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Leider nicht genug Lithium

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  1. Re: Ob aus Salzseen oder montan, Lithium findet sich rechlich

    Autor: Ach 06.10.17 - 14:09

    "...Davon lässt sich Tsuyoshi Hoshino vom Rokkasho Fusion Institute nicht abschrecken. Der Wissenschaftler hat gerade ein Verfahren vorgestellt, mit dem sich das begehrte Metall aus dem Wasser herausfiltern lässt, wenn auch erst in bescheidenen Mengen. Das funktioniert ohne den zusätzlichen Einsatz von Energie, denn die bringen die elektrisch geladenen Lithium-Teilchen selbst mit.

    In dem Filter, einer dünnen Membran aus Lithium-Ionen leitender Glaskeramik, bewegen sich die geladenen Teilchen von der negativen zur positiven Seite und erzeugen so eine elektrische Spannung. „Die mikroporöse Keramik lässt nur die im Meerwasser gelösten, elektrisch geladenen Lithium-Teilchen durch“, erklärt der Forscher. In einem 72-stündigen Test erreichte der Filter eine Rückgewinnungsquote von rund sieben Prozent.

    Es ist erst ein Anfang, das wissen die Forscher. Experten des UK Energy Research Centre gehen davon aus, dass man mit solchen Techniken im Jahr 2030 kommerziell Rohstoffe aus dem Meer gewinnen kann – sofern die Preise für Gold, Uran oder Lithium hoch genug sind."

    https://www.welt.de/wissenschaft/article155321832/So-fischen-Forscher-pures-Gold-aus-Meerwasser.html

  2. Re: Ob aus Salzseen oder montan, Lithium findet sich rechlich

    Autor: Ach 06.10.17 - 14:30

    >"Der Energieaufwand für die Gewinnung von Lithium aus dem Wasser ist allerdings recht groß. Man rechnet mit etwa 2,5kWh pro Gramm Lithium. Wir brauchen 150 Gramm Lithium pro kWh Akkuleistung, also bräuchten wir 375kWh für den Akku oder 37,50 Euro bei einem Strompreis von 10 Cent pro kWh. Zusammen mit den Kosten für die Anlage selbst ist das nicht wirtschaftlich, aber es gibt eine effektiven Deckel für den Preis.

    >...Ganz abgesehen davon muss niemand Lithium aus dem Meerwasser direkt gewinnen. Man kann auch das salzigere Abwasser der Wasserentsalzungsanlagen dafür benutzen oder das Wasser von Salzseen wie dem toten Meer. Das würde einen Teil des Energieaufwandes vermeiden, weil ein großer Teil der Energie für die “Entwässerung des Salzes” gebraucht wird...."

    http://scienceblogs.de/wasgeht/2015/08/20/wenn-geht-uns-das-lithium-fuer-elektroautos-aus/

    Ps: bitte nicht den Überbringer der Nachricht killen. Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass es fast immer doch irgendwie nach vorne geht oder eine Alternative gefunden wird, die das Problem auf andere Weise löst. Entsprechend setzt sich der ScineceBlogs Artikel fort :

    >"...Natürlich gibt es auch andere Batterietypen, die auch ganz ohne Lithium auskommen. Wenn es ganz schlimm kommt, kann man immer noch Magnesium- oder Aluminiumionenbatterien entwickeln, das wird auch schon getan. Aber ignorieren wir einmal alle Alternativen und konzentrieren wir uns nur auf die Technik die wir haben. Zuerst sollte man einmal sagen, dass Lithiumionenbatterien zum größten Teil aus allem möglichen, aber nicht aus Lithium bestehen. Es sind..."

  3. Re: Ob aus Salzseen oder montan, Lithium findet sich rechlich

    Autor: Tremolino 06.10.17 - 14:45

    Faszinierend, wie "digital" manche Menschen (wie z.B. der TE) so denken.

