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"Günstiges" "Elektroauto"

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  1. "Günstiges" "Elektroauto"

    Autor: demon driver 23.10.21 - 14:13

    Ein hundehüttengroßes Spielzeugauto dieser Art ist das eine – das mag in der Stadt Sinn machen, vielleicht als Zweitfahrzeug, ist aber allerspätestens dann auch schon wieder kein Beitrag mehr zur Umwelt-, Ressourcen- oder Weltrettung.

    Was sich "Auto" nennen will, muss sich dann aber zum Beispiel mit einem Dacia messen, der zufälligerweise als Verbrenner in der gleichen Preisliga anfängt.

    Wenn man einen Elektro-Logan für unter 10.000 ¤ bekäme, der zumindest halbwegs an die Reichweite eines Benzin-Logan herankäme, dann könnte man anfangen, von einem "günstigen Elektroauto" zu reden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.10.21 14:14 durch demon driver.

  2. Re: "Günstiges" "Elektroauto"

    Autor: plutoniumsulfat 23.10.21 - 14:26

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein hundehüttengroßes Spielzeugauto dieser Art ist das eine – das mag
    > in der Stadt Sinn machen, vielleicht als Zweitfahrzeug, ist aber
    > allerspätestens dann auch schon wieder kein Beitrag mehr zur Umwelt-,
    > Ressourcen- oder Weltrettung.

    Natürlich, wenn das den nächsten Verbrenner-SUV ersetzt.

    > Was sich "Auto" nennen will, muss sich dann aber zum Beispiel mit einem
    > Dacia messen, der zufälligerweise als Verbrenner in der gleichen Preisliga
    > anfängt.

    Weil das sonst kein richtiges Auto ist? Dann würde ich mir die Frage stellen, warum ich andere Formen der Mobilität ausblende, wenn sie meine Mobilitätsbedürfnisse erfüllen.

    > Wenn man einen Elektro-Logan für unter 10.000 ¤ bekäme, der zumindest
    > halbwegs an die Reichweite eines Benzin-Logan herankäme, dann könnte man
    > anfangen, von einem "günstigen Elektroauto" zu reden.

    Und wenn man einen 911er in Eletrko für unter 10.000 bekäme, dann könnte man das auch. Gibt's aber nicht und wirds wohl auch nie geben.

  3. Re: "Günstiges" "Elektroauto"

    Autor: senf.dazu 23.10.21 - 14:36

    > kein Beitrag mehr zur Umwelt-, Ressourcen- oder Weltrettung

    BEV mit 11.2 kWh/150km = 7.5 kWh/100km .. das ist auch nicht toll wenn man's mit dem Pedelec vergleicht 0.7 kWh/100km (+deine 0.37 kWh/100km bei 2000kcal/d), oder mit der Rollreibung eines vielleicht 500kg Gefährts von 2kWh/100km (bei 0.015 Reibungskoeffizient). Aber bei letzterem (Energieverbrauch beim gemächlichen Fahren) müssen insbesondere die deutschen BEVs ja auch noch ne Menge dazulernen .. (echt peinlich wenn man die Pläne ja eigentlich schon lang in der Schublade liegen hat, und sowieso das E-Auto erfunden hat. Und trotzdem Tesla das zumindest etwas besser kann)

    Aber schon besser als beim BEV und viel viel besser als beim Dacia. Und 500kg oder so was ist schon weniger verarbeitetes Material als ein SUV (oder Dacia).

    So als Fahrrad mit Dach für Faule oder aus Zucker - schon zu gebrauchen. Und ne Ladefläche für den Einkauf hat's offenbar auch. Das lassen die bisherigen Quadvarianten ja vermissen. Aber ne drahtlose Lademöglichkeit würd ich mir trotzdem wünschen. Eine Abstandsregelung natürlich auch .. (ganz ernsthaft - das deeskaliert den unbedingten Überholwunsch und Drängelei erheblich und trägt so zur Verkehrssicherheit auf dem Fahrradweg bei)

    Es fehlen nur die hinlänglich breiten(!) "Fern"radwege und Städte mit 30 km/h Beschränkung (außerorts vielleicht bis zu 45 ? Wie dann auch mit dem schnellen ebike ?) auf denen man auch mit diesen Dingern fahren darf. Insbesondere auf dem Land um die Landstraßen vermeiden zu können. Viel breiter als ein Fahrrad sind sie ja auch nicht. Zumindest nicht wenn man dessen seitlichen Fahrradbewegungsjitter einrechnet.

    Mehr davon. Auch mal als Rikscha .. Hauptsache mit Regenschutz und Ladefläche.



    15 mal bearbeitet, zuletzt am 23.10.21 14:56 durch senf.dazu.

