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  5. › Streetscooter: Elektroautos bekommen…

Damit wird es nicht Emissionsfrei

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  1. Damit wird es nicht Emissionsfrei

    Autor: AgentBignose 21.12.17 - 10:19

    Diese Darstellungen sind doch wieder pures Marketing.

    1. stößt der Scooter immer noch Feinstaub aus. Er bindet zwar auch angeblich die gleiche Menge, jedoch kann dass dann ja nur mit einem Wirkungsgrad passieren der abhängig von der Gesamtkonzentration der Luft ist.
    Anders gesagt, sobald weniger verschmutzt wird, bindet der Scooter auch weniger als er produziert und somit entsteht dann auch doch Feinstaub im gesamten durch den Scooter.
    Dies löst also kein Problem.

    2. Wenn nicht der durch den Scooter entstandene Feinstaub gebunden wird, warum soll dann der Filter am Fahrzeug sein?
    Wie ich den Titeln anderer Kommentare entnehmen konnte, sind ja auch andere von euch der Meinung, dass ein stationärer Filter besser wäre.
    In dem Fall müsste der Scooter ihn nicht rumschleppen was absolute Energieverschwendung ist und auch die Energieversorgung müsste nicht unter dem miserablen Wirkungsgrad der Batterie leiden.

    Also es wird klar es ist nur konstruiertes Marketing gerechne.

    Ist etwa so wie mit der Co2 neutralität von Bio Diesel.
    Da wird auch weggelassen, dass dort wo kein Raps für Bio Diesel angebaut würde, sonst z.B. Tierfutter stünde.
    Von Co2 neutralität kann auch hier nicht die Rede sein.

  2. Erinnert irgendwie an den "Ökostrom"

    Autor: M.P. 21.12.17 - 11:09

    der aus der gleichen Leitung unter dem Bürgersteig kommt, wie der konventionelle Strom des Nachbarn...

  3. Re: Erinnert irgendwie an den "Ökostrom"

    Autor: arthurdont 21.12.17 - 11:15

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der aus der gleichen Leitung unter dem Bürgersteig kommt, wie der
    > konventionelle Strom des Nachbarn...

    Wer wirklich nur Ökostrom verbrauchen will, braucht eben noch den da: http://www.nucleostop.de/

    Vielleicht gibt's sowas ja noch als Zusatz für den Streetscooter: einen Filteraufsatz für den Filter, der nur Streetscooter-Feinstaub zum Filter durchlässt ;)

  4. Re: Damit wird es nicht Emissionsfrei

    Autor: Niaxa 21.12.17 - 11:16

    Korrekt! Klare +1

  5. Re: Erinnert irgendwie an den "Ökostrom"

    Autor: der_wahre_hannes 21.12.17 - 14:27

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der aus der gleichen Leitung unter dem Bürgersteig kommt, wie der
    > konventionelle Strom des Nachbarn...

    Je mehr Leute sich für "Ökostrom" entscheiden, desto mehr "Ökostrom" ist auch im Stromnetz vorhanden. Das weiß eigentlich so ziemlich jeder, der sich mal länger als 2 Sekunden mit dem Thema beschäftigt. :)

