Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Sunswift: Solarauto fährt mit 3,25…

Bisheriger Rekord 5,5 kWh?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Bisheriger Rekord 5,5 kWh?

    Autor: Anonymer Nutzer 18.12.18 - 08:51

    Der E-Loremo wäre in Serienproduktion auch bei 6 kWh gewesen, allerdings nach NEFZ.

  2. Re: Bisheriger Rekord 5,5 kWh?

    Autor: oldmcdonald 18.12.18 - 09:21

    Das Twike _ist_ seit über 20 Jahren in Serienproduktion und benötigt zwischen 4 und 8 kWh pro 100 km. (Quelle: Wikipedia)

  3. Re: Bisheriger Rekord 5,5 kWh?

    Autor: Bouncy 18.12.18 - 09:24

    Der ist ja auch mit Dampfplauderei gefahren, wie es sich für Vaporware gehört...

  4. Re: Bisheriger Rekord 5,5 kWh?

    Autor: Anonymer Nutzer 18.12.18 - 09:40

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der ist ja auch mit Dampfplauderei gefahren, wie es sich für Vaporware
    > gehört...

    Nö, der hat auf Testfahrten wirklich die 6 kWh/100 km verbraucht, Videos davon sind auf YouTube zu finden.

    Der Einwand mit dem Twike stimmt zwar, aber dort sind die Angaben ja nicht nach NEFZ, weil das Gefährt nicht einmal die dort getestete Autobahngeschwindigkeit erreicht. Außerdem ist das Teil ein Zweisitzer, kein 2+2. Man könnte ja auch gleich Velomobile mit zugelassenem 45 km/h Antrieb aufführen, die verbrauchen noch einmal deutlich weniger.

  5. Re: Bisheriger Rekord 5,5 kWh?

    Autor: Schönwetter E-Radler 18.12.18 - 10:25

    osolemio84 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bouncy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der ist ja auch mit Dampfplauderei gefahren, wie es sich für Vaporware
    > > gehört...
    >
    > Nö, der hat auf Testfahrten wirklich die 6 kWh/100 km verbraucht, Videos
    > davon sind auf YouTube zu finden.
    >
    > Der Einwand mit dem Twike stimmt zwar, aber dort sind die Angaben ja nicht
    > nach NEFZ, weil das Gefährt nicht einmal die dort getestete
    > Autobahngeschwindigkeit erreicht. Außerdem ist das Teil ein Zweisitzer,
    > kein 2+2. Man könnte ja auch gleich Velomobile mit zugelassenem 45 km/h
    > Antrieb aufführen, die verbrauchen noch einmal deutlich weniger.

    Korrekt, ich pendle mit knapp über 1 Kw/h mit dem S-Pedelec und fahre eine Strecke von 22,1 km in knapp 40 Minuten.

  6. Re: Bisheriger Rekord 5,5 kWh?

    Autor: Anonymer Nutzer 18.12.18 - 18:32

    Schönwetter E-Radler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > osolemio84 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bouncy schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Der ist ja auch mit Dampfplauderei gefahren, wie es sich für Vaporware
    > > > gehört...
    > >
    > > Nö, der hat auf Testfahrten wirklich die 6 kWh/100 km verbraucht, Videos
    > > davon sind auf YouTube zu finden.
    > >
    > > Der Einwand mit dem Twike stimmt zwar, aber dort sind die Angaben ja
    > nicht
    > > nach NEFZ, weil das Gefährt nicht einmal die dort getestete
    > > Autobahngeschwindigkeit erreicht. Außerdem ist das Teil ein Zweisitzer,
    > > kein 2+2. Man könnte ja auch gleich Velomobile mit zugelassenem 45 km/h
    > > Antrieb aufführen, die verbrauchen noch einmal deutlich weniger.
    >
    > Korrekt, ich pendle mit knapp über 1 Kw/h mit dem S-Pedelec und fahre eine
    > Strecke von 22,1 km in knapp 40 Minuten.

    Meinst du 1 kWh/100 km? Ich bin ja auch ein Fan von (S-)Pedelecs, insbesondere von denen mit Wetterschutz (Velomobil) und besaß auch bereits eines, aber trotzdem gäbe es noch die Nische des "familientauglichen", supersparsamen Autos zu besetzen, das nur etwa 1/3 aktueller Modelle (Verbrenner wie auch E-Mobile) verbraucht und dabei (Maximal-)Geschwindigkeiten von zumindest 160 km/h erreicht. Loremo hat bewiesen, dass dies technisch ohne Weiteres möglich ist. Leider konnten die Macher nicht wirtschaften und/oder erfolgreich Investoren auftreiben. In letzterer Hinsicht scheint Elon Musk talentierter zu sein, aber technisch kann ich einen Tesla nicht gebrauchen.

