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Zu teuer
Autor: dirk1405 08.11.21 - 22:41
Also ich habe zwei e-Autos.
Ich nutze ab und zu Schnelladen, wenn es wirklich schnell gehen muss. Bisher oft kostenlos, aber paar mal schon bezahlt. Aber da sehe ich es nicht ein solche fast Unsummen zu bezahlen.
Klar kostet die ganze Technik Geld, aber für den normalo quatsch.
Man sollte die Leute auch anregen, dann Energie zu verbrauchen wenn diese auch da ist.
Da würde ich mich über Konzepte mit Supermärkten freuen, die PV auf dem Dach haben und damit die Ladesäule bedienen. Und da reicht auch eine normale 22KW Anlage. Und davon gleich mehrere um den Bedarf abzudecken.
Wenn dann noch eine Steuerung der Ladestärke möglich ist, je nachdem wie viel Leistung der PV da ist wäre das optimal. Damit kann man am besten die Spitzen der Sonne abfangen.
Fakt ist, dass wir solche intelligenten Lösungen brauchen.
Ich bin zwar kein Fachmann, aber trotzdem sehe ich dass es darauf ankommt dass sich jeder mit dem Thema Energie, woher kommt sie und wann verbrauche ich sie, beschäftigen muss.
Da hätte die Regierung lieber die Ladesäulen lieber mit Lösungen der Überschussnutzung mit einer PV investieren sollen -
Re: Zu teuer
Autor: Iugh787 08.11.21 - 23:21
Wenn man mit einem sparsamen E-Auto fährt und generell unter 130 km/h bleibt, ist man trotz der recht hohen Schnellladepreise immer noch günstiger als mit dem Verbrenner unterwegs. Aber klar, wenn das E-Auto, wie einige der großen SUVs, auf der Autobahn bei 130 km/h 25 kWh verbraucht und dann noch 10% Ladeveluste dazukommen, dann liegt der Preis für 100 km bei 27,5*0,55 = 15,13 Euro und ist damit teils deutlich teurer als das Fahren mit Diesel. Das Problem liegt aber trotzdem darin, dass die kWh in Form von Diesel/Benzin immer noch extrem viel günstiger ist als die kWh in Form von Strom. Das ist eine Schieflage, die man endlich mal beheben müsste.
Zuhause kann man aber ab rund 25 Cent laden, und dann ist das E-Auto definitiv deutlich günstiger. Wer nicht ständig auf der Autobahn unterwegs ist und in den allermeisten Fällen zuhause laden kann, fährt elektrisch schon deutlich günstiger.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.11.21 23:23 durch Iugh787. -
Re: Zu teuer
Autor: Sharra 08.11.21 - 23:55
Hier läuft grundsätzlich so einiges schief.
1. muss fossiler Brennstoff endlich das kosten, was er wirklich kosten sollte. Jegliche Subventionierung und Bevorzugung weg. Alles die gleichen Steuern und fertig.
2. Wir wollen, dass die Heizungen, Fahrzeuge und Industrien weg von fossilen Brennstoffen hin zu umweltfreundlicheren Energien gehen. Dann MUSS der Strompreis fallen, und gleichzeitig muss das Netz ausgebaut werden. Es müssen mehr erneuerbare und umweltfreundlichere Stromversorger ans Netz, die das abdecken, und die dreckigen Kohlekraftwerke ersetzen.
3. muss dem Wildwuchs aus Wucher und Dämlichkeit der Ladesäulenaufsteller sofort ein Riegel vorgeschoben werden, bevor sich dieser Schwachsinn faktisch zementiert.
Hier geht es nicht um freie Marktwirtschaft. Schon lange nicht mehr. Es geht darum, dass WIR unseren Lebensstil so weit als möglich erhalten können, OHNE dass wir uns alles selbst kaputt machen, indem wir weiter massiv auf Kosten der Umwelt aasen wie die bekloppten.
