Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Sun Flyer 2: Das Elektroflugzeug…

Leider nicht genug Lithium

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Leider nicht genug Lithium

    Autor: TC 06.10.17 - 12:43

    Um einen signifikanten Anteil der Luftfahrt zu elektrifizieren.
    Es reicht nur für die besagten Trainingsflugzeuge und paar Privatjets.

    In der Zukunft wird immer weniger geflogen, Langstrecke fährt man mit Zug oder Schiff.
    Gleichzeitig wird Mobilität aber auch immer unwichtiger dank Robotik und Virtual Reality.

    Trotzdem finde ich die Idee toll und wünsche denen alles Gute!

  2. Re: Leider nicht genug Lithium

    Autor: Anonymer Nutzer 06.10.17 - 12:45

    > Um einen signifikanten Anteil der Luftfahrt zu elektrifizieren.

    Sagt wer? Ich dachte immer, Lithium sei eines der häufigsten Elemente in der Erde. Und Batterietechnik muss sich ja auch nicht ewig auf Lithiumbasis festnageln.

  3. Re: Leider nicht genug Lithium

    Autor: Bautz 06.10.17 - 12:46

    Ja ne, is klar. Mit dem Schiff von Amsterdam nach New York?

  4. Re: Leider nicht genug Lithium

    Autor: TC 06.10.17 - 12:53

    Hatte man früher™ kein Problem mit.

    Außerdem wird irgendwann die Bering-Strait überbrückt,
    dann ist es eventuell sogar schneller per Zug über Asien.

  5. Re: Leider nicht genug Lithium

    Autor: TC 06.10.17 - 12:56

    Häufig ist es nur auf die ganze Erdmasse gerechnet.
    Das meiste davon ist aber gelöst in den Weltmeeren.

  6. Re: Leider nicht genug Lithium

    Autor: Anonymer Nutzer 06.10.17 - 13:00

    > Hatte man früher™ kein Problem mit.

    Da hatte man es aber auch weniger eilig. Heute noch Dampfschiff-Ozeanüberquerungen für die Massen durchzuführen, ist Quatsch. Hyperloop wird ja nicht angedacht, weil man sich Zeit nehmen will.

    > Außerdem wird irgendwann die Bering-Strait überbrückt,
    > dann ist es eventuell sogar schneller per Zug über Asien.

    Als mit dem Flugzeug? Aha.

  7. Re: Leider nicht genug Lithium

    Autor: FreierLukas 06.10.17 - 13:02

    Also deiner Meinung nach werden wir in 20 Jahren immer noch Lithium Ionen Akkus bauen? lol... was ist denn nur los hier? Ist niemand mehr in der Lage ein paar Meter vorauszuschauen? Akkus entwickeln sich ständig weiter und Materialien die wir heute verwenden können schon morgen überflüssig sein. Allerdings muss man hier erwähnen dass sich die Industrie gut abspricht so dass man nicht erwarten kann dass sie heute schon umsteigen wenn es eine Alternative gäbe, da sonst deren Partner die die Rohstoffe gewinnen ihre investitionen nocht nicht wieder raus haben und dementsprechend im nächsten Schritt fehlen würden. Damit also alle Parteien zufrieden sind bedient man sich des Tick Tock Models, es sei denn es kommt ein disruptives Unternehmen um die Ecke dass auf alle anderen pfeift.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 06.10.17 13:07 durch FreierLukas.

  8. Re: Leider nicht genug Lithium

    Autor: TC 06.10.17 - 13:07

    Du meinst einen der 9000 revolutionären Superakkus, die Golem mal angekündigt hat? ;)