  7. Re: Bisheriger Rekord 5,5 kWh?

    Autor: flogol 18.12.18 - 19:47

    Hi osolemio84, Danke, meine Worte, das sehe ich ganz genauso. Es ist nicht nachvollziehbar, warum Elektroroller 2 Personen mit 3 kWh pro 100km transportieren können (also nur 3 mal soviel wie ein Pedelec), aber schon ein Twizy braucht min. 6 kWh (also 6 mal soviel wie ein Pedelec). Nur wegen dem Dach.

    Und Fahrzeuge, die autobahntauglich sind, brauchen 12 kWh - und zwar AUCH, wenn sie langsam fahren. Lediglich Hyundai Ioniq und BMW i3 kommen im Stadtverkehr angeblich unter 10 kWh/100km (und brauchen damit bei 50 km/h immernoch 3 mal soviel, wie ein Elektroroller und 9 mal so viel wie ein Pedelec) - aber von den E-Fahrzeugen die jetzt neu auf den Markt kommen: nada. Alles nur Elektro-SUVs.

    Es wären wirklich sehr schön, wenn was bezahlbares à la LoReMo auf den Markt käme, das zwar klein und niedrig ist, aber trotzdem für genau die Zwecke ausgelegt ist, für die man ein Fahrzeug brauch (also weite Strecken! Unter 20km genügt mir mein Pedelec) und dabei trotzdem sparsam ist.
    Weiterhin - wenn ich schon ein Auto habe, wird es sicher auch auf kurzen Strecken zum Einsatz kommen, wenn ich jemanden oder etwas transportieren muss, oder es sehr schlechtes Wetter ist. Auf diesen kurzen Strecken, die ja größtenteils mit weniger als 50 km/h gefahren werden, wäre es dann schön, wenn es auch mit sehr niedrigen Verbräuchen klar käme - und ich nicht nur wegen dem Dach überm Kopf gleich 5 mal so viel verbrauchen muss (>10 kWh/100km), wie mit 2 Pedelecs (<2 kWh/100km).

    Ich verstehe, dass der Hauptgrund für den hohen Verbrauch bei niedrigen Geschwindigkeiten die Masse ist. Bei hohen Geschwindigkeiten ist es der Luftwiderstand.

    Der Grund für die hohe Masse ist (neben der Tatsache das die Kunden es wohl wünschen, möglichst schwere Autos zu haben, SUVs verkaufen sich am besten) die große Batterie, die für die weiteren Fahrten bei hoher Geschwindigkeit gebraucht wird, weil der Luftwiderstand so miserabel ist.

    Wenn man aber ein Fahrzeug konstruiert, dass einen niedrigen Luftwiederstand hat, und somit für Fahrten mit hoher Geschwindigkeit, keine große schwere Batterie braucht, dann ist das Fahrzeug auch nur noch halb so schwer, und spart somit auch im Stadtverkehr nochmal die Hälfte an Energie.

    Beispiel: Hyundai Ioniq braucht auf Langstrecke 250kg Batterie. Darum muss er entsprechend stabiler konstruiert sein, und kommt auf >1200kg Leergewicht.

    Baue ich ein Fahrzeug mit dem halbem Luftwiderstand (kleiner, aber gleicher cw-Beiwert!), genügen mir 100kg Batterie. Das Fahrzeug braucht nur <500kg Leergewicht, da das deutlich einfachere Fahrwerk nur das halbe Gewicht tragen muss (und da die Karosserie kleiner ist). Es hat somit nur den halben Rollwiderstand. In der Summe komme ich auf die gleiche Reichweite wie der ioniq.

    Baue ich das Ganze nun auch noch aus dem leichtestem, stabilstem und regenerativem Material, das existiert (Holz), kann ich nochmal Gewicht sparen. Klar, bei Holz lachen sie alle. Aber es ist nunmal das Material mit der größten Festigkeit pro Gewichtseinheit - und es ist viel elastischer als Aluminium oder Kohlefaser.