Und wenn ich dann lese, dass ein Parasit wie Ioniq da 80c/Kilowattstunde haben will, während Hausstrom ~1/3 davon kostet, sollte man mit dem Vorschlaghammer die Konzernzentrale renovieren. Kriegsgewinnler nennt man sowas, denn im Krieg gegen die Umweltverschmutzung befinden wir uns seit langem. -
Re: Zu teuer
Autor: bernd71 09.11.21 - 05:24
Sharra schrieb:
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> Und wenn ich dann lese, dass ein Parasit wie Ioniq da 80c/Kilowattstunde
> haben will, während Hausstrom ~1/3 davon kostet, sollte man mit dem
> Vorschlaghammer die Konzernzentrale renovieren. Kriegsgewinnler nennt man
> sowas, denn im Krieg gegen die Umweltverschmutzung befinden wir uns seit
> langem.
Schaue dir einfach mal die Bilanz von Fastned an, nicht deren Pressemiteilungen dazu. Dann rechne mal aus was die nehmen müssten um zumindest einigermaßen kostendeckend zu arbeiten. Spoiler: die haben schon Probleme überhaupt genug einzunehmen um die Abschreibungn zu decken.
Rechne dann doch mal aus was dein Zuhauseladen wirklich kostet, zum Beispiel mal die Gebühren dazurechnen, die Wallboxkosten (die beim Schnellader gerne 50-100x größer sind), Installatonskosten (auch eine ganz andere Größenordnung). Und als Privatman hat man keine Personalkosten, muss keine Abrechnungen machen, hat keine Hotline, Wartung und Ausfall ist auch unwarscheinlicher, da einfachere Technik meistens auch wettergeschützt.
Warum ist man nicht in der Lage zumindest grob den unterschiedlichen Aufwand zwischen eine privaten Wallbox (bei der mn nicht mal die Kosten berechnen kann) und einem Unternehmen das Ladeparks betreibt zu erkennen? Was machen diese Menschen beruflich das man so elementare Dinge total ausblendet, wie das Personal bezahlt werden möchte und das sowas nicht gerade billig ist, Grundstücke benötigt werden, etc.? -
Re: Zu teuer
Autor: Poison Nuke 09.11.21 - 05:49
bernd71 schrieb:
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> Schaue dir einfach mal die Bilanz von Fastned an, nicht deren
> Pressemiteilungen dazu. Dann rechne mal aus was die nehmen müssten um
> zumindest einigermaßen kostendeckend zu arbeiten. Spoiler: die haben schon
> Probleme überhaupt genug einzunehmen um die Abschreibungn zu decken.
aber hier ist es auch ein Teufelskreis: es gibt zu wenig Abnehmer also muss man den Preis pro Abnehmer erhöhen. Aber damit verschreckt man neue Kunden und verliert eventuell auch alte und damit kann das auch niemals funktionieren.
Würden die Preise deutlich niedriger ausfallen, dann würde man mehr Kunden gewinnen langfristig.
Und Langfristig (10 Jahre) ist das einzige mit dem man hier planen kann. Auf wenige Jahre kann sowas noch nicht kostendeckend werden. Aber das sollte sich über Investoren regeln lassen. -
Re: Zu teuer
Autor: sigma2 09.11.21 - 05:50
Du hast absolut recht. Vielleicht sollte man BWL zwingend in allen Schulen auf den Lehrplan setzten.
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Re: Zu teuer
Autor: Sharra 09.11.21 - 05:59
Du hast zwar grundsätzlich recht, aber leider hast du 2 grundlegende Fehler in deiner Argumentation. Wenn andere Anbieter das GLEICHE für die Hälfte anbieten können, und dennoch Gewinn machen, betreibt einer klaren Wucher.
Und dann muss heute alles innerhalb kürzester Zeit abgeschrieben und amortisiert sein. Investitionen von >3 Jahren, und dir steigen die dämlichen Anteilseigner aufs Dach. Dass diese Ladesäulen höchstwahrscheinlich länger stehen werden, und man das auch auf 6-8 Jahre anlegen könnte... völlig egal. JETZT muss Gewinn her. Und genau DAS ist hier in diesem Fall eigentlich das größte Unding. KEINER sollte sich daran bereichern dürfen, dass wir eine Energiewende vollziehen müssen. -
Re: Zu teuer
Autor: hasselblood 09.11.21 - 06:18
Die EnBW hat einigermaßen faire Preise. Lade zu 95% zuhause, günstig grün und gemütlich :-)
Wenn ich in Urlaub fahre lade ich gerne schnell für ein paar Euro mehr, so what… die sollen lieber 500 Säulen mehr aufstellen. -
Re: Zu teuer
Autor: robinx999 09.11.21 - 07:34
dirk1405 schrieb:
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> Also ich habe zwei e-Autos.
