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  5. › SNCF: Der TGV soll fahrerlos fahren

Wieso für die Türen?

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  1. Wieso für die Türen?

    Autor: Sharra 19.06.17 - 11:28

    Ich weiss jetzt nicht, wie das in Frankreich so läuft. Aber hierzulande schaut doch auch, gefühlt, kein Schwein mehr, ob man die Türen zu machen kann, oder ob man besser noch 2 Sekunden wartet. Wie oft gehen die Türen direkt vor der Nasenspitze zu, oder wenn noch jemand, grade ältere Herrschaften, am Aussteigen sind.
    DAS kriegt die Automatik doch mindestens genauso beschissen hin.

  2. Re: Wieso für die Türen?

    Autor: cry88 19.06.17 - 11:43

    Also beim ICE steht immer Personal draußen, was die Leute beobachtet und darauf wartet, dass wirklich alle drin sind, bzw. scheucht es sie rein. Erst wenn die eingestiegen sind und das Signal gegeben haben wird zugemacht.

  3. Re: Wieso für die Türen?

    Autor: Sharra 19.06.17 - 11:45

    Schon richtig. Aber das sind 3-4 Leute für einen wie langen Zug? Ich kenn das z.B. von München, dass der Zug länger ist, als das Banhofsgebäude, und draussen noch 10 Waggons stehen. Das ganze mit 4 Leuten zu überblicken geht nicht.

  4. Re: Wieso für die Türen?

    Autor: PearNotApple 19.06.17 - 11:46

    In U- und S-Bahnen mit automatischen Türen sind Sensoren angebracht, die sich nicht schließen, wenn ein Passagier die Lichtschrankt unterbricht. Vor dem Schließen gibt es ein Signal.
    Aber Du hast Recht, es gibt immer wieder Leute, die für verspätete Passagiere die Tür extra blockieren, damit sie noch einsteigen können. Das ist aber verboten. Außerdem können solche automatische Türen auch kaputt gehen bzw. die Sensoren nicht richtig funktionieren. Andererseits muss man auch sagen, dass es schon fahrerlose U-Bahnen ohne Probleme eingesetzt werden - also warum nicht auch für Hochgeschwindigkeitszüge.

    Interessant wird es, wenn das sich überall (Schiffe, KfZ, Flugzeuge) durchsetzt. Es werden sehr viele Berufe einfach überflüssig.

  5. Re: Wieso für die Türen?

    Autor: Kletty 19.06.17 - 11:50

    Einfach nervig, wenn die Türen nicht zu gehen, weil immer wieder Leute ankommen. Dazu werden die Türen einfach aufgehalten, so dass der Zugführer sie nicht schließen kam...

  6. Re: Wieso für die Türen?

    Autor: Dwalinn 19.06.17 - 13:22

    Also nach meinen Erfahrungen wird immer geguckt, bei S-Bahn über Spiegel bzw. über das Personal des jeweiligen Bahnhofs und bei Regionalzügen/Fernzügen steigt der Schaffner zusätzlich aus.

    Und ein S-Bahnfahrer macht sicherlich nicht nochmal die Türen auf weil da jemand zu langsam war (für sowas ist oftmals keine Zeit und die nächste Bahn kommt in 10-20min) da wird eher geguckt das keiner im Weg steht oder man Plötzlich Hund und Herrschen trennt.

    Regionalzüge hingegen halten oft an, teilweise wird auch nach 2-3m nochmal angehalten (mehrmals erlebt auf meiner Pendlerstrecke)

  7. Re: Wieso für die Türen?

    Autor: Plexington 19.06.17 - 14:29

    Zuerst einmal muss unterschieden werden zwischen Türfreigabe / -verriegelung und Türöffnung / -schließung.
    Beides kann gleichzeitig erfolgen, getrennt von einander oder kombiniert; das Schließen erfolgt bei einigen Verkehrsmitteln automatisiert (S-Bahnen / Trams z.B.).
    In jedem Fall ist es so, dass der Zugführer immer die Türen freigeben muss.
    Bestes Beispiel dürfte die Tube in London sein. Auf den meisten Linien fahren dort die Züge Vollautomatisiert von Station zu Station. Der Zugführer gibt nur noch die Türen frei (und öffnet sie gleichzeitig) und schließt & verriegelt sie vor dem Abfahren wieder. Ohne letzteres fährt der Zug nicht weiter.

  8. Re: Wieso für die Türen?

    Autor: zubat 19.06.17 - 15:14

    Plexington schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > schließt & verriegelt sie vor dem Abfahren wieder. Ohne letzteres fährt der
    > Zug nicht weiter.

