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620km? WOW!!! -.-

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  1. 620km? WOW!!! -.-

    Autor: r0lf_d0nnerlunte 28.06.22 - 07:15

    Mit was wird hier eigentlich geworben? 620km wird als super Reichweite dargestellt.. In echt sind es vielleicht 500km bei gutem Wetter, Bergab und Rückenwind. Mein Passat B8 (Benziner) schafft locker 800km+. Sollte das nicht eher die Messlatte sein?!
    Diesen ganzen hässlichen Elektrobums können sich die ganzen Hersteller meinetwegen unter die Vorhaut jubeln. Alles Schmutz!

  2. Re: 620km? WOW!!! -.-

    Autor: xSureface 28.06.22 - 08:09

    Wer ständig und jeden Tag 800km fährt, hat eh kein Leben mehr. Ansonsten reichen dem normalem Bürger auch die 620km.

  3. Re: 620km? WOW!!! -.-

    Autor: Psy2063 28.06.22 - 08:18

    Und wie oft fährst du 800km am Stück?

    langsam sollte das umdenken doch in den Köpfen angekommen sein. Du steckst nach einer Fahrt den Stecker rein, das dauert keine 5 Sekunden, und hast IMMER ein volles Auto ohne minutenlang an der stinkenden Tanke zu stehen und dort dann an der Kasse warten zu müssen bis jemand vor einem seine 20 Rubbellose eingelöst hat.

  4. Re: 620km? WOW!!! -.-

    Autor: tuedo0801 28.06.22 - 08:19

    Rechnen wir mal:

    77kWh Akku und 620km Reichweite, ergibt einen durchschnittlichen Verbrauch von 12,4kWh/100km.

    E-Autos dieser größe brauchen meines Wissens, wenn sie nicht von E-Fanatikern im Hypermiling gefahren werden, eher um die 14-18kWh. Und bei 14kWh/100km wären es eher 550km Reichweite, und bei 18 eher 388km.

    Dazu kommt noch dass man den Akku ja nie von 100% auf 0% runter fahren. Sagen wir wir lassen 10% im Akku, Reserve, Sicherheit... Egal wie man es nennt. Das reduziert die Reichweiten also nochmal um 10%.

    620km... Das ist vielleicht Werbung, aber mehr auch nicht. Mit der Realität wird das bei dieser Akkugröße nix zu tun haben.

  5. Re: 620km? WOW!!! -.-

    Autor: r0lf_d0nnerlunte 28.06.22 - 08:23

    Und wer täglich 620km rein elektrisch fährt, der hat ein viel besseres Leben? hahahaha

  6. Re: 620km? WOW!!! -.-

    Autor: r0lf_d0nnerlunte 28.06.22 - 08:27

    Psy2063 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wie oft fährst du 800km am Stück?
    >
    > langsam sollte das umdenken doch in den Köpfen angekommen sein. Du steckst
    > nach einer Fahrt den Stecker rein, das dauert keine 5 Sekunden, und hast
    > IMMER ein volles Auto ohne minutenlang an der stinkenden Tanke zu stehen
    > und dort dann an der Kasse warten zu müssen bis jemand vor einem seine 20
    > Rubbellose eingelöst hat.

    Keine Ahnung, wo du so unterwegs bist, aber ich tanke 2min, bezahle dann 2min und kann mir dann noch 1min lang die Kimme kratzen, um nach 5min wieder für die nächste 800km auf der Straße zu sein... Ich kenne kein E-Auto das genau so schnell wieder geladen ist und annährend diese Reichweite nach 5min abbuchen kann...
    Und von der Umweltverschmutzung durch E-Autos fange ich gar nicht erst an, das geht scheinbar eh in die wenigsten Spatzenhirne rein.

  7. Re: 620km? WOW!!! -.-

    Autor: Dino13 28.06.22 - 08:34

    r0lf_d0nnerlunte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wer täglich 620km rein elektrisch fährt, der hat ein viel besseres
    > Leben? hahahaha

    Ja, das hat er, in der Tat.

