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ist doch moppelkotze

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  1. ist doch moppelkotze

    Autor: LiPo 25.04.18 - 12:35

    benzin/diesel haben den vorteil das massig energie drin steckt, was dazu geführt hat das wir schwere autos gebaut bekamen und auch nutzen mussten.
    jetzt wollen wir mit strom fahren, und da haben wir ein schlechteres energie zu gewicht/volumen-verhältnis.

    aber anstatt die autos jetzt leichter zu bauen bekommen wir die selbe tonnenschwere karosserie (-technologie), und nur tank und antriebssystem werden ausgetauscht - mit dem ergebnis, dass das auto nur noch auf 400km/"tankfüllung" kommt.
    ich wollte grade wissen wie schwer der haufen nun ist und hab danach gegoogelt, mit dem ergebnis das ich nichts gefunden habe.
    was ich fand waren autonarren-berichte über alu-felgen, "stilbildende Niere", und "erlkönige" - und solange DAS die ausschlaggebenden argumente sind, glaube ich nicht das wir ökologisch voran kommen.
    ist mir unverständlich. ich tippe aber mal das ich mit "autonarren deutschland" richtig liege.

  2. Re: ist doch moppelkotze

    Autor: pumok 25.04.18 - 12:45

    Ich hab mir einen Smart gekauft, weil ich nicht eingesehen habe, warum ich 2t brauche um mich alleine von A nach B zu bewegen. Habe mich zuwenig informiert und war echt schockiert, als ich realisiert habe, dass ich für die 800kg + Zuladung trotzdem 6 Liter super plus verbrauche...

    Ich sehe das Problem vor allem bei uns Konsumenten. Die Autohersteller produzieren was der Markt kauft. Hab mich grad eben belehren lassen, dass der Markt nach SUV schreit, also bauen das die Hersteller.

  3. Re: ist doch moppelkotze

    Autor: Niaxa 25.04.18 - 12:48

    Und wo ist das Problem jetzt? Ist ja nicht so, als würden alle nur SUV only bauen und verkaufen. Ich kaufe und fahre gerne SUV. Wenn du das nicht möchtest, warte auf den nächsten E-Smart mit mehr Reichweite etc.

  4. Re: ist doch moppelkotze

    Autor: -eichi- 25.04.18 - 12:53

    Das Fahrzeuggewicht ist bei e-fahrzeugen ziemlich wurscht wegen der Energierückgewinnung beim bremsen , sollte doch inzwischen bekannt sein

  5. Re: ist doch moppelkotze

    Autor: LiPo 25.04.18 - 12:56

    ich kann verstehen, dass manche ein auto mit SUV-innenraum haben wollen und auch brauchen (kollege hinter mir hat 2 kleinkinder z.b.).

    aber warum nicht in leichtbauweise? also ohne stahl, sondern carbon, und was sich verformen können soll aluminium(-schaum). dazu noch eine geschwindigkeitsbegrenzung von 130 (oder weniger), und windschnittig damit die energie nicht für luftverdrängung drauf geht.

    du hast aber recht: so eine "ost rennpappe" würde nicht gekauft werden. das ist was ich mit "autonarren" meinte.

  6. Re: ist doch moppelkotze

    Autor: LiPo 25.04.18 - 12:57

    rollwiderstand. wäre dir sofort eingefallen wenn du ein auto mal geschoben hättest.

  7. Re: ist doch moppelkotze

    Autor: JackIsBlack 25.04.18 - 13:05

    Moderner Karosseriebau beinhaltet doch schon viel Alu und weniger Stahl. Carbon kannst du vergessen für normale Autos. Zu teuer und im Schadensfall irreparabel. Zumindest was tragende Teile angeht.

  8. Re: ist doch moppelkotze

    Autor: Ely 25.04.18 - 13:07

    Carbon ist auch nicht wiederverwendbar, zumindest nicht für sinnvolle Dinge.

  9. Re: ist doch moppelkotze

    Autor: Ely 25.04.18 - 13:10

    Sechs Liter? Für einen Elefantenrollschuh wie einen Smart? o.O

    Heiliger Strohsack, mein alter Prius, zwölf Jahre hat die Rübe auf dem Buckel, braucht das nicht mal im Winter bei Kurzstrecke. Wenn der sechs Liter brauchen würde, wäre meine Vermutung, daß da ein Loch im Tank ist. Und das bei einem Auto, das zweimal so groß ist.