  4. Re: "Günstiges" "Elektroauto"

    Autor: demon driver 23.10.21 - 15:46

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > kein Beitrag mehr zur Umwelt-, Ressourcen- oder Weltrettung
    >
    > BEV mit 11.2 kWh/150km = 7.5 kWh/100km .. das ist auch nicht toll wenn
    > man's mit dem Pedelec vergleicht 0.7 kWh/100km (+deine 0.37 kWh/100km bei
    > 2000kcal/d), oder mit der Rollreibung eines vielleicht 500kg Gefährts von
    > 2kWh/100km (bei 0.015 Reibungskoeffizient). Aber bei letzterem
    > (Energieverbrauch beim gemächlichen Fahren) müssen insbesondere die
    > deutschen BEVs ja auch noch ne Menge dazulernen .. (echt peinlich wenn man
    > die Pläne ja eigentlich schon lang in der Schublade liegen hat, und sowieso
    > das E-Auto erfunden hat. Und trotzdem Tesla das zumindest etwas besser
    > kann)
    >
    > Aber schon besser als beim BEV und viel viel besser als beim Dacia. Und
    > 500kg oder so was ist schon weniger verarbeitetes Material als ein SUV
    > (oder Dacia).
    >
    > So als Fahrrad mit Dach für Faule oder aus Zucker - schon zu gebrauchen.
    > Und ne Ladefläche für den Einkauf hat's offenbar auch. Das lassen die
    > bisherigen Quadvarianten ja vermissen. Aber ne drahtlose Lademöglichkeit
    > würd ich mir trotzdem wünschen. Eine Abstandsregelung natürlich auch ..
    > (ganz ernsthaft - das deeskaliert den unbedingten Überholwunsch und
    > Drängelei erheblich und trägt so zur Verkehrssicherheit auf dem Fahrradweg
    > bei)
    >
    > Es fehlen nur die hinlänglich breiten(!) "Fern"radwege und Städte mit 30
    > km/h Beschränkung (außerorts vielleicht bis zu 45 ? Wie dann auch mit dem
    > schnellen ebike ?) auf denen man auch mit diesen Dingern fahren darf.
    > Insbesondere auf dem Land um die Landstraßen vermeiden zu können. Viel
    > breiter als ein Fahrrad sind sie ja auch nicht. Zumindest nicht wenn man
    > dessen seitlichen Fahrradbewegungsjitter einrechnet.
    >
    > Mehr davon. Auch mal als Rikscha .. Hauptsache mit Regenschutz und
    > Ladefläche.

    Man darf sich das gerne wünschen, aber es kann ja doch das Auto kaum ersetzen, sondern kommt dazu, und ersetzt dann höchstens das (muskelgetriebene) Fahrrad, und lediglich die betriebsbedingten Verbräuche und Ressourcen- und Umweltfolgen zu betrachten greift halt auch notorisch zu kurz, damit unterschlägt man die produktionsbedingten Verbräuche und Belastungen.

    Umweltfreundlich ist Konsum nie.

  5. Re: "Günstiges" "Elektroauto"

    Autor: plutoniumsulfat 23.10.21 - 16:04

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber schon besser als beim BEV und viel viel besser als beim Dacia. Und
    > 500kg oder so was ist schon weniger verarbeitetes Material als ein SUV
    > (oder Dacia).

    Stimmt, das ist schon ne ganze Ecke besser.

    > So als Fahrrad mit Dach für Faule oder aus Zucker - schon zu gebrauchen.

    Das ist ein Auto, kein Rad. Fahrräder zeichnen sich eigentlich dadurch aus, dass zumindest ein nennenswerter Teil der Energie selbst erbracht wird. Mit Dach gibt's da aber auch schon lange entsprechende Modelle.

    > Und ne Ladefläche für den Einkauf hat's offenbar auch. Das lassen die
    > bisherigen Quadvarianten ja vermissen. Aber ne drahtlose Lademöglichkeit
    > würd ich mir trotzdem wünschen. Eine Abstandsregelung natürlich auch ..
    > (ganz ernsthaft - das deeskaliert den unbedingten Überholwunsch und
    > Drängelei erheblich und trägt so zur Verkehrssicherheit auf dem Fahrradweg
    > bei)
    >
    > Es fehlen nur die hinlänglich breiten(!) "Fern"radwege und Städte mit 30
    > km/h Beschränkung (außerorts vielleicht bis zu 45 ? Wie dann auch mit dem
    > schnellen ebike ?) auf denen man auch mit diesen Dingern fahren darf.
    > Insbesondere auf dem Land um die Landstraßen vermeiden zu können. Viel
    > breiter als ein Fahrrad sind sie ja auch nicht. Zumindest nicht wenn man
    > dessen seitlichen Fahrradbewegungsjitter einrechnet.

    Das Ding ist doppelt so breit wie Fahrrad und hat auf Radwegen nichts verloren.

