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  5. › Rohstoffe: Woher kommt das Kobalt…

@Golem - Bitte ihr nicht auch noch

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  1. @Golem - Bitte ihr nicht auch noch

    Autor: waldschote 20.01.19 - 17:58

    Es ist zwar richtig das in einigen Akkus Kobalt verbaut ist, es ist aber eine Tatsache das Kobalt seit über 100 Jahren abgebaut wird und in diversen Produkten verarbeitet wird. Nur etwa 30% bis 35% gehen überhaupt in die Akku Produktion. Dabei sprechen wir über ALLE AKKUS'S. Nicht nur die von E-Autos mit Akku als Energiequelle. Das schließt alle elektrischen Geräte inkl. aller Tablets, Handys, Akkuschrauber und Co. mit ein.

    Desweiteren sollte klar sein das Kobalt in den meisten Akkus die in E-Autos verbaut werden überhaut gar kein Kobalt mehr enthalten ist! Denn Kobalt ist teuer und teure Akkus lassen sich nicht gut verkaufen. Es werden mehr Lithium Akkus ohne Kobalt gebaut als mit.

    Und selbst wenn, entgegen zu diversen anderen Produkten, lassen sich Akkus Recyceln. Hier gibt es weltweit bereits Firmen die dies seit Jahren machen. Das Kobalt, welches in dem einen Lithium Akku Typ enthalten ist, wird daher wieder zurück gewonnen und dem Produktionskreislauf wieder zugeführt.

    Es ist schön das sich BMW, zumindest öffentlich, für bessere Arbeitsbedingungen einsetzen möchte. Was aber am Ende auch nur eine Zeitungsente ist. Denn auch bei deren Akkus wird, so wie bei diversen anderen Herstellern auch, Kobalt komplett verschwinden. Weil er schlicht nicht nötig ist. Bei den Festkörper Akkus wird afaik auch kein Kobalt verwendet. Kenne zumindest keinen wo welcher Bestandteil ist. Welche, ich glaub es war in China, von der ersten Firma bereits in Kleinserie produziert werden.

    Ja, es ist nicht schön was für Rohstoffe gemacht wird. Aber das was hier betrieben wird, die Schuld zu 100% auf die E-Autos zu schieben ist mehr als nur unter aller Sau. Die Menschen wollen gar nicht wissen, wie viel Quadratkilometer Landfläche hoffnungslos verseucht sind, nur um ihr ach so tolles Benzin zu bekommen. Wenn die Menschen sich dann alle 2 Jahre ein neues Handy kaufen, mit fest verklebtem Akku, in dem Kobalt enthalten ist, ist der Kongo auf einmal auch egal. Weil das Handy ist ja kein böses E-Auto.

    Wenigstens vom Journalismus kann man erwarten das man alle Aspekte betrachtet.

  2. Re: @Golem - Bitte ihr nicht auch noch

    Autor: Niaxa 20.01.19 - 23:13

    30% jetzt. Bei einer E Auto Abdeckung von was? Weltweit keinen 5%? Rechne Mal was dann bei 50% passiert.

    Was für großartiges Rausgerede ihr immer habt. Das ist echt nicht mehr feierlich. Hey schaut her, mein Ölbetriebenes Auto mit Baumstämmen statt Rädern braucht zwar das 100fache an Sprit, aber was soll's... Gibt ja nur eins und fällt somit nicht ins Gewicht.

  3. Re: @Golem - Bitte ihr nicht auch noch

    Autor: waldschote 21.01.19 - 17:44

    Du hast da etwas übersehen. Was allerdings wichtig ist. In den neueren Akkus die von der Autoindustrie verwendet werden wird gar kein Kobalt verwendet. D.h. selbst wenn die Produktion von 1 Auto auf 100 Millionen ansteigen würde, würde dies beim Kobaltverbrauch keinen Unterschied machen.
    Es gibt noch Akkus, für E-Autos, in denen Kobalt enthalten ist und auch noch produziert werden. Nimmt aber ab.

    Was mich jedoch ärgert ist nicht der Umstand das es in der Demokratischen Republik Kongo schlechte Arbeitsbedingungen herrschen, sondern das man diese dazu benutzt um das E-Auto mit Akku als Energieträger madig zu machen. Was schicht falsch ist. Denn die Situation in der sich die Menschen im Kongo befinden, hatte schon Bestand als man E-Autos noch gar nicht als Alternative auf dem Schirm hatte. E-Autos sind also weder Ursache, noch sorgen sie für den Weiterbestand auf Grund der Akku Technologie.

    Ich will hier nicht BMW an den Karren fahren, oder einem anderen Unternehmen, welche zumindest öffentlich sich Gegen diese Lebensumstände aussprechen. Sondern gegen die Hexenjagt für die man die Umstände im Kongo missbraucht.

  4. Re: @Golem - Bitte ihr nicht auch noch

    Autor: Aki-San 24.01.19 - 12:40

    TL:DR: Seite 3 des Beitrags ist Mist.


    Ja, mehr Akkus = mehr Kobalt (sofern diese Technik auch mehr Anwendung findet, was sie nicht tut, da immer mehr andere Techniken und Mischungen interessant werden..) aber nicht unbedingt mehr E-Autos/Autoakkus = mehr Kobalt.

    Wer bisschen recherchiert wird merken das es Copypasta aus dem Wiki-Artikel ist und dieser ist bestehent auf EINEM alten Paper und EINEM Blogeintrag, was schon eine Aussage insich ist..

    PPS: Arbeitsbedingungen in Afrika verbessern ist gut, dem E-Auto ans Bein pinkeln hilft keinem.

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