    Da gibts dann keine Transatlantikflüge mehr, weil dort der Sprit nicht durch Batterien ersetzt werden kann - angeblich. Oder mindestens wieder zugeteilte "Klassenreisen". Da darf Wasser nicht zusätzlich Lithium abwerfen, sondern da gibts dann nur noch Wasser als einzige Lithium-Quelle. Da gibt es überhaupt nur Lithiumbatterien in Zukunft. Und energieeffizienter dürfen die auch nicht werden ... sonst klappt das mit den langsamen (Wasser-)schiffen nicht.
    Da wird eher die Beringstraße für Bahnfahren zugeschüttet, bevor es Fortschritte in der Energie-Entwicklung und -nutzung gibt. Von so Kleinigkeiten wie der Untertunnelung des Atlantiks ganz abgesehen.
    Man fragt sich manchmal, ob solche Leute auch mal irgendwann nen Atlas in der Hand hatten. Die Verkehrskreuze dieser Welt - welche im allgemeinen von wirtschaftlichen Interessen gespeist werden - liegen ja wahrlich nicht zwischen Anchorage und Naukan.
    Gott sei Dank ist die Welt nicht so phantasielos und diese "Alternativlosigkeit" hat sich sowieso nur hierzulande unter einer (angeblichen) Physikerin mit Hilfe von irgendwelchen grünen Heilsbringern breit gemacht.

    Wenn ich mal genauso "digital" kontern soll:
    "Das mit dem Umstieg auf überwiegend Schiffsreisen klappt schon deshalb nicht, weil deutlich mehr Reisende seekrank werden als Flugangst haben! ;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.10.17 14:52 durch Tremolino.

  4. Re: Leider nicht genug Lithium

    Autor: Codemonkey 06.10.17 - 15:00

    Die einfachste Lösung wäre natürlich das die (1. Welt) Menschen sich mal etwas in Verzicht üben und nicht auf der anderen Seite der Welt ihren Urlaub verbringen müssen, oder für ein Wochenende nach New York fliegen.

    Was für eine langweilige Lösung vieler Probleme wäre das nur.

  5. Re: Ob aus Salzseen oder montan, Lithium findet sich rechlich

    Autor: TC 06.10.17 - 15:10

    Ach schrieb:
    ------------------------------------------------------------------------------
    > sofern die Preise für Gold, Uran oder Lithium hoch genug sind."

    Da sehe ich auch das Problem. Klar wird man immer mehr Berge versetzen können je teurer ein Rohstoff wird, aber dann wird er irgendwann zu teuer um ihn großflächig einzusetzen. Öl und Kerosin wird's sicher auch immer geben, teilweise synthetisch hergestellt, aber nur Militär und Reiche werden es bekommen.

  6. Re: Ob aus Salzseen oder montan, Lithium findet sich rechlich

    Autor: Ach 06.10.17 - 15:19

    Please, don't get me startet :]. Selber muss ich mich da mal etwas zurückhalten aber du hast IMO den Punkt getroffen und ich bin ganz bei dir.

  7. Re: Ob aus Salzseen oder montan, Lithium findet sich rechlich

    Autor: Ach 06.10.17 - 15:42

    TC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > ---
    > > sofern die Preise für Gold, Uran oder Lithium hoch genug sind."
    >
    > Da sehe ich auch das Problem. Klar wird man immer mehr Berge versetzen
    > können je teurer ein Rohstoff wird, aber dann wird er irgendwann zu teuer
    > um ihn großflächig einzusetzen. Öl und Kerosin wird's sicher auch immer
    > geben, teilweise synthetisch hergestellt, aber nur Militär und Reiche
    > werden es bekommen.