  6. Re: "Günstiges" "Elektroauto"

    Autor: ChMu 23.10.21 - 16:14

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > kein Beitrag mehr zur Umwelt-, Ressourcen- oder Weltrettung
    >
    > BEV mit 11.2 kWh/150km = 7.5 kWh/100km .. das ist auch nicht toll wenn
    > man's mit dem Pedelec vergleicht 0.7 kWh/100km (+deine 0.37 kWh/100km bei
    > 2000kcal/d), oder mit der Rollreibung eines vielleicht 500kg Gefährts von
    > 2kWh/100km (bei 0.015 Reibungskoeffizient). Aber bei letzterem
    > (Energieverbrauch beim gemächlichen Fahren) müssen insbesondere die
    > deutschen BEVs ja auch noch ne Menge dazulernen .. (echt peinlich wenn man
    > die Pläne ja eigentlich schon lang in der Schublade liegen hat, und sowieso
    > das E-Auto erfunden hat. Und trotzdem Tesla das zumindest etwas besser
    > kann)
    >
    > Aber schon besser als beim BEV und viel viel besser als beim Dacia. Und
    > 500kg oder so was ist schon weniger verarbeitetes Material als ein SUV
    > (oder Dacia).
    >
    > So als Fahrrad mit Dach für Faule oder aus Zucker - schon zu gebrauchen.
    > Und ne Ladefläche für den Einkauf hat's offenbar auch. Das lassen die
    > bisherigen Quadvarianten ja vermissen. Aber ne drahtlose Lademöglichkeit
    > würd ich mir trotzdem wünschen. Eine Abstandsregelung natürlich auch ..
    > (ganz ernsthaft - das deeskaliert den unbedingten Überholwunsch und
    > Drängelei erheblich und trägt so zur Verkehrssicherheit auf dem Fahrradweg
    > bei)
    >
    > Es fehlen nur die hinlänglich breiten(!) "Fern"radwege und Städte mit 30
    > km/h Beschränkung (außerorts vielleicht bis zu 45 ? Wie dann auch mit dem
    > schnellen ebike ?) auf denen man auch mit diesen Dingern fahren darf.
    > Insbesondere auf dem Land um die Landstraßen vermeiden zu können. Viel
    > breiter als ein Fahrrad sind sie ja auch nicht. Zumindest nicht wenn man
    > dessen seitlichen Fahrradbewegungsjitter einrechnet.
    >
    > Mehr davon. Auch mal als Rikscha .. Hauptsache mit Regenschutz und
    > Ladefläche.

    Ehm, das ist ein Auto? Kein PKW oder Auto im rechtlichen Sinn, es ist ein Quad, aber was meinst Du mit Radweg wenn es um 90km/h mit zwei Personen und Kofferaum ueber die Autobahn geht? Du bist hier einige Klassen zu hoch, das ist ein Stadtauto welches von einem Spanischen Hersteller wohl auch fuer den spanischen Markt gebaut wurde. Hier ist die Hoechstgeschwindigkeit bei 90km/h ausserorts und 30km/h innerorts (mit 4 spurigen durchgangs Strassen bei 50km/h).
    Auch die kleine Version faehrt mit 45km/h nicht auf dem Radweg, auch weil es gar nicht drauf passt. Aber diese Teile darf man hier mit einer theoretischen Pruefung fahren, ab 15. Deshalb wird es gebaut. ZB auch der Citroen Ami, sehr populaer mit den Kids. Und genau so schnell wie alle in der Stadt. Silence sitzt hier in Barcelona und fuer so eine Stadt sind die Kisten perfect.

  7. Re: "Günstiges" "Elektroauto"

    Autor: senf.dazu 23.10.21 - 16:59

    mit deinen Worten - ehm - mit 45 km/h ist das kein Auto, sondern auf Straßen insbesondere Landstraßen ein Verkehrshindernis. Genauso wie ein ebike mit 45 km/h. Gleichzeitig sind die Dinger aber für normale Radwege zu schnell.

    Da braucht's vielleicht irgendwann mal einen brauchbaren Kompromiß ? Wie innerstädtisch darf man halt nicht schneller als 30 km/h - auf den normalen Orts/Anliegerstraßen ist aber auch genug Platz.

    Nur was macht man auf dem Land - wo man wirklich mit den Dingern nicht auf der Landstraße fahren mag - auch wenn's heute das ist was die Verkehrsordnung vorsieht ?

    Vielleicht hinreichend breite "Rad"wege zusätzlich zur 100 km/h Landstraße ? Auf der sich dann normale Fahrräder aber auch die etwas schnelleren bis 45 tummeln können wenn hinreichend wenig los ist ? Ansonsten muß man halt auf die Straße ausweichen oder auf's Überholen verzichten (wobei einen möglicherweise ein Abstands"radar" dazu zwingt ..). Oder hast du ne bessere Idee ?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 23.10.21 17:03 durch senf.dazu.