  8. Re: 620km? WOW!!! -.-

    Autor: co 28.06.22 - 08:55

    Da ist noch nix angekommen, ich kenne Leute, die sich nach dem Tanken freuen, dass die Reichweitenanzeige 1000km zeigt ... und tanken dann in 2 Wochen halt wieder und freuen sich wieder.
    Gefahren werden diese 1000km 4mal im Jahr, dann tatsächlich auch mit Hänger, ansonsten nur Kurzstreckengeblödel auf Arbeit.
    Aber man könnte ja, wenn man wollte.

    Ich hab hier nen Stromer mit 250km Reichweite, den steck ich nach der Arbeit oder im Homeoffice an und lass ihn über die PV laden und bin noch nie stehen geblieben oder im Winter erfroren oder abgebrannt. Deckt über 95% unseres Bedarfs und für die Langstrecke oder Urlaub steht hier noch ein uralter Diesel rum, der ab und zu mal bewegt wird, bevor er festrostet.

  9. Re: 620km? WOW!!! -.-

    Autor: Pecker 28.06.22 - 09:09

    r0lf_d0nnerlunte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit was wird hier eigentlich geworben? 620km wird als super Reichweite
    > dargestellt.. In echt sind es vielleicht 500km bei gutem Wetter, Bergab und
    > Rückenwind. Mein Passat B8 (Benziner) schafft locker 800km+. Sollte das
    > nicht eher die Messlatte sein?!
    > Diesen ganzen hässlichen Elektrobums können sich die ganzen Hersteller
    > meinetwegen unter die Vorhaut jubeln. Alles Schmutz!

    Weißt. Ich lade das E-Auto meistens für unter 10 Cent die KWh an der heimischen Solaranlage. für die 500 km zahle ich also kaum 7¤. Beim Diesel sind das aktuell locker 50¤, dafür, dass du dann noch 300 km extra fahren kannst. Auf die verzichte ich.

  10. Re: 620km? WOW!!! -.-

    Autor: Dwalinn 28.06.22 - 09:18

    Was es braucht ist auf lange Sicht mehr Lader für Laternenparker oder andere Mieter, dann fallen auch die Argumente für große Akkus zu einen groß Teil weg.

  11. Re: 620km? WOW!!! -.-

    Autor: sampleman 28.06.22 - 09:44

    Psy2063 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wie oft fährst du 800km am Stück?
    >
    > langsam sollte das umdenken doch in den Köpfen angekommen sein. Du steckst
    > nach einer Fahrt den Stecker rein, das dauert keine 5 Sekunden, und hast
    > IMMER ein volles Auto ohne minutenlang an der stinkenden Tanke zu stehen
    > und dort dann an der Kasse warten zu müssen bis jemand vor einem seine 20
    > Rubbellose eingelöst hat.

    Ich glaube, solche verklärenden Darstellungen helfen niemandem weiter. In fünf Sekunden bist du noch nicht einmal aus deinem Auto gestiegen. Bis du dein Ladekabel aus dem Kofferraum gekramt hast (warum hat VW eigentlich keinen Mini-Frunk für so was?), sind weitere 30 Sekunden vergangen. Kurz: Eine Minute ist schnell rum. Nicht viel Zeit, aber ehrlicher.

    Und ich kann mich nicht daran erinnern, jemals von jemandem an der tanke aufgehalten worden zu sein, der Rubbellose einlöste. ich bin aber schon sehr wohl mehrfach Zeuge von minutenlangen Versuchen geworden, an einer öffentlichen Ladesäule einen Ladevorgang zu initiieren. Übringens: Inzwischen kann man bei immer mehr Tankstellen per App zahlen und muss gar nicht mehr zur Kasse, wenn man das nicht will.

    Solange Diskussionen über E-Autos immer von verklärenden Darstellungen wie deiner und Extrrempositionen á la "Wenn ich nicht 800 km am Stück fahren kann, bin ich beleidigt." dominiert werden, können wir uns das ganze auch sparen.

    Wenn ich ein E-Auto hätte, das 500 km am Stück schafft, wären damit 99% meiner Fahrten erschlagen. Aber solange ich keinen Strom in der Garage habe, würde ich es dennoch nicht kaufen.

  12. Re: 620km? WOW!!! -.-

    Autor: xSureface 28.06.22 - 09:51

    Die heimische Wallbox hat in der Regel direkt ein Kabel angeschlossen. Da muss man nix rauskramen.
    Das öffentliche Ladesäulen mal Probleme haben können steht außer Frage, um die ging es aber eben auch nicht.