  9. Re: Leider nicht genug Lithium

    Autor: FreierLukas 06.10.17 - 13:09

    Man muss die wirtschaftlichen Aspekte immer mit einbeziehen. Selbst wenn es heute schon Akkutechnologie gäbe die Lithium Ionen / polymer schlagen würde, man würde sie einfach nur aufkaufen und nicht einsetzen weil keine der Parteien die in Lithium Ionen investiert haben ihre INvestitionen raus haben. Wenn du vorhersehen willst wann eine neue Akkutechnologie eingesetzt wird brauchst du nur auf die Bilanzen der großen Industrieunternehmen zu schauen. Ich persönlich denke Lithium Ionen machen es noch maximal 5 Jahre. Tesla wird die Preise mit den Gigafactories so weit runterdrucken dass die Konkurrenz ihre Asse auspackt. Unsere Entwicklung wird schon lange künstlich begrenzt und damit stabil gehalten damit es stetig bergauf und nicht wie auf einer Achterbahn zu geht. Die Kühe werden gemolken bis sie leer sind. Alles andere wäre wirtschafltich zumindest totaler nonsens. (Vereinfacht ausgedrückt, die letzten Tropfen Milch könnten bitter sein also macht man sie nicht komplett leer. Die Restspucke trinkt ja auch keiner aus der Flasche.)



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 06.10.17 13:17 durch FreierLukas.

  10. Re: Leider nicht genug Lithium

    Autor: TC 06.10.17 - 13:09

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Hatte man früher™ kein Problem mit.
    >
    > Da hatte man es aber auch weniger eilig. Heute noch
    > Dampfschiff-Ozeanüberquerungen für die Massen durchzuführen, ist Quatsch.
    > Hyperloop wird ja nicht angedacht, weil man sich Zeit nehmen will.

    Damp? Aber eher durch Uranzerfall erzeugter Dampf.

    > > Außerdem wird irgendwann die Bering-Strait überbrückt,
    > > dann ist es eventuell sogar schneller per Zug über Asien.
    >
    > Als mit dem Flugzeug? Aha.

    Transatlantik elektrisch fliegen ginge nicht mal mit den utopischsten Akkus.

  11. Re: Leider nicht genug Lithium

    Autor: Tremolino 06.10.17 - 13:10

    Watt nen Quatsch.

    Immer schön selektiv wahrnehmen und den Zeitraum bis zu dieser ominösen "Zukunft" offen lassen.

    ... sagt einer, der sich seit 30 Jahren die Vorteile vom (angeblich) papierlosen Büro erzählen lässt.

    Der größte Hindernisgrund für diese möglichen Zukunftsszenarien ist ja nicht die Technik. Das ist der Mensch, sein mitunter irrationales Verhalten und wirtschaftliche Interessen.

    VG

  12. Re: Leider nicht genug Lithium

    Autor: quineloe 06.10.17 - 13:13

    TC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hatte man früher™ kein Problem mit.
    >
    > Außerdem wird irgendwann die Bering-Strait überbrückt,
    > dann ist es eventuell sogar schneller per Zug über Asien.

    Von Asien aus vielleicht, aber von Europa bis zur Beringstraße sind es doch 10.000 km

    Ein Flug von Deutschland nach NYC ist nur 9 Stunden, von NYC erreicht man dann den Rest der USA in 6 Stunden.

    In der Zeit müsste dein Zug über 600 km/h fahren, um auch nur den Pazifik zu erreichen.

  13. Re: Leider nicht genug Lithium

    Autor: Anonymer Nutzer 06.10.17 - 13:14

    > Damp? Aber eher durch Uranzerfall erzeugter Dampf.

    Dann fährt der Kahn immer noch keine Schallgeschwindigkeit oder irgendetwas, das es für Nicht-Kreuzfahrer interessanter machen würde als ein Flieger.

    > Transatlantik elektrisch fliegen ginge nicht mal mit den utopischsten
    > Akkus.

    Jedenfalls geht es nicht mit Deiner Einstellung.

  14. Re: Leider nicht genug Lithium

    Autor: TC 06.10.17 - 13:21

    Ja und? Natürlich ist der Jet schneller, der bleibt aber ohne Kerosin am Boden.

  15. Re: Leider nicht genug Lithium

    Autor: TC 06.10.17 - 13:26

    Trotzdem wird das die einzige Reisemöglichkeit für normale Menschen. Zumal 300km/h auf ner gut ausgebauten Strecke doch machbar wären, dauerts halt das Doppelte.

    Wie gesagt, Regionalflüge kriegt man noch elektrisch hin, aber über den Atlantik? Selbst wenn der ganze Flugkörper ein einziger Akku wäre, grätscht einem die Physik ins Bein.

