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"die beschriebene Schwachstelle nur ältere Modelle betrifft"

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  1. "die beschriebene Schwachstelle nur ältere Modelle betrifft"

    Autor: winsharp93 08.03.20 - 15:35

    Na also - wo ist das Problem: Wenn die Autos geknackt, leergeräumt oder gestohlen werden, kauft der Kunde entweder ein neues Auto oder zumindest Ersatzteile. Letztlich ist es also nicht im Sinne der Hersteller, in Sicherheit zu investieren!

  2. Re: "die beschriebene Schwachstelle nur ältere Modelle betrifft"

    Autor: Myxin 08.03.20 - 17:06

    winsharp93 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na also - wo ist das Problem: Wenn die Autos geknackt, leergeräumt oder
    > gestohlen werden, kauft der Kunde entweder ein neues Auto oder zumindest
    > Ersatzteile. Letztlich ist es also nicht im Sinne der Hersteller, in
    > Sicherheit zu investieren!


    Richtig, bis es einer besser macht und man dann kein Auto mehr verkauft. Dann geht es recht fix..

  3. Re: "die beschriebene Schwachstelle nur ältere Modelle betrifft"

    Autor: bplhkp 08.03.20 - 17:47

    winsharp93 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Letztlich ist es also nicht im Sinne der Hersteller, in
    > Sicherheit zu investieren!

    Vollkasko Klasse 29 ist ein gewichtiges Argument den Toyota RAV4 nicht zu kaufen - eine Folge davon dass das Auto in der Diebstahlstatistik weit oben steht.

  4. Re: "die beschriebene Schwachstelle nur ältere Modelle betrifft"

    Autor: AlfredENeumann 08.03.20 - 19:05

    Das hat damit aber nichts zu tun.
    Die Fahrzeuge sind gefragt, weil diese nahezu unkaputtbar sind.

  5. Re: "die beschriebene Schwachstelle nur ältere Modelle betrifft"

    Autor: LH 08.03.20 - 19:33

    Myxin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Richtig, bis es einer besser macht und man dann kein Auto mehr verkauft.
    > Dann geht es recht fix..

    Fix? Die Situation "Kunde kauft andere Marken wegen besserer Sicherheit" sind mir in den letzten 20 Jahren nicht bekannt. Hast du Beispiele?

  6. Re: "die beschriebene Schwachstelle nur ältere Modelle betrifft"

    Autor: LH 08.03.20 - 19:34

    AlfredENeumann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das hat damit aber nichts zu tun.
    > Die Fahrzeuge sind gefragt, weil diese nahezu unkaputtbar sind.

    Gefragt bei Käufern oder Dieben?

  7. Re: "die beschriebene Schwachstelle nur ältere Modelle betrifft"

    Autor: Anonymer Nutzer 08.03.20 - 20:05

    Abgesehen von speziellen "Beschaffungsaufträgen" für seltene Sammlermodelle klauen Diebe genau das, was sich gebraucht gut verkaufen lässt. Hohe Nachfrage bei Dieben folgt lediglich der hohen Nachfrage bei (Gebraucht-)Käufern.

  8. Re: "die beschriebene Schwachstelle nur ältere Modelle betrifft"

    Autor: jimbokork 09.03.20 - 06:17

    villeicht kann man eine sicherere wegfahrsperre nachrüsten?

  9. Re: "die beschriebene Schwachstelle nur ältere Modelle betrifft"

    Autor: chefin 09.03.20 - 08:15

    winsharp93 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na also - wo ist das Problem: Wenn die Autos geknackt, leergeräumt oder
    > gestohlen werden, kauft der Kunde entweder ein neues Auto oder zumindest
    > Ersatzteile. Letztlich ist es also nicht im Sinne der Hersteller, in
    > Sicherheit zu investieren!


    Genau da liegt der Betrachtungsfehler. Man klaut keine 5 Jahre alte Autos zum verkaufen. Das Risiko und der Profit liegen in keinem Verhältniss. Und man kann damit nur die Wegfahrsperre umgehen, nicht die Türen öffnen. Ausräumen geht damit nicht. Auch Starten erfordert noch das Lenkradschloss zu knacken. All das muss dann wieder repariert werden.

    Diese Fahrzeuge haben nach 5 Jahren kaum noch einen Wert der sich lohnt zu klauen für den möglichen Verkauf. Wobei hier nicht der grundsätzliche Verkaufswert gemeint ist. Der kann durchaus noch bei über 10k liegen. Aber in Deutschland ist das Fahrzeug unverkäuflich, weil es keiner angemeldet bekommt. Im Ausland geht das, aber bis das Fahrzeug geknackt und im Ausland ist, liegen die Kosten bei 5000 Euro roundabout. Diebe arbeiten als Team und entsprechend kostenintensiv. Ein Auto das 10k bringt, muss 2k MWSt abführen, bleiben 8k. Man muss Papiere beantragen usw. Und der Händler will auch "bestochen" werden, den der findet raus, das es Diebsesgut ist. Heutige Fahrzeuge sind nicht mehr Typgenau beim Händler nachzuprüfen, sondern Fahrzeuggenau. Er weis jedes einzelne Fahrzeug und damit genau welches Ersatzteil in DIESEM Fahrzeug nötig ist.

    Man könnte es trotzdem machen, aber wieso? Man knackt eine 50k Kiste stattessen und hat den 10 fachen Profit. Wenn mal die Audis und BMWs knapp werden, dann wird man auf Billigfahrzeuge ausweichen.

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