    Viele Jahrzehnte lang hat man Flugzeuge vollständig daraus hergestellt, die fliegen heute noch - mit und ohne Motor. Warum soll es beim Auto nicht gehen? Der einzige Grund, das Flugzeuge heute aus Glasfaser statt aus Holz konstruiert werden, ist weil a) ist es weniger Arbeit (und Arbeit kostet in Eropa so viel - aber das Material (Glasfaser) ist viel teurer als Holz) - Holzarbeit ist echtes Handwerk, jedes Holzflugzeug war ein Einzelstück und b) schwerere Flugzeuge sind schneller, man hat selbst im Segelflug (wo Holz besonders verbreitet war wegen dem Wunsch nach Leichtbau) nicht mehr so großes Interesse an extrem leichten Flugzeugen, weil man andere Tragflächenprofile entwickelt hat die auf bessere Effizienz bei höheren Geschwindigkeiten und höherem Gewicht optimiert sind.
    Zu a) sei gesagt, das die Automatisierung auch beim Holz nicht halt macht, und es z.Bsp. durchaus möglich wäre, für Serienfertigung in großen Stückzahlen in hochautomatisierten Prozessen Multiplex-Platten herzustellen und zuzuschneiden wie Bleche und zu b) das Auto soll ja eben gerade leicht sein.

    Insbesondere glaube ich, dass ein aus Holz konstruiertes Leichtfahrzeug gut als Bausatz verkauft werden könnte, da Holz auch für Laien leicht zu bearbeiten ist (Ikea....).

    Es ist schwer, ein besseres Material als Holz zu finden, und es ist zudem noch sehr einfach klimafreundlich herzustellen.