  8. Re: "Günstiges" "Elektroauto"

    Autor: senf.dazu 23.10.21 - 17:08

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > senf.dazu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber schon besser als beim BEV und viel viel besser als beim Dacia. Und
    > > 500kg oder so was ist schon weniger verarbeitetes Material als ein SUV
    > > (oder Dacia).
    >
    > Stimmt, das ist schon ne ganze Ecke besser.
    >
    > > So als Fahrrad mit Dach für Faule oder aus Zucker - schon zu gebrauchen.
    >
    > Das ist ein Auto, kein Rad. Fahrräder zeichnen sich eigentlich dadurch aus,
    > dass zumindest ein nennenswerter Teil der Energie selbst erbracht wird. Mit
    > Dach gibt's da aber auch schon lange entsprechende Modelle.
    >
    > > Und ne Ladefläche für den Einkauf hat's offenbar auch. Das lassen die
    > > bisherigen Quadvarianten ja vermissen. Aber ne drahtlose Lademöglichkeit
    > > würd ich mir trotzdem wünschen. Eine Abstandsregelung natürlich auch ..
    > > (ganz ernsthaft - das deeskaliert den unbedingten Überholwunsch und
    > > Drängelei erheblich und trägt so zur Verkehrssicherheit auf dem
    > Fahrradweg
    > > bei)
    > >
    > > Es fehlen nur die hinlänglich breiten(!) "Fern"radwege und Städte mit 30
    > > km/h Beschränkung (außerorts vielleicht bis zu 45 ? Wie dann auch mit
    > dem
    > > schnellen ebike ?) auf denen man auch mit diesen Dingern fahren darf.
    > > Insbesondere auf dem Land um die Landstraßen vermeiden zu können. Viel
    > > breiter als ein Fahrrad sind sie ja auch nicht. Zumindest nicht wenn man
    > > dessen seitlichen Fahrradbewegungsjitter einrechnet.
    >
    > Das Ding ist doppelt so breit wie Fahrrad und hat auf Radwegen nichts
    > verloren.

    Ja und ein ebike hat auch auf Radwegen nichts verloren. Es sollte gefälligst auf der Land oder Kreisstraße fahren. Wobei einen dauernd Autos mit 110 km/h überholen. Mal mit Abstand mal ohne - wenn viel Verkehr ist.

    Weder die aktuelle Regelung noch die aktuellen Radwege passen zu 45 km/h Fahrzeugen. Obwohl die durchaus Sinn machen - denn sie kommen weitgehend mit Rollreibung aus, könnten also besonders wenig Verbrauch haben.

  9. Re: "Günstiges" "Elektroauto"

    Autor: senf.dazu 23.10.21 - 17:10

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > senf.dazu schrieb:
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    > -----
    > > > kein Beitrag mehr zur Umwelt-, Ressourcen- oder Weltrettung
    > >
    > > BEV mit 11.2 kWh/150km = 7.5 kWh/100km .. das ist auch nicht toll wenn
    > > man's mit dem Pedelec vergleicht 0.7 kWh/100km (+deine 0.37 kWh/100km
    > bei
    > > 2000kcal/d), oder mit der Rollreibung eines vielleicht 500kg Gefährts
    > von
    > > 2kWh/100km (bei 0.015 Reibungskoeffizient). Aber bei letzterem
    > > (Energieverbrauch beim gemächlichen Fahren) müssen insbesondere die
    > > deutschen BEVs ja auch noch ne Menge dazulernen .. (echt peinlich wenn
    > man
    > > die Pläne ja eigentlich schon lang in der Schublade liegen hat, und
    > sowieso
    > > das E-Auto erfunden hat. Und trotzdem Tesla das zumindest etwas besser
    > > kann)
    > >
    > > Aber schon besser als beim BEV und viel viel besser als beim Dacia. Und
    > > 500kg oder so was ist schon weniger verarbeitetes Material als ein SUV
    > > (oder Dacia).
    > >
    > > So als Fahrrad mit Dach für Faule oder aus Zucker - schon zu gebrauchen.
    > > Und ne Ladefläche für den Einkauf hat's offenbar auch. Das lassen die
    > > bisherigen Quadvarianten ja vermissen. Aber ne drahtlose Lademöglichkeit
    > > würd ich mir trotzdem wünschen. Eine Abstandsregelung natürlich auch ..
    > > (ganz ernsthaft - das deeskaliert den unbedingten Überholwunsch und
    > > Drängelei erheblich und trägt so zur Verkehrssicherheit auf dem
    > Fahrradweg
    > > bei)
    > >
    > > Es fehlen nur die hinlänglich breiten(!) "Fern"radwege und Städte mit 30
    > > km/h Beschränkung (außerorts vielleicht bis zu 45 ? Wie dann auch mit
    > dem
    > > schnellen ebike ?) auf denen man auch mit diesen Dingern fahren darf.
    > > Insbesondere auf dem Land um die Landstraßen vermeiden zu können. Viel
    > > breiter als ein Fahrrad sind sie ja auch nicht. Zumindest nicht wenn man
    > > dessen seitlichen Fahrradbewegungsjitter einrechnet.
    > >
    > > Mehr davon. Auch mal als Rikscha .. Hauptsache mit Regenschutz und
    > > Ladefläche.
    >
    > Man darf sich das gerne wünschen, aber es kann ja doch das Auto kaum
    > ersetzen, sondern kommt dazu, und ersetzt dann höchstens das
    > (muskelgetriebene) Fahrrad, und lediglich die betriebsbedingten Verbräuche
    > und Ressourcen- und Umweltfolgen zu betrachten greift halt auch notorisch
    > zu kurz, damit unterschlägt man die produktionsbedingten Verbräuche und
    > Belastungen.
    >
    > Umweltfreundlich ist Konsum nie.

    Doch. Wenn die Menschen sich nicht so maßlos vermehren würden gäb es keine anthropozänen Umweltprobleme.

