1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Streit um Strom: Elektroautofahrer…

prügeln sich auch beim Aldi um das letzte Angebot

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. prügeln sich auch beim Aldi um das letzte Angebot

    Autor: Kaiser Ming 10.07.20 - 11:36

    ist eher nichts ungewöhnliches

    was ich eher problematisch sehe nur eine Säule beim Lidl
    wenn nur mal 30% der Leute ein EAuto besitzen...

  2. Re: prügeln sich auch beim Aldi um das letzte Angebot

    Autor: budweiser 10.07.20 - 11:50

    Wenn die Zahl der E-Kunden steigt steigt auch die Zahl der Säulen. Ist ja nicht so als könnte LIDL & Co. nicht jederzeit aufrüsten.

  3. Re: prügeln sich auch beim Aldi um das letzte Angebot

    Autor: Kaiser Ming 10.07.20 - 13:10

    budweiser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die Zahl der E-Kunden steigt steigt auch die Zahl der Säulen. Ist ja
    > nicht so als könnte LIDL & Co. nicht jederzeit aufrüsten.

    so einfach ist es eben nicht die benötigte Leistung für zb 50 Säulen zur Verfügung zu stellen
    wenn man das erstmal fertiggebaut hat
    da reichts nicht eine vorbeikommende Stromleitung anzuzapfen

  4. Re: prügeln sich auch beim Aldi um das letzte Angebot

    Autor: Oktavian 10.07.20 - 13:35

    > Wenn die Zahl der E-Kunden steigt steigt auch die Zahl der Säulen. Ist ja
    > nicht so als könnte LIDL & Co. nicht jederzeit aufrüsten.

    Eventuell. Spätestens dann ist es aber auch mit der kostenlosen Ladung vorbei. Zur Zeit überwiegt der Werbeeffekt (wir sind modern, wir fördern Mobilität, wir verschenken was) die Kosten. Falls Ladesäulen zu einer Commodity werden, etwas was man einfach als Standard erwartet vorzufinden, ist es auch nicht mehr kostenlos. Dann wird die Ladung auch bei Lidl, Aldi und IKEA zum ganz normalen Warenangebot. Vielleicht sponsorn die eine Ladung etwas über die Kundenkarten.

  5. Re: prügeln sich auch beim Aldi um das letzte Angebot

    Autor: Oktavian 10.07.20 - 13:38

    > so einfach ist es eben nicht die benötigte Leistung für zb 50 Säulen zur
    > Verfügung zu stellen
    > wenn man das erstmal fertiggebaut hat
    > da reichts nicht eine vorbeikommende Stromleitung anzuzapfen

    Na das wird in aller Regel nicht das ganz große Problem sein. Da Aldi und Co. meist in Gewerbegebieten residieren, ist die Versorgung ab Straße recht großzügig dimensioniert. Und da für 50 Ladesäulen der Parkplatz eh großflächig aufgerissen werden muss, kann man in dem Zuge auch den Anschluss größer dimensionieren.

    Bei 50 Schnellladern als 50kw reden wird mal schnell über 30.000 pro Säule. Da fällt der Anschluss nicht mehr ins Gewicht.

  6. Re: prügeln sich auch beim Aldi um das letzte Angebot

    Autor: Kaiser Ming 10.07.20 - 13:44

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > so einfach ist es eben nicht die benötigte Leistung für zb 50 Säulen zur
    > > Verfügung zu stellen
    > > wenn man das erstmal fertiggebaut hat
    > > da reichts nicht eine vorbeikommende Stromleitung anzuzapfen
    >
    > Na das wird in aller Regel nicht das ganz große Problem sein. Da Aldi und
    > Co. meist in Gewerbegebieten residieren, ist die Versorgung ab Straße recht
    > großzügig dimensioniert. Und da für 50 Ladesäulen der Parkplatz eh
    > großflächig aufgerissen werden muss, kann man in dem Zuge auch den
    > Anschluss größer dimensionieren.

    mmh kenne keine im Gewerbegebiet .?
    wohne in Bielefeld :)

    > Bei 50 Schnellladern als 50kw reden wird mal schnell über 30.000 pro Säule.
    > Da fällt der Anschluss nicht mehr ins Gewicht.

    genau 2,5MW Anschluss die muss man dann erstmal da haben
    das meinte ich

    der Nachbarsupermarkt dann auch ... usw

    da kommt man schnell zu Leistungen die man ohne lange Planung nicht in die Stadt bekommt
    man siehts ja jetzt bei den Windrädern
    die werden dann einfach abgeschaltet
    (bezahlen wir auch noch mit unserem Strompreis)
    weil man keine Planung gemacht hat



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.07.20 13:49 durch Kaiser Ming.

