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Damit hat er aber die Frage nicht beantwortet

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  1. Damit hat er aber die Frage nicht beantwortet

    Autor: Sharra 01.06.16 - 19:06

    Die Frage war, wie die Masse bewältigt werden soll. Okay Modell 3 Fahrer müssen zahlen, was zu erwarten war, dass es irgendwann kommt. Aber laden müssen sie ja dennoch, egal ob umsonst, oder gegen Cash.
    Ja, sie wollen mehr Terminals aufstellen, aber das wird nicht reichen, wenn sich ihre Wunschzahlen im Verkauf erfüllen.

  2. Re: Damit hat er aber die Frage nicht beantwortet

    Autor: ChevalAlazan 01.06.16 - 19:10

    Das hat ein Aktionär gefragt. Aktionäre fragen nicht nach Praktikabilität, sondern nur nach den Kosten bzw. ihrem Gewinn. Also hat er die Frage beantwortet.

    Anders formuliert hätte die Frage nämlich gelautet:
    "Wie wollen Sie eigentlich sicherstellen, dass mein sauer erspartes Geld, dass ich in ihr Wachstumsschloss stecke, nicht von irgendwelchen Tesla 3-Billigkäufern in Form von kostenfreiem Laden an den Superchargern verschmarotztet wird?!"

  3. Re: Damit hat er aber die Frage nicht beantwortet

    Autor: Sharra 01.06.16 - 19:17

    Die wirkliche Antwort wäre aber auch für Aktionäre wichtig.
    Und das gleich aus 2 Gründen.
    1. kosten die Säulen auch Geld, was den Gewinn erst einmal schmälert.
    2. könnten jetzt interessierte Käufer das Interesse verlieren, wenn sie zahlen müssen. Oder auch, wenn klar wird, dass man sich keineswegs drauf verlassen kann, dass genug Ladestationen zur Verfügung stehen.

  4. Re: Damit hat er aber die Frage nicht beantwortet

    Autor: ChevalAlazan 01.06.16 - 19:29

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die wirkliche Antwort wäre aber auch für Aktionäre wichtig.

    Das musst du erklären. Die Nutzung der Supercharger ist bei den 100,00¤ teuren Teslas bereits mit in der Kalkulation und die Tesla 3-Fahrer müssen zahlen. Also ist doch alles klar.

    Was erwartest du denn dann noch für eine Antwort? Ich glaube nicht, dass der Aktionär so genau wissen wollte, wie die Kalkulation für die nächsten Jahre aussieht. Erstens sollte selbst einem Aktionär klar sein, dass Musk das noch gar nicht so genau wissen kann und zweitens sind es doch die Aktionäre selber, die maximal zwei Quartale weit denken wollen. Und aus diesem weiteren Grund glaube ich einfach nicht, dass der eine feste Kalkulation wollte, der wollte nur sichergehen, dass die Tesla 3-Fahrer da nicht schmarotzen dürfen, so wenig wie die zahlen.

  5. Re: Damit hat er aber die Frage nicht beantwortet

    Autor: /mecki78 01.06.16 - 20:01

    ChevalAlazan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aktionäre fragen nicht nach Praktikabilität,
    > sondern nur nach den Kosten bzw. ihrem Gewinn.

    Und ihr Gewinn entsteht jedes mal dann, wenn jemand mit einem Tesla 3 an so einer Ladestation tankt... d.h. ihr Gewinn entfällt jedes mal, wenn er das nicht tun kann, weil alle Landeplätze belegt sind. Mehr Ladeplätze kosten zwar in der Anschaffung mehr Geld, erwirtschaften langfristig aber auch mehr Gewinn als weniger Ladeplätze.

