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  5. › Rohstoffe: Lithium aus dem heißen…

Skeptisch

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  1. Skeptisch

    Autor: Mel 04.10.19 - 13:15

    Zum einen ist der Gehalt recht niedrig. 0,16 g/l ist nicht so viel. Wenn man die gesamte Salzfracht abtrennen würde hätte man da gerade mal 0,16 % Li.

    Selbst wenn man mit einem Tauscher nur die Kationen rausholt Bleibt wohl ein einstelliger Prozentsatz neben Unmengen von Na und K übrig.

    Die nächste Frage ist dann natürlich wie stark die Konzentration mit der Zeit abnimmt. Irgendwann ist das Gestein ausgewaschen.

  2. Re: Skeptisch

    Autor: Quantium40 04.10.19 - 14:36

    Mel schrieb:
    > Die nächste Frage ist dann natürlich wie stark die Konzentration mit der
    > Zeit abnimmt. Irgendwann ist das Gestein ausgewaschen.

    Das dürfte wohl das kleinste Problem sein.
    Wenn die Konzentration so niedrig ist, dass sich die Gewinnung nicht mehr lohnt, packt man die Extraktionsanlage ein und zieht sie an einen anderen Standort um.
    Die Geothermie als solche kann dann immer noch weiterlaufen.

  3. Re: Skeptisch

    Autor: einglaskakao 04.10.19 - 15:04

    Mel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 0,16 g/l
    > hätte man da gerade mal 0,16 % Li.
    Sind es nicht eher 0,016%?

  4. Re: Skeptisch

    Autor: sevenacids 04.10.19 - 15:19

    0,16% ist laut Wikipedia der Gehalt an Lithium im Salar de Atacama. Das ist der höchste bekannte auf der Erde. Hier hätte man im Idealfall 0,016%, also ein 100stel davon. Ob sich das lohnt oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Richtig gemacht dürfte es aber umweltverträglicher sein als die Art und Weise wie man es derzeit in Chile macht.

  5. Re: Skeptisch

    Autor: Jossele 04.10.19 - 15:56

    sevenacids schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Richtig gemacht dürfte es aber umweltverträglicher sein als die Art und
    > Weise wie man es derzeit in Chile macht.

    Kann mir irgendwer erklären warum Tiefenwasserverdampfung in der Wüste die Umwelt mehr belastet als z.B. Ölbohrungen?

    Privatsphäre ist normal. Überwachung ist verdächtig.

  6. Re: Skeptisch

    Autor: tovi 04.10.19 - 16:00

    Hmmm
    also 0,16 / 10 = 0,016

    wie genau kommst du auf Hundertstel?

    Im übrigen denke ich das die Rohstoffgewinnung in Wüstengebieten der Optimalfall ist.
    Überall woanders ( siehe Braunkohle in Deutschland) sind die Auswirkungen deutlich schlimmer.

    sevenacids schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 0,16% ist laut Wikipedia der Gehalt an Lithium im Salar de Atacama. Das ist
    > der höchste bekannte auf der Erde. Hier hätte man im Idealfall 0,016%, also
    > ein 100stel davon. Ob sich das lohnt oder nicht, kann ich nicht beurteilen.
    > Richtig gemacht dürfte es aber umweltverträglicher sein als die Art und
    > Weise wie man es derzeit in Chile macht.

  7. Re: Skeptisch

    Autor: treysis 04.10.19 - 16:36

    Jossele schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sevenacids schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Richtig gemacht dürfte es aber umweltverträglicher sein als die Art und
    > > Weise wie man es derzeit in Chile macht.
    >
    > Kann mir irgendwer erklären warum Tiefenwasserverdampfung in der Wüste die
    > Umwelt mehr belastet als z.B. Ölbohrungen?

    Irgendein objektives Argument (im Ggensatz zu: passt für MICH nicht, was ja okay ist) muss man doch gegen die Elektromobilität finden!

  8. Re: Skeptisch

    Autor: Mel 04.10.19 - 16:46

    einglaskakao schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 0,16 g/l
    > > hätte man da gerade mal 0,16 % Li.
    > Sind es nicht eher 0,016%?