  8. Re: Bisheriger Rekord 5,5 kWh?

    Autor: Anonymer Nutzer 18.12.18 - 20:10

    flogol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hi osolemio84, Danke, meine Worte, das sehe ich ganz genauso. Es ist nicht
    > nachvollziehbar, warum Elektroroller 2 Personen mit 3 kWh pro 100km
    > transportieren können (also nur 3 mal soviel wie ein Pedelec), aber schon
    > ein Twizy braucht min. 6 kWh (also 6 mal soviel wie ein Pedelec). Nur wegen
    > dem Dach.
    >
    > Und Fahrzeuge, die autobahntauglich sind, brauchen 12 kWh - und zwar AUCH,
    > wenn sie langsam fahren. Lediglich Hyundai Ioniq und BMW i3 kommen im
    > Stadtverkehr angeblich unter 10 kWh/100km (und brauchen damit bei 50 km/h
    > immernoch 3 mal soviel, wie ein Elektroroller und 9 mal so viel wie ein
    > Pedelec) - aber von den E-Fahrzeugen die jetzt neu auf den Markt kommen:
    > nada. Alles nur Elektro-SUVs.
    >
    > Es wären wirklich sehr schön, wenn was bezahlbares à la LoReMo auf den
    > Markt käme, das zwar klein und niedrig ist, aber trotzdem für genau die
    > Zwecke ausgelegt ist, für die man ein Fahrzeug brauch (also weite Strecken!
    > Unter 20km genügt mir mein Pedelec) und dabei trotzdem sparsam ist.
    > Weiterhin - wenn ich schon ein Auto habe, wird es sicher auch auf kurzen
    > Strecken zum Einsatz kommen, wenn ich jemanden oder etwas transportieren
    > muss, oder es sehr schlechtes Wetter ist. Auf diesen kurzen Strecken, die
    > ja größtenteils mit weniger als 50 km/h gefahren werden, wäre es dann
    > schön, wenn es auch mit sehr niedrigen Verbräuchen klar käme - und ich
    > nicht nur wegen dem Dach überm Kopf gleich 5 mal so viel verbrauchen muss
    > (>10 kWh/100km), wie mit 2 Pedelecs (<2 kWh/100km).
    >
    > Ich verstehe, dass der Hauptgrund für den hohen Verbrauch bei niedrigen
    > Geschwindigkeiten die Masse ist. Bei hohen Geschwindigkeiten ist es der
    > Luftwiderstand.
    >
    > Der Grund für die hohe Masse ist (neben der Tatsache das die Kunden es wohl
    > wünschen, möglichst schwere Autos zu haben, SUVs verkaufen sich am besten)
    > die große Batterie, die für die weiteren Fahrten bei hoher Geschwindigkeit
    > gebraucht wird, weil der Luftwiderstand so miserabel ist.
    >
    > Wenn man aber ein Fahrzeug konstruiert, dass einen niedrigen
    > Luftwiederstand hat, und somit für Fahrten mit hoher Geschwindigkeit, keine
    > große schwere Batterie braucht, dann ist das Fahrzeug auch nur noch halb so
    > schwer, und spart somit auch im Stadtverkehr nochmal die Hälfte an
    > Energie.
    >
    > Beispiel: Hyundai Ioniq braucht auf Langstrecke 250kg Batterie. Darum muss
    > er entsprechend stabiler konstruiert sein, und kommt auf >1200kg
    > Leergewicht.
    >
    > Baue ich ein Fahrzeug mit dem halbem Luftwiderstand (kleiner, aber gleicher
    > cw-Beiwert!), genügen mir 100kg Batterie. Das Fahrzeug braucht nur <500kg
    > Leergewicht, da das deutlich einfachere Fahrwerk nur das halbe Gewicht
    > tragen muss (und da die Karosserie kleiner ist). Es hat somit nur den
    > halben Rollwiderstand. In der Summe komme ich auf die gleiche Reichweite
    > wie der ioniq.
    >
    > Baue ich das Ganze nun auch noch aus dem leichtestem, stabilstem und
    > regenerativem Material, das existiert (Holz), kann ich nochmal Gewicht
    > sparen. Klar, bei Holz lachen sie alle. Aber es ist nunmal das Material mit
    > der größten Festigkeit pro Gewichtseinheit - und es ist viel elastischer
    > als Aluminium oder Kohlefaser.
    >
    > Viele Jahrzehnte lang hat man Flugzeuge vollständig daraus hergestellt, die
    > fliegen heute noch - mit und ohne Motor. Warum soll es beim Auto nicht
    > gehen? Der einzige Grund, das Flugzeuge heute aus Glasfaser statt aus Holz
    > konstruiert werden, ist weil a) ist es weniger Arbeit (und Arbeit kostet in
    > Eropa so viel - aber das Material (Glasfaser) ist viel teurer als Holz) -
    > Holzarbeit ist echtes Handwerk, jedes Holzflugzeug war ein Einzelstück und
    > b) schwerere Flugzeuge sind schneller, man hat selbst im Segelflug (wo Holz
    > besonders verbreitet war wegen dem Wunsch nach Leichtbau) nicht mehr so
    > großes Interesse an extrem leichten Flugzeugen, weil man andere
    > Tragflächenprofile entwickelt hat die auf bessere Effizienz bei höheren
    > Geschwindigkeiten und höherem Gewicht optimiert sind.
    > Zu a) sei gesagt, das die Automatisierung auch beim Holz nicht halt macht,
    > und es z.Bsp. durchaus möglich wäre, für Serienfertigung in großen
    > Stückzahlen in hochautomatisierten Prozessen Multiplex-Platten herzustellen
    > und zuzuschneiden wie Bleche und zu b) das Auto soll ja eben gerade leicht
    > sein.
    >
    > Insbesondere glaube ich, dass ein aus Holz konstruiertes Leichtfahrzeug gut
    > als Bausatz verkauft werden könnte, da Holz auch für Laien leicht zu
    > bearbeiten ist (Ikea....).
    >
    > Es ist schwer, ein besseres Material als Holz zu finden, und es ist zudem
    > noch sehr einfach klimafreundlich herzustellen.

    Vielleicht wäre der RiverSimple Rasa noch was für dich. Erinnert ein bisschen an den Loremo, ist aber nur ein 2-Sitzer und mittels Brennstoffzelle und Super-Cap (Kondensator) angetrieben, eine Batterie gibt es gar nicht mehr. Übrigens muss ein E-Auto selbst dann nicht 1200 kg wiegen, wenn(!) der Akku bereits 250 kg wiegt: zum Vergleich, ein Daihatsu Cuore (aktuellstes Modell) wiegt (als Benziner) ab 725 kg (je nach Ausführung), bietet 4 Personen komfortabel Platz und ist gar nicht mal sooo unaerodynamisch, zumindest wenn man ihn mit so einigen anderen Fahrzeugen vergleicht. Der Fahrer ist bei dem Leergewicht glaube ich bereits mit eingerechnet.

    Zu Holz: keine Ahnung, da stecke ich nicht tief genug drin. Ich konstruire zwar selbst gerne mit Holz, aber im Fahrzeugbau...?

  9. Re: Bisheriger Rekord 5,5 kWh?

    Autor: flogol 18.12.18 - 20:35

    osolemio84 schrieb:

    > Vielleicht wäre der RiverSimple Rasa noch was für dich. Erinnert ein
    > bisschen an den Loremo, ist aber nur ein 2-Sitzer und mittels
    > Brennstoffzelle und Super-Cap (Kondensator) angetrieben, eine Batterie gibt

    hi schick, danke, kannte ich noch nicht.