    Und war es bisher nicht weiter interessant hier Tesla Konkurrenz zu machen, weil günstiger als für "umsonst" kann man es ja nicht anbieten, ergibt sich jetzt die Frage: Wenn Tesla nicht genug Ladeplätze stellt, besteht dann nicht die Gefahr, dass andere Anbieter Ladeplätze stellen werden und die verkaufen den Strom dann vielleicht sogar günstiger als Tesla, sprich, das erhoffte Geld der Tesla 3 Fahrer fließt, aber in die Taschen von anderen Anbietern. Wie will Tesla sicherstellen, dass das nicht passiert? Kann Tesla das überhaupt verhindern?

    Und was ist mit dem Paket? Laut Artikel soll man die Option kostenlos zu tanken hinzubuchen können, gegen eine Einmalzahlung. Wer bitte bucht so etwas, wenn er damit rechnen muss, dass wann immer er an eine Supercharger fährt, alle Säulen belegt sind und nicht nur dass, dort sogar schon zig Leute auf die nächste freie Säule warten. Wenn das so abläuft, dann kauft niemand dieses Paket. Und wieder entgehen der Firma weiter Gewinne.

    So gesehen macht deinen Aussage hier irgendwie keinen Sinn, dass das ja alles egal ist, weil es Aktionären nur um das Geld geht. Gerade weil es Aktionären nur um das Geld geht, kann ihnen das nicht egal sein.

    /Mecki

  6. Re: Damit hat er aber die Frage nicht beantwortet

    Autor: energieingenieur 01.06.16 - 20:06

    Ich denke nicht dass es zu größeren Engpässen kommen wird. Wer aktuell Supercharger anfährt trifft in der Regel immer auf mehrere freie Slots. Da ist zumindest in Deutschland noch gute Luft nach oben.

    Zudem steigt der Ladebedarf an den Superchargern nicht zwangsläufig linear mit den Verkaufszahlen an. Ein (natürlich nicht repräsentativer) Blick auf die mir bekannten Model S-Fahrer und Model 3-Reservierer macht mir deutlich: Die Model S-Fahrer sind fast alle extreme Vielfahrer, die ständig auf Langstrecken unterwegs sind. Die Model 3-Reservierer sind eher die Alltagsnutzer, die nur hin- und wieder Langstrecke fahren. Die werden die Supercharger m.E. also seltener benutzen, als die bisherige S-Fahrer. Die meiste Ladedarf wird auch weiterhin zu Hause stattfinden.

    Viele der Supercharger sind auch bereits für Erweiterungen gerüstet. Das kann man an einigen Bodenpflasterungen bzw. eingelassenen Röhren für weitere Schilder sehen. Am SC Magdeburg ist mir das neulich erst wieder aufgefallen. Weiterhin weiß Tesla ganz genau, wann wo wielange geladen wird. Die SuperCharger sind alle online und geben die Daten in Echtzeit weiter. In einigen Stores hängen Monitore, wo man das live verfolgen kann (https://www.youtube.com/watch?v=6cnu6L5VYdw). Tesla hat so relativ gute Möglichkeiten auf Engpässe rechtzeitig zu reagieren. Und wenn man beobachtet hat, wie schnell das Netz bisher in Europa gewachsen ist, sehe ich auch in Zukunft eine zuverlässige Versorgung an den Superchargern gewährleistet.

    Und ich finde es sogar ganz gut, dass der Strom nicht inklsuive ist, sondern extra bezahlt wird - auch das spricht m.E. dafür, dass die Zielgruppe des Model 3 deutlich inhomogenere Ansprüche an die SC-Nutzung hat, als die Model S-Käufer.

  7. Re: Damit hat er aber die Frage nicht beantwortet

    Autor: WonderGoal 01.06.16 - 23:18

    Vor allem wird von vielen verkannt, dass die Supercharger rein für die Nutzung auf Langstreckenfahrten konzipiert wurden und nicht um dort jeden Tag sein Auto aufladen zu können. Deswegen findet man die Supercharger ja fast ausschließlich nur an Autobahnraststätten mit entsprechender Entfernung zur nächsten (Groß)Stadt.