    0,16 g/l in der Salzlösung. Diese enthält gesamt etwa 100g Salze. Würde man diese komplett verdampfen hätte die Trockenmasse etwa 0,16 % Li.

  9. Re: Skeptisch

    Autor: Mel 04.10.19 - 16:48

    sevenacids schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 0,16% ist laut Wikipedia der Gehalt an Lithium im Salar de Atacama. Das ist
    > der höchste bekannte auf der Erde. Hier hätte man im Idealfall 0,016%, also
    > ein 100stel davon. Ob sich das lohnt oder nicht, kann ich nicht beurteilen.
    > Richtig gemacht dürfte es aber umweltverträglicher sein als die Art und
    > Weise wie man es derzeit in Chile macht.

    So wie ich das verstanden habe lassen die einfach große Flache Flüssigkeitsbecken austrocknen. Das ist, mit Abstand, die ökologischste Art und Weise eine Salzlösung aufzukonzentrieren. Kein Einsatz von Chemie oder Energie (Mal abgesehen von ein paar Pumpen)

  10. Re: Skeptisch

    Autor: Mandri 04.10.19 - 16:56

    Das verdunstete Wasser steht dann für andere Zwecke (Trinken, Felder bewässern) nicht mehr zur Verfügung.
    Fraglich ist, ob es diese konkurrierende Nutzung bei dem konkret verbrauchten Wasser überhaupt gibt.

  11. Re: Skeptisch

    Autor: treysis 04.10.19 - 17:03

    Mel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sevenacids schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 0,16% ist laut Wikipedia der Gehalt an Lithium im Salar de Atacama. Das
    > ist
    > > der höchste bekannte auf der Erde. Hier hätte man im Idealfall 0,016%,
    > also
    > > ein 100stel davon. Ob sich das lohnt oder nicht, kann ich nicht
    > beurteilen.
    > > Richtig gemacht dürfte es aber umweltverträglicher sein als die Art und
    > > Weise wie man es derzeit in Chile macht.
    >
    > So wie ich das verstanden habe lassen die einfach große Flache
    > Flüssigkeitsbecken austrocknen. Das ist, mit Abstand, die ökologischste Art
    > und Weise eine Salzlösung aufzukonzentrieren. Kein Einsatz von Chemie oder
    > Energie (Mal abgesehen von ein paar Pumpen)


    Das Problem ist der Wasserverbrauch. Das ist nämlich in Wüsten relativ knapp. Ist also chemisch kein Problem, aber ökologische Auswirkungen hat es durchaus. Da sind wir in Europa halt im Vorteil. Wasser haben wir im Überfluss.

  12. Re: Skeptisch

    Autor: FreiGeistler 04.10.19 - 17:33

    Mandri schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das verdunstete Wasser steht dann für andere Zwecke (Trinken, Felder
    > bewässern) nicht mehr zur Verfügung.
    Das tut Tiefenwasser allgemein nicht.
    Wer gräbt schon kilometer tiefe Brunnen?

    > Fraglich ist, ob es diese konkurrierende Nutzung bei dem konkret
    > verbrauchten Wasser überhaupt gibt.

  13. Re: Skeptisch

    Autor: WonderGoal 04.10.19 - 19:01

    sevenacids schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 0,16% ist laut Wikipedia der Gehalt an Lithium im Salar de Atacama. Das ist
    > der höchste bekannte auf der Erde. Hier hätte man im Idealfall 0,016%, also
    > ein 100stel davon. Ob sich das lohnt oder nicht, kann ich nicht beurteilen.
    > Richtig gemacht dürfte es aber umweltverträglicher sein als die Art und
    > Weise wie man es derzeit in Chile macht.

    Schau mal ins Periodensystem und wo dort Lithium steht. Die Häufigkeit bzw. Konzentration im Salar de Atacama ist hoch, aber vor allem kommt man dort leicht und kosteneffizient an den Rohstoff heran. Und das ist der entscheidene Knackpunkt.

    Diese angebliche "Umweltschädlichkeit" von Naturzerstörungen und Wasserverbrauch ist doch nur eine platte Attitüde, die immer als Gegenargument rausgehauen wird, ohne konkrete Punkte auch in Zahlen belegen zu können.