  7. Re: prügeln sich auch beim Aldi um das letzte Angebot

    Autor: Kaiser Ming 10.07.20 - 13:46

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Wenn die Zahl der E-Kunden steigt steigt auch die Zahl der Säulen. Ist
    > ja
    > > nicht so als könnte LIDL & Co. nicht jederzeit aufrüsten.
    >
    > Eventuell. Spätestens dann ist es aber auch mit der kostenlosen Ladung
    > vorbei. Zur Zeit überwiegt der Werbeeffekt (wir sind modern, wir fördern
    > Mobilität, wir verschenken was) die Kosten. Falls Ladesäulen zu einer
    > Commodity werden, etwas was man einfach als Standard erwartet vorzufinden,
    > ist es auch nicht mehr kostenlos. Dann wird die Ladung auch bei Lidl, Aldi
    > und IKEA zum ganz normalen Warenangebot. Vielleicht sponsorn die eine
    > Ladung etwas über die Kundenkarten.

    das vermute ich auch
    aber im Supermarkt zu laden ist schon recht praktisch weil man da eh 30-60min ist

  8. Re: prügeln sich auch beim Aldi um das letzte Angebot

    Autor: Oktavian 10.07.20 - 14:51

    > mmh kenne keine im Gewerbegebiet .?
    > wohne in Bielefeld :)

    Gibts doch gar nicht. Du bist einer von Ihnen!

    > da kommt man schnell zu Leistungen die man ohne lange Planung nicht in die
    > Stadt bekommt
    > man siehts ja jetzt bei den Windrädern
    > die werden dann einfach abgeschaltet
    > (bezahlen wir auch noch mit unserem Strompreis)
    > weil man keine Planung gemacht hat

    Das ist keine Frage der Planung sondern eine Frage der Steuerung. Kohle- und Kernkraftwerke kann man faktisch nicht abschalten, sie liefern die Grundlast. Wenn nun wenig Strom benötigt wird, gleichzeitig aber Wind bläst wie blöd und die Sonne scheint, ja was soll man denn machen?

    Speichern wäre cool. Speicherseen sind aber politisch in Deutschland nicht realisierbar. Elektroautos, die extern bei der Ladung gesteuert werden, wären eine Option. Wasserstoff wäre eine Option. Speicherakkus wären eine Option. In all diesen Varianten ist aber die Entwicklung noch nciht weit genug. Also verkaufen wir den übrigen Strom den Schweizern und Norwegern (die haben Speicherseen). Verkaufen heißt hier, wir bezahlen, dass sie ihn nehmen. Und wenn selbst die nix mehr wollen, müssen wie die Windparks stoppen.

    Ja, ist blöd, aber keine Frage der Planung sondern eher der Entwicklung und des politischen Willens.

  9. Re: prügeln sich auch beim Aldi um das letzte Angebot

    Autor: Oktavian 10.07.20 - 14:53

    > das vermute ich auch
    > aber im Supermarkt zu laden ist schon recht praktisch weil man da eh
    > 30-60min ist

    Das kann ja durchaus auch weiter so sein, es wird dann nur nicht mehr kostenlos sein. Dadurch könnte nur die Milchmädchenrechnung mancher E-Auto-Besitzer etwas in Schieflage geraten, die diese kostenlosen Ladungen fest einkalkuliert haben.

  10. Re: prügeln sich auch beim Aldi um das letzte Angebot

    Autor: Pantsu 10.07.20 - 19:48

    Breaking News: Menschen prügeln sich um knappe Güter und wir haben noch nicht Star Trek TNG. Menschen sind einfach noch nicht "fertig" entwickelt (und sollten es vielleicht auch nicht, sonst wären sie langweilig) - aber Lösungen für knappe Güter könnte man sich schon noch überlegen ;)
    Das dauert natürlich noch ein paar Jahrhunderte, nehmt's locker, sind nur Menschen.

