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Ich wüsste, was ich als Behinderter nicht benutzen würde.

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  1. Ich wüsste, was ich als Behinderter nicht benutzen würde.

    Autor: Vögelchen 06.01.20 - 08:08

    Mal abgesehen davon, dass das Teil bei uns illegal ist:
    Unnötiger ständiger Stromverbrauch und im Fehlerfall kann der Behinderte nicht einfach abspringen, oder sich schützend abstützen oder abrollen lassen, wie der Gesunde es beim Segway kann, sondern er knallt im Zweifelsfall mit dem Hinterkopf auf die Bordsteinkante. Na danke!

  2. Re: Ich wüsste, was ich als Behinderter nicht benutzen würde.

    Autor: Hotohori 06.01.20 - 08:30

    Nirgends steht etwas davon, dass dieser Stuhl für Behinderte ist.

  3. Re: Ich wüsste, was ich als Behinderter nicht benutzen würde.

    Autor: Vögelchen 06.01.20 - 09:02

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nirgends steht etwas davon, dass dieser Stuhl für Behinderte ist.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Rollstuhl

    Der Rollstuhl (kurz Rolli oder Fahrstuhl, da im Sprachgebrauch des Hilfsmittelverzeichnisses der Krankenkassen Krankenfahrstuhl) ist ein Hilfsmittel für Menschen, die aufgrund einer körperlichen Behinderung in der Fähigkeit zum Gehen beeinträchtigt sind. Der Rollstuhl ermöglicht es diesen Menschen, mobil zu sein



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.01.20 09:02 durch Vögelchen.

  4. Re: Ich wüsste, was ich als Behinderter nicht benutzen würde.

    Autor: Avarion 06.01.20 - 09:22

    Ich mag mich irren, aber das Foto sieht so aus als ob der Kopf noch innerhalb des Rollstuhls liegt. Die Lehne sieht sehr hoch aus.

    Grundsätzlich gebe ich dir aber recht. Ich kenne jetzt keinen Rollstuhlfahrer der auf das Gerät gewartet hat. Die meissten in meinem Bekanntenkreis ziehen es eh vor die mechanischen Stühle zu verwenden da sie ihnen mehr Mobilität gewähren. Treppenstufen, Bordsteinkanten usw. kann man mit den elektrischen Stühlen nicht überwinden.

  5. Re: Ich wüsste, was ich als Behinderter nicht benutzen würde.

    Autor: Oktavian 06.01.20 - 09:42

    > Mal abgesehen davon, dass das Teil bei uns illegal ist:

    Das war der Standard-Segway auch, auch E-Roller waren illegal. Gesetze kann man ändern.

    > Unnötiger ständiger Stromverbrauch

    Inwieweit das "ständig" ist, muss am abwarten. Das Ding hat ja Stützräder. Ich kann mir durchaus vorstellen, wenn man das Gefährt nicht bewegt, dass diese zeitnah ausfahren, so dass dann kein Strom verbraucht wird.

    > und im Fehlerfall kann der Behinderte
    > nicht einfach abspringen, oder sich schützend abstützen oder abrollen
    > lassen,

    Das Problem hat er mit heutigen elektrischen Rollstühlen auch schon ebenso wie mit den Mobility Scootern. Wenn so ein Gefährt aufgrund eines technischen Fehlers amok läuft, sitzt der Fahrer auch ziemlich blöd darauf fest.

    Okay, die haben vielleicht den Vorteil, langsamer zu sein. Aber mit dem Argument müsste man auch Autos auf 5 km/h begrenzen, da man da noch gefahrlos abspringen kann.

    > wie der Gesunde es beim Segway kann, sondern er knallt im
    > Zweifelsfall mit dem Hinterkopf auf die Bordsteinkante. Na danke!

    Wie gesagt, wenn sich heute ein elektrischer Rollstuhl dazu entschließt, plötzlich aus dem Stand Vollgas zu geben, wage ich mal zu bezweifeln, dass der Fahrer sich halten kann bzw. dass das Ding nicht auch umkippt.

    Zudem hat das Teil hier gegenüber dem Standard-E-Rollstuhl einen entscheidenden Vorteil: Es sieht cool aus, eben nicht primär nach Krankheit.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.01.20 09:57 durch Oktavian.