    Dafür soll der Kunde in seinem Eigenheim dann eine Wallbox installieren und/oder dann bei Standorten und Anbietern mit Destinationschargern aufladen.

  8. Re: Damit hat er aber die Frage nicht beantwortet

    Autor: Flasher 01.06.16 - 23:23

    energieingenieur schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke nicht dass es zu größeren Engpässen kommen wird. Wer aktuell
    > Supercharger anfährt trifft in der Regel immer auf mehrere freie Slots. Da
    > ist zumindest in Deutschland noch gute Luft nach oben.
    >

    Das liegt unter anderem daran, dass selbst ein guter Verdiener aus der Mitte der Gesellschaft sich nicht einfach so ein 100 k¤ teures Fahrzeug leisten kann. Das Geld wird eher in Bausparverträgen verlocht.

  9. Re: Damit hat er aber die Frage nicht beantwortet

    Autor: jungundsorglos 02.06.16 - 04:07

    > So gesehen macht deinen Aussage hier irgendwie keinen Sinn, dass das ja
    > alles egal ist, weil es Aktionären nur um das Geld geht. Gerade weil es
    > Aktionären nur um das Geld geht, kann ihnen das nicht egal sein.
    So einfach ist das nicht. Viele Aktionäre denken nicht langfristig, dafür reicht der Schein und man geht nachdem man Profit mit Verkäufen gemacht hat.

    Was du beschreibst ist wie ein Unternehmer denkt, aber nicht ein Manager oder Aktionär.

  10. Vielfahrer?

    Autor: Berner Rösti 02.06.16 - 10:14

    energieingenieur schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Model S-Fahrer sind fast alle extreme Vielfahrer, die ständig
    > auf Langstrecken unterwegs sind.

    Mal eine ernst gemeinte Frage: Wieso kauft man sich als "extremer Vielfahrer" ein Auto, mit dem sich kaum eine Langstrecke ohne lange Aufenthalte an den Ladestationen bewältigen lassen?

    Wäre da nicht ein Fahrzeug mit > 1000 km Reichweite sinnvoller, das man dann nur alle paar Tage für 5 Minuten an den Tankrüssel hängen muss? Oder ist diesen Leuten, von denen du da sprichst, ihre eigene Zeit nichts wert?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.06.16 10:15 durch Berner Rösti.

  11. Re: Vielfahrer?

    Autor: energieingenieur 02.06.16 - 11:06

    Berner Rösti schrieb:
    > Mal eine ernst gemeinte Frage: Wieso kauft man sich als "extremer
    > Vielfahrer" ein Auto, mit dem sich kaum eine Langstrecke ohne lange
    > Aufenthalte an den Ladestationen bewältigen lassen?

    Sind Sie selber schonmal mit einem Tesla Model S Langstrecken gefahren?
    Ich mache das nun seit 20.000km und Die Annhame, dass das Nachladen den Reisekomfort einschränkt kann ich für mich persönlich definitiv mit Nein beantworten. Wenn ich mit dem Model S 500km weit fahren will, muss ich zwischendurch eine Ladepause von 20-25min machen. Mag sein, dass es Menschen gibt, die diese Strecke durchfahren, aber gerade Vielfahrer wissen in der Regel, dass eine Pause sehr gut tut, um halbwegs fit am Ziel anzukommen. Wenn ich 1.000km weit fahren will, brauche ich 3 Pausen je 30min. Wie oft hälst du auf dieser Strecke mit dem Verbrenner an, um zur Toilette zu gehen oder was zu Essen oder mal ein Nickerchen zu machen? Wir reden hier immerhin von 1.000km am Stück!
    Ich gehe sehr stark davon aus, dass bei den meisten hier - wenn sie denn überhaupt jemals 1.000km am Stück gefahren sind - sich alle Pausen, die man unterwegs macht auf mindestens 45-60min summieren. Mit dem Model S wären es dann maximal 30-45min mehr. Was macht das bei einer kompletten Tagestour noch aus?