    Du beschreibst ja den momentanen Stand der Dinge, nicht den zukünftigen. Da kann bei der Lithiumförderung noch einiges passieren, sowie bei der Lithiumgewinnung aus Meerwasser, in technischer Hinsicht wie auch in energetischer. Allein die Überproduktion aus Windstrom und anderen Erneuerbaren, wenn die erst mal bis zur 100% Deckung ausgebaut sind, weil ja das Teuerste bei der Meerwasserentsalzung die Energie wäre, die mit einem Energieüberfluss nahezu kostenlos würde. Das ist eine riesige Anzahl zum Teil unvorhersagbarer Faktoren, die das Ganze so schwer im Voraus definierbar Machen.

    Man hat halt jetzt erst mal genug Lithium soweit, man wird in Zukunft jede Menge Überflusstrom generieren, die Lithiumgewinnungstechnik ist noch lange nicht ausgeschlachtet, und irgendwo warten noch ein paar Materialalternativen für Batterien auf ihre Entdeckung/Entwicklung. Das ist soweit erst mal nicht der schlechteste Ausgangspunkt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 06.10.17 15:56 durch Ach.

  8. Re: Leider nicht genug Lithium

    Autor: ChMu 06.10.17 - 15:59

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TC schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hatte man früher™ kein Problem mit.
    > >
    > > Außerdem wird irgendwann die Bering-Strait überbrückt,
    > > dann ist es eventuell sogar schneller per Zug über Asien.
    >
    > Von Asien aus vielleicht, aber von Europa bis zur Beringstraße sind es doch
    > 10.000 km
    >
    > Ein Flug von Deutschland nach NYC ist nur 9 Stunden, von NYC erreicht man
    > dann den Rest der USA in 6 Stunden.
    >
    > In der Zeit müsste dein Zug über 600 km/h fahren, um auch nur den Pazifik
    > zu erreichen.

    So oft scheinst Du diese Reisen aber nicht zu machen? Die reine Flugzeit ist leider nicht die Reisezeit wie bei der Bahn.
    Sehe ich hier in Spanien. Flugzeit Barcelona-Madrid liegt bei 1h 20m. Der Zug braucht gute 2 1/2h. Was ist wohl schneller? Was ist bequemer?
    Das Flugzeug kann nicht von City zu City fliegen, es landet immer in der Pampa, 30-60km von da wo man hin will. Man braucht Stunden, im Fall der USA auch mal nen halben Tag, bis man die “Sicherheits” Kontrollen hinter sich hat. Alleine um den Stress zu vermeiden, wuerde ich gerne eine halbe h laenger im Liegesitz doesen. Aber ich bin mit dem Zug trotsdem schneller da. Auf den geplanten Strecken zB nach Paris (5h) oder London (6H) wird der Flieger immer noch geschlagen. Nur in Deutschland fahren Zuege sehr langsam, auch dadurch, das sie staendig anhalten muessen. Aber das heisst nicht, das anderswo die Entwicklung nicht weitergeht. Wo bei rad gebundenen Zuegen irgendwo bei 500km/h die Grenze liegt, gehts dann eben mit anderen Technologien weiter.

  9. Re: Leider nicht genug Lithium

    Autor: WonderGoal 06.10.17 - 16:06

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sehe ich hier in Spanien. Flugzeit Barcelona-Madrid liegt bei 1h 20m. Der
    > Zug braucht gute 2 1/2h.
    Aber nur deswegen, weil die Fluggeschwindigkeit ein ausgeklügelter Faktor zwischen Kosten und Nutzen ist. Kerosin ist bekanntlich teuer und die Turbinen verbrauchen natürlich auch bei höherer Belastung deutlich mehr. Die haben ja auch nicht den besten Wirkunsgrad.

  10. Re: Leider nicht genug Lithium

    Autor: Oldy 06.10.17 - 16:37

    TC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Um einen signifikanten Anteil der Luftfahrt zu elektrifizieren.
    > Es reicht nur für die besagten Trainingsflugzeuge und paar Privatjets.
    >
    > In der Zukunft wird immer weniger geflogen, Langstrecke fährt man mit Zug
    > oder Schiff.
    > Gleichzeitig wird Mobilität aber auch immer unwichtiger dank Robotik und
    > Virtual Reality.
    >
    > Trotzdem finde ich die Idee toll und wünsche denen alles Gute!