  6. Re: Ich wüsste, was ich als Behinderter nicht benutzen würde.

    Autor: Oktavian 06.01.20 - 09:49

    > > Nirgends steht etwas davon, dass dieser Stuhl für Behinderte ist.
    >
    > de.wikipedia.org
    >
    > Der Rollstuhl (kurz Rolli oder Fahrstuhl, da im Sprachgebrauch des
    > Hilfsmittelverzeichnisses der Krankenkassen Krankenfahrstuhl) ist ein
    > Hilfsmittel für Menschen, die aufgrund einer körperlichen Behinderung in
    > der Fähigkeit zum Gehen beeinträchtigt sind. Der Rollstuhl ermöglicht es
    > diesen Menschen, mobil zu sein

    Im Allgemeinen mag das stimmen. Ob aber diese spezielle Rollstuhl ausschießlich für Behinderte gedacht ist, kann ich der Pressemitteilung nicht entnehmen.

    Es gibt beispielsweise auch durchaus nicht-behinderte Menschen, die Rollstuhl-Basketball spielen oder an Rollstuhl-Rennen teilnehmen und das Ding als Sportgerät nutzen. Warum auch nicht.

    Wenn jemand einfach nur gehfaul ist oder vielleicht einfach keine allzu langen Strecken gehen kann, warum sollte er dann nicht auf so ein Gefährt ausweichen wollen? Mein Vater ist nach einem Schlaganfall beispielsweise im Gehen eingeschränkt. Mit Stock geht es so bis zu einem km, mit Rollator vielleicht etwas weiter. Manueller Rollstuhl geht ob der Erkrankung nicht, aber in einen elektrischen würde er sich nicht setzen ("ich bin ja nicht gelähmt"). Aber das Teil fände er wahrscheinlich cool.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.01.20 09:56 durch Oktavian.

  7. Re: Ich wüsste, was ich als Behinderter nicht benutzen würde.

    Autor: theFiend 06.01.20 - 10:16

    In einer überfetteten, zuckerkranken Gesellschaft brauchen wir solche Geräte nicht mehr für Gehbehinderte sondern einfach für Menschen deren Körper ihr Gewicht nicht mehr dauerhaft trägt...

    Hat Zukunftspotential...

  8. Re: Ich wüsste, was ich als Behinderter nicht benutzen würde.

    Autor: Oktavian 06.01.20 - 10:35

    > In einer überfetteten, zuckerkranken Gesellschaft brauchen wir solche
    > Geräte nicht mehr für Gehbehinderte sondern einfach für Menschen deren
    > Körper ihr Gewicht nicht mehr dauerhaft trägt...
    >
    > Hat Zukunftspotential...

    Natürlich. Aufgabe eines Unternehmens ist es, Nachfrage zu bedienen, nicht den Kunden zu erziehen. Allerdings kommt mir auf dem Bildern dieses Modell für die von Dir genannte Zielgruppe etwas zu schmal vor. Man bräuchte eine seitlich offene Variante, die Polsterung bringt die Zielgruppe ja schon selbst mit.

  9. Re: Ich wüsste, was ich als Behinderter nicht benutzen würde.

    Autor: Gonzfred 06.01.20 - 12:05

    Die Dinger sehen cool aus und können, auch für Rollstuhlfahrer, eine echte Alternative sein. Und ja, jch weiß wovon ich spreche.

    Obgleich ich nicht glaube, dass Rollstuhlfahrer die Hauptzielgruppe sind. Wird man auf den Preis warten müssen. Rollstühle auf Segway-Basis gibt es ja bereits. Sehr angenehm zu fahren und auch für Innenräume durch den extrem kleinen Wendekreis sehr gut zu handhaben. Leider sehr teuer und ohne Hilfsmittelnunmer. Wäre zu wünschen das sich das ändert. Für alle die jetzt denken " Die Kasse muss ja nicht alles bezahlen...", Ein gleichwertiger Rollstuhl kann durchaus teurer sein und ich empfehle jedem der diese Meinung vertritt, einemal einen Tag in einem elektrischen Rollstuhl zu verbringen. Der weiß danach warum es sinnvoll wäre.

  10. Re: Ich wüsste, was ich als Behinderter nicht benutzen würde.

    Autor: Kakiss 06.01.20 - 15:09

    Ich weiss auch nicht, ob überprüft wurde, ob die Feuerwehr die Rollstühle löschen kann, wenn sie brennen.
    Die Wiederverwertung sollte man auch vorher prüfen, wenn es nur als Baustoff für Gebäude taugt, sollte man sie verbieten.