  12. Re: Vielfahrer?

    Autor: bofhl 02.06.16 - 11:36

    Ihre Angaben setzen aber voraus, das da wo Sie hinfahren überall Supercharger erreichbar sind! Nur wie viele gibt es auf Strecken abseits der Hauptrouten? Da landen Sie mit viel Glück bei normalen Ladegeräte!

    Und außerdem vergessen die meisten, dass je mehr Ladestationen eines Superchargers besetzt sind, desto länger dauert der Ladevorgang wenn die angeschlossenen Fahrzeuge über sehr niedrigen Ladestand haben! Da dauert dann der Ladevorgang keine 25 Minuten, sondern gut eine Stunde oder mehr.

  13. Re: Vielfahrer?

    Autor: energieingenieur 02.06.16 - 11:48

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ihre Angaben setzen aber voraus, das da wo Sie hinfahren überall
    > Supercharger erreichbar sind! Nur wie viele gibt es auf Strecken abseits
    > der Hauptrouten? Da landen Sie mit viel Glück bei normalen Ladegeräte!
    Am Ziel brauche ich keine Supercharger, sondern an den Autobahnstrecken unterwegs. Und dort stehen überall welche: http://supercharge.info/
    Und bei echten Langstrecken, wird man vermutlich die Autobahn einer Bundesstraße vorziehen - oder etwa nicht?

    > Und außerdem vergessen die meisten, dass je mehr Ladestationen eines
    > Superchargers besetzt sind, desto länger dauert der Ladevorgang wenn die
    > angeschlossenen Fahrzeuge über sehr niedrigen Ladestand haben! Da dauert
    > dann der Ladevorgang keine 25 Minuten, sondern gut eine Stunde oder mehr.

    Jain. Es hängen immer zwei Stalls an einem Gleichrichter. Laden zwei Teslas am gleichen Gleichrichter, wird die Leistung aufgeteilt. D.h. im absoluten worst-case verdoppelt sich die Ladezeit. Aber nur dann, wenn beide Fahrzeuge zur gleichen Zeit mit gleich-leerem Akku angsteckt wurden. Wenn der eine Tesla schon einige Minuten vorher da war, kann die Batterie dort keine volle Leistung mehr aufnehmen, sodass der zweite bereits wieder mehr als 50% der Leistung bekommt. In der Praxis kommt das so aber aktuell überhaupt nicht vor, weil genügend Supercharger verfügbar sind und die Fahrer auch wissen, welche man benutzen muss, damit man volle Leistung bekommt. Die Stalls sind beschriftet 1A,1B, 2A,2B, etc. Und wenn es vorkommen sollte, dann am ehesten zu Ferienzeiten, wo viele Menschen unterwegs sind. Aber dann bilden sich sogar an Benzintankstellen Staus und man muss warten, bis die 2-3 Fahrzeuge vor einem fertig sind....

  14. Re: Vielfahrer?

    Autor: bofhl 02.06.16 - 12:24

    energieingenieur schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bofhl schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ihre Angaben setzen aber voraus, das da wo Sie hinfahren überall
    > > Supercharger erreichbar sind! Nur wie viele gibt es auf Strecken abseits
    > > der Hauptrouten? Da landen Sie mit viel Glück bei normalen Ladegeräte!
    > Am Ziel brauche ich keine Supercharger, sondern an den Autobahnstrecken
    > unterwegs. Und dort stehen überall welche: supercharge.info
    > Und bei echten Langstrecken, wird man vermutlich die Autobahn einer
    > Bundesstraße vorziehen - oder etwa nicht?
    >
    > > Und außerdem vergessen die meisten, dass je mehr Ladestationen eines
    > > Superchargers besetzt sind, desto länger dauert der Ladevorgang wenn die
    > > angeschlossenen Fahrzeuge über sehr niedrigen Ladestand haben! Da dauert
    > > dann der Ladevorgang keine 25 Minuten, sondern gut eine Stunde oder
    > mehr.
    >
    > Jain. Es hängen immer zwei Stalls an einem Gleichrichter. Laden zwei Teslas
    > am gleichen Gleichrichter, wird die Leistung aufgeteilt. D.h. im absoluten
    > worst-case verdoppelt sich die Ladezeit. Aber nur dann, wenn beide
    > Fahrzeuge zur gleichen Zeit mit gleich-leerem Akku angsteckt wurden. Wenn