    Gibt ja so einige Projekte von "besseren Velomobilen" aber halt meist Einsitzer oder nur 45 km/h, ein sehr sparsamer, autobahntauglicher 2-Sitzer wäre schonmal ganz nett, wobei ich eigentlich denke, es muss schon mind. wie beim Loremo sein (2 Erwachsene, 2 Kinder) um ein "großes" Auto zu ersetzen für eine große Anzahl Menschen.

    Daihatsu Cuore oder Chevrolet Matiz oder die Oldtime Fiat 500 / Mini oder eben Smart Roadster machen alle den Eindruck, als könnten sie ganz spannend sein für einen Elektro-Umbau.

    Naja, da sind wir beim kostenthema. Ich habe kürzlich das teuerste Auto verkauft, das ich je gekauft hatte (gekauft für 9000 Euro). Bin jetzt Car-Sharing-Kunde (fahre wie gesagt meist weit, 100km/Strecke - 200km am Tag) und das ca. 30 mal im Jahr.

    Hatte 6 Woche lang eine Zoe Q210 aber das hat sich für mich nicht als sinnvoll erwiesen (keine Möglichkeit zuhause zu laden, 200km zur Familie mit 1x Zwischenladen nur mit Glück und bangen machbar weil langer Berg dazwischen), konnte am Ziel der häufigeren 100km-Fahrten zum Segelflugplatz nicht laden da Q210 nicht langsam laden kann, dort aber ne sehr lange, schwache Stromleitung (3km Erdkabel) liegt. Batteriemiete + Wertverlust für 30 Fahrten im Jahr schien weder finanziell noch ökologisch (Kobalt-Batterie stand für mich allein 90% der Zeit da rum) sinnvoll. Carsharing-Interessenten habe ich keine gefunden.


    Somit tue ich mir sehr schwer, mehr als besagte 9000 Euro für ein Fahrzeug auszugeben... Gut, der Sono Sion ist vorbestellt, weil ich die Hälfte meiner 8000 Jahreskilometer dann über die Solarzellen reinbekommen könnte, ist der trotz hohem Verbrauch interessant.
    Die 9000 euro warens damals auch nur, weil ich mir den Traum eines Busses, den ich zum Camping-Bus ausgebaut hatte, erfüllt hatte. War aber nur ein sehr kleiner Nissan Nv200. Hat sich als zuuu klein für weibliche Komfortansprüche erwiesen....

    Alle andren Fahrzeug davor haben mich unter 4000 Euro gekostet....

    Jetzt kommts auf den Anschaffungspreis nicht so an, aber 20 cent/km sollten erreichbar sein.

    Und das ist weder mit einem Twike 5, noch mit einem Eigenumbau eines kleinwagens zum Elektroauto, derzeit erreichbar, bei 8000km/Jahr.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.12.18 20:37 durch flogol.

  10. Re: Bisheriger Rekord 5,5 kWh?

    Autor: Anonymer Nutzer 19.12.18 - 05:56

    Nun, bei Brennstoffzellenfahrzeugen und somit auch dem RiverSimple Rasa, musst du aktuell noch tief in die Tasche greifen. Von einer (Groß-)Serienfertigung (u.A. auch der FuelCell Stacks) sind wir leider noch weit entfernt. Dabei wäre ein FCEV gerade bei Langstrecken-Fahrten schlauer, als große und damit schwere Akkus mit vergleichsweise geringer Energiedichte zu verbauen!

    Der Sono Sion begeistert mich persönlich überhaupt gar nicht, obwohl ich seit fast 10 Jahren in der Solarbranche aktiv bin und mich schon seit meiner Kindheit für Photovoltaik interessiere und begeistere. Wenn du die Möglichkeit hast, die Photovoltaik-Module woanders anzubringen und dein BEV darüber zu laden, dann tu das! Dabei bin ich noch nicht einmal prinzipiell gegen die Integration von Photovoltaik in die Fahrzeug-"Aussenhaut", aber in Fall vom Sion:

    - ist das Fahrzeug eigentlich viel zu schwer und viel zu wenig sparsam, als dass die Photovoltaik nennenswerte Reichweite bringen würde (bei idealer Parksituation zwischen maximal 30 und 3 km nach etwa 8 Stunden laden, an einem nebligen Wintertag könnten es aber auch 0 km sein)
    - hat sich Sion an so ziemlich allen Ecken und Enden bei der Kostenschätzung vertan, was zu erwarten war und bereits eine Preiserhöhung angekündigt. So haben sie beispielsweise völlig naiv angenommen, sie bekämen einen fertig verschalteten Akku mit Gehäuse zum Einkaufspreis von Tesla(!) für reine Batteriezellen(!). Werden nun wirklich die Solarzellen von "SunPower" verwendet (diese sind teuer, aber auch die aktuell Leistungsstärksten am Markt), dann ist meines Erachtens davon auszugehen, dass der Preis nochmal kräftig steigt oder aber Sion die "solare Aussenhaut" bei Markteinführung nur noch optional anbietet
    - steht der (ggfs. eingepreiste) Aufpreis für die Photovoltaik in keiner Relation zum Nutzen

    Auch wenn ich die Idee eigentlich nett finde (ich hatte mal eine Leiba Classic, als Velomobil-Interessierter dürftest du Bescheid wissen, die ich recht formschön mit flexiblen Solarmodulen je 3 Watt [anno 2010 oder 2011] verkleidet hatte), ist der Sion an für sich das Auto, das ich persönlich am allerwenigsten möchte. Vielleicht nicht ganz, aber ein bisschen so, als würde man dem Tesla X ein paar Alibi-Solarmodule spendieren. Der Daihatsu Cuore wirkt trotz kleineren Außenabmessungen innen größer (und ist es, was beispielsweise die Sitze in der zweiten Reihe betrifft, auch) und wiegt ziemlich genau die Hälfte, nur leider gibt es ihn nicht als Elektroauto (und der Mitsubishi iMIEV wirkt zwar auf den ersten Blick ähnlich, ist aber bei näherer Betrachtung kein Vergleich!)

    Was soll ich sagen... dem Loremo, wenn wir von möglichst sparsamen Pendlerfahrzeugen sprechen, kommt aktuell leider nur der RiverSimple Rasa noch am nächsten... und bei möglichst sparsamen "CityCars" finde ich den e.Go Life aus Aachen noch am interessantesten, auch was den baldigen Beginn der Serienproduktion betrifft. Aktuell würde ich aber weiterhin zum Daihatsu Cuore L276 greifen, Benzin hin oder her. Da liege ich halt bei einigermaßen sparsamer Fahrweise tatsächlich bei etwa 4,5 Liter Super/100 km (mein Rekord auf eine Tankfüllung waren 3,2 Liter/100 km), kann so ziemlich alles damit erledigen, was im Alltag anfällt (zum Beispiel eine halbe Palette Pellets auf einmal transportieren) und komme damit auch nach Süditalien, wenn ich möchte (was hin- und wieder der Fall ist, ebenso wie andere weite Strecken)...

  11. Re: Bisheriger Rekord 5,5 kWh?

    Autor: froschgesicht 19.12.18 - 09:48

    flogol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Baue ich das Ganze nun auch noch aus dem leichtestem, stabilstem und
    > regenerativem Material, das existiert (Holz), kann ich nochmal Gewicht
    > sparen. Klar, bei Holz lachen sie alle. Aber es ist nunmal das Material mit
    > der größten Festigkeit pro Gewichtseinheit - und es ist viel elastischer
    > als Aluminium oder Kohlefaser.
    >
    > Viele Jahrzehnte lang hat man Flugzeuge vollständig daraus hergestellt, die
    > fliegen heute noch - mit und ohne Motor. Warum soll es beim Auto nicht
    > gehen? Der einzige Grund, das Flugzeuge heute aus Glasfaser statt aus Holz
    > konstruiert werden, ist weil a) ist es weniger Arbeit (und Arbeit kostet in
    > Eropa so viel - aber das Material (Glasfaser) ist viel teurer als Holz) -
    > Holzarbeit ist echtes Handwerk, jedes Holzflugzeug war ein Einzelstück und
    > b) schwerere Flugzeuge sind schneller, man hat selbst im Segelflug (wo Holz
    > besonders verbreitet war wegen dem Wunsch nach Leichtbau) nicht mehr so
    > großes Interesse an extrem leichten Flugzeugen, weil man andere
    > Tragflächenprofile entwickelt hat die auf bessere Effizienz bei höheren
    > Geschwindigkeiten und höherem Gewicht optimiert sind.
    > Zu a) sei gesagt, das die Automatisierung auch beim Holz nicht halt macht,
    > und es z.Bsp. durchaus möglich wäre, für Serienfertigung in großen
    > Stückzahlen in hochautomatisierten Prozessen Multiplex-Platten herzustellen
    > und zuzuschneiden wie Bleche und zu b) das Auto soll ja eben gerade leicht
    > sein.
    >
    > Insbesondere glaube ich, dass ein aus Holz konstruiertes Leichtfahrzeug gut
    > als Bausatz verkauft werden könnte, da Holz auch für Laien leicht zu
    > bearbeiten ist (Ikea....).
    >
    > Es ist schwer, ein besseres Material als Holz zu finden, und es ist zudem
    > noch sehr einfach klimafreundlich herzustellen.