  10. Re: "Günstiges" "Elektroauto"

    Autor: demon driver 23.10.21 - 18:40

    senf.dazu schrieb:
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    > demon driver schrieb:
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    > > senf.dazu schrieb:
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    > > -----
    > > > > kein Beitrag mehr zur Umwelt-, Ressourcen- oder Weltrettung
    > > >
    > > > BEV mit 11.2 kWh/150km = 7.5 kWh/100km .. das ist auch nicht toll wenn
    > > > man's mit dem Pedelec vergleicht 0.7 kWh/100km (+deine 0.37 kWh/100km
    > > bei
    > > > 2000kcal/d), oder mit der Rollreibung eines vielleicht 500kg Gefährts
    > > von
    > > > 2kWh/100km (bei 0.015 Reibungskoeffizient). Aber bei letzterem
    > > > (Energieverbrauch beim gemächlichen Fahren) müssen insbesondere die
    > > > deutschen BEVs ja auch noch ne Menge dazulernen .. (echt peinlich wenn
    > > man
    > > > die Pläne ja eigentlich schon lang in der Schublade liegen hat, und
    > > sowieso
    > > > das E-Auto erfunden hat. Und trotzdem Tesla das zumindest etwas besser
    > > > kann)
    > > >
    > > > Aber schon besser als beim BEV und viel viel besser als beim Dacia.
    > Und
    > > > 500kg oder so was ist schon weniger verarbeitetes Material als ein SUV
    > > > (oder Dacia).
    > > >
    > > > So als Fahrrad mit Dach für Faule oder aus Zucker - schon zu
    > gebrauchen.
    > > > Und ne Ladefläche für den Einkauf hat's offenbar auch. Das lassen die
    > > > bisherigen Quadvarianten ja vermissen. Aber ne drahtlose
    > Lademöglichkeit
    > > > würd ich mir trotzdem wünschen. Eine Abstandsregelung natürlich auch
    > ..
    > > > (ganz ernsthaft - das deeskaliert den unbedingten Überholwunsch und
    > > > Drängelei erheblich und trägt so zur Verkehrssicherheit auf dem
    > > Fahrradweg
    > > > bei)
    > > >
    > > > Es fehlen nur die hinlänglich breiten(!) "Fern"radwege und Städte mit
    > 30
    > > > km/h Beschränkung (außerorts vielleicht bis zu 45 ? Wie dann auch mit
    > > dem
    > > > schnellen ebike ?) auf denen man auch mit diesen Dingern fahren darf.
    > > > Insbesondere auf dem Land um die Landstraßen vermeiden zu können. Viel
    > > > breiter als ein Fahrrad sind sie ja auch nicht. Zumindest nicht wenn
    > man
    > > > dessen seitlichen Fahrradbewegungsjitter einrechnet.
    > > >
    > > > Mehr davon. Auch mal als Rikscha .. Hauptsache mit Regenschutz und
    > > > Ladefläche.
    > >
    > > Man darf sich das gerne wünschen, aber es kann ja doch das Auto kaum
    > > ersetzen, sondern kommt dazu, und ersetzt dann höchstens das
    > > (muskelgetriebene) Fahrrad, und lediglich die betriebsbedingten
    > Verbräuche
    > > und Ressourcen- und Umweltfolgen zu betrachten greift halt auch
    > notorisch
    > > zu kurz, damit unterschlägt man die produktionsbedingten Verbräuche und
    > > Belastungen.
    > >
    > > Umweltfreundlich ist Konsum nie.
    >
    > Doch. Wenn die Menschen sich nicht so maßlos vermehren würden gäb es keine
    > anthropozänen Umweltprobleme.

    Die Aussage ist falsch und menschenverachtend. Zum einen schwächt sich das Weltbevölkerungswachstum seit einem halben Jahrhundert immer mehr ab. Zum anderen findet speziell dort, wo es überhaupt noch nennenswertes Bevölkerungswachstum gibt, der allerwenigste CO₂-Ausstoß statt. Und wenn die entwickelte Welt diesen Regionen ernsthaft helfen würde, zu einem höheren Zivilisationsgrad zu gelangen, wäre auch dort das Bevölkerungswachstum gebremst – der Zusammenhang ist längst nachgewiesen. Blöd nur, dass dann aufgrund dessen, was die entwickelte Welt unter Zivilisation versteht, dort und damit in globaler Summe der CO₂-Ausstoß deutlich *zunehmen* würde.

    Die zentrale Ursache für ungebremste Ressourcenvernichtung, Umweltschädigung und infolgedessen Klimawandel ist nicht die Zahl der Menschen, sondern die Wirtschaftsweise insbesondere in den entwickelten Regionen, die nur den Profit als Regelgröße kennt und zu deren permanenten Kernzielen "Wachstum" gehört.

