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Verbrenner bleiben weiterhin sinnvoll

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  1. Verbrenner bleiben weiterhin sinnvoll

    Autor: Marvin-42 21.11.17 - 10:53

    Aber ich denke eher an das folgende Szenario:
    - Einheitliches Tempolimit in ganz Europa mit dem Zwang alle Autos auch technisch auf dieses Tempolimit (oder plus 10km/h) zu drosseln. Schon baut man Motor, Getriebe und Abgasreinigung so, dass sie bei 130km/h effizient und sauber laufen und nicht bei dem Tempo möglichst gut beschleunigen. Wenn ein Auto ein Navi hat muss es sich auch per Drosselung an alle anderen Tempolimits halten. Wer ein Altfahrzeug nicht drosseln lässt zahlt eben hohe Steuern.
    - Zwang zum emmisionsfreien Fahren in Innenstädten. Entweder man kauft also also ein Auto das wenigstens 20km rein elektrisch fahren kann oder man sucht sich Alternativen.
    - Gesetzliche Hindernisse für autonome Fahrzeuge werden beseitigt sobald autonome Fahrzeuge sicherer fahren als ein durchschnittlicher Autofahrer. Dann ist es auch möglich, im Auto zu schlafen oder betrunken und ohne Führerschein zu fahren.

    Folge wäre eine schnelle Durchsetzung von Autos die den normalen Alltag rein elektrisch fahren, aber für längere Strecken zB einen möglichst kleinen Dieselmotor haben. Bei mir ist zB Familie und fast der gesamte Freundeskreis 150-250km entfernt und deshalb komme ich auf 25.000km mit dem Diesel. Aber zur Arbeit fahre ich meist mit dem ebike. Ein Elekroauto scheitert aktuell schon an der fehlenden Lademöglichkeit. Und eine Tonne Akku durch die Gegend zu fahren halte ich ohnehin nicht für sinnvoll schon weil ich an den Fortschritt im Akkubau glaube. Lieber möglichst wenig Akku und nach ein paar Jahren ein Update - der alte Akku kommt natürlich als Powerpack in den Keller und leistet so seinen Beitrag zur Energiewende.

    Aber ein autonom fahrenden Hybrid der 20km rein elektrisch fahren würde und zusätzlich mit einem möglichst kleinen Verbrenner ausgerüstet wäre, würde mich interessieren. Andere brauchen für den Alltag vielleicht 50km oder 100km rein elektrisch. Der Akku wird so oft wie möglich aufgeladen - idealerweise an der eigenen Solaranlage.
    Ich schätze mal, dass ein Zweizylinderdiesel mit 30-40PS Dauerleistung der nur im effizienten Bereich bei 45% Wirkungsgrad als Range Extender betrieben würde locker ausreichen würde. Vorteil: Der Verbrenner läuft nur in einem schmalen Drehzahlbereich. Das vereinfacht Geräuschdämmung und Abgasreinigung. Der Motor läuft nicht im Kurzstreckenbetrieb sondern auf der Langstrecke und dann im Prinzip dauerhaft. Vorteil: Lange Lebensdauer, einfachere Technik, funktionierende Abgasreinigung weil betriebswarm.

    Warum baut niemand sowas? Oder wo liege ich falsch?

  2. Hab was gefunden

    Autor: Marvin-42 21.11.17 - 11:57

    Mahle Range Extender wäre so ein für mich sinnvoller Verbrenner: 70km elektrisch (14KWh), 145km Spitze bei 120km/h Dauertempo durch den 30 KW Rangeextender.

    http://www.mahle-powertrain.com/de/experience/mahle-range-extender-vehicle/

  3. Re: Verbrenner bleiben weiterhin sinnvoll

    Autor: Spike79 22.11.17 - 06:58

    Hallo,
    ich fange mal von unten an. Warum baut sowas niemand? Weil weder Politik noch Wirtschaft daran ein Interesse haben irgendetwas für das Klima zu tun. Wie komme ich auf diese Waghalsige Theorie? Es sind schon genug Technoligien vorhanden um ohne "großen" Aufwand etwas am CO2 zu schrauben und für die Wirtschaft zählt nur die Dividende.

    Ich selbst wäre an einem ähnlichen Auto interessiert wie Du, jedoch mit Erdgas statt Diesel. Warum Erdgas? Das kann man mit Photovoltaik und Wasser/CO2 selbst herstellen (Methanisierung). Wenn jemand sagt, das rentiert sich nicht, hat dieser ebenfalls kein Interesse am Klima.
    In 100 Jahren fragen uns unsere Kinder warum wir "nichts" getand haben und ihnen eine verbrannte Erde hinterlassen haben. "Es hat sich nicht rentiert".
    100km elektrisch und Erdgas als Rangeextender mit einer Gesamtweite von 500km.
    Kaufe ich sofort.

    Bei dem was Du als erstes geschrieben hast, werden wir uns wohl nicht so schnell einig, da ich die 130 eher als Vorschlag empfinde ;-)
    Der Zwang zum emmisionsfreien Fahren in Städten ist zwar ein guter Grundgedanke, jedoch nicht fertig gedacht.
    Einerseits kann ich mir kein neues Auto kaufen, da einfach das Geld nicht vorhanden ist. Ich fahre jede Woche quer durch Wien, und würde davon direkt betroffen sein. Öffentliche fallen aus, da ich ins Niemandsland hinter Wien fahren muss und dorthin gibt es nur eine schlechte Anbindung. Dirket nach Wien könnte ich es einrichten.
    Andererseits müsste man emmisionsfreie Autos bauen. In der Stadt würde man das sofort merken, jedoch entsteht das CO2 dann wo anders.
    In einer Diskussion die ich vor langer Zeit mal mitbekommen habe, glaube das war im Fernsehen, hat jemand gemeint, ein neues Auto würde ein drittel weniger CO2 produzieren als ein altes. d.h. wenn sich jeder ein neues Auto kaufen würde hätte man schlagartig ein drittel eingespart. Was in dieser Aussage nicht beachtet wird, ein Auto zu bauen produziert auch CO2. Und für dieses CO2 das bei der Produktion entsteht, könnte ein altes Auto 450.000 km fahren. Erst dann würde das ersparrte Drittel wirken.

    Der Umstieg wird etwas langsamer passieren müssen, aber die gesamte Technologie wäre vorhanden. Photovoltaik, Windkraft, Kleinwindkraftanlagen, Energiespeicher (Betonkugel den Berg raufziehen oder in einem See versenken), Methanisierung, Erdgas-Hybrid Autos. Nur schaut dann die Wirtschaft durch die Finger, und somit wird es einfach noch dauern.
    Leider.

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