  11. Re: Ich wüsste, was ich als Behinderter nicht benutzen würde.

    Autor: Avarion 06.01.20 - 15:49

    Wo ist der Unterschied zu anderen Elektrorollstühlen was Brandlöschung und Recycling betrifft?

    Die haben schon länger nicht mehr nur Autobatterien.

  12. Re: Ich wüsste, was ich als Behinderter nicht benutzen würde.

    Autor: Sportstudent 06.01.20 - 19:05

    Deine Schilderung erinnert mich an den Film Wall-E ;).

    Und mit dem Zucker hast du absolut Recht, es ist zu 100% gerechtfertigt, dass das Zeug mancherorts als Droge bezeichnet wird. Die meisten Menschen würden mit einem eiskalten Zuckerentzug überhaupt nicht zurecht kommen und konsumieren darüber hinaus auch unwissentlich welchen mit Lebensmitteln, in denen sie keinen vermuten würden.

    Ich selber durfte als Kind jederzeit Cola, Fanta, Lift und dergleichen trinken und am Abend gab es stets eine Schale voll Süßigkeiten. Unfassbar, dass ich nicht fett geworden bin... Wenn ich mal Kinder habe werde ich was Ernährung und Bewegung angeht wohl eher als spießig und streng wahrgenommen werden ;).

  13. Re: Ich wüsste, was ich als Behinderter nicht benutzen würde.

    Autor: Hotohori 07.01.20 - 05:53

    Es ist ein Stuhl in den man sich hineinsetzen kann und der rollen kann, also ein Rollstuhl, das sagt noch nichts über seinen Zweck aus. Nur weil Rollstuhl im allgemeinen Sprachgebrauch für Geräte für eingeschränkte Menschen steht, sagt das nichts aus, das ist allgemeiner Sprachgebrauch, mehr nicht.

  14. Re: Ich wüsste, was ich als Behinderter nicht benutzen würde.

    Autor: Oktavian 07.01.20 - 09:44

    > Ich selber durfte als Kind jederzeit Cola, Fanta, Lift und dergleichen
    > trinken und am Abend gab es stets eine Schale voll Süßigkeiten. Unfassbar,
    > dass ich nicht fett geworden bin...

    Weißt Du, das war bei mir genauso, und ich bin auch nicht fett geworden. Ganz im Gegenteil, ich war immer eher am unteren Limit bis zum Alter von Mitte 30. Süßigkeiten waren bei uns immer im Wohnzimmerschrank, der Zugriff unlimitiert. Softdrinks waren immer zuhause.

    Trotzdem war das irgendwie uninteressant. Klar hab ich auch mal Süßkram gegessen und mir auch mal an Lakritz den Magen verdorben. Aber die ständige Verfügbarkeit machte es eher uninteressant. Wenn aber mal Freunde da waren, die haben sich ziemlich vollgestopft.

    > Wenn ich mal Kinder habe werde ich was
    > Ernährung und Bewegung angeht wohl eher als spießig und streng wahrgenommen
    > werden ;).

    Ich hab zwei Kinder. Auch bei uns gibt es eine Schublade mit Süßkram. Die meisten Sachen darin werden aber schlecht, weil sie keiner isst. Meist erbarme ich mich dann irgendwann. Spätestens zu Ostern werfe ich die Weihnachtssachen aber dann weg.

    Zu trinken gibt es bei uns nur Wasser, meine Kinder mögen nichts anderes. Klar probieren sie auch mal Apfelschorle, wenden sich dann aber angewidert ab, es ist ihnen zu süß. Den letzten Versuch mit Apfelschorle hat meine Tochter vor 7 Jahren gestartet, mein Sohn vor 5. Außerdem machen beide zwei mal die Woche Sport, Judo und Schwimmen.

    Meiner Beobachtung nach ist die Verfügbarkeit weniger das Problem, sondern das Vorbild durch die Eltern. Meine Frau und ich essen wenig Süßkram, trinken auch nur Wasser, Kaffee, Milch, etc. und machen Sport. Und die Kinder machen es dann quasi von selbst genauso. Bislang klappt das sehr gut so, auch ohne Verbote und Einschränkungen.

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