    Was genau ist denn so "umweltschädlich" daran, dass man Grundwasser nach oben pumpt, welches über Jahrtausende auf natürliche Weise eine Sole mit Lithium aus dem lithiumhaltigen Untergrundgestein gelöst hat? Frischwasser wird extern nämlich nicht zugeführt, was die Kritiker immer gerne hinzuerfinden, wenn sie merken, dass das mit Lithium und diversen Schwermetallen durchsetzte Grundwasser alles andere als gesund ist. Weder für Mensch, Tier oder zur Ausbringung auf landwirtschaftlich genutzte Flächen.

    Wasser geht ja schließlich nicht verloren, d.h. in den Verdunstungsbecken steigen reinige Süßwassertröpfen aus der "Lacke"auf und gehen andernorts wieder als Niederschlag runter.

  14. Re: Skeptisch

    Autor: nuclear 04.10.19 - 19:12

    Mal die Ecken angeschaut, wo das gemacht wird? Da wohnt sogut wie niemand. Es gibt ja nichtmal eine vernünftige Vegetation dort.

    Klar ist es nicht ideal, aber der Braunkohletagebau hier in Deutschland hat da doch deutlich drastischere Auswirkungen.

  15. Re: Skeptisch

    Autor: Kess36 04.10.19 - 19:38

    WonderGoal schrieb:
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    > sevenacids schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > Diese angebliche "Umweltschädlichkeit" von Naturzerstörungen und
    > Wasserverbrauch ist doch nur eine platte Attitüde, die immer als
    > Gegenargument rausgehauen wird, ohne konkrete Punkte auch in Zahlen belegen
    > zu können.
    >
    > Was genau ist denn so "umweltschädlich" daran, dass man Grundwasser nach
    > oben pumpt, welches über Jahrtausende auf natürliche Weise eine Sole mit
    > Lithium aus dem lithiumhaltigen Untergrundgestein gelöst hat? Frischwasser
    > wird extern nämlich nicht zugeführt, was die Kritiker immer gerne
    > hinzuerfinden, wenn sie merken, dass das mit Lithium und diversen
    > Schwermetallen durchsetzte Grundwasser alles andere als gesund ist. Weder
    > für Mensch, Tier oder zur Ausbringung auf landwirtschaftlich genutzte
    > Flächen.
    >
    > Wasser geht ja schließlich nicht verloren, d.h. in den Verdunstungsbecken
    > steigen reinige Süßwassertröpfen aus der "Lacke"auf.

    Das definitiv umweltschädlich, da ein Ökosystem zerstört wird, in dem der Kreislauf unterbrochen wird.
    Süßwasser ist ein sehr knappes Gut und im Gegensatz zu Salzwasser, sonst hätten die Afrikaner keine Probleme, der Kontinent hat schließlich genug Wasser nur kein trinkbares.

    Und wenn das so egal wäre, würden wir auch nicht seit Jahrzehnten versuchen so wenig Wasser zu verbrauchen wie möglich und sehr aufwendig aufbereiten und das Wasser ZURÜCK ins Ökosystem einzuschleusen.

    Das Argument mit den Paar Leuten die da wohnen zählt ebenfalls nicht, das ist deren Heimat. Genau solche Argumentationen verursachen Flüchtlinge und Hass auf die westliche Welt. Das Klima kann nur beeinflusst werden durch anständigen Umweltschutz wenn wir das Ökosystem überall nieder roden, können wir noch soviel CO2 sparen, gewonnen haben wir am Ende gar nichts. Ich bin kein grüner, aber ich versuche ein gesundes Maß beizubehalten. Da wäre der Abbau über die Geothermie um einiges Ökologischer aber bestimmt nicht Ökonomischer. Man kann halt nicht alles haben, wir sollten eh von Akkubetriebenen Autos weg, das ist eine Sackgasse. Der E-Antrieb ist aber mMn die Zukunft.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.10.19 19:43 durch Kess36.

  16. Re: Skeptisch

    Autor: Mandri 04.10.19 - 19:41

    Kess36 schrieb:
    > Das definitiv umweltschädlich, da ein Ökosystem zerstört wird, in dem der
    > Kreislauf unterbrochen wird.