  10. Re: ist doch moppelkotze

    Autor: pumok 25.04.18 - 13:11

    Das "Problem" ist, dass wir Konsumenten nicht bereit sind Abstriche zugunsten des ökologischen Fortschritts zu machen.
    Wenn ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre, ist das zwar ein Anfang, ändert aber unterm Strich so gut wie nichts.

    > ich wollte grade wissen wie schwer der haufen nun ist und hab danach
    > gegoogelt, mit dem ergebnis das ich nichts gefunden habe.
    > was ich fand waren autonarren-berichte über alu-felgen, "stilbildende
    > Niere", und "erlkönige" - und solange DAS die ausschlaggebenden argumente
    > sind, glaube ich nicht das wir ökologisch voran kommen.
    > ist mir unverständlich. ich tippe aber mal das ich mit "autonarren
    > deutschland" richtig liege.

  11. Re: ist doch moppelkotze

    Autor: pumok 25.04.18 - 13:12

    Es ist nicht Wurst, fällt nur weniger ins Gewicht als beim Verbrenner.

  12. Re: ist doch moppelkotze

    Autor: pumok 25.04.18 - 13:17

    Ely schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn der sechs Liter brauchen würde, wäre meine Vermutung, daß da ein Loch im Tank > ist.

    Das war auch meine Vermutung, der Kundendienst hat mir dann aber versichert, dass dieser Verbrauch normal ist...

    Ich muss natürlich relativieren, es ist ein Brabus Smart mit 100 PS und den habe ich nicht gekauft, weil ich Beschleunigung hasse :-)
    Mit viel Mühe bringe ich ihn auf 5 Liter, aber dann machts echt keinen Spass mehr. Und auch 5 Liter sind viel zuviel für so ein Fahrzeug.

  13. Re: ist doch moppelkotze

    Autor: Kondratieff 25.04.18 - 13:20

    Ely schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Carbon ist auch nicht wiederverwendbar, zumindest nicht für sinnvolle
    > Dinge.

    Aus der Forschung kann ich sagen, dass die Aussage so nicht ganz stimmt. Es kommt drauf an, wie die Fasern verarbeitet wurden und wo sie herkommen.

    Ein Upcycling ist mit Carbon natürlich nicht machbar, aus den Endlos-/Langfasern kann man zum jetzigen Zeitpunkt oft nur Kurzfasern wiedergewinnen. Aber selbst diese können z.B. für Faserbeton wiederverwendet werden, um die Zugkraft des Betons zu erhöhen (eher: zu ermöglichen).

  14. Re: ist doch moppelkotze

    Autor: Kondratieff 25.04.18 - 13:28

    LiPo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich kann verstehen, dass manche ein auto mit SUV-innenraum haben wollen und
    > auch brauchen (kollege hinter mir hat 2 kleinkinder z.b.).
    >
    > aber warum nicht in leichtbauweise? also ohne stahl, sondern carbon

    Weil Carbon nicht so umweltfreundlich ist, wie alle denken, wenn man in Wertschöpfungskreisläufen denkt. Zwar spart CFK im Vergleich mit Stahl Gewicht, aber die Herstellung von Carbon ist Energieintensiv und auch die Verwertung am EoL (End of Life) ist bislang in weiten Teilen ungeklärt.

    Carbon verbrennt in unseren Müllheizkraftwerken (Müllverbrennungsanlagen), selbst in Sondermüllverbrennungsanlagen, nicht. Es tritt höchstens eine Verkürzung der Fasern ein, mit dem Problem, dass

    a) die Fasern leitfähig sind. Solche Fasern haben schon mal in elektrischen Abscheidern für Kurzschlüsse gesorgt und haben sogar ganze Anlagen herunterfahren lassen.

    b) Zudem sind die gebrochenen/verkürzten Fasern im Mikrobereich lungengängig und führen zu Effekten, die wir vom fasrigen Asbest kennen. Es gibt z.B. Erkenntnisse vom Unfall eines Harriers, bei dem Carbon freigesetzt wurde und für gesundheitliche Probleme bei den Rettungskräften sorgte.



    > was sich verformen können soll aluminium(-schaum). dazu noch eine
    > geschwindigkeitsbegrenzung von 130 (oder weniger), und windschnittig damit
    > die energie nicht für luftverdrängung drauf geht.
    >
    > du hast aber recht: so eine "ost rennpappe" würde nicht gekauft werden. das
    > ist was ich mit "autonarren" meinte.