> Ich nutze ab und zu Schnelladen, wenn es wirklich schnell gehen muss.
> Bisher oft kostenlos, aber paar mal schon bezahlt. Aber da sehe ich es
> nicht ein solche fast Unsummen zu bezahlen.
> Klar kostet die ganze Technik Geld, aber für den normalo quatsch.
> Man sollte die Leute auch anregen, dann Energie zu verbrauchen wenn diese
> auch da ist.
> Da würde ich mich über Konzepte mit Supermärkten freuen, die PV auf dem
> Dach haben und damit die Ladesäule bedienen. Und da reicht auch eine
> normale 22KW Anlage. Und davon gleich mehrere um den Bedarf abzudecken.
Nur wie möchtest Du das steuern? Wenn kein Solarstrom da ist bekommen die Kunden keinen Strom und haben nicht geladen? Dieses Angebot erscheint mir relevant für die Leute die nicht zu hause oder in der Firma laden können und der Artikel redet ja von 15-20Minuten Einkauf was meiner Erfahrung bei einem reinen Lebensmitteleinkauf durchaus realistisch ist. Nehmen wir mal 20 Minuten an da lädt ein E-Auto mit 22kW ca. 7,3kWh auf, dies dürften ca. 45km Reichweite sein bei einem Verbrauch von 16kWh / 100km. Sehr viele Autos können AC sogar nur mit 11kW laden, was dann ca. 3,6kWh bzw. 22,5km Reichweite wären
Klar AC Säulen sind super wenn der Wagen lange steht vor allem da sie günstiger sind, aber so lange es nicht einen Massiven Ausbau von AC Lademöglichkeiten gibt evtl. auch nur mit 3,7kW Ladeleistung wo der Wagen ohne irgendeine Blockeiergebühr über Nacht laden kann wird man für Straßenparker ein E-Auto nur begrenzt zur Alternative machen. Ob möglicherwiese Ionity Angebote eine Lösung sind also eine hohe Grundegebühr und dafür relativ humane Strompreise muss jeder für sich durchrechnen -
Re: Zu teuer
Autor: AllDayPiano 09.11.21 - 08:02
Sharra schrieb:
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> Hier läuft grundsätzlich so einiges schief.
> 1. muss fossiler Brennstoff endlich das kosten, was er wirklich kosten
> sollte. Jegliche Subventionierung und Bevorzugung weg. Alles die gleichen
> Steuern und fertig.
Damit hast Du vollkommen recht. Es gehört die Subvention für Diesel genauso abgeschafft, wie die Steuersubvention für Benzinautos. Wir haben irgendwas um die 50 Mio. Autos in Deutschland. Das zeigt schon, dass 100 Euro KFZ-Steuer für Benziner viel zu niedrig ist.
Und dann gehören alle Fossil-Subventionen abgeschafft. In erster Linie mal die Subventionen für Kohlestrom. Die realen Gestehungskosten sollten unterm Strich in der kWh stecken. Seit 1970 wurden knapp 340 Mrd. Euro Steuergelder investiert, um Kohlestrom künstlich billig zu halten.
Und dann muss endlich der CO2-Preis auf 180 Euro / Tonne erhoben werden, und das so eingenommene Geld endlich reinvestiert werden. 6,6 ct./kWh sind das bei aktuellem Strommix.
In Summe muss Strom damit um die 40 ct./kWh kosten - darf aber dann auch an externen Ladesäulen (zzgl. eines vertretbaren Zuschlags) nicht nennenswert teurer sein.
Es wird Zeit, zu verstehen, dass wir unseren "Komfort" auf den Rücken anderer austragen. -
Re: Zu teuer
Autor: Iugh787 09.11.21 - 08:40
bernd71 schrieb:
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> Sharra schrieb:
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> > Und wenn ich dann lese, dass ein Parasit wie Ioniq da 80c/Kilowattstunde
> > haben will, während Hausstrom ~1/3 davon kostet, sollte man mit dem
> > Vorschlaghammer die Konzernzentrale renovieren. Kriegsgewinnler nennt
> man
> > sowas, denn im Krieg gegen die Umweltverschmutzung befinden wir uns seit
> > langem.