    Bitte erläutere, welcher Kreislauf dort mit welchen Konsequenzen unterbrochen wird.

  17. Re: Skeptisch

    Autor: E-Mover 04.10.19 - 20:00

    Kess36 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > WonderGoal schrieb:
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    > -----
    > > sevenacids schrieb:
    > >
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    > >
    > > Diese angebliche "Umweltschädlichkeit" von Naturzerstörungen und
    > > Wasserverbrauch ist doch nur eine platte Attitüde, die immer als
    > > Gegenargument rausgehauen wird, ohne konkrete Punkte auch in Zahlen
    > belegen
    > > zu können.
    > >
    > > Was genau ist denn so "umweltschädlich" daran, dass man Grundwasser nach
    > > oben pumpt, welches über Jahrtausende auf natürliche Weise eine Sole mit
    > > Lithium aus dem lithiumhaltigen Untergrundgestein gelöst hat?
    > Frischwasser
    > > wird extern nämlich nicht zugeführt, was die Kritiker immer gerne
    > > hinzuerfinden, wenn sie merken, dass das mit Lithium und diversen
    > > Schwermetallen durchsetzte Grundwasser alles andere als gesund ist.
    > Weder
    > > für Mensch, Tier oder zur Ausbringung auf landwirtschaftlich genutzte
    > > Flächen.
    > >
    > > Wasser geht ja schließlich nicht verloren, d.h. in den
    > Verdunstungsbecken
    > > steigen reinige Süßwassertröpfen aus der "Lacke"auf.
    >
    > Das definitiv umweltschädlich, da ein Ökosystem zerstört wird, in dem der
    > Kreislauf unterbrochen wird.
    > Süßwasser ist ein sehr knappes Gut und im Gegensatz zu Salzwasser, sonst
    > hätten die Afrikaner keine Probleme, der Kontinent hat schließlich genug
    > Wasser nur kein trinkbares.
    >
    > Und wenn das so egal wäre, würden wir auch nicht seit Jahrzehnten versuchen
    > so wenig Wasser zu verbrauchen wie möglich und sehr aufwendig aufbereiten
    > und das Wasser ZURÜCK ins Ökosystem einzuschleusen.
    >
    > Das Argument mit den Paar Leuten die da wohnen zählt ebenfalls nicht, das
    > ist deren Heimat. Genau solche Argumentationen verursachen Flüchtlinge und
    > Hass auf die westliche Welt. Das Klima kann nur beeinflusst werden durch
    > anständigen Umweltschutz wenn wir das Ökosystem überall nieder roden,
    > können wir noch soviel CO2 sparen, gewonnen haben wir am Ende gar nichts.
    > Ich bin kein grüner, aber ich versuche ein gesundes Maß beizubehalten. Da
    > wäre der Abbau über die Geothermie um einiges Ökologischer aber bestimmt
    > nicht Ökonomischer. Man kann halt nicht alles haben, wir sollten eh von
    > Akkubetriebenen Autos weg, das ist eine Sackgasse. Der E-Antrieb ist aber
    > mMn die Zukunft.

    Ach so, ein Wasserstoffanhänger, der es sich nicht traut auszusprechen?!

    Wenn Du Lust auf Lektüre hast:

    https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/wasserstoffautos-millionen-subventionen-fuer-fragwuerdige-wasserstoff-projekte-der-autobauer/25045780.html