  11. Re: prügeln sich auch beim Aldi um das letzte Angebot

    Autor: Oktavian 10.07.20 - 20:38

    > Breaking News: Menschen prügeln sich um knappe Güter

    ...

    > Das dauert natürlich noch ein paar Jahrhunderte, nehmt's locker, sind nur
    > Menschen.

    Aber das sind doch E-Auto-Fahrer. Das sind doch die besseren Menschen, weitsichtiger, erhabener, entwickelter, selbstloser, engagierter. Fast schon auf einer Stufe mit Radfahrern. Von denen hätte ich schon was anderes erwartet.

  12. Re: prügeln sich auch beim Aldi um das letzte Angebot

    Autor: brainslayer 10.07.20 - 23:10

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > mmh kenne keine im Gewerbegebiet .?
    > > wohne in Bielefeld :)
    >
    > Gibts doch gar nicht. Du bist einer von Ihnen!
    >
    > > da kommt man schnell zu Leistungen die man ohne lange Planung nicht in
    > die
    > > Stadt bekommt
    > > man siehts ja jetzt bei den Windrädern
    > > die werden dann einfach abgeschaltet
    > > (bezahlen wir auch noch mit unserem Strompreis)
    > > weil man keine Planung gemacht hat
    >
    > Das ist keine Frage der Planung sondern eine Frage der Steuerung. Kohle-
    > und Kernkraftwerke kann man faktisch nicht abschalten, sie liefern die
    > Grundlast. Wenn nun wenig Strom benötigt wird, gleichzeitig aber Wind bläst
    > wie blöd und die Sonne scheint, ja was soll man denn machen?
    >
    > Speichern wäre cool. Speicherseen sind aber politisch in Deutschland nicht
    > realisierbar. Elektroautos, die extern bei der Ladung gesteuert werden,
    > wären eine Option. Wasserstoff wäre eine Option. Speicherakkus wären eine
    > Option. In all diesen Varianten ist aber die Entwicklung noch nciht weit
    > genug. Also verkaufen wir den übrigen Strom den Schweizern und Norwegern
    > (die haben Speicherseen). Verkaufen heißt hier, wir bezahlen, dass sie ihn
    > nehmen. Und wenn selbst die nix mehr wollen, müssen wie die Windparks
    > stoppen.
    >
    > Ja, ist blöd, aber keine Frage der Planung sondern eher der Entwicklung und
    > des politischen Willens.

    das problem ist nicht das kraftwerk. das problem ist in der tat das man für 2MW kein kabel im erdreich finden wird. wer ahnung von elektrik hat weis das man solche lasten nicht mehr mit niederspannung übertragen kann weil die querschnitte viel zu groß werden und der wiederstand unter last zu hoch wird. für sowas braucht man hochspannungsleitungen und die liegen nich einfach so rum. und diese hochspannungsleitungen brauchen dann beim abnehmer noch einen transformator in hübscher dimension damit man seine 50 ladesäulen anklemmen kann. je nachdem wie weit der nächste knotenpunkt entfernt liegen würde, kommen hier enorme ausbaukosten nur für den einen parkplatz zu stande. das kostet dann locker genausoviel wie die 50 ladesäulen selber. das teuerste ist hierbei der transformator, dannach kommen die hochspannungkabel und dann die bauleistung. wenn das nun quer durch deutschland bei jedem aldiparkplatz wäre würde ich gleich noch paar atomkraftwerke extra einplanen. nehmen wir an es gibt 30 millionen e autos die jede nacht zuhause an der steckdose landen (ohne schnelllader). also sagen wir 6kw. dann macht das 180 000 megawatt. nur damit mal jemand versteht das dies nicht mit irgendwelchen grundlasten abgefackelt werden kann. die gesammt kraftwerksleistung von deutschland beträgt derzeit 213000 megawatt.

  13. Re: prügeln sich auch beim Aldi um das letzte Angebot

    Autor: Eheran 11.07.20 - 11:03

    >das man für 2MW kein kabel im erdreich finden wird.
    Hört hört.
    >für sowas braucht man hochspannungsleitungen und die liegen nich einfach so rum.
    Hört hört.

