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200 Stationen in 10 städten

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  1. 200 Stationen in 10 städten

    Autor: .02 Cents 12.04.19 - 13:00

    Für e fahrzeuge kann ich mir das ganze vorstellen. Anstatt das nicht selten 20 kg+ schwere fahrzeug zum laden in die wohnung zu schleppen, hält man eben an so einer Station.

    Bei 200 stationen in 10 städten wären das 10 Stationen pro stadt. Geht man mal von der inner-städtischen bevölkerung als Zielgruppe aus könnte man fragen: wie viele tankstellen gibt es denn wohl zum beispiel in münchen innerhalb des mittleren rings und wieviel sind vom urbanen e mobilisten ohne grossen umweg zu erreichen (das ist wohl ein typisches kriterium für die wahl der tankstelle)? 10 für münchen innerhalb mittlerer Ring wirkt da schon etwas dünn. Dem steht gegenüber: wenn ich sowieso einen entnehmbaren akku habe, kann ich den doch auch so in die wohnung / büro nehmen zum Laden. So habe ich auch die entwicklung der kapazität des akku im blick anstatt bei der mitnahme des nächsten akku überrascht zu sein.

    Von daher sehe ich die zielgruppe nicht so richtig, oder mir entgeht hier was ...

  2. Re: 200 Stationen in 10 städten

    Autor: Hugo1of2 12.04.19 - 13:13

    Was dir entgangen ist: Die Zielgruppe ist hier Gewerbe.... da reden wir dann z.B. vom E-Bike der Post. Und die Ladestation wird dann halt in der nähe vom Post Verteilerzentrum aufgebaut.

    Privat bräuchte man dann wieder die Akkus doppelt wenn man direkt weiterfahren möchte. Das will man aber vermeiden. Ziel: nur ein Akku(satz) pro Gerät

    Aber wenn das Konzept mit dem Gewerbe viele Jahre gut läuft...vlt. erweitert man es ja mal in Richtung Privatkunden :)

  3. Re: 200 Stationen in 10 städten

    Autor: robinx999 12.04.19 - 17:05

    .02 Cents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für e fahrzeuge kann ich mir das ganze vorstellen. Anstatt das nicht selten
    > 20 kg+ schwere fahrzeug zum laden in die wohnung zu schleppen, hält man
    > eben an so einer Station.
    >
    Man schleppt ja auch nicht den ganzen E-Motorroller in die Wohnung sondern nur die Akkus
    Wenn ich da jetzt mal kurz google dann finde ich da so etwas https://elektroroller-futura.de/shop/elektroroller/elektroroller-elettrico-3000
    Gewicht mit Akku 70 kg
    Gewicht ohne Akku: 62 kg

    Also 8 kg für den Akku, dass sollte man noch in die Wohnung tragen können um es dort zu laden ;)

    Das wird erst ein Problem bei größeren Fahrzeuge, also vornehmlich Autos wo man die Akkus nicht mehr ohne weiteres tragen kann, aber da helfen die hier genannten Stationen leider auch nicht weiter

  4. Re: 200 Stationen in 10 städten

    Autor: Der Spatz 13.04.19 - 13:20

    Die Idee ist ja, das man, wenn man die nutzbare Reichweite mehr als verdoppelt.

    Nehmen wir an der 8 Kilo Akku kommt 20km weit. Wenn ich mit dem Akku alleine fahre, muss ich nach spätestens 10km wieder zurück nach Hause.

    Oder aber ich fahre 20km, wechsle den Akku fahre weitere 20km, wechsle den Akku fahre weiteres 20km ....

  5. Re: 200 Stationen in 10 städten

    Autor: robinx999 13.04.19 - 13:32

    Wobei ich mich frage ob bei diesen Elektro Zweirädern die Reichweite wirklich so ein Problem darstellt. Ich meine das Verlinkte Teil gibt 60km Reichweite an und man kann in das Ding sogar 2 Akkus einbauen so dass man auf 120km kommt. Jetzt ist die reale Reichweite natürlich vom Fahrstiel abhängig. Zumindest haben die Zweiräder keine Probleme mit Stromfressenden Heizungen / Klimaanlagen.

    Und dann bin ich aber schon skeptisch ob es wirklich so viele Leute gibt die solche Wechselstationen benutzen werden oder ob dies nicht doch eher floppen wird, da es am Ende nur wenige Leute gibt die es nutzen. Ob der Pizza Bote der mit dem Roller die Pizzen in der Stadt rumfährt so etwas braucht bezweifle ich der kann den Akku vermutlich besser in der Pizzeria laden. Und klar wenn ich 120km reichweite habe so kann ich nur 60km fahren wenn ich auch wieder zurück will, sofern ich unterwegs keine Steckdose zum laden habe. (und das Laden dauert natürlich da hier eher keine Schnelladergeräte vorhanden sind).
    Aber evtl. schätze ich es auch zu pessimistisch ein, aber irgendwie glaube ich nicht so ganz an die Stationen. Beim Auto wo es evtl. noch Sinn macht ist es bei Betterplaces ja schon massiv gefloppt. Beim Motorroller glaube ich einfach nicht daran das es genug leute gibt die oft genug so lange Touren planen

  6. Re: 200 Stationen in 10 städten

    Autor: Der Spatz 13.04.19 - 14:35

    Für die Post z.B. als Flottenkunde könnte es interessant werden. Bei mir im 20.000 Seelen Dorf wird die Briefpost mit Elektro-Lasten-Fahrrädern verteilt. In meiner Straße scheint die Grenze zwischen mehreren Post-Boten zu sein, da hier ein Postkasten ist in dem morgens mit einem Auto mehrere Briekörbe rein gestellt werden und die Rad-Postler diesen KAsten mehrmals ansteuern um sich einen neuen Korb zu holen.