  18. Re: Skeptisch

    Autor: treysis 04.10.19 - 21:02

    Kess36 schrieb:
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    > WonderGoal schrieb:
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    > > sevenacids schrieb:
    > >
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    > >
    > > Diese angebliche "Umweltschädlichkeit" von Naturzerstörungen und
    > > Wasserverbrauch ist doch nur eine platte Attitüde, die immer als
    > > Gegenargument rausgehauen wird, ohne konkrete Punkte auch in Zahlen
    > belegen
    > > zu können.
    > >
    > > Was genau ist denn so "umweltschädlich" daran, dass man Grundwasser nach
    > > oben pumpt, welches über Jahrtausende auf natürliche Weise eine Sole mit
    > > Lithium aus dem lithiumhaltigen Untergrundgestein gelöst hat?
    > Frischwasser
    > > wird extern nämlich nicht zugeführt, was die Kritiker immer gerne
    > > hinzuerfinden, wenn sie merken, dass das mit Lithium und diversen
    > > Schwermetallen durchsetzte Grundwasser alles andere als gesund ist.
    > Weder
    > > für Mensch, Tier oder zur Ausbringung auf landwirtschaftlich genutzte
    > > Flächen.
    > >
    > > Wasser geht ja schließlich nicht verloren, d.h. in den
    > Verdunstungsbecken
    > > steigen reinige Süßwassertröpfen aus der "Lacke"auf.
    >
    > Das definitiv umweltschädlich, da ein Ökosystem zerstört wird, in dem der
    > Kreislauf unterbrochen wird.
    > Süßwasser ist ein sehr knappes Gut und im Gegensatz zu Salzwasser, sonst
    > hätten die Afrikaner keine Probleme, der Kontinent hat schließlich genug
    > Wasser nur kein trinkbares.
    >
    > Und wenn das so egal wäre, würden wir auch nicht seit Jahrzehnten versuchen
    > so wenig Wasser zu verbrauchen wie möglich und sehr aufwendig aufbereiten
    > und das Wasser ZURÜCK ins Ökosystem einzuschleusen.
    >
    > Das Argument mit den Paar Leuten die da wohnen zählt ebenfalls nicht, das
    > ist deren Heimat. Genau solche Argumentationen verursachen Flüchtlinge und
    > Hass auf die westliche Welt. Das Klima kann nur beeinflusst werden durch
    > anständigen Umweltschutz wenn wir das Ökosystem überall nieder roden,
    > können wir noch soviel CO2 sparen, gewonnen haben wir am Ende gar nichts.
    > Ich bin kein grüner, aber ich versuche ein gesundes Maß beizubehalten. Da
    > wäre der Abbau über die Geothermie um einiges Ökologischer aber bestimmt
    > nicht Ökonomischer. Man kann halt nicht alles haben, wir sollten eh von
    > Akkubetriebenen Autos weg, das ist eine Sackgasse. Der E-Antrieb ist aber
    > mMn die Zukunft.

    Es geht ja in dem Fall um die Nutzung von Tiefenwasser in unserer Region, nicht um die Atacama-Salzwüste. Die Nutzung von diesem Tiefenwasser ist relativ unkritisch. Zudem ist Süßwasser bei uns ein Rohstoff, der im Überfluss vorhanden ist. Natürlich ist es wichtig, die Ressourcen zu schützen, aber einen Mangel haben wir hier bei uns nicht.

  19. Re: Skeptisch

    Autor: davidcl0nel 04.10.19 - 22:10

    WonderGoal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schau mal ins Periodensystem und wo dort Lithium steht.

    Ja, das dachte ich auch mal.
    Aber die Fusion von Helium in einem Stern überspringt eben Lithium. Suchwort dazu ist CNO-Zyklus, denn es kommen Kohlenstoff, Stickstoff und Sauerstoff als nächstes. Lithium und Beryllium werden instabil fusioniert und zerfallen recht schnell wieder.
    Lithium als 3. Element kommt relativ selten vor, jedenfalls anders als man annehmen würde....



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.10.19 22:11 durch davidcl0nel.

  20. Re: Skeptisch

    Autor: Kleiber 05.10.19 - 13:52

    Mandri schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kess36 schrieb:
    > > Das definitiv umweltschädlich, da ein Ökosystem zerstört wird, in dem
    > der
    > > Kreislauf unterbrochen wird.
    >
    > Bitte erläutere, welcher Kreislauf dort mit welchen Konsequenzen
    > unterbrochen wird.

    Leute wie Kess36 meinen es vielleicht gut aber sie vergessen folgendes: Damit wir als Menschheit umweltverträglich werden, müssen wir auf so gut wie alle Technologie verzichten und die Bevölkerung müsste massiv reduziert werden. Ich verstehe wenn jemand sagt dies oder jenes ist umweltschädlich, aber er sollte schon Lösungen vorschlagen. Elektromobilität und Solarenergie sind definitiv nicht die Lösunge für 7 Milliarden Menschen.

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