  16. Re: Leider nicht genug Lithium

    Autor: Anonymer Nutzer 06.10.17 - 13:32

    > Trotzdem wird das die einzige Reisemöglichkeit für normale Menschen.

    Woher kommt denn die faktische Untermauerung dieser apodiktischen Aussagen? Du kannst nicht einfach den Zug oder Atomboote als "alternativlos" und Elektro als physikalische Unmöglichkeit definieren und dann war's das.

    > dauerts halt das Doppelte.

    Ende der Diskussion an diesem Punkt. Wenn es doppelt so lange dauern würde, wird es keiner nutzen, weil garantiert jemand eine Lösung findet, bei der es eben nicht doppelt so lange dauert. Man wird garantiert nicht die Flugzeuge abschaffen, weil Öl endlich ist, nur um dann auf Schneckentempo per Boot und Bimmelbahn umzusteigen.

  17. Re: Leider nicht genug Lithium

    Autor: Tantalus 06.10.17 - 13:35

    TC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja und? Natürlich ist der Jet schneller, der bleibt aber ohne Kerosin am
    > Boden.

    Dann wird man bis dahin eben synthetisches Kerosin oder etwas vergleichbares haben, falls Dein (IMHO völlig an den Haaren herbeigezogenes) Szenario tatsächlich eintreten sollte.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  18. Ob aus Salzseen oder montan, Lithium findet sich rechlich

    Autor: Ach 06.10.17 - 13:51

    Tremolino schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Watt nen Quatsch.
    >
    > Immer schön selektiv wahrnehmen und den Zeitraum bis zu dieser ominösen
    > "Zukunft" offen lassen.
    >
    > ... sagt einer, der sich seit 30 Jahren die Vorteile vom (angeblich)
    > papierlosen Büro erzählen lässt.
    >
    > Der größte Hindernisgrund für diese möglichen Zukunftsszenarien ist ja
    > nicht die Technik. Das ist der Mensch, sein mitunter irrationales Verhalten
    > und wirtschaftliche Interessen.
    >
    > VG

    In der Tat. Außerdem haben sich in den vergangenen 10 Jahren so viele Neue Lithiumquellen gefunden, dass man überhaupt nicht mehr von einem Engpass spricht, außer an den Stammtischen. Den Engpass befürchtete man vor ca. 10 Jahren, als Lithium ein in relativ geringen Mengen benötigtes Element war, man dementsprechend wenig Energie in die Suche und Förderung steckte, und man mit Erscheinen des Tesla Roadster plötzlich aufschreckte und sich darüber wunderte, woher der Stoff denn kommen sollte, würde sich jeder auf diese Weise fortbewegen wollen.

    Als Argument gegen elektrisches Flugzeuge funktionierte eine Lithiumknappheit trotzdem nicht, einfach weil die Zahl der Flugzeuge und damit die Menge des benötigten Lithiums so viel geringer als, als die Zahl der PKW, wenn die eines Tages durch Stromern ersetzt werden.

    Und ein Grund für einen Lithiumförderung aus dem Meerwasser selber wäre der, dass in Zukunft immer mehr Trinkwasser aus dem Meer gewonnen werden muss. Ob durch Osmose oder Verdampfung, in beiden Fällen entspricht die Entsalzung dem ersten (energieintensiven)Herstellungsschritt der Lithiumgewinnung aus Salzwasser. Ideal wenn man das kombinieren könnte. Würde mich mal interessieren, wie sich das auf die Wirtschaftlichkeit auswirken würde.

    Jedenfalls sehe ich überhaupt keinen Grund beim Blick in die Zukunft die Flinte ins Korn zu werfen, ganz im Gegenteil denke ich, sehe ich da eher eine Menge sehr spannender technischer Lösungen und Ideen auf uns zukommen.

  19. Re: Leider nicht genug Lithium

    Autor: Ach 06.10.17 - 13:56

    Da hätten wir noch, ja genau wir hätten da : Hyperloop, was sonst bei Sf sci artigen Zukunftsgedanken :]. Interessanter Weise sind es gerade Fluggesellschaften, die sich sehr für die Technik interessieren.

