Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Schweizer Studie: Mehr Staus durch…

Ein Verbot von autonomen Privatautos ist nicht nötig.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ein Verbot von autonomen Privatautos ist nicht nötig.

    Autor: Ymi_Yugy 11.06.19 - 16:00

    Ich glaube es gibt sinnvollere Mittel um den Schaden von durch Individualverkehr zu begrenzen als autonomen Privatautos die Zulassung zu verweigern.
    CO2 Steuer, Parkplätze reduzieren, Autospuren von Fahrradwegen und Grünstreifen entfernen, wenn angebracht noch eine City Maut.
    Dann können die gerne super bequem mit ihren autonomen Autos im Stau stehen und mit all den Funktionen produktiv sein, während ÖPNV und Fahrradnutzer schon am Ziel sind.

  2. Re: Ein Verbot von autonomen Privatautos ist nicht nötig.

    Autor: MrAnderson 11.06.19 - 16:24

    Mein Konzept wäre, die autonomen Fahrzeuge als Teil des ÖPNV einzusetzten. In den Städten gibt es eine Spur, die sich (autonomer) ÖPNV und autonome Individualeinheiten teilen. Das Teil wird per App bestellt, holt dich ab und reiht sich in die Auto(nome)-Spur ein.

    Das Konzept des eigenen Kfz ist ja eigentlich eine riesen Ressourcen-Verschwendung, da das Teil die meiste Zeit ungenutzt herumsteht.

    Meine Vision für die Zukunft ... sicher aber nicht in diesem Jahrhundert, da ja auch erst die Volkswirtschaften entsprechend angepasst werden müssen.

    btw. ... Ich (alter Sack xD) bin seit den 1970er Jahren Fan dieses Konzepts, als ich davon in einem Kinder-SiFi in Schreibschrift gelesen habe.

  3. Re: Ein Verbot von autonomen Privatautos ist nicht nötig.

    Autor: nixidee 11.06.19 - 18:25

    Ymi_Yugy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube es gibt sinnvollere Mittel um den Schaden von durch
    > Individualverkehr zu begrenzen als autonomen Privatautos die Zulassung zu
    > verweigern.
    > CO2 Steuer, Parkplätze reduzieren, Autospuren von Fahrradwegen und
    > Grünstreifen entfernen, wenn angebracht noch eine City Maut.
    > Dann können die gerne super bequem mit ihren autonomen Autos im Stau stehen
    > und mit all den Funktionen produktiv sein, während ÖPNV und Fahrradnutzer
    > schon am Ziel sind.
    Wir könnten auch Radwege verkleinern, auf die hälfte reduzieren, beidseitig freigeben und Kuhfänger an Autos wieder erlauben, wäre nicht weniger Sinnvoll als deine Dystrophie.

  4. Re: Ein Verbot von autonomen Privatautos ist nicht nötig.

    Autor: senf.dazu 11.06.19 - 18:43

    >Das Konzept des eigenen Kfz ist ja eigentlich eine riesen Ressourcen-Verschwendung, da das Teil die meiste Zeit ungenutzt herumsteht.

    Welche Resource wird eigentlich genau verschwendet wenn das Auto rumsteht ?

    Ein Spritschlucker von heute besteht aus etwa 1500kg - und verbraucht bei der Produktion und im Laufe seines Lebens vielleicht 15000kg fossile Brennstoffe. Nach der Nutzung kann man vielleicht gewisse Metallmengen von den 1500kg recyclen, also nur einen recht kleinen, in erster Näherung vernachlässigbaren, Teil der Gesamtmenge.

    Also im Großen und Ganzen verbraucht das Auto in seinem Leben ne Menge frischer Rohstoffe die sich in etwa proportional zur km-Leistung verhalten, die dann hinterher als z.B. CO2 in der Atmosphäre rumgeistern - bis sie in ein paar Mio Jahren wieder von z.B. Bäumen zu Erdöl werden ?

    Und diese Menge frischer Rohstoffe ist in erster Näherung unabhängig davon wieviel Leute mit dem Auto rumkurven oder wie lang dessen Nutzungdauer oder Stehrumzeit ist - sondern die von einem Nutzer verbrauchte Rohstoffmenge hängt davon ab wieviel km er insgesamt so rumfährt ?