    Siehe unten! Was aber derzeit in Europa noch keine Probleme darstellt. In den USA gibt diese Probleme bereits bei fast jeder Ladestation - oder besser: gab! Viele Fahrer haben den Zugang inzwischen verboten bekommen (d.h. sie dürfen nur mehr ein bestimmten Kontingent am Supercharger laden, dann ist Schluss.)

    > der eine Tesla schon einige Minuten vorher da war, kann die Batterie dort
    > keine volle Leistung mehr aufnehmen, sodass der zweite bereits wieder mehr
    > als 50% der Leistung bekommt. In der Praxis kommt das so aber aktuell
    > überhaupt nicht vor, weil genügend Supercharger verfügbar sind und die

    Noch gibt es genügend! Aber wenn mehr Autos fahren -und Tesla plant ja eine Produktionsstätte hier in Europa! - dann erreichen sicher mehr ein und die selbe Station öfter...

    > Fahrer auch wissen, welche man benutzen muss, damit man volle Leistung
    > bekommt. Die Stalls sind beschriftet 1A,1B, 2A,2B, etc. Und wenn es
    > vorkommen sollte, dann am ehesten zu Ferienzeiten, wo viele Menschen
    > unterwegs sind. Aber dann bilden sich sogar an Benzintankstellen Staus und
    > man muss warten, bis die 2-3 Fahrzeuge vor einem fertig sind....

    Kleiner, aber feiner Irrtum: gibt es mehr als 2 Gleichrichter, gibt die komplette Ladevorrichtung weniger Energie her - es gibt nur eine Zuleitung (was auch nicht stimmt - es sind mehrere sonst brenn's) und da ist die Energie begrenzt! D.h. stehen mehr als 4 Stalls zur Verfügung - und überall sollen ja in Europa Stationen für mehr als 8 Autos kommen - dann darf man sich wie in den USA auf Ladezeiten von gut 1h einrichten!

    Und zum Vergleich zu den Tankstellen: wie lange dauert das Tanken an voll-automatischen Tankstellen? (denn wenn man noch beim Tankwart zahlen muss ist klar dass dann größere Wartezeiten entstehen werden)

  15. Re: Vielfahrer?

    Autor: Berner Rösti 02.06.16 - 13:33

    energieingenieur schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich 1.000km weit fahren will, brauche ich 3 Pausen je
    > 30min.

    30 Minuten? Wenn man da An- und Abfahrt, Aussteigen, einstöpseln, usw. abzieht, bleiben davon im besten Fall vielleicht 25 Minuten reine Ladezeit übrig. Das reicht gerade mal dazu, den Akku etwas mehr als halb voll zu bekommen. Halte ich für unrealistisch, wenn ich ehrlich bin. Und selbst wenn, dann könnte man die 1000 km nur schaffen, wenn man sehr langsam fährt.

    Man hat also die Wahl, ob man mehr Zeit an den Ladestationen verbringt, oder mehr Zeit auf der Straße, weil man da im Schleichtempo unterwegs sein muss.

    1000 km bin ich selber noch nicht am Stück gefahren, sondern eher so im Bereich von 600 bis 800 km. Da reicht mir eine Pause aus. Wenn ich einen guten Tag hab, dann fahre ich die 600 km auch komplett durch. Ich mache das von meiner eigenen Verfassung abhängig, wann und wo ich anhalte.