    Da einer der Post-Radler mal fluchend bei mir vor der Haustür stand, da alle drei Akkus seines Voll-Stahl 50KG Lastenrades (Einer in der Akku-Halterung, zwei Ersatz-Akkus hinten in einer Seitentasche (in die dann keine Post mehr rein geht) anscheinend leer waren, konnte ich mal mit ihm reden und habe erfahren, dass die Akkus zentral an der Verteilstation (etwa 3km von meinem Haus entfernt) geladen werden und mittlerweile so alt und Ausgelutscht sind, das die kaum noch Reichweite haben (Die Post war ja mal eine Behörde, der Beschaffungsantrag, Ersatz, Stromspeicher, Mobil muss daher anscheinend echt lange auf Genehmigung warten) und er muss jetzt das schwere Rad mit den Ersatzakkus erstmal zur Zentrale zurück fahren/schieben und hoffen das da noch ein paar geladene Akkus sind die er dann nutzen kann.

    Jetzt stelle man sich mal vor die Fahrräder würden Akkus von diesem Anbieter nutzen und die Post hätte einen Service Vertrag mit denen.

    Im Postverteilkasten ist eine Ladestation für vier Akkus (oder mehr) mit eingebaut und der Postler fährt von der Zentale mit einem Akku und ohne Ersatzakkus rum.
    Der Platz den die Ersatzakkus verbraucht haben (inkl. Gewicht) kann nun für weitere Post genutzt werden, was Bedeutet das er nicht so oft Post nachholen muss.
    Jedesmal wenn er Post nachholt, Wechselt er gleich den Akku (Neuer geladener raus aus dem Kasten, alter fast leerer rein) - Selbst wenn einer der Akkus mal schneller leer ist als Gedacht - Er muss nicht zurück zur Zentrale sondern kann in seinem Lieferbezirk bleiben.

    Sofern die Ladestationen für jedne Akku eine Ladestandanzeige hat dürfte er auch nicht aus Versehen einen leeren Akku den der Kollege gerade reingeschoben hat rausnehmen.

    Der Postbote hat weniger Weg, muss weniger (Ersatzakkus in Packtasche) mit sich fahren bzw. kann mehr Post austragen ohne zurück zum Postkasten zu fahren), die wege werden kürzer und die Post kann daher den Zustellbezirk vergrößern, da er ja jetzt mehr schafft (In einer Idealen Welt hätte er natürlich früher Feierabend).

    Da die Akkus von einem Servicedienstleister sind, kann die Post natürlich auf Schadensersatz bestehen, wenn die Akkus altersschwach sind (Hey man kann den Zulieferer drücken, soviele Arbeitslose wie es plötzlich Jobs für "Batterietester und Beschwerdeschreiber" gibt kann man gar nicht finden), also wird der Tunlichst in seine Stationen ein Health management einrichten (Defekte Akkus melden sich und werden schnellstmöglich ausgetauscht).

    Wenn dann noch die Post auf die Idee kommt die Post morgens nicht mehr mit dem Diesel zu den Kasten zu fahren sondern irgendwas wie eine elektrische Vespa-Ape (mit denselben Akkus) zu nutzen, kann der dann auch gleich seine Akkus wechseln wenn notwendig (So ein Fahrzeug dürfte was schwerer sein und heftiger an den Akkus nuckeln, darf ja ggf. auch schneller als 25km/h fahren). Bis dann der Postradler ein paar Stunden später das erste mal seine Post und neue Akkus holt sind die dann auch wieder geladen (oder der Ape Fahrer muss halt immer zwei fast geladene Akkus in den Kästen drin lassen und darf nur einen Teil seiner Akkus tauschen).

    Oder sofern es auch anstelle der Green-Akku lader Bosch/Shimano und Brose Akku-Lade Fächer gibt - Für Privatfahrer in den Sonntagsausflug-Radler-Fress-Zentren (aka Biergarten mitten im Grünen) so eine Station aufstellen, wo man seinen privaten Akku reinstecken, einen Euro (eigentlich währen 20ct schon zu viel) in den Geldschlitz wirft und das Fach abschliesst (Schlüssel nicht verlieren).

    Nach dem "Radler" mit Fritten und Currywurst und nachdem genug andere Gesehen haben wie sportlich man angezogen ist mit seinen Team Telekom Outfit (also ca 40 Minuten später) ist der Akku (Bei Bosch geht ja bis zu 6A) der Akku wieder um 10-20% mehr geladen und man schafft es dann wieder im Super Turbo Mode den Kilometer bis zu seinem Auto "extrem sportlich" zurück zu fahren ;-)

    Ok für letzteren Fall nimmt man eigentlich in der Packtasche das Ladegerät mit und fragt im Restaurant ob man seinen Akku bei ihnen während des Essens an eine Steckdose stecken darf.

  7. Re: 200 Stationen in 10 städten

    Autor: robinx999 13.04.19 - 15:27

    Wobei ich mich schon frage ob die Post wirklich so viel günstiger mit einem externen Dienstleister fahren würde. Klar da könnte man klagen wenn die Akkus nichts mehr taugen, aber eigentlich sollte man erwarten dass ein derartiges Unternehmen es in eigenregie durchaus hin bekommen sollte. Dass die Akkus zu lange genutzt werden und es offensichtlich nicht effiziente Ladepunkte gibt ist natürlich ein Problem, klar Ideal wäre es die Akkus da zu laden wo der Postbote so wieso hin muss (also der Ort wo die Briefe zwischen gelagