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Wo ist das Problem?

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  1. Wo ist das Problem?

    Autor: coass 17.01.21 - 14:00

    Ich denke, es wäre sogar sehr hilfreich, wenn die Netzbetreiber die Möglichkeit hätten bei zuviel Last gegensteuern zu können.
    Ist doch besser, mehr geregelte Ladepunkte zuzulassen als weniger, die man zur Not nicht abschalten kann.
    Was ist wichtiger, n 100% voller Akku oder n stabiles Netz?

    Klar, wenn da zu oft eingegriffen werden müsste und man sich kaum drauf verlassen kann, dass das Auto geladen ist, wenn man es braucht, wäre das sehr schlecht.
    Aber davon redet ja keiner, oder? Geht doch primär darum, den Betreibern die Möglichkeit zur geben zur Not Steuern zu können. Hier geht doch Gemeinwohl klar vor dem Interesse des Einzelnen.

  2. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: Gucky 17.01.21 - 14:15

    coass schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist wichtiger, n 100% voller Akku oder n stabiles Netz?

    Jeder Autobesitzer würde sagen 100% Akku....

  3. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: Alexander1 17.01.21 - 14:17

    NUr muss der Netzausbau von uns allen bezahlt werden. Das Steuern kostet fast nichts



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.01.21 14:18 durch Alexander1.

  4. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: LH 17.01.21 - 14:27

    Gucky schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jeder Autobesitzer würde sagen 100% Akku....

    Unwahrscheinlich, schließlich will auch der Autobesitzer nicht plötzlich im dunkeln sitzen. Zumal es bei Stromausfall auch keinen Strom für das Auto gibt ;)

  5. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: Kalti94 17.01.21 - 14:34

    Alexander1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > NUr muss der Netzausbau von uns allen bezahlt werden. Das Steuern kostet
    > fast nichts
    Ein Netzausbau hilft aber in diesem Punkt nichts. Es geht hier um "Regelleistung" die im Fall der E-Autos innerhalb von Sekunden eine Unterproduktion entschärfen kann, bis entsprechend im mehrstelligem Minutenbereich ein Gaskraftwerk läuft und wieder mehr Strom produziert wird.

    Und da man in DE quasi keine Pumpspeicherkraftwerke bauen will, braucht's halt derartige Lösungen. Ich denke nach einem echten Blackout, werden solche Denkverbote auch wieder aufgehoben werden

  6. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: Alexander1 17.01.21 - 14:41

    Jupp, genau das meine ich ja. Würde man solche "intelligenten" Lösungen nicht einführen bleibt nur der Netzausbau. Die andere Alternative wäre neue Ladesäulen/Wallboxen erst gar nicht zuzulassen, da sie die Netzkapazität sprengen würden.
    Sprich, eine Steuerung fördert die Elektromobilität in Deutschland.

  7. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: coass 17.01.21 - 14:48

    Eben, denke ich doch auch! :)
    Spätestens wenn's wegen sowas erste / größere Stromausfälle gab, werden die auch umdenken.

  8. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: coass 17.01.21 - 14:50

    Netzausbau wird's ja sicher auch brauchen, wenn man einen großen Teil der Autos elektrifzieren will.
    Aber mit ner intelligenten Steuerung vermutlich eben nicht ganz so massiv nötig wie ohne.

  9. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: tommihommi1 17.01.21 - 15:20

    An dem Prinzip gibt es ja nichts falsches.

    Theoretisch könnte man die AbLaV ergänzen, um es zu ermöglichen, dass ein Wallbox-Anbieter all seine Wallboxen ferngesteuert als Abschaltbare Last verwendet.

    Das Entscheidende ist, dass es eine Vergütung für das Abschalten gibt.

  10. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: zampata 17.01.21 - 18:28

    tommihommi1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Entscheidende ist, dass es eine Vergütung für das Abschalten gibt.

    Das ist der Punkt. Die müssen dann entweder einen reduzierten Strompreis erhalten oder eine Vergütung für die aktuelle Abschaltung. Wichtig ist halt als Kunde die Wahl zu haben und nicht nur gemolken zu werden.

  11. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: NaruHina 17.01.21 - 18:40

    bis 3,4kWh brauchst du garnix machen, anschließen fertig.
    bis 12kwh musst du deinem netzbetreiber bescheid sagen, bei verbrauchern darüber muss es vom netzbetreiber genehmigt werde.

    dementsprechend gibt es bereits Reglungen hierfür

  12. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: NaruHina 17.01.21 - 18:45

    das hat nicht nr was mit wollen zu tun, wo willst du pumspeicher im großen stil hinstellen=?
    da sind batterie speicher eher möglich.
    und gastrubinen haben btw. eine reaktionszeit im zustand AUS von eher 12-15minuten, laufen sie bereits duaert es dennoch bis zu 5 minuten um mehr leistung abzurufen.
    "grundlast" kraftwerke brauchen noch länger zum regeln.

  13. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: FutureEnergy 17.01.21 - 18:46

    coass schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eben, denke ich doch auch! :)
    > Spätestens wenn's wegen sowas erste / größere Stromausfälle gab, werden die
    > auch umdenken.


    Ne, eben nicht. Sieht man super bei Corona: wenn sich alle an die Regeln halten würden, wären wir die Seuche längst los. Die Leute wollen Ihr Auto immer voll haben UND keine Stromausfälle. Beides geht vermutlich perspektivisch leider nicht, aber das will man nicht verstehen - schließlich sind bei Stromausfällen viele Schuld, nicht einzelne. Ist bei Corona auch so: Würde man einzelne an den Pranger stellen (können), würden sich die Leute an die Regeln halten. Pranger ist aber natürlich auch keine Lösung.

    Noch schlimmer ist es nur beim Klimawandel: Ohne Gesetze würden sich 95% der Leute gar nicht darum kümmern und wir würden NOCH schneller ins Verderben gleiten...

  14. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: Garrona 17.01.21 - 19:04

    Jeder der eine Wärmepumpe hat kennt das doch schon.
    Da man da meistens einen HT/NT Zähler hat, gilt hier auch dass meistens (kommt auf den regionalen Stromlieferant an) 1-2x 2h der Strom für die Wärmepumpe genommen wird.
    Da die meisten Wärmepumpen aber mit Fussbodenheizung laufen, ist da ein 2h Fenster kein Problem.

    Problematisch sind doch wahrscheinlich weniger die Stromlieferung daheim - da diese deutlich leichter gestreckt werden können, als die Schnellladestationen auf Rasthöfen etc. Diese können in kurzer Zeit bei hoher Auslastung einen hohen Strombedarf aufs Netz lasten - und müssten daher in bestimmten Perioden wo zu wenig Strom aktuell verfügbar ist vielleicht kurzfristig vom Netz genommen werden.

    Jeder der dann an der Schnellladestation hängt, hätte dann erst einmal Pech gehabt und müsste länger warten. Diese verlängerte Wartezeit könnte man aber auch wieder vergüten, wie zum Beispiel der Staat ja auch die Aluminium Werke vergütet, wenn denen zwangsweise der Strom abgeschalten wird. In dem Fall könnte man den Preis für die Schnellladung z.B. halbieren sobald eine gewisse Wartezeit überschritten wird (ähnlich bei Zugverspätungen bei der Bahn)

  15. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: golus 17.01.21 - 20:39

    Das Problem ist: Vertrag, max. Anschlussleistung, Vertragsbruch bei Nichtlieferung!
    Mein E-Herd hat 6 KW. Wird der auch abgeklemmt wenn es "klemmt".
    Mehr Ladeleistung braucht man zu Hause nicht.
    Und wenn alle kochen, bricht das Netz auch nicht zusammen.
    Zur Absicherung der Maximalleistung gibt es die Sicherungen.
    Das E-Auto, was ich nicht habe, wird auch an einer überfüllten Ladestationen zwar in der Ladeleistung beschränkt, jedoch nicht "abgeklemmt".
    Aber was es am Internet gibt, will man auch am E-Netz.
    Man kann ja auch nicht überall telefonieren!

  16. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: Mailerdeamon 18.01.21 - 12:08

    Garrona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jeder der eine Wärmepumpe hat kennt das doch schon.
    > Da man da meistens einen HT/NT Zähler hat, gilt hier auch dass meistens
    > (kommt auf den regionalen Stromlieferant an) 1-2x 2h der Strom für die
    > Wärmepumpe genommen wird.
    > Da die meisten Wärmepumpen aber mit Fussbodenheizung laufen, ist da ein 2h
    > Fenster kein Problem.

    Den Wärmepumpenttarif musst du aber nicht nutzen.
    Du kannst deine Wärmpepumpe auch ans Hausnetz anschließen.
    Der Unterschied ist dann halt das was du zahlst.
    Genau das Gleiche (im übrigen kann man das E-Auto auch über den Wärmpepumpenttarif laden, ganz legal, ist nämlich der Tarif für abschaltbare Lasten) kann man auch für E-Autos machen, ganz freiwillig und dafür günstiger.
    Deswegen begrüße ich es das es nicht einfach per Gesetz und oder de Mufti gemacht wird, sondern sich die Versorger jetzt mal nen Kopf machen können und ggf. auf freiwilliger Basis attraktive Angebote entwickeln - in diesem Fall kann der Markt das nämlich selbst regeln.

    E-Autos laden auch meist Nachts, dann also wenn (zumindest zwischen 22 und 6 Uhr) eh wenig Energie abgenommen wird und das Netz nicht ausgelastet ist.