    Erst letztens konnte man lesen, das, wenn man die Hälfte aller Autos auf Litium-Baterien umstellen würde, es noch für Hundert Jahre reicht. Litium selber ist aber nicht das Maß aller Dinge für Elektrobatterien.

  11. Re: Leider nicht genug Lithium

    Autor: ArcherV 06.10.17 - 17:04

    WonderGoal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChMu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sehe ich hier in Spanien. Flugzeit Barcelona-Madrid liegt bei 1h 20m.
    > Der
    > > Zug braucht gute 2 1/2h.
    > Aber nur deswegen, weil die Fluggeschwindigkeit ein ausgeklügelter Faktor
    > zwischen Kosten und Nutzen ist. Kerosin ist bekanntlich teuer und die
    > Turbinen verbrauchen natürlich auch bei höherer Belastung deutlich mehr.
    > Die haben ja auch nicht den besten Wirkunsgrad.

    Warum dann keine Hybrid Flugzeuge?

  12. Quatsch mit Soße

    Autor: tingelchen 06.10.17 - 17:46

    TC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Um einen signifikanten Anteil der Luftfahrt zu elektrifizieren.
    > Es reicht nur für die besagten Trainingsflugzeuge und paar Privatjets.
    >
    So ein Unfug.
    1) Ist Lithium in hülle und fülle vorhanden
    2) Ist Lithium der geringste Teil eines Li Akkus (ca. 2% / Akku)

    > In der Zukunft wird immer weniger geflogen, Langstrecke fährt man mit Zug
    > oder Schiff.
    > Gleichzeitig wird Mobilität aber auch immer unwichtiger dank Robotik und
    > Virtual Reality.
    >
    Ja ne ist klar. Nachdem wir endlich schnell zwischen den Kontinenten hin und her fliegen können, regeln wir das ganze wieder zurück auf eine Mehrtätige Schiffsreise. Die Geschäftswelt wird sich bei dir, für diesen Rückschritt, Bedanken. Wahrscheinlicher ist eher, das wir Interkontinentalreisen in der Erdumlaufbahn absolvieren werden.

  13. Re: Ob aus Salzseen oder montan, Lithium findet sich rechlich

    Autor: aguentsch 06.10.17 - 18:15

    > Gott sei Dank ist die Welt nicht so phantasielos und diese
    > "Alternativlosigkeit" hat sich sowieso nur hierzulande unter einer
    > (angeblichen) Physikerin mit Hilfe von irgendwelchen grünen Heilsbringern
    > breit gemacht.
    Bis zu diesem Passus war ich bei dir, aber hier hast du zweimal Bullshit in einem Satz untergebracht:
    1. Merkel ist keine Physikerin, sondern eine Politikerin, die mal Physik studiert hat. Ich will nicht in deine politischen Ansichten ändern, aber die Bemerkung ist in dem Zusammenhang wenig hilfreich. Die "alternativlos"-Formulierung mag sprachlicher Unsinn sein, aber er glaubt, dass Merkel das genauso meinte, ist naiv. "Alternativlos" ist ja nur ein Synonym für "mit mir nicht weiter diskutierbar".
    2. Die "grünen Heilsbringer" mögen Prioritäten und Argumentationen haben, die du nicht teilst, aber sie sind (im Durchschnitt) mit Sicherheit innovativer/revolutionärer als der Durchschnittsbürger. Beispiel Windkraft: Wer ist der größere Innovator? Der, der sowas aufstellt, oder der, der darin Landschaftsverschandelung sieht? Beispiel Schwulenrechte: Der der die Ehe zwischen Mann und Frau als einzig mögliches Modell des Zusammenlebens ansieht oder der, der auch anderes toleriert?
    Wie gesagt: Man muss das nicht gut finden, aber es ist eigentlich Common Sense, dass "Grün" und "Konservativ" nicht unbedingt verwandte politische Attribute sind.