  13. Re: 620km? WOW!!! -.-

    Autor: elidor 28.06.22 - 09:57

    Psy2063 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wie oft fährst du 800km am Stück?
    >
    > langsam sollte das umdenken doch in den Köpfen angekommen sein. Du steckst
    > nach einer Fahrt den Stecker rein, das dauert keine 5 Sekunden, und hast
    > IMMER ein volles Auto ohne minutenlang an der stinkenden Tanke zu stehen
    > und dort dann an der Kasse warten zu müssen bis jemand vor einem seine 20
    > Rubbellose eingelöst hat.


    Natürlich. Das ist auch eine super Lösung für die Menschen, die sich ein Eigenheim mit einem Stellplatz leisten können, an dem das E-Fahrzeug geladen werden kann. Im Besten Falle auch noch mit der eignen Solaranlage auf dem Dach. Dann sind 500km+ locker ausreichend.
    Ich kann das bei mir bspw. nicht. Klar kann so ein Auto theoretisch innerhalb von recht kurzer Zeit auf 80% geladen werden, aber wenn du das bei jedem Ladevorgang machst, zerstörst du damit deinen Akku. Also müssen 2/3 der Ladevorgänge langsam geschehen. Das macht richtig viel Spaß, wenn man keine Ladesäule direkt neben der eigenen Haustür hat und auch beim Arbeitgeber keine zur Verfügung steht.

    Dann kann ich nämlich einmal die Woche zur Ladesäule fahren und ein paar Stunden da verbringen ob ich das will oder nicht, weil mein Auto ja laden muss. Mit meinem Diesel brauche ich 5min an der Tanke und bin wieder für über 1000km versorgt.

    Das Problem bei dieser Diskussion ist, dass Menschen mit Lademöglichkeit zu Hause so argumentieren, als würden alle E-Auto-Fahrer genau diese Möglichkeit haben. Dem ist aber leider nicht so. Die Ladeinfrastruktur ist in Großstädten inzwischen vielleicht auch ganz ok, sodass man zumindest in der Nähe des eigenen Heims eine Säule findet, aber in kleineren Städten sieht die Lage ganz anders aus.

  14. Re: 620km? WOW!!! -.-

    Autor: xSureface 28.06.22 - 10:02

    Ka wo du Stunden an der Ladesäule verbringen musst. Der normale Ladevorgang am Schnelllader braucht etwa 30min. In der Zeit gehst halt was Essen oder machst nen Spaziergang.
    Und warum sollten nur Leute mit eigener Wallbox uns Solar so argumentieren? Hab derzeit weder das eine noch das andere. Und ich hab ohne Probleme 50.000km in einem Jahr zurückgelegt mit dem E-Auto. Bereut hab ich den Wechsel nicht.

  15. Re: 620km? WOW!!! -.-

    Autor: Dwalinn 28.06.22 - 10:10

    sampleman schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube, solche verklärenden Darstellungen helfen niemandem weiter. In
    > fünf Sekunden bist du noch nicht einmal aus deinem Auto gestiegen. Bis du
    > dein Ladekabel aus dem Kofferraum gekramt hast (warum hat VW eigentlich
    > keinen Mini-Frunk für so was?), sind weitere 30 Sekunden vergangen. Kurz:
    > Eine Minute ist schnell rum. Nicht viel Zeit, aber ehrlicher.
    Angenommen wir gehen von einer eigenen Ladesäulen aus dürfte das nicht länger dauern als den Zapfhahn einzustecken aber auch mit dem Kabel aus dem Kofferraum sollte das nicht viel länger dauern wenn das nicht gerade unter Koffern begraben ist.