    Hab' ich beim IC schon gesehen, dass der angefahren ist, ohne dass alle Türen zu waren. Ist aber bestimmt schon zehn Jahre her.

    Außerdem war bei einer Privatbahn (WFB/NWB oder so) mal die Tür defekt und ließ sich nicht richtig schließen. Der Zug ist dann letztlich trotzdem mit einer halboffenen Tür losgefahren, mit dem Schaffner in der Nähe.

  9. Re: Wieso für die Türen?

    Autor: Neuro-Chef 19.06.17 - 17:18

    PearNotApple schrieb:
    > In U- und S-Bahnen mit automatischen Türen sind Sensoren angebracht, die
    > sich nicht schließen, wenn ein Passagier die Lichtschrankt unterbricht. Vor
    > dem Schließen gibt es ein Signal.
    Wo in Deutschland gibt es das?

    > Aber Du hast Recht, es gibt immer wieder Leute, die für verspätete
    > Passagiere die Tür extra blockieren, damit sie noch einsteigen können. Das
    > ist aber verboten.
    Aber es ist auch nett. Die 10 Sekunden kann der Fahrer mit passendem Anfahren und Bremsen rausholen, wenn er gut ist.

    > Außerdem können solche automatische Türen auch kaputt
    > gehen bzw. die Sensoren nicht richtig funktionieren.
    Oh ja, die elektrischen Türen der neueren Berliner U-Bahnen sind im Vergleich zu den alten Drucklufttüren relativ häufig defekt. Vertragen vielleicht kein Aufhalten :D

    » Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. «

    ಠ_ಠ

  10. Re: Wieso für die Türen?

    Autor: xProcyonx 19.06.17 - 19:19

    Öh, das gibts eigentlich fast überall. Habe bisher keine S-Bahn gesehen, die keine Sensoren in der Tür hatte. Als Beispiele: Alle SBahnen im Münchner Verbund haben Lichtschranken. In BW (Region Karlsruhe, Heidelberg) haben das auch alle. Selbst die langen Busse haben an der hinteren Tür mittlerweile Sensoren. Die neueren Ubahnen in München öffnen auch die Tür wieder, wenn man beim Schließen einen etwas zwischen die Türen drückt.

    Und nein, dass können die Fahrer nicht wieder rausholen. Vor allem im UBahnen Netz ist alles so eng getaktet, da fährt man schon oft am Limit. Leute, die meinen sie müssten einen ganzen Zug aufhalten sind einfach asozial. Da kommen dann hunderte Reisende vielleicht zu spät, verpassen selber einen Anschluss, der Fahrer steht unter Druck, Folgezüge verspäten sich und und und. Gibt einen guten Grund warum das verboten ist.

    Die Sensoren sind für den Notfall, nicht dafür um die eigene Unpünktlichkeit auszubügeln.

    Und nein, die Türen sind auch nicht dafür gedacht, dass man sie nochmal gegen den Antrieb aufpresst. Kommst mir ziemlich rücksichtslos vor...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.06.17 19:21 durch xProcyonx.

  11. Re: Wieso für die Türen?

    Autor: Neuro-Chef 19.06.17 - 21:49

    xProcyonx schrieb:
    > Und nein, dass können die Fahrer nicht wieder rausholen. Vor allem im
    > UBahnen Netz ist alles so eng getaktet, da fährt man schon oft am Limit.
    > Leute, die meinen sie müssten einen ganzen Zug aufhalten sind einfach
    > asozial. Da kommen dann hunderte Reisende vielleicht zu spät, verpassen
    > selber einen Anschluss, der Fahrer steht unter Druck, Folgezüge verspäten
    > sich und und und. Gibt einen guten Grund warum das verboten ist.
    Ach Quark, dass elektrisch eine U-Bahn alle 2 Minuten drin ist sieht man in der Berliner U-Bahn, die regulär bestenfalls alle 5 Minuten fährt. Und es geht hier nur um die Dauer von einmal Tür auf/Tür zu!

    > Und nein, die Türen sind auch nicht dafür gedacht, dass man sie nochmal
    > gegen den Antrieb aufpresst.
    Das hätten sie beim Kauf/Entwurf bedenken müssen, dass die Leute das tun, wenn's beim Vorgängersystem kein Problem war, oder eben eine Rücklaufsperre mit einbauen zur Abgewöhnung ;-)

    > Kommst mir ziemlich rücksichtslos vor...
    Lächerlich.

    » Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. «

    ಠ_ಠ

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