    In zweiter Näherung kann man einen Teil des Metalls für neue Autos wiedergewinnen - und da spielt die Stehrumzeit für die gesamte Metallmenge (Eisen?) die im Umlauf ist eine Rolle. Aber ist nun die Metallmenge im Umlauf oder das CO2 das Problem des Autos ? Und wird nicht wenn wir's mit der Reduktion der Metallmenge im Umlauf - sprich der Anzahl verfügbarer Autos schnell zum Problem für die Wartezeiten auf das nächste Freie in erreichbarer Entfernung - oder treibt die Leerfahrten nach oben ?



    10 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.19 18:57 durch senf.dazu.

  5. Re: Ein Verbot von autonomen Privatautos ist nicht nötig.

    Autor: trinkhorn 12.06.19 - 08:54

    Nein, auf die Rohstoffe aus denen das Auto gemacht ist hat es keine Auswirkung, aber
    Kapital des KFZ-Besitzers
    Platz (gerade in Innenstädten ein durchaus relevantes Thema)
    sind Ressourcen die für etwas gebunden sind, was durch die Abschaffung von 50% der Autos (was ich hiermit nicht vorschlagen möchte, möchte nur das mit den Ressourcen untermauern), zugunsten davon, dass die anderen 50% gegen Mietgebühr andere Leute herumfahren deutlich weniger der Fall wäre.
    Nur das eben wenn die Autos ständig herum fahren, statt geparkt zu sein, sie woanders Platz belegen, was zu Staus führt.

  6. Re: Ein Verbot von autonomen Privatautos ist nicht nötig.

    Autor: Nullmodem 12.06.19 - 09:18

    MrAnderson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Konzept wäre, die autonomen Fahrzeuge als Teil des ÖPNV einzusetzten.
    > In den Städten gibt es eine Spur, die sich (autonomer) ÖPNV und autonome
    > Individualeinheiten teilen. Das Teil wird per App bestellt, holt dich ab
    > und reiht sich in die Auto(nome)-Spur ein.

    Die Autos müssen aus der Innenstadt raus. Es hilft gar nix, die Autoflut auf Elektroautos oder Autonome Elektroautos umzustellen.
    Ein 0815 Lininenbus ist 12 Meter lang und hat 160 Plätze.
    Wenn man das auf das Autonom-Szenario umrechnet, dann brauchen 100 Passaagiere statt eines Busses (12 Meter) wie jetzt dann 60 Autos (unrealistische Annahme, das 2 Passagiere in jedem Auto sitzen und noch 20% Leerfahrten autonomer Autos, die gerade jemanden abholen).
    Autos sind 4,5 Meter lang und haben 1,5 Meter Abstand, macht in Summe 60*6 = 360 Meter.
    Da kommt der Stau her.
    Die einzig sinnvolle Variante, die Städte menschenfreundlich zu bekommen ist die Minimierung des Individualverkehrs, eine Weisheit, die den Städedtplanern schon seit 30 jahren bekannt ist.

    >
    > Das Konzept des eigenen Kfz ist ja eigentlich eine riesen
    > Ressourcen-Verschwendung, da das Teil die meiste Zeit ungenutzt herumsteht.
    >

    Ja. Das Konzept der eigenen Zahnbürste ist auch Ressourcen-Verschwendung, da das Teil die meiste Zeit ungenutzt herumsteht. Trotzdem habe ich eine eigene, auch wenn ich die nur 4 Minuten am Tag wirklich nutze.
    Der Nutzwert aller Dinge zeigt sich dann, wenn man sie nutzt, ich verweise auf Bohrmaschinen, Badewannen, Toiletten, Kaffeemaschinen und Airbags.

    >
    > Meine Vision für die Zukunft ... sicher aber nicht in diesem Jahrhundert,
    > da ja auch erst die Volkswirtschaften entsprechend angepasst werden müssen.
    >
    > btw. ... Ich (alter Sack xD) bin seit den 1970er Jahren Fan dieses
    > Konzepts, als ich davon in einem Kinder-SiFi in Schreibschrift gelesen
    > habe.