>
> Schaue dir einfach mal die Bilanz von Fastned an, nicht deren
> Pressemiteilungen dazu. Dann rechne mal aus was die nehmen müssten um
> zumindest einigermaßen kostendeckend zu arbeiten. Spoiler: die haben schon
> Probleme überhaupt genug einzunehmen um die Abschreibungn zu decken.
>
> Rechne dann doch mal aus was dein Zuhauseladen wirklich kostet, zum
> Beispiel mal die Gebühren dazurechnen, die Wallboxkosten (die beim
> Schnellader gerne 50-100x größer sind), Installatonskosten (auch eine ganz
> andere Größenordnung). Und als Privatman hat man keine Personalkosten,
> muss keine Abrechnungen machen, hat keine Hotline, Wartung und Ausfall ist
> auch unwarscheinlicher, da einfachere Technik meistens auch
> wettergeschützt.
>
> Warum ist man nicht in der Lage zumindest grob den unterschiedlichen
> Aufwand zwischen eine privaten Wallbox (bei der mn nicht mal die Kosten
> berechnen kann) und einem Unternehmen das Ladeparks betreibt zu erkennen?
> Was machen diese Menschen beruflich das man so elementare Dinge total
> ausblendet, wie das Personal bezahlt werden möchte und das sowas nicht
> gerade billig ist, Grundstücke benötigt werden, etc.?
Das ist schon richtig, allerdings sind private Wallboxen derzeit auch viel teurer als sie eigentlich sein müssten. Dank der KfW Förderung wird man hier auch wieder richtig abgezockt.
Dass man am DC Lader mehr bezahlt, geht doch in Ordnung und es sagt ja auch keiner, dass es kostenlos sein muss. Aber es müsste halt schon so sein, dass es zumindest nicht teurer als das Fahren mit Diesel ist. Und da sollte möglich sein, wenn man die Subventionen bzw. Steuern verschiebt, d.h. Strom etwas billiger und Benzin/Diesel etwas mehr. Groß ist die Differenz ja nicht. -
Re: Zu teuer
Autor: bernd71 09.11.21 - 10:16
Sharra schrieb:
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> Du hast zwar grundsätzlich recht, aber leider hast du 2 grundlegende Fehler
> in deiner Argumentation. Wenn andere Anbieter das GLEICHE für die Hälfte
> anbieten können, und dennoch Gewinn machen, betreibt einer klaren Wucher.
> Und dann muss heute alles innerhalb kürzester Zeit abgeschrieben und
> amortisiert sein. Investitionen von >3 Jahren, und dir steigen die
> dämlichen Anteilseigner aufs Dach. Dass diese Ladesäulen
> höchstwahrscheinlich länger stehen werden, und man das auch auf 6-8 Jahre
> anlegen könnte... völlig egal. JETZT muss Gewinn her. Und genau DAS ist
> hier in diesem Fall eigentlich das größte Unding. KEINER sollte sich daran
> bereichern dürfen, dass wir eine Energiewende vollziehen müssen.
Wer macht mit Schnellladestationen Gewinn, das möchte ich sehen?
Was auch alle Kritiker übersehen ist das man bei den Anbietern auch bilieger laden kann indem man ein Abo abschließt. Dazu muss man die zwar öfter nutzen damit sich das rechnet, aber für jemanden der die Schnellader nur eine handvoll mal im Jahr nutzt machen die höheren Preise den Kohl auch nicht fett. -
Re: Zu teuer
Autor: Dwalinn 09.11.21 - 15:37
22kW sollen reichen? Damit kommt man bei einer halben Stunde laden 50-60km weit, soll man jetzt täglichen Einkaufen fahren?