  11. Re: "Günstiges" "Elektroauto"

    Autor: Chevarez 23.10.21 - 18:59

    Für Leute, die nur ein kleines Stadtauto brauchen, ist das Fahrzeug top. Und für Familien im stadtnahen Umfeld kann es genau das sein: ein Zweitwagen, der eben den unnötig großen bisherigen Verbrenner-Zweitwagen ersetzt. Denn wie viele fahren früh alleine im Golf oder größer aus dem nahen Umland ins städtische Industriegebiet. Dafür braucht es nunmal nicht einmal den Dacia-Verbrenner Und endlich ist auch für Städter die Ladeproblematik gelöst. Klar gibt es für tausende Menschen tausende Argumente gegen diese Lösung. Ich sehe aber auch die anderen tausende Menschen, die schon sehnsüchtig auf genau so eine Lösung gewartet haben. Der Hersteller scheinbar auch. 🤷🏻‍♂️

  12. Re: "Günstiges" "Elektroauto"

    Autor: KlugKacka 23.10.21 - 19:01

    senf.dazu schrieb:

    > Weder die aktuelle Regelung noch die aktuellen Radwege passen zu 45 km/h
    > Fahrzeugen. Obwohl die durchaus Sinn machen - denn sie kommen weitgehend
    > mit Rollreibung aus, könnten also besonders wenig Verbrauch haben.
    45km/h Fahrzeuige sind mist, wenn die zulässige Geschwindigkeit bei 50 liegt. Genauso die 80km/h Regelung, völliger Mist.

  13. Re: "Günstiges" "Elektroauto"

    Autor: Morons MORONS 23.10.21 - 19:57

    KlugKacka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > senf.dazu schrieb:
    >
    > > Weder die aktuelle Regelung noch die aktuellen Radwege passen zu 45 km/h
    > > Fahrzeugen. Obwohl die durchaus Sinn machen - denn sie kommen weitgehend
    > > mit Rollreibung aus, könnten also besonders wenig Verbrauch haben.
    > 45km/h Fahrzeuige sind mist, wenn die zulässige Geschwindigkeit bei 50
    > liegt. Genauso die 80km/h Regelung, völliger Mist.

    Na ja, bei flächendeckendem Tempo 30 in der Innenstadt sind sie dann aber schon beinahe wieder zu schnell. Grundsätzlich ist es natürlich sinnvoll, die erreichbaren Endgeschwindigkeiten zu harmonisieren, Verkehr funtioniert auch nur nach den Gesetzen der Fluiddynamik. Ideal wäre deshalb eine Standardisierung der Beschleunigswerte und Höchstgeschwindkeiten.

  14. Re: "Günstiges" "Elektroauto"

    Autor: Chevarez 23.10.21 - 20:07

    Agreed! Versteht eigentlich kein vernünftiger Mensch mit Realitätserfahrung. Aber so ist das halt, wenn Bürokraten ohne Sinn und Verstand am Schreibtisch entscheiden. Absichtlich und mit Vorsatz Verkehrshindernisse in Form von Menschen auf Zweirädern schaffen und mögliche tödliche Unfälle provozieren, anstatt die Geschwindigkeiten zu harmonisieren. E-Bikes, führerscheinlose Autos und Mopeds auf 30, Roller und schnellere E-Bikes, etc. auf 50, etc. Oder am besten noch 5 km/h draufpacken bzw. knallhart bei Geschwindigkeitsübertretung durchgreifen,so dass nicht immer noch gefährliche Überholnötigungen stattfinden.

  15. Re: "Günstiges" "Elektroauto"

    Autor: ChMu 23.10.21 - 22:48

    Chevarez schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Agreed! Versteht eigentlich kein vernünftiger Mensch mit
    > Realitätserfahrung. Aber so ist das halt, wenn Bürokraten ohne Sinn und
    > Verstand am Schreibtisch entscheiden. Absichtlich und mit Vorsatz
    > Verkehrshindernisse in Form von Menschen auf Zweirädern schaffen und
    > mögliche tödliche Unfälle provozieren, anstatt die Geschwindigkeiten zu
    > harmonisieren. E-Bikes, führerscheinlose Autos und Mopeds auf 30, Roller
    > und schnellere E-Bikes, etc. auf 50, etc. Oder am besten noch 5 km/h
    > draufpacken bzw. knallhart bei Geschwindigkeitsübertretung durchgreifen,so
    > dass nicht immer noch gefährliche Überholnötigungen stattfinden.

    Ist das in Deutschland so? Wenn jemand 5km/h unter der erlaubten Hoechstgeschwindigkeit faehrt, ist er daran Schuld wenn man ihn ueberrollt? Weil man die angegebene Hoechstgeschwindigkeit fahren MUSS? Was wenn ein x7 sich dazu entschliesst, mit 40km/h eine Strasse runter zu fahren, auf der 50km/h erlaubt sind? Gibt es dann einen Incident? Hat man dann das Recht das Leben anderer aufs Spiel zu setzen um irgendwie 10km/h schneller voranzukommen?
    Innerhalb geschlossener Ortschaften ist hier in Spanien (hier kommt dieses Gefaehrt her) 30km/h erlaubt. 30. Nicht 32 oder 34. 30. Und es wird radikal und sehr teuer kontrolliert. Also haellt man sich dran.
    Aus Erfahrung weiss ich, wenn man in Deutschland in Staedten faehrt, kann man froh sein, 20km/h zu erreichen. Oft steht man Minuten oder auch laenger Sinnlos rum. Eben weil sich staendig vorgedraengelt wird und jeder der erste an der naechsten Ampel sein muss.
    Deutschland hat nicht wirkliche Grosstaedte wie andere Laender (Hamburg ist eine Grosstadt, und eine schoene dazu) daher sind solche Fahrzeuge fuer Deutschland ungeeignet, zumal man dort scheinbar staendig von Hamburg nach Muenchen fahren muss, in einem Stueck und mindestens 180km/h. Hier konzentriert man sich auf Barcelona und Madrid, der Rest des Landes (Spanien ist gross) ist ziemlich leer, die Kuesten sind besiedelt aber hauptsaechlich mit Ferien Wohnungen fuer Leute aus Madrid und Barcelona. ueber 60% der Population lebt in den beiden Grossraeumen und hier sind solche Quads sehr nuetzlich, billig und schnell. Zwischen den beiden Staedten gibt es leere Autobahnen und volle Zuege welche im halbe h Takt die 600 was km in 2,5h zuruecklegen. fuer 39 Euro. Wer braucht da ein Auto?