    >je nachdem wie weit der nächste knotenpunkt entfernt liegen würde, kommen hier enorme ausbaukosten nur für den einen parkplatz zu stande.
    Na dann sag doch mal an, wie hoch die Kosten sein sollen? Du scheinst dich ja bestens mit dem Thema auszukennen, dass du hier so breit erklärst, dass es nicht geht.

    >das kostet dann locker genausoviel wie die 50 ladesäulen selber.
    Wieviel denn?

    >das teuerste ist hierbei der transformator, dannach kommen die hochspannungkabel und dann die bauleistung.
    Her mit den Preisen. Mein Schätzer: Für nen 2500 kVA Trafo zahlt man 50'000 ¤. Bei 50 Säulen sind das pro Säule 1'000¤. Gebraucht <10'000 ¤. Da ist die Bauleistung definitiv teurer. Aber da man bei so einem großen System nicht erst von Mittelspannung auf Niederspannung und dann wieder hoch auch Mittelspannung (DC) gehen würde, sondern direkt von der MS auf MS (DC)... erübrigt sich das sowieso mit dem einen Trafo.

    >wenn das nun quer durch deutschland bei jedem aldiparkplatz wäre würde ich gleich noch paar atomkraftwerke extra einplanen.
    Ja, genau. Von heute auf morgen haben plötzlich alle ein E-Auto. Nach 5s Nachdenken so eine fixe Meinung? Nicht bedacht, dass sich das über Jahrzehnte(!) entwickelt und nicht über Nacht?

    >nehmen wir an es gibt 30 millionen e autos die jede nacht zuhause an der steckdose landen (ohne schnelllader). also sagen wir 6kw. dann macht das 180 000 megawatt. nur damit mal jemand versteht das dies nicht mit irgendwelchen grundlasten abgefackelt werden kann.
    Es gibt 40 millionen Haushalte. In jedem gibt es ~10 kW Herd. Wenn die den alle anmachen, dann brauchen die 400 GW. Elektrische Herde werden sich also offensichtlich niemals durchsetzen können.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Interhyp Gruppe, München
  2. Haufe Group, Freiburg, München, Süddeutschland (Home-Office möglich)
  3. OEDIV KG, Oldenburg
  4. Techniker Krankenkasse, Hamburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-50%) 14,99€
  2. 3,43€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Programmierer als Künstler: Von der Freiheit, Neues in Code zu denken
Programmierer als Künstler
Von der Freiheit, Neues in Code zu denken

Abgabetermine und Effizienzansprüche der Auftraggeber drängen viele dazu, Code nach Schema F abzuliefern. Dabei kann viel Gutes entstehen, wenn man Programmieren als Form von Kunst betrachtet.
Von Maja Hoock

  1. Ubuntu Canonical unterstützt Flutter-Framework unter Linux
  2. Complex Event Processing Informationen fast in Echtzeit auswerten
  3. Musik Software generiert Nirvana-Songtexte

Funkverschmutzung: Wer stört hier?
Funkverschmutzung
Wer stört hier?

Ob WLAN, Bluetooth, IoT oder Radioteleskope - vor allem in den unlizenzierten Frequenzbändern funken immer mehr elektronische Geräte. Die Folge können Störungen und eine schlechtere Performance der Geräte sein.
Ein Bericht von Jan Rähm

  1. 450 MHz Bundesnetzagentur legt sich bei neuer Frequenzvergabe fest
  2. Aus Kostengründen Tschechien schafft alle Telefonzellen ab
  3. Telekom Bis Jahresende verschwinden ISDN und analoges Festnetz

Oneplus Nord im Test: Oneplus' starker Vorstoß in mittlere Preisregionen
Oneplus Nord im Test
Oneplus' starker Vorstoß in mittlere Preisregionen

Das Oneplus Nord ist kein Mittelklasse-Smartphone - dafür ist es zu gut. Für 400 Euro gibt es aktuell kaum ein Gerät mit vergleichbar gutem Ausstattungsmix.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Oneplus Nord kostet ab 400 Euro
  2. Smartphone Oneplus bestätigt Details zum neuen Nord