    Man darf auch nicht vergessen das du zuhause ohnehin aus den Auto aussteigst das zählt also nicht nicht zum Aufwand, die Tankstelle fährst du hingegen gezielt zum Tanken an (außer natürlich du willst zur Waschanlage oder eine Sonntagszeitung kaufen)

    > Und ich kann mich nicht daran erinnern, jemals von jemandem an der tanke
    > aufgehalten worden zu sein, der Rubbellose einlöste. ich bin aber schon
    > sehr wohl mehrfach Zeuge von minutenlangen Versuchen geworden, an einer
    > öffentlichen Ladesäule einen Ladevorgang zu initiieren. Übringens:
    > Inzwischen kann man bei immer mehr Tankstellen per App zahlen und muss gar
    > nicht mehr zur Kasse, wenn man das nicht will.
    Ich fahre sehr wenig und bin daher sehr selten Tanken mir ist das in diesem Jahr schon häufiger passiert aber meistens weil irgendjemanden ein Kaffee/Brötchen usw. wollte (ist dann meist Sonntags).

    > Solange Diskussionen über E-Autos immer von verklärenden Darstellungen wie
    > deiner und Extrrempositionen á la "Wenn ich nicht 800 km am Stück fahren
    > kann, bin ich beleidigt." dominiert werden, können wir uns das ganze auch
    > sparen.
    >
    > Wenn ich ein E-Auto hätte, das 500 km am Stück schafft, wären damit 99%
    > meiner Fahrten erschlagen. Aber solange ich keinen Strom in der Garage
    > habe, würde ich es dennoch nicht kaufen.
    Sehe ich genau so, alternativ wäre aber auch ein besseres Netz an Supermärkten ideal. Die durchschnittlichen 250km/Woche könnten mittlerweile schon viele eAutos in unter 30min Nachladen und es wird eher besser.

  16. Re: 620km? WOW!!! -.-

    Autor: Dwalinn 28.06.22 - 10:33

    Das Problem ist das die großen Hersteller zurzeit mit der Produktion nicht hinterherkommen. VW hatte da teils im Januar angekündigt das die Jahresproduktion ausverkauft ist und das war noch vor dem Krieg.

    Warum sollte man also davon ausgehen das Leute für die ein eAuto nicht ideal ist jetzt ein perfektes eAuto brauchen obwohl es nicht mal für die Leute reicht die mit der halben Akkukapazität leben können?

    Ich hoffe mal die 20 Jahre bekomme ich auf mein Verbrenner (2008er) noch hin, wahrscheinlich wird es dann ein gebrauchter Verbrenner oder Hybrid werden. Aber da komme ich doch nicht auf die Idee jetzt zu argumentieren das es jetzt spezielle Autos benötigt die es mir ermöglichen mit der aktuellen Technik, der aktuellen Infrastruktur und meinen aktuellen Wohnstatus ohne große Probleme auf BEV umzustellen.

    In den kommenden 20 Jahren kann sicher immer noch jeder Verbrenner fahren der es "muss" und bis dahin ändert sich noch viel. Bei den Preisen, der Ladegeschwindigkeit, der Haltbarkeit usw.

  17. Re: 620km? WOW!!! -.-

    Autor: Pecker 28.06.22 - 11:23

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was es braucht ist auf lange Sicht mehr Lader für Laternenparker oder
    > andere Mieter, dann fallen auch die Argumente für große Akkus zu einen groß
    > Teil weg.

    Halte ich für kaum machbar. Also nicht in Deutschland. Was ich eher sehe, dass an fast jedem Supermarkt / Discounter auf dem Parkplatz ein Schnelllader stehen. Ein normaler Einkauf dauert schon mal 30 Minuten. An der Kasse kannst dann das Laden gleich mitbezahlen und gut ists.

  18. Re: 620km? WOW!!! -.-

    Autor: Dwalinn 28.06.22 - 12:07

    Also ich habs nicht so geschrieben aber meinte es so.

    Auf Mietparkplätzen mag man langfristig zwar Ladepunkte aufbauen können aber überall am Straßenrand geht das nicht. Gerade Supermärkte halte ich da auch für die beste Möglichkeit.