  7. Re: Ein Verbot von autonomen Privatautos ist nicht nötig.

    Autor: Dwalinn 12.06.19 - 15:16

    Wobei ich aus dem stegreif sagen würde das die Straße einen viel größeren Anteil an Fläche benötigt als Parkplätze. Und die Straßen werden nicht kleiner werden außer man stellt auf fliegende Fahrzeuge um. Klar der Parkplatz könnte dennoch lieber ein grünstreifen sein aber irgendwo braucht man dennoch etwas Platz für den Handwerker usw.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Topos Personalberatung Hamburg, Nordrhein-Westfalen
  2. Oxfam Deutschland e.V., Berlin
  3. VS HEIBO Logistics GmbH, Verden (Aller)
  4. ZIEHL-ABEGG SE, Künzelsau

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 127,99€ (Bestpreis!)
  2. 259€ + Versand oder kostenlose Marktabholung
  3. 349,00€
  4. 274,00€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


FPM-Sicherheitslücke: Daten exfiltrieren mit Facebooks HHVM
FPM-Sicherheitslücke
Daten exfiltrieren mit Facebooks HHVM

Server für den sogenannten FastCGI Process Manager (FPM) können, wenn sie übers Internet erreichbar sind, unbefugten Zugriff auf Dateien eines Systems geben. Das betrifft vor allem HHVM von Facebook, bei PHP sind die Risiken geringer.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. HHVM Facebooks PHP-Alternative erscheint ohne PHP

Forschung: Mehr Elektronen sollen Photovoltaik effizienter machen
Forschung
Mehr Elektronen sollen Photovoltaik effizienter machen

Zwei dünne Schichten auf einer Silizium-Solarzelle könnten ihre Effizienz erhöhen. Grünes und blaues Licht kann darin gleich zwei Elektronen statt nur eines freisetzen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. ISS Tierbeobachtungssystem Icarus startet
  2. Sun To Liquid Solaranlage erzeugt Kerosin aus Sonnenlicht, Wasser und CO2
  3. Shell Ocean Discovery X Prize X-Prize für unbemannte Systeme zur Meereskartierung vergeben

Google Maps in Berlin: Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird
Google Maps in Berlin
Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird

Kartendienste sind für Touristen wie auch Ortskundige längst eine willkommene Hilfe. Doch manchmal gibt es größere Fehler. In Berlin werden beispielsweise einige Kleinprofil-Linien falsch gerendert. Dabei werden betriebliche Besonderheiten dargestellt.
Von Andreas Sebayang

  1. Kartendienst Qwant startet Tracking-freie Alternative zu Google Maps
  2. Nahverkehr Google verbessert Öffi-Navigation in Maps
  3. Google Maps-Nutzer können öffentliche Veranstaltungen erstellen

  1. Projektorkauf: Lumen, ANSI und mehr
    Projektorkauf
    Lumen, ANSI und mehr

    Gerade bei Projektoren werden auf Plattformen verschiedener Onlinehändler kuriose Angaben zur Helligkeit beziehungsweise Leuchtstärke gemacht - sofern diese überhaupt angegeben werden. Wir bringen etwas Licht ins Dunkel und beschäftigen uns mit Einheiten rund um das Thema Helligkeit.

  2. Telefónica: Software-Fehler beschert O2-Kunden erhöhtes Datenvolumen
    Telefónica
    Software-Fehler beschert O2-Kunden erhöhtes Datenvolumen

    Telefónica gibt sich kulant. Der Mobilfunknetzbetreiber hatte einigen O2-Kunden aufgrund eines Software-Fehlers ein doppelt so hohes ungedrosseltes Datenvolumen angezeigt. Als Reaktion erhalten die betroffenen Kunden das erhöhte Datenvolumen.

  3. Elektroauto-Sounddesign: Und der Benz macht leise "wuuuuh"
    Elektroauto-Sounddesign
    Und der Benz macht leise "wuuuuh"

    Daimler hat die Töne präsentiert, die Elektroautos bei langsamer Fahrt künftig in den USA und in Europa künstlich produzieren, um andere Verkehrsteilnehmer über ihre Präsenz zu informieren. Das Rückwärtsfahren bietet Diskussionsstoff.


  1. 09:01

  2. 08:47

  3. 08:32

  4. 07:53

  5. 07:36

  6. 07:15

  7. 20:10

  8. 18:33