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Oberleitungen ?

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Oberleitungen ?

    Autor: Railfriend 16.01.19 - 17:02

    Es gibt saubere Alternativen zu Oberleitungen, sowohl auf der Schiene als auch auf der Straße.
    Oberleitungen sind nicht nur anfällig und teuer, sondern emittieren nicht weniger Feinstaub als Dieselloks mit fossilem Kraftstoff: 400 t jährlich Abrieb aus Bahnoberleitungen und Stromabnehmern, dazu Tausende Vogelopfer und etwa alle 2 Wochen ein Personenbahnstromunfall.
    Synthetische, saubere Kraftstoffe und Methan auf Grünstrombasis, Kärschlamm, Grüner Tonne, Wasserstoff usw. machen stromlosen Verkehr umwelt- und klimafreundlich. Doch gefördert wird nur E-Mobilität - Lobbypolititk.

  2. Re: Oberleitungen ?

    Autor: M.P. 18.01.19 - 15:28

    Im Bahnbetrieb werden jährlich 11 Terawattstunden Strom verbraucht. (=11 Milliarden Kilowattstunden)
    Das entspräche bei einem Motoren-Wirkungsgrad von 40 % einem Diesel-Verbrauch von ca 4,5 Milliarden Litern Diesel Das würde für ungefähr 100 Milliarden Diesel-PKW-Kilometer reichen.

    Diese Diesel-PKWs dürfen nach Euro 6 4,5 mg Feinstaub/km ausstoßen. Macht 450 Tonnen Feinstaub.

  3. Re: Oberleitungen ?

    Autor: Railfriend 18.01.19 - 16:46

    Ihre Rechnung ist interessant, doch nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Straßen- und Schienenfahrzeuge kann man so nicht vergleichen.
    Denn die 400 t Feinstaub sind nur der Fahrdrahtabrieb im DB-Netz. Hinzu kommt der Schleifleistenabrieb und auch der Bahnstrommix der DB enthält Feinstaub. Allein der Fahrdrahtabrieb beträgt bei ca. 4000 el. Bahnfahrzeugen 100 kg/a und Fahrzeug.
    Zur Dieseltraktion: Die aktuelle Abgasnorm EU III B erlaubt max. 0,025 gr/kWh. Bei durchschnittlich z.B. 1,4 MW, 3000 h/a (= 150.000 km/a bei 50 km/h) sind das max. 105 kg/a Feinstaub.
    Der Fahrdraht- und Schleifleisten bleibt, auch wenn die Bahn mit 100 % Grünstrom fährt.
    Dieseltraktion mit grünstrombasierten Kraftstoffen (PtL, DME) oder Biomethan emittert nahezu keinen Feinstaub.

  4. Re: Oberleitungen ?

    Autor: M.P. 18.01.19 - 17:40

    > Dieseltraktion mit grünstrombasierten Kraftstoffen (PtL, DME) oder Biomethan emittert nahezu keinen Feinstaub.

    Wieso sollte es eine Auswirkung auf die Feinstaubmenge haben, wie der Kohlenwasserstoff erzeugt wurde, der im Dieselmotor verfeuert wird?

    Den Feinstaub filtern und NOx und andere Bösewichte Katalytisch im Zaum halten muss man in jedem Fall ...
    In großen Loks sollte das aber eh besser möglich sein, als in Diesel PKWs. Mehr Platz usw...

  5. Re: Oberleitungen ?

    Autor: Railfriend 18.01.19 - 20:19

    Warum PtL anders verbrennt als fossiler Diesel, Google hilft:
    - Sunfire Power to liquid
    - OME
    NOx kann inzwischen unter die Nachweisgrenze gedrückt werden, Google hilft:
    - NOx Paderborn Bus

  6. Re: Oberleitungen ?

    Autor: M.P. 20.01.19 - 00:00

    Und die emittieren auch in einem Verbrennungsmotor weniger Feinstaub?

    Und was ist mit dem Wirkungsgrad der Sunfuel-Produktion? Um an den Loks die gleiche Leistung auf die Schiene zu bringen wie per Oberleitung, wird mindestens dreimal so viel elektrische Energie am Anfang der Kette benötigt.
    Die dadurch bedingte verdreifachung der Anzahl der Windkraftwerke wird dann wieder die "Hackschnitzelwerk" rufenden Vogelschützer auf den Plan rufen ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.19 00:06 durch M.P..

  7. Re: Oberleitungen ?

    Autor: Railfriend 20.01.19 - 11:14

    Zur Feinstaubemission synthetischer Kraftstoffe: In den Quellen müssen Sie bitte selbst lesen, Google hilft Ihnen, OME war auch dazu genannt.
    Power to Liquid wird nur in geringem Maß aus D kommen. Dazu sind EE-reichere Regionen besser geeignet. Zugleich wird dabei der geringere Wirkungsgrad des PtL-Pfades kompensiert, denn die gleiche WEA und PV -Anlage leistet dort drei mal mehr kWh. Der Rohstoffaufwand für die Energiebereitstellung ist dann nicht größer als bei E-Mobilität in D.

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