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Re: Zu teuer
Autor: robinx999 10.11.21 - 07:32
Iugh787 schrieb:
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> bernd71 schrieb:
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> > Sharra schrieb:
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> > > Und wenn ich dann lese, dass ein Parasit wie Ioniq da
> 80c/Kilowattstunde
> > > haben will, während Hausstrom ~1/3 davon kostet, sollte man mit dem
> > > Vorschlaghammer die Konzernzentrale renovieren. Kriegsgewinnler nennt
> > man
> > > sowas, denn im Krieg gegen die Umweltverschmutzung befinden wir uns
> seit
> > > langem.
> >
> > Schaue dir einfach mal die Bilanz von Fastned an, nicht deren
> > Pressemiteilungen dazu. Dann rechne mal aus was die nehmen müssten um
> > zumindest einigermaßen kostendeckend zu arbeiten. Spoiler: die haben
> schon
> > Probleme überhaupt genug einzunehmen um die Abschreibungn zu decken.
> >
> > Rechne dann doch mal aus was dein Zuhauseladen wirklich kostet, zum
> > Beispiel mal die Gebühren dazurechnen, die Wallboxkosten (die beim
> > Schnellader gerne 50-100x größer sind), Installatonskosten (auch eine
> ganz
> > andere Größenordnung). Und als Privatman hat man keine Personalkosten,
> > muss keine Abrechnungen machen, hat keine Hotline, Wartung und Ausfall
> ist
> > auch unwarscheinlicher, da einfachere Technik meistens auch
> > wettergeschützt.
> >
> > Warum ist man nicht in der Lage zumindest grob den unterschiedlichen
> > Aufwand zwischen eine privaten Wallbox (bei der mn nicht mal die Kosten
> > berechnen kann) und einem Unternehmen das Ladeparks betreibt zu
> erkennen?
> > Was machen diese Menschen beruflich das man so elementare Dinge total
> > ausblendet, wie das Personal bezahlt werden möchte und das sowas nicht
> > gerade billig ist, Grundstücke benötigt werden, etc.?
>
> Das ist schon richtig, allerdings sind private Wallboxen derzeit auch viel
> teurer als sie eigentlich sein müssten. Dank der KfW Förderung wird man
> hier auch wieder richtig abgezockt.
>
> Dass man am DC Lader mehr bezahlt, geht doch in Ordnung und es sagt ja auch
> keiner, dass es kostenlos sein muss. Aber es müsste halt schon so sein,
> dass es zumindest nicht teurer als das Fahren mit Diesel ist. Und da sollte
> möglich sein, wenn man die Subventionen bzw. Steuern verschiebt, d.h. Strom
> etwas billiger und Benzin/Diesel etwas mehr. Groß ist die Differenz ja
> nicht.
Kommt wohl drauf an wie man rechnet und ob man bereit ist eine Grundgebühr zu bezahlen
Laut Adac Eco Test verbraucht z.B.: ein BMW 320d Touring 5,6 Liter Diesel auf 100km ein Tesla Model 3 Standard Range Plus 19,5kWh pro 100km
Aktuell wird hier 1,59¤ für Diesel aufgerufen macht also 8,904¤ zusätzlich muss man 236¤ KFZ Steuer im Jahr zahlen
Wenn man jetzt bei Ionity einen Vertrag abschließt zahlt man 17,99¤ pro Monat und zahlt 35 Cent pro kWh
Würde also bedeuten mit Schnelllader ist man bei kosten von 35Cent / kWh bei 6,825¤ pro 100km KFZ Steuer entfällt dafür dann halt die Grundgebühr für den Vertrag 17,99*12 = 215,88¤
Also die fixen jährlichen Kosten KFZ Steuer vs Grundgebühr Ladeanbieter wären 20,12 günstiger zusätzlich spart man 2,079¤ pro 100km
Alternativ kann man natürlich auch den EnBW Tarif mit 5,99¤ Grundgebühr abschließen und zahlt dann 46 Cent / kWh DC (und 36 Cent AC, aber rechnen wir nur mal DC)
würde Bedeuten dass man 8,904¤ / 100km zahlt also würde man mit dem E-Auto 0,066¤ mehr pro 100km zahlen aber die Grundgebühr pro Jahr wären 71,88 und somit 164,12¤ günstiger wie mit bei dem Diesel. Wenn man gelegentlich AC lädt spart man auch da Geld