  15. Re: ist doch moppelkotze

    Autor: Kondratieff 25.04.18 - 13:38

    pumok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ely schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----


    > Ich muss natürlich relativieren, es ist ein Brabus Smart mit 100 PS und den
    > habe ich nicht gekauft, weil ich Beschleunigung hasse :-)

    Diese Relativierung hätte ruhig vor der Skandalisierung kommen können...

  16. Re: ist doch moppelkotze

    Autor: pumok 25.04.18 - 13:44

    Da hast Du nicht unrecht. Aber ob der Brabus Smart jetzt 6 Liter oder der normale "nur" 5 Liter braucht, ändert an meiner Aussage nichts. Es ist viel zuviel Verbrauch für so ein winziges und leichtes Auto.
    Wenn die modernen SUV 15 - 18 Liter brauchen würden, wäre der Aufschrein gross.

  17. Gewichtseinfluss wird überbewertet

    Autor: M.P. 25.04.18 - 13:50

    Natürlich gehen durch höheres Gewicht und damit größere Reifen die Reibungsverluste hoch, und auch die höhere Stirnfläche sorgt für einen größeren Luftwiderstand.
    Die Rekuperation gewinnt aber einen Großteil der rein für das Beschleunigen
    benötigten kinetische Energie beim Abbremsen wieder zurück.
    Von da her ist der Mehr-Energiebedarf zwischen diesem Schiff und einem Nissan Leaf deutlich geringer, als bei einem Bezin-SUV und z. B. dem Nissan Note ...

    Schau Dir die Paarung Tesla Model S und Nissan Leaf bei Spritmonitor an, und dann zum Vergleich einen Porsche Panamera gegen einen Nissan Note ....

    Tesla Model S ca 17 kWh/100 km bei den Einträgen auf der ersten Seite im Schnitt
    Nissan Leaf ca 13,5 kWh/100 km

    Porsche Panamera 4(S) ca 13 Liter/100 km (Hybridfahrzeuge nicht berücksichtigt!)
    Nissan Note 5,2 Liter/100 km



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.04.18 13:51 durch M.P..

  18. Re: ist doch moppelkotze

    Autor: Kondratieff 25.04.18 - 14:05

    pumok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da hast Du nicht unrecht. Aber ob der Brabus Smart jetzt 6 Liter oder der
    > normale "nur" 5 Liter braucht, ändert an meiner Aussage nichts. Es ist viel
    > zuviel Verbrauch für so ein winziges und leichtes Auto.
    > Wenn die modernen SUV 15 - 18 Liter brauchen würden, wäre der Aufschrein
    > gross.

    Also, ja, stimmt... ist aber nicht ungewöhnlich. Wenn du mal einfache Daten verschiedener Fahrzeugklassen vergleichst, sollte dir Folgendes auffallen:

    Je kleiner, leichter und schwacher ein Fahrzeug ist (z.B. Kleinstwagen), desto schlechter ist eben die Relation von Verbrauch zu Gewicht, Größe (Stirnfläche/cW-Wert) und Leistung.

    Andersherum ausgedrückt: Das beste Verhältnis von Verbrauch zu Leistung und Gewicht haben entsprechend große Fahrzeuge.

    Diese Relativierung tut aber ebendas: Sie relativiert/rationalisiert jeglichen Mehrverbrauch und schafft eine Legitimation dessen, à la: "Du magst zwar weniger verbrauchen, aber meine 200 Mehr-PS erzeugen nur 3l Mehrverbrauch, während deine 100PS schon 6l verbrauchen".

    Dabei sind es nicht relative sondern absolute Werte, die unseren Planeten belasten...

  19. Re: ist doch moppelkotze

    Autor: pumok 25.04.18 - 14:16

    Kondratieff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dabei sind es nicht relative sondern absolute Werte, die unseren Planeten
    > belasten...
    So ist es.

  20. Re: ist doch moppelkotze

    Autor: Dwalinn 25.04.18 - 15:29

    Der Smart ist nun mal für seine Größe ziemlich schwer aufgrund der ganzen Sicherheitsfeatures. Mein Honda Jazz wiegt nur 200-300kg mehr, mit dem bin ich im Winter übrings mit 8l/100km gefahren da ich Hauptsächlich Kurzstrecken hatte.

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