  19. Re: 620km? WOW!!! -.-

    Autor: nightmar17 28.06.22 - 12:21

    r0lf_d0nnerlunte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Psy2063 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und wie oft fährst du 800km am Stück?
    > >
    > > langsam sollte das umdenken doch in den Köpfen angekommen sein. Du
    > steckst
    > > nach einer Fahrt den Stecker rein, das dauert keine 5 Sekunden, und hast
    > > IMMER ein volles Auto ohne minutenlang an der stinkenden Tanke zu stehen
    > > und dort dann an der Kasse warten zu müssen bis jemand vor einem seine
    > 20
    > > Rubbellose eingelöst hat.
    >
    > Keine Ahnung, wo du so unterwegs bist, aber ich tanke 2min, bezahle dann
    > 2min und kann mir dann noch 1min lang die Kimme kratzen, um nach 5min
    > wieder für die nächste 800km auf der Straße zu sein... Ich kenne kein
    > E-Auto das genau so schnell wieder geladen ist und annährend diese
    > Reichweite nach 5min abbuchen kann...
    > Und von der Umweltverschmutzung durch E-Autos fange ich gar nicht erst an,
    > das geht scheinbar eh in die wenigsten Spatzenhirne rein.

    Und nochmal die Frage wie oft du das brauchst?
    Ich fahre 2x im Jahr 400-500km am Stück, da ich nicht alleine Fahre, kann ich die Fahrt in der Regel auch nicht ohne Pause durchführen.
    Realistische Pausen liegen bei 10-30 Minuten, je nachdem ob man noch etwas isst.
    Täglich fahre ich eher 30-50km und kann jeden Abend zuhause Laden.

    Wer natürlich keine Möglichkeit hat zuhause zu Laden, der braucht nicht weinen, sondern wartet noch die weiteren Entwicklungen ab. Neue Verbrenner kann man ja noch 12,5 Jahre zulassen.
    Du kannst dir ja auch 2034 einen Neuwagen kaufen und diesen dann 10 Jahre lang fahren.

    Umdenken willst du ja nicht.

  20. Re: 620km? WOW!!! -.-

    Autor: Funky303 28.06.22 - 12:44

    Von einem der auszog, Elektromobilität zu probieren und nach einer Woche wieder zurück war.

    Ich pendle jeden Tag von Stuttgart nach Schorndorf und zurück. Knapp 70km.

    Ich wohne in der Randstadt, habe einen eigenen Stellplatz im Hof, aber keinen Strom. Auch keine Möglichkeit dazu, da ich als Mieter sonst mehr als 10000 Eur für das Verlegen des Kabels quer über den Hof zahlen müsste. (Angebot eingeholt, Elektriker 2300 Eur, Hofbauer 12000). Ich habe leider keine Ladestation in der Nähe der Arbeit. In der Nähe unserer Hofeinfahrt sind 2 Ladeplätze, in der Parallelstr. auch.
    Die ersten beiden Ladevorgänge hat alles gut geklappt, ist leider bei den Stuttgarter Stadtwerken als Nicht-Kunde echt beschissen teuer, aber eine andere Wahl habe ich nicht, gibt nichts anderes.
    Beim dritten Mal war das Kind abends wach und hat dann dazu geführt, dass ich "Strafe" zahlen musste, da ich die Ladesäule von der Zeit her blockiert habe.

    Und selbst bei einer Schnelladesäule kamen keine 300W raus, sondern ganz schnell bei 40-50 eingependelt.

    In Stuttgart gibt es scheinbar ein gut funktionierendes Tesla-Grüppchen, die die 3 Kaufland-Ladestandorte gut unter sich aufteilt, ich habe bis jetzt noch nie eine freie Ladesäule gesehen, wenn ich einkaufen fahre.

    Und mit Kind im Alter von 1,5 Jahren fährt man nicht von Supermarkt zu Supermarkt, um eine Säule zu finden, sondern dann, wenn das Kind wach ist.

    Im Endeffekt war die Elektromobilität gleich teuer wie mein 320d und gleichzeitig mit so vielen Nachteilen gekoppelt, dass ich für mich keine Kompensation der Nachteile gesehen habe. Zeitverlust, Planung und aus dem 4. Stock runterlaufen, Auto abstöpseln und wieder auf den eigenen Hof parken, wieder 4 Stock hoch ist schlicht zu unbequem und zu aufwändig.

    Ganz anders sieht es ab August aus. Da ziehe ich um, habe einen Parkplatz mit Wallbox und eine gemeinschaftliche Solaranlage, die die Wallboxen bedient. Da wird das ganze interessant.

    Davor aber als Laternenparker (und ich habe den Luxus, in Cannstatt einen eigenen Stellplatz im Hof zu haben!) ist es in Großstädten nicht praktikabel.

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