  14. Re: Leider nicht genug Lithium

    Autor: Faksimile 06.10.17 - 20:46

    ChMu schrieb:
    > ...
    > Wo bei Rd gebundenen Zuegen irgendwo bei 500km/h die Grenze liegt, gehts dann eben
    > mit anderen Technologien weiter.

    Das haben "wir Deutschen" doch nach China verkauft, weil es hier niemand haben wollte. Und der Rest wurde eingemottet bzw. verschrottet.

  15. Re: Ob aus Salzseen oder montan, Lithium findet sich rechlich

    Autor: matzems 06.10.17 - 20:48

    Laut Berechnungen aus den 70er Jahren ist Öl seid ca 5 Jahren alle.

  16. Re: Leider nicht genug Lithium

    Autor: ChMu 06.10.17 - 21:33

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChMu schrieb:
    > > ...
    > > Wo bei Rd gebundenen Zuegen irgendwo bei 500km/h die Grenze liegt, gehts
    > dann eben
    > > mit anderen Technologien weiter.
    >
    > Das haben "wir Deutschen" doch nach China verkauft, weil es hier niemand
    > haben wollte. Und der Rest wurde eingemottet bzw. verschrottet.

    Ja gut, das heisst aber nicht das es andere dann doch weiter nutzen koennen. In Deutschland macht so was eh keinen Sinn, jeder Dorf Fuerst braucht nen Bahnhof fuer die schnellesten Zuege, so das diese nie auf Geschwindigkeit kommen, Flugreisen werden sinnlos da entweder aus Zeitlichen Gruenden unbrauchbar oder durch die Tatsache das man nicht mal einen Flughafen fuer die Hauptstadt mit dem Budget eines kleinen Staats hinbekommt. Deutschland ist einfach zu klein und die Entfernungen zu kurz um da was richtiges aufzuziehen zumal alles aufs Auto abgestimmt wird, mehr als in jedem anderen Land. Selbst die USA, oft als Autoland schlecht hin beschrieben, koennen da nur noch den Kopf schuetteln. Die Deutschen fahren tausende km in ihren mini Autos in den “Urlaub”, eine Tat welche in sich einen Urlaub braucht.

  17. Re: Ob aus Salzseen oder montan, Lithium findet sich rechlich

    Autor: ChMu 06.10.17 - 21:52

    matzems schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Laut Berechnungen aus den 70er Jahren ist Öl seid ca 5 Jahren alle.

    Ich glaube nicht das es jemals Studien gab, welche davon ausgingen, das Oel “alle” waere. Schon gar nicht in den 70ern. Es ging und geht immer darum, bezahlbares Oel zu haben welches man einfach verbrennt, also vernichtet, ohne Gegenleistung ausser dabei den eigenen Lebendsraum teils extreem zu zerstoeren.
    In den 70ern hiess es das wenn Sprit auf 1Mark/l kommt, niemand mehr Auto fahren koennte. Extreem Schaetzungen in den 80ern gingen von 3 Mark/l aus, wobei die damals krakelenden Gruenen von “bis zu” 5 Mark schwafelten. Unglaubliche Preise. Damals.

    Momentan wird Oel unter Preis verkauft, aus verschiedenen Gruenden und das wird auch noch 2018 so bleiben. Mit Glueck (fuer den Verbraucher) bis Anfang 2019. Aber der Preis wird wieder steigen. Sehr konservative Forecasts gehen von 90$/b in einem Jahr aus, Pessimisten rechnen bis $110 bei Anfang 2019. Dann haengen wir hier kurz vor 2Euro/l und dann wird es recht rapide auf die 3Euro zugehen. Oder glaubst Du man laesst Euch weiter billig Auto fahren?