  6. Re: Damit wird es nicht Emissionsfrei

    Autor: Anonymer Nutzer 21.12.17 - 15:21

    AgentBignose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese Darstellungen sind doch wieder pures Marketing.
    >
    > 1. stößt der Scooter immer noch Feinstaub aus. Er bindet zwar auch
    > angeblich die gleiche Menge, jedoch kann dass dann ja nur mit einem
    > Wirkungsgrad passieren der abhängig von der Gesamtkonzentration der Luft
    > ist.
    > Anders gesagt, sobald weniger verschmutzt wird, bindet der Scooter auch
    > weniger als er produziert und somit entsteht dann auch doch Feinstaub im
    > gesamten durch den Scooter.
    > Dies löst also kein Problem.
    Es löst kein Problem, hilft aber dennoch dabei, ein Problem zumindest teilweise zu lösen. Diese Scooter fahren hauptsächlich im Stadtbereich wo eben derzeit eine hohe Feinstaubbelastung vorliegt. Dass dieser Feinstaub in absehbarer Zeit stark sinkt ist recht unwahrscheinlich. Je nachdem wieviel Staub der Filter aufnimmt, hat der Scooter vermutlich schon nach einigen Jahren mehr "Feinstaub" aufgenommen als er jemand alsgeben wird. Daher ist er dann im Volksmund "Feinstaubneutral".
    Dazu kommt, dass er eigentlich garkeinen Feinstaub ausstößt. Die Partikel der Bremsen, Reifen usw. sind kein Feinstaub, es ist Schmutz, feiner Schmutz. Daher redet die Post ja auch von "Emmisionen". Er nimmt also soviel/mehr Gramm Feinstaub auf, als er Schmutz produziert.
    Also ja, es ist Marketing, allerdings hilft das. Natürlich werden die Städte nicht 2 Tage nachdem alle Scooter einen solchen Filter haben Feinstaubfrei, aber wenn dadurch an einem Tag weniger im Jahr die Feinstaubwerte überschritten werden ist es zumindest ein Schritt in die richtige Richtung.
    > 2. Wenn nicht der durch den Scooter entstandene Feinstaub gebunden wird,
    > warum soll dann der Filter am Fahrzeug sein?
    > Wie ich den Titeln anderer Kommentare entnehmen konnte, sind ja auch andere
    > von euch der Meinung, dass ein stationärer Filter besser wäre.
    > In dem Fall müsste der Scooter ihn nicht rumschleppen was absolute
    > Energieverschwendung ist und auch die Energieversorgung müsste nicht unter
    > dem miserablen Wirkungsgrad der Batterie leiden.
    Das eine schließt das andere ja nicht aus. Aber man muss dabei auch immer bedenken, irgendwer muss diese Filter aufstellen, warten und das alles auchnoch bezahlen.
    Im grunde genommen wäre es am besten, wenn einfach jedes Auto welches Feinstaub ausstößt, einen Filter hat und diesen komplett rausfiltert. Aber die Chance hat die Politik ja komplett vertan. Daher wird die Politik wohl noch weniger hingehen, Geld in die Hand nehmen und selber Feinstaubfilteranlagen aufstellen. Mal ganz davon abgesehen, dass ich mir jetzt schon vorstellen kann, wie die ersten Anwohner gegen einen solchen Filter auf der Straße klagen weil zu laut, zu hässlich, Parkraum geht verloren, Gebühren steigen oder sonstwas.
    > Also es wird klar es ist nur konstruiertes Marketing gerechne.
    Die Post macht das natürlich erstmal nur für ihr Image, aber was ist daran falsch? Ein solcher Filter würde die Feinstaubbelastung reduzieren. Um wieviel ist ja erstmal was anderes. Wenn nur die Post das macht wird man es kaum spüren. Wenn aber auch andere Firmen das machen würden, könnte es irgendwann sogar spürbar helfen.
    > Ist etwa so wie mit der Co2 neutralität von Bio Diesel.
    > Da wird auch weggelassen, dass dort wo kein Raps für Bio Diesel angebaut
    > würde, sonst z.B. Tierfutter stünde.
    > Von Co2 neutralität kann auch hier nicht die Rede sein.
    Ganz so einfach ist das nicht. Nicht auf jeder Ackerfläche wo derzeit Raps angebaut wird könnte man auch alles andere anbauen. Zudem sollte man Acker möglichst vielfältig betreiben. Jahr 1 Tierfutter, Jahr 2 Raps, Jahr 3 Zuckermais, Jahr 4 Weizen, Jahr 5 Kartoffeln usw.
    Zudem sind mir persönlich jetzt keine Futtermittelknappheiten bekannt.

    Daher ist BIO-Diesel sehrwohl CO2-Neutral. Der Raps nimmt CO2 aus der Atmosphäre auf welcher beim verbrennen wieder freigegeben wird, es entsteht aber kein neues CO2.
    Beim Verbrennen von Öl wird hingegen bereits seit Tausenden Jahren aufgenommenes CO2 wieder in die Atmosphäre freigegeben.

    Das per DHL verschickte "CO2 Neutrale Paket" stößt auch erstmal CO2 aus. Allerdings gibt DHL dann Geld aus, um die Menge CO2 die der Transport des Pakets verbraucht hat irgendwie durch "Klimaprojekte" wieder auszugleichen.

    Ebenso bei der Bahn, wer dort ein "Grünes" Ticket kauft sorgt "nur" dafür, dass die Bahn mehr Strom bei Ökostromanbietern einkauft statt beim Atommeiler in Belgien.

    All das wird das Klima alleine nicht retten, aber es ist zumindest schonmal ein Schritt in die richtige Richtung. Desto mehr mitmachen, desto mehr hilft es. Und wenn die Unternehmen merken, dass sich Leute eher für den Anbieter entscheiden, der irgendwas "Grün" macht, machen sie auch mehr "Grün". Evtl. merkt dann auch die Politik irgendwann mal, dass sie auchmal was machen sollte anstatt nur Firmen "aufzurufen" was zu machen.

    Bei Ökostrom ist es ebenfalls wie mit dem Feinstaubfilter der Scooter. Natürlich ändert sich am Strommix der aus der Steckdose kommt nichts wenn man zu einem Ökostromanbieter wechselt. Wenn aber viele Bürger zu einem Ökostromanbieter wechseln wird dadurch irgendwann ein neuer Windpark gebaut, ein Gezeitenkraftwerk gebaut, ein Wasserkraftwerk gebaut usw. wodurch der Ökostromanteil dann doch steigt, selbst wenn es in einer ganz anderen Region ist.

  7. Re: Erinnert irgendwie an den "Ökostrom"

    Autor: M.P. 21.12.17 - 19:48

    Wird denn IRGENDEIN Ökostrom-Produzent seinen Anlagen stillstehen lassen, wenn nicht genügend Ökostrom abgenommen wird?

    Wenn man sich mehr als 2 Sekunden mit dem Thema beschäftigt, kommt man zu dem Schluss, dass das nicht der Fall ist ...

    Es könnte inzwischen ein gewisser Anreiz-Effekt auftreten, da die garantierten Einspeisevergütungen für *Neu-Anlagen* inzwischen sehr niedrig sind... aber ein Solarzellen Betreiber mit einer 12 Jahre alten Anlage wäre schön doof, wenn er seinen produzierten Strom für 32 ct/kWh an Endverbraucher abgeben würde...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.12.17 19:50 durch M.P..

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