    >
    > Problematisch sind doch wahrscheinlich weniger die Stromlieferung daheim -
    > da diese deutlich leichter gestreckt werden können, als die
    > Schnellladestationen auf Rasthöfen etc. Diese können in kurzer Zeit bei
    > hoher Auslastung einen hohen Strombedarf aufs Netz lasten - und müssten
    > daher in bestimmten Perioden wo zu wenig Strom aktuell verfügbar ist
    > vielleicht kurzfristig vom Netz genommen werden.

    Darum ging es in dem Gesetz aber nicht.

    >
    > Jeder der dann an der Schnellladestation hängt, hätte dann erst einmal Pech
    > gehabt und müsste länger warten. Diese verlängerte Wartezeit könnte man
    > aber auch wieder vergüten, wie zum Beispiel der Staat ja auch die Aluminium
    > Werke vergütet, wenn denen zwangsweise der Strom abgeschalten wird. In dem
    > Fall könnte man den Preis für die Schnellladung z.B. halbieren sobald eine
    > gewisse Wartezeit überschritten wird (ähnlich bei Zugverspätungen bei der
    > Bahn)

  17. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: kommentar4711 18.01.21 - 12:23

    Ich würde differenzieren. Wenn die Netzbeteiber in der Nacht das Auto in der Garage 2 Stunden vom Netz nehmen - geschenkt. Wenn ich aber gerade an der Raststätte auftanke möchte ich nicht 2 Stunden länger warten müssen.

  18. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: chefin 18.01.21 - 13:30

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gucky schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Jeder Autobesitzer würde sagen 100% Akku....
    >
    > Unwahrscheinlich, schließlich will auch der Autobesitzer nicht plötzlich im
    > dunkeln sitzen. Zumal es bei Stromausfall auch keinen Strom für das Auto
    > gibt ;)

    Besser noch, ohne Strom bleibt elektrisches Garagentor erstmal zu. Und Handy kann Autotüre nicht öffnen, da Mobilfunknetz ohne Strom ja auch nicht funktioniert. Dazu keine Ampelanlagen, was den Stau endlos macht. Strassen werden zugefahren, obwohl es nicht weiter geht, Querverkehr blockiert, weitere Fahrzeuge versuchen über Nebenstrecken dazu zu stossen und blockieren dann die Ausweichstrecken.

    Ohne Strom funktioniert auch die Arbeit nicht, man kann also zuhause bleiben

  19. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: mj 18.01.21 - 13:46

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LH schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gucky schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Jeder Autobesitzer würde sagen 100% Akku....
    > >
    > > Unwahrscheinlich, schließlich will auch der Autobesitzer nicht plötzlich
    > im
    > > dunkeln sitzen. Zumal es bei Stromausfall auch keinen Strom für das Auto
    > > gibt ;)
    >
    > Besser noch, ohne Strom bleibt elektrisches Garagentor erstmal zu. Und

    die, die ich kenn funktionieren ohne strom oder haben eine manuelle entriegelung

    > Handy kann Autotüre nicht öffnen, da Mobilfunknetz ohne Strom ja auch nicht
    nehmen wir den schlüssel

    > funktioniert. Dazu keine Ampelanlagen, was den Stau endlos macht. Strassen
    > werden zugefahren, obwohl es nicht weiter geht, Querverkehr blockiert,
    > weitere Fahrzeuge versuchen über Nebenstrecken dazu zu stossen und
    > blockieren dann die Ausweichstrecken.
    das kann man veilleicht in berlin oder frankfurt so verallgemeinern, in unserer 80k stadt jedoch nicht
    >
    > Ohne Strom funktioniert auch die Arbeit nicht, man kann also zuhause
    > bleiben

    das gibt schon noch genug berufe die so klarkommen

  20. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: KOTRET 18.01.21 - 13:50

    Mailerdeamon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau das Gleiche (im übrigen kann man das E-Auto auch über den
    > Wärmpepumpenttarif laden, ganz legal, ist nämlich der Tarif für
    > abschaltbare Lasten) kann man auch für E-Autos machen, ganz freiwillig und
    > dafür günstiger.

    Nein, definititiv nicht. Richtig ist, dass die WP einen Rundsteuerempfänger hat. Falsch ist, dass du meinst, damit legal dein Auto laden zu dürfen; lass dich nicht damit erwischen.
    Eine WP hat ein relativ gut vorhersagbares Lastprofil. Und nur aufgrundessen hast du den günstigen Tarif: es lässt sich gut im Voraus Strom einkaufen.
    Der Netzbetreiber bekommt übrigens sehr wohl mit ob du Strom über ebendiesen Zähler für andere Zwecke nimmst ;)

    Edit: was abschaltbare Lasten angeht: das ist kein Tarif, das ist eher als eine Zusatzoption zu sehen, welche sich auch in den Netzentgelten wiederfindet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.01.21 13:51 durch KOTRET.

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