    Wie ich schon schrieb: Mir ist meine Zeit einfach mehr wert, als dass ich sie sinnlos an irgendwelchen gammeligen Raststätten und Autohöfen verplempere. Ein bis zwei Stunden früher ankommen bedeutet für mich, ein bis zwei Stunden mehr "quality time" (mir fällt dazu leider kein passender deutscher Begriff ein). Und das ist mir viel mehr wert als das offensichtlich ach so tolle Gefühl, in einem unfassbar innovativen Vehikel unterwegs zu sein. Ich bin diesbezüglich ein bescheidener Mensch.

  16. Re: Vielfahrer?

    Autor: energieingenieur 02.06.16 - 18:22

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Siehe unten! Was aber derzeit in Europa noch keine Probleme darstellt. In
    > den USA gibt diese Probleme bereits bei fast jeder Ladestation - oder
    > besser: gab! Viele Fahrer haben den Zugang inzwischen verboten bekommen
    > (d.h. sie dürfen nur mehr ein bestimmten Kontingent am Supercharger laden,
    > dann ist Schluss.)

    Das ist völliger unsinn. Tesla hat niemanden den Zugang verboten oder gar ein Kontingent eingeführt. Tesla hat einige Nutzer in einem Brief darauf hingewiesen die Supercharger so zu benutzen, wie sie gedacht sind: Zum Schnellladen auf Fernreisen. Die angesprochenen Fahrer waren Leute, die in der Nähe eines Superchargers gewohnt haben und diesen für ihre täglichen Ladungen teilweise über Stunden oder gar die ganze Nacht blockiert haben, sodass Durchreisende diese nicht nutzen konnten.

    Guck dir mal Björn Nylands Road-Trip-Videos durch die USA an (https://www.youtube.com/watch?v=8vyscKLbo0A). Da kann man bei allen seinen Ladestopps sehr gut sehen, wie stark die Supercharger tatsächlich frequentiert sind. Und in diesem Falle waren sie sicher noch etwas mehr frequentiert, als sonst, weil Björn als youtube-Blogger weltweit bekannt ist, seine Position in den USA live gestreamt hat und andere Model S-Fahrer ihn auf seinem Trip an den Superchargern besucht haben.

    > Noch gibt es genügend! Aber wenn mehr Autos fahren -und Tesla plant ja eine
    > Produktionsstätte hier in Europa! - dann erreichen sicher mehr ein und die
    > selbe Station öfter...
    Und es wäre ja total abwegig zu erwarten, dass Tesla dann keine weiteren Supercharger aufstellen kann... ;-)

    > Kleiner, aber feiner Irrtum: gibt es mehr als 2 Gleichrichter, gibt die
    > komplette Ladevorrichtung weniger Energie her - es gibt nur eine Zuleitung
    > (was auch nicht stimmt - es sind mehrere sonst brenn's) und da ist die
    > Energie begrenzt! D.h. stehen mehr als 4 Stalls zur Verfügung - und überall
    > sollen ja in Europa Stationen für mehr als 8 Autos kommen - dann darf man
    > sich wie in den USA auf Ladezeiten von gut 1h einrichten!
    Höre ich zum ersten Mal und ich kenne inzwischen dutzende Tesla-Fahrer... Ist mir selber auch noch nicht passiert. Also bitte mit Quellen belegen!

    > Und zum Vergleich zu den Tankstellen: wie lange dauert das Tanken an
    > voll-automatischen Tankstellen? (denn wenn man noch beim Tankwart zahlen
    > muss ist klar dass dann größere Wartezeiten entstehen werden)

    Ich bin in meinem leben weit über 250.000km primär über deutsche Autobahnen gefahren. Ich hab kein einziges Mal eine Vollautomatische Tankstelle gesehen. Wo bitte stehen die???

  17. Re: Vielfahrer?

    Autor: Moe479 03.06.16 - 00:40

    dann ist das auto event. garnicht das richtige fern-transportmittel für dich, wie währes es mit fliegen und dann im nahbereich auf öffentliche, ein mietfahrzeug oder taxi unzusteigen?

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