  16. Re: "Günstiges" "Elektroauto"

    Autor: Morons MORONS 24.10.21 - 00:46

    Spanien macht wirklich große Schritte in Bezug auf (wieder) bewohnbare Städte. Dazu gehören auch drakonische Strafen bei Missachtung der Regeln. Aus Neugier: ich wohne in Berlin und die Polizei kann und will schon seit 20 Jahren nicht mehr die Einhaltung allerprimitivster Verkehrsregeln gewährleisten, weil die die sich nur sehr begrenzt dafür interessieren. Die Berliner Fahrradstaffel z.B. kassiert vor allem bei Radfahren in Mitte ab und nicht bei Rasern und Falschparkern.
    Ist das in Spanien grundsätzlich anders?

    Ansonsten würde ich genormte Leistungskurven für PKWs in Städten vorschlagen, ich fahre in die Stadt und abhängig von Motorleistung und Fahrzeuggewicht berechnet der Bordcomputer automatisch die immer gleiche Beschleunigungsleistung. Dann können sich die Spacken-Asis ihre geliehenen 600 PS vom Onkel und ihre Scheiss-Rennen mal irgendwo hinstecken, dann sind Schulabschluiss, Ausbildung und Uni-Abschluss auf einmal King.

  17. Re: "Günstiges" "Elektroauto"

    Autor: violator 24.10.21 - 10:18

    Das Auto hier kostet mehr als mein C1 damals, der nur 3 Jahre alt war. Und in die Kiste hier passt fast nichts rein.

    Das mit den Preisen ist echt ein Witz. Da muss man sich nicht wundern, dass kaum einer E-Autos haben will.

  18. Re: "Günstiges" "Elektroauto"

    Autor: ChMu 24.10.21 - 10:30

    Morons MORONS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Spanien macht wirklich große Schritte in Bezug auf (wieder) bewohnbare
    > Städte. Dazu gehören auch drakonische Strafen bei Missachtung der Regeln.
    > Aus Neugier: ich wohne in Berlin und die Polizei kann und will schon seit
    > 20 Jahren nicht mehr die Einhaltung allerprimitivster Verkehrsregeln
    > gewährleisten, weil die die sich nur sehr begrenzt dafür interessieren. Die
    > Berliner Fahrradstaffel z.B. kassiert vor allem bei Radfahren in Mitte ab
    > und nicht bei Rasern und Falschparkern.
    > Ist das in Spanien grundsätzlich anders?