  20. Re: Ob aus Salzseen oder montan, Lithium findet sich rechlich

    Autor: TC 06.10.17 - 13:56

    "Gern wird an dieser Stelle immer wieder auf das Meer verwiesen. Doch das Metall ist darin nur sehr dünn verteilt. So enthalten 140 000 Liter Meerwasser gerade 28,7 Gramm Lithium. Um die als Antrieb für eine Million Chevrolet Volt erforderliche Menge daraus zu gewinnen, müsste pro Jahr das Wasservolumen verarbeitet werden, das durch den Nil ins Mittelmeer strömt. Dies ist technisch wie wirtschaftlich illusorisch."

    http://www.focus.de/wissen/weltraum/odenwalds_universum/tid-16100/lithium-das-ende-der-reserven_aid_451604.html

  1. 1
  2. 2
  3. 3

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Köln
  2. Technische Universität Darmstadt, Darmstadt
  3. hkk Krankenkasse, Bremen
  4. BWI GmbH, Meckenheim, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 98,99€ (Bestpreis!)
  2. 249,00€ + Versand
  3. 334,00€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Mordhau angespielt: Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
Mordhau angespielt
Die mit dem Schwertknauf zuschlagen

Ein herausfordernd-komplexes Kampfsystem, trotzdem schnelle Action mit Anleihen bei Chivalry und For Honor: Das vom Entwicklerstudio Triternion produzierte Mordhau schickt Spieler in mittelalterlich anmutende Multiplayergefechte mit klirrenden Schwertern und hohem Spaßfaktor.
Von Peter Steinlechner

  1. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
  2. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

Das andere How-to: Deutsch lernen für Programmierer
Das andere How-to
Deutsch lernen für Programmierer

Programmierer schlagen sich ständig mit der Syntax und Semantik von Programmiersprachen herum. Der US-Amerikaner Mike Stipicevic hat aus der Not eine Tugend gemacht und nutzt sein Wissen über obskure Grammatiken, um Deutsch zu lernen.
Von Mike Stipicevic

  1. Programmiersprachen, Pakete, IDEs So steigen Entwickler in Machine Learning ein
  2. Software-Entwickler Welche Programmiersprache soll ich lernen?

IT-Headhunter: ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht
IT-Headhunter
ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht

Marco Nadol vermittelt für Hays selbstständige Informatiker, Programmierer und Ingenieure in Unternehmen. Aus langjähriger Erfahrung als IT-Headhunter weiß er mittlerweile sehr gut, was ihre Chancen auf dem Markt erhöht und was sie verschlechtert.
Von Maja Hoock

  1. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
  2. IT-Berufe Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?
  3. Milla Bund sagt Pläne für KI-gesteuerte Weiterbildungsplattform ab

  1. Tesla: Elon Musk muss trotz neuer Finanzierung weiter sparen
    Tesla
    Elon Musk muss trotz neuer Finanzierung weiter sparen

    Die jüngst eingeheimste Finanzierung von 2,7 Milliarden US-Dollar gibt Tesla nur weitere zehn Monate, um die Gewinnschwelle zu überschreiten. Entsprechend nervös dürfte Firmenchef Elon Musk sein, der weiter auf der Suche nach Einsparungspotenzial bei seinem Unternehmen ist.

  2. Tracking: Google zeichnet Einkäufe mittels Gmail auf
    Tracking
    Google zeichnet Einkäufe mittels Gmail auf

    Auf einer Käufe-Seite listet Google Einkäufe von Nutzern auf, auch wenn diese nicht über das Unternehmen selbst erfolgt sind - mithilfe von Rechnungen, die sich teilweise im Archiv des Gmail-Postfachs befinden. In unserem Fall sind das Hunderte Bestellungen, die bis 2012 zurückreichen.

  3. Sicherheit: Bundeswehr bekommt neue Smartphones ohne Internetzugang
    Sicherheit
    Bundeswehr bekommt neue Smartphones ohne Internetzugang

    In den vergangenen Monaten wurden in den Truppen der deutschen Bundeswehr neue Smartphones verteilt - viel mehr als die vormals genutzten Handys können die Geräte momentan aber noch nicht: Aus Sicherheitsgründen ist die Internetverbindung deaktiviert.


  1. 14:56

  2. 13:54

  3. 12:41

  4. 16:15

  5. 15:45

  6. 15:12

  7. 14:21

  8. 13:52