    Da hast aber ein paar Kleinigkeiten übersehen.

    Die Reißlänge von einigen Hölzern liegt tatsächlich über der von z.B. Baustahl. In der Fahrzeugindustrie wird aber großteils kein normaler Baustahl mehr verwendet, sondern hochfeste Stähle, die von den Leichtbaueigenschaften durchaus mit Holz konkurrieren können. Des Weiteren braucht man nicht nur Festigkeit, sondern auch Steifigkeit. Und da ist Stahl mit einem E-Modul um die 210GPa erheblich besser aufgestellt als Holz mit um die 15GPa.

    Man baut heute Segelflugzeuge auch deshalb aus faserverstärkten Kunststoffen, weil man freier in der Formgebung ist. Einige moderne Flügelprofile haben so scharfe Nasen, da würdest kein Holz einfach rumgebogen kriegen. Etliche Flügelprofile lassens ich nicht einfach mit Gewebe bespannen, da sie an der Unterseite eine Hohlkehle haben - die ganze Tragfläche mit Holz zu beplanken wäre aber erheblich mehr Aufwand als die übliche Vorgehensweise mit "Holz an der Torsionsnase, Gewebe am Rest".
    Leichte Flugzeuge haben auch nach wie vor Vorteile bei schwachem Wetter, so extrem schwer will man die also trotzdem nicht bauen. Bei guter Thermik braucht man dann aber mehr Gewicht für hohe Geschwindigkeiten, also bunkert man einfach ein paar hundert Liter Wasser. Das könnte man auch mit Holz so darstellen, aber leider kann man einen Holzflügel nicht einfach als Tank ausbilden...

    Dann kommen da noch ein paar Sachen dazu, die auch für Fahrzeuge relevant wären: Wetterbeständigkeit - Holz ist feuchtigkeitsempfindlich, somit muss alles penibel geschützt werden. Wartungsaufwand (90% des Winters war unsere Werkstatt mit den Holzseglern belegt), Formbeständigkeit - insbesondere wenn es mal feucht wird - schon mal gesehen, wie ein Holzhaus "lebt"? Bei Verformung darf dann aber der Feuchtigkeitsschutz nicht beeinträchtigt werden, d.h. keine Risse im Lack entstehen... Ungezieferbeständigkeit klingt doof, aber wenn mal Termiten in der Karre hast, bist nicht mehr froh.

    Und der Herstellungsaufwand ist auch nicht zu verachten. Man muss Holz immerhin recht häufig zusammenleimen (welchen Leim verwendet man da? -> Beständigkeit vs. Gesundheit), und das ist einiges an Aufwand, weil man es sorgfältig machen muss. Klar, große Platten zuschneiden und die Motorhaube beplanken wäre kein Ding, aber für komplexere Geometrien sieht es eben ganz anders aus. Aerodynamik anyone? Man will ja ein spritsparendes Auto haben...
    Und wenn man mal reparieren darf, ist ein Blech einschweißen auch oft einfacher als n halben Rahmen abzusägen, anzuschäften, Teil einzupassen und einzuleimen. Wenn es dumm läuft, hat aber dein Feuchtigkeitsschutz (Imprägnierung?) einen negativen Einfluss auf die Verleimung...

    Und nicht zuletzt sei noch die Sicherheit genannt. Springst du aus dem 10. Stock auf eine Betonplatte, bist du tot. Springst du auf ein Sprungkissen, welches die Energie aufnimmt, hast ne neue Story zum in der Kneipe erzählen.
    Moderne Fahrzeuge sind recht sicher, weil die Karosserie im Crashfall verformt und dabei Energie aufnimmt. Mit Holz ist das nicht mehr so einfach darstellbar, das bricht und verformt sich nicht gezielt. Dabei entstehen dann aber auch Spliter, scharfe Bruchkanten usw.