    Was kassieren die bei Radfahrern ab? Das habe ich noch nicht erlebt. Wenn man die Leute zum Radfahren bringt, sollten doch alle froh sein? Was kann denn ein Radfahrer tun um ein Ticket zu bekommen? Und wie? Fahrraeder haben kein Nummernschild. Ueber ganz Barcelona sind die blauen Stadt Raeder verteilt, gefuehlt tausende. Wenn man aus der Metro kommt, nimmt man sich so ein Ding und faehrt die letzten hundert m damit. Sehr praktisch.
    Ueber 10 Jahrige Autos duerfen eh nicht mehr in der City fahren, zumindest Werktags, gab viel Geschrei aber die Buergermeisterin hat das durchgesetzt, andere Staedte ziehen nach. Es gab Proteste, vor allem da die Stadt nicht konsequent war, zB stinken die Barcelona Busse immer noch alles voll, teilweise weit aelter als 10 Jahre und es gibt zu viele Ausnahmen.
    Haupteinnahme Quelle ist falsch parken, ist ja auch nicht noetig, es gibt ueberall Parkhaeuser am Stadtrand (fuer guenstige 2-3 Euro/h) aber auch im Zentrum, der ganze Plaça Cataluña ist unterirdisch ausgehoehlt, hier sind 5Euro oder mehr pro h faellig.
    Falsch parken (gelbe Linie) kostet 120 Euro, wenn man abgeschleppt wird, 180 Euro fuers abschleppen, 120 Euro Stafe und 120 Euro pro Tag bis Du Dein Auto abholst. Die Strafen verdoppeln sich wenn Du vor einer Einfahrt stehst und koennen Punkte oder Fuehrerschein Entzug bedeuten wenn Du zB vor einem Service parkst (Feuerwehr, Ambulance ect)
    Geschwindigkeits Tickets kommen automatisch, es gibt tausende von kleinen Radar Baellen auf den Strassenlaternen welche bei Bedarf Kameras (ebenfalls ueberall) triggern welche die Nummernschilder lesen koennen. Die funktionieren nicht immer, aber Du weisst nicht welche gerade laufen, also riskiert mans nicht.
    10% drueber (also 33km/h) gehen wieder bei 120 Euro los. Diese 120 Euro sind deshalb gewaehlt, weil wenn Du innerhalb von 28 Tagen bezahlst, es nur die Haelfte kostet, also 60 Euro (beim Parken das gleiche) diese 60 Euro aber die untere Grenze sind, welche Europaweit verfolgt werden kann. Ein 40 Euro Ticket kannst Du als Auslaender vergessen, wenn Du weg faehrst, wars das. Aber ein 60 Euro Ticket kann in Deutschland eingeklagt werden. Ich sage kann, nicht muss.
    Geschwindigkeits Strafen sind progressiv, dh Wiederholungstaeter zahlen mehr, beim dritten Mal kann das dann in Monatsgehaeltern abgerechnet werden. Mehr als 10% gibt ausserdem Punkte Abzug. Anders als in Deutschland, wo Du Punkte bekommst, hat hier jeder 12. Die werden aberkannt. zB Telefonieren beim Fahren 400 Euro und 4 Punkte. (200 Euro innerhalb von 28 Tagen) Rote Ampel 4 Punkte ect. Sind Deine Punkte weg, hast Du keinen Fuehrerschein mehr und keine Moeglichkeit, jemals wieder einen zu bekommen.
    Da kommen jetzt die coches sin carnet ins Spiel die man ueberall vermehrt sieht. Also Autos ohne Fuehrerschein. Sehr populaer weil wenn Du keinen Fuehrerschein mehr hast aber auf 4 Raedern bestehst, hast Du keine andere Wahl. Peinlicher waere nur, wenn der Macho von seiner Frau gefahren werden muesste.
    >
    > Ansonsten würde ich genormte Leistungskurven für PKWs in Städten
    > vorschlagen, ich fahre in die Stadt und abhängig von Motorleistung und
    > Fahrzeuggewicht berechnet der Bordcomputer automatisch die immer gleiche
    > Beschleunigungsleistung. Dann können sich die Spacken-Asis ihre geliehenen
    > 600 PS vom Onkel und ihre Scheiss-Rennen mal irgendwo hinstecken, dann sind
    > Schulabschluiss, Ausbildung und Uni-Abschluss auf einmal King.

    Du beschreibst den Tod der deutschen Autoindustrie welche ja gerade fuer solche Fahrzeuge verantwortlich ist. In Deutschland kommt ein 100PS Wagen ja gar nicht vom Fleck. Hier geht es um den Transport von A nach B. Was man auch am Zustand der Fahrzeuge sieht. Eine Beule interessiert nicht, solange das Auto faehrt. Natuerlich gibt es auch hier Auto Narren und Clubs wo die Kids mit ihren nur 2cm hohen Seat Leons aufgetuned vorsichtig und schraeg ueber den naechsten Geschwindigkeits Bump fahren um sich nicht wieder die Frontschuerze abzureissen aber generell ist das Verhaltniss zum Auto eher relaxed, eine Notwendigkeit aber bei weitem nicht das wichtigste ueberhaupt, wo wie in Deutschland eine Schramme Grund fuer die Scheidung sein kann.

  19. Re: "Günstiges" "Elektroauto"

    Autor: gan 24.10.21 - 10:37

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mit deinen Worten - ehm - mit 45 km/h ist das kein Auto, sondern auf
    > Straßen insbesondere Landstraßen ein Verkehrshindernis. Genauso wie ein
    > ebike mit 45 km/h. Gleichzeitig sind die Dinger aber für normale Radwege zu
    > schnell.

    Also muss es 60km/h fahren? Das ist zumindest die zulässige Höchstgeschwindigkeit für bestimmte größere Fahrzeuge auf Landstraßen.

    Ach ja, Apropos "mit 90 auf die Autobahn", die am häufigsten auf Autobahnen anzutreffenden Fahrzeuge dürfen nur 80km/h fahren.

  20. Re: "Günstiges" "Elektroauto"

    Autor: ChMu 24.10.21 - 10:37

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Auto hier kostet mehr als mein C1 damals, der nur 3 Jahre alt war. Und
    > in die Kiste hier passt fast nichts rein.

    Nun, ein 30 Jahre alter R12 waere weit billiger als Dein C1 gewesen und da haette man nen Umzug mit machen koennen. Was soll so ein Vergleich?
    >
    > Das mit den Preisen ist echt ein Witz. Da muss man sich nicht wundern, dass
    > kaum einer E-Autos haben will.

    Dieser Wagen ist preislich sehr interessant fuer jeden, der rechnen kann. Und kaum einer will e-Autos? Momentan ist es eher so, das kein Hersteller genug bauen kann weil sie ihnen aus der Hand gerissen werden. Steigerungs Raten liegen im 3stelligen Prozent Bereich und auch das nur, weil es nicht genug gibt.

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