    Die groessten Oel Produzenten des Planeten haben jetzt bereits (eigendlich seit mehreren Jahren) massive Probleme. In Saudi Arabien zB wurden bei 9000 neuen Drills seit 2011 7% weniger gefoerdert. Es geht zu Ende. Nicht im Sinne von kein Oel, aber im Sinne von zum Verbrennen zu Schade wenn man bedenkt, was sonst noch alles aus Oel gemacht wird. Also wird es teurer. Sehr viel teurer und das bedeutet, das man auf biologische Kraftstoffe umstellen muss, wobei dann die ganze Nahrungsmittel Diskusion wieder hochkocht. Aber am Ende werden, in Deutschland sicher, die Autofahrer siegen. Was sind schon ein paar hungernde oder Sterbende gegenueber freier Fahrt auf der Autobahn. Kein Kontest.

  18. Re: Ob aus Salzseen oder montan, Lithium findet sich rechlich

    Autor: Ach 06.10.17 - 23:52

    Ich muss da aguentsch teils zustimmen. Kritik ist zwar berechtigt, aber man kann nicht gleich alles und jeden verteufeln. Je nach Alter hat man auch einfach nicht die Geduld und den Nerv, die eigenen Ansichten ständig an den monolithisch und vielleicht sogar stur erscheinenden Erklärungen derer abprallen zu lassen, die sich seit vielen Jahren mit den entsprechenden Techniken beschäftigen, vielleicht sogar praktisch damit auseinandersetzen. Vielleicht ist das auch ein ganz typischer Einstieg ins Thema. Mir selber ging es wohl nicht viel anders. Wenn ich mich zurück erinnere, dann tauchen da so einige haarsträubende und ziemlich krasse Ideen und Vorstellungen auf (Mann, was würde ich für eine Forumsauseinandersetzung mit meinem "Ich" von vor zwanzig oder dreißig Jahren geben), und dass man beim älter werden allein schon auf Grund des Faktors Zeit, eine sehr viel größere Menge an Wissen aufsammeln konnte, ob theoretisch oder durch einfaches, zufälliges Miterleben, dass vergisst man sehr schnell.

    Technisch muss man außerdem irgendwo anfangen, und der einzige Ansatz der einen umweltverträglichen wie sozialen Weg in die Zukunft beschreibt, ist grün. Die grünen Protagonisten sind deshalb auch keine Heilsbringer, es sind die Leute, die den Rücken frei haben von beruflichen oder kapitaltechnischen Verbindungen zur klassischen Energiewelt, Leute die aus diesem Grund unabhängig über die aktuelle Situation nachdenken können und die das auch Tun, mehr ist das nicht. Die Zeit der grünen Gesellschafts- und gegen-alles-Verweigerer ist dagegen, so wie ich das verstehe schon seit mehreren Jahren Tod. Das neue Grün ist Sf-sci, ist Forschung mit dem Computer als Grundlage und wichtigstes Arbeitsmedium, ist Wissenschaft und Kreativität zugleich, und im selben Moment ist es vernünftiger als die sich technisch, politisch wie kapitalistisch komplette in ihrem CO2 Junggel verstrickte habende alte Führungsliga.

  19. Re: Leider nicht genug Lithium

    Autor: exxo 07.10.17 - 00:39

    TC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > In der Zukunft wird immer weniger geflogen, Langstrecke fährt man mit Zug
    > oder Schiff.
    >

    Schiffe? Ernsthaft?

    Marktforschung besagt genau das Gegenteil ;)

  20. Re: Leider nicht genug Lithium

    Autor: Niaxa 07.10.17 - 00:53

    Ach deswegen hat sich in den letzten zwanzig Jahren so wenig getan, die haben erst auf deine Ankündigung gewartet. Pfffahaha

    Smartphones waren der große Grund noch mal Fett zu investieren in Forschung. Physik war der große Grund auf den Boden der Tatsachen zurück zu kehren :-).

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