv besser ist als andernorts (Freiburg ist bei uns so ein Beispiel - höchste Lebensqualität in Deutschland und gleichzeitig Autofeindlichste Stadt Deutschlands).

    Und das wird Schule machen - andere Bürger anderer Städte werden diese Lebensqualität einfordern. Und wenn diese Lawine einmal Losgetreten ist ... dann wird es spannend.

    Gruß DDD

  4. Re: Tja da kann man sehen das Mitarbeiter Mitbestimmung was tolles ist.

    Autor: thinksimple 24.03.18 - 15:41

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Zeit wird Zeigen wer von uns beiden Recht hat.
    >
    > Ich denke der Wandel wird weder von der Politik noch von den
    > Automobilkonzernen getrieben werden. Sondern es wird folgendermaßen laufen
    > - irgendwo in Europa werden Städte das Auto aus Ihrer Innenstadt verbannen
    > (Kopenhagen fängt damit ja Städtebautechnisch an). Dann wird es Studien
    > geben - das die Lebensqualität dieser Städte massiv besser ist als
    > andernorts (Freiburg ist bei uns so ein Beispiel - höchste Lebensqualität
    > in Deutschland und gleichzeitig Autofeindlichste Stadt Deutschlands).
    >
    > Und das wird Schule machen - andere Bürger anderer Städte werden diese
    > Lebensqualität einfordern. Und wenn diese Lawine einmal Losgetreten ist ...
    > dann wird es spannend.
    >
    > Gruß DDD

    Dann brauchen die Städter ja kein Auto mehr. Dann können sie in ihrer Stadt bleiben und müssen am Wochenende nicht bei uns am Land einfallen. Dann haben wir auch mal Ruhe nach Ner harten Woche Arbeit. Schön.

    Wenn ein Mensch immer online ist spricht man dann von einer KI?

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