    Für einige Einsatzzwecke ist Holz hervorragend geeignet, z.B. Möbel hab ich ganz gerne aus Holz. Auch im Baugewerbe für Einfamilienhäuser oder Ähnliches ist es super, und das geht sogar bis zu Großbauteilen wie Tragstrukturen für Messehallen.
    Für Einbauten in Fahrzeuge, Dinge wie Armlehnen, Halter für das Armaturenbrett, Türgriffe usw. sehe ich auch nicht allzu viele Probleme.
    Und die Klimafreundlichkeit erfordert nicht mal ne Diskussion, da stimmt wohl nahezu jeder zu - lassen wir Tropenhölzer mal außen vor, auch in Europa gibt es viele Wälder, die man bewirtschaften kann.

    Aber im Strukturbereich im Fahrzeugbau bringt es zu viele Nachteile, sonst würde es schon lange verwendet. Man hat ja generell Erfahrung mit dem Material von früher und weiß, auf was man sich einlassen würde.

    Als Schlusswort noch eins: Einige der oben genannten Nachteile (Formgebung, Formbeständigkeit, Witterungsbeständigkeit) hat man im Segelflugzeugbau übrigens dadurch umgehen können, dass man Holz in sehr dünnen Schichten mit Kunstharz verleimt hat. Im Endeffekt war das dann nahezu ein holzfaserverstärkter Kunststoff - aber jeglicher Gewichtsvorteil wäre dahin, das Zeug war sauschwer!

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. M-net Telekommunikations GmbH, München
  2. McService GmbH, München
  3. KÖNIGSTEINER AGENTUR GmbH, Stuttgart
  4. TUI InfoTec GmbH, Hannover

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Padrone angesehen: Eine Mausalternative, die funktioniert
Padrone angesehen
Eine Mausalternative, die funktioniert

CES 2019 Ein Ring soll die Computermaus ersetzen: Am Zeigefinger getragen macht Padrone jede Oberfläche zum Touchpad. Der Prototyp fühlt sich bei der Bedienung überraschend gut an.
Von Tobias Költzsch

  1. Videostreaming Plex will Filme und Serien kostenlos und im Abo anbieten
  2. People Mover Rollende Kisten ohne Fahrer
  3. Solar Cow angesehen Elektrische Kuh gibt Strom statt Milch

IT-Sicherheit: 12 Lehren aus dem Politiker-Hack
IT-Sicherheit
12 Lehren aus dem Politiker-Hack

Ein polizeibekanntes Skriptkiddie hat offenbar jahrelang unbemerkt Politiker und Prominente ausspähen können und deren Daten veröffentlicht. Welche Konsequenzen sollten für die Sicherheit von Daten aus dem Datenleak gezogen werden?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Datenleak Ermittler nehmen Verdächtigen fest
  2. Datenleak Politiker fordern Pflicht für Zwei-Faktor-Authentifizierung
  3. Politiker-Hack Wohnung in Heilbronn durchsucht

IT-Jobs: Ein Jahr als Freelancer
IT-Jobs
Ein Jahr als Freelancer

Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. IT Frauen, die programmieren und Bier trinken
  3. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix

  1. iPhones: Apple-Zulieferer korrigieren Umsatz- und Gewinnerwartungen
    iPhones
    Apple-Zulieferer korrigieren Umsatz- und Gewinnerwartungen

    Wegen schwächelnder Absatzzahlen von iPhones in China korrigieren erste Zulieferer Apples ihre wirtschaftlichen Prognosen. Grund ist ein Rückgang der Nachfrage nach Oberklasse-Smartphones und Unsicherheiten aufgrund des Handelskriegs zwischen den USA und China.

  2. 7 Prozent müssen gehen: Massenentlassungen bei Tesla wegen zu hoher Kosten
    7 Prozent müssen gehen
    Massenentlassungen bei Tesla wegen zu hoher Kosten

    Tesla muss seine Kosten reduzieren, um seine Elektrofahrzeuge günstiger anbieten zu können und entlässt deshalb 7 Prozent seiner Belegschaft. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen noch zahlreiche neue Mitarbeiter eingestellt.

  3. Multicopter-Hersteller: DJI erleidet Millionenverluste durch interne Korruption
    Multicopter-Hersteller
    DJI erleidet Millionenverluste durch interne Korruption

    Mehrere Fälle von schwerer Korruption innerhalb des Unternehmens führen beim Drohnen-Hersteller DJI zu deutlichen Verlusten: Im Jahr 2018 verliert das chinesische Unternehmen dadurch insgesamt umgerechnet mehr als 130 Millionen Euro.


  1. 15:39

  2. 15:13

  3. 14:16

  4. 13:17

  5. 09:02

  6. 18:04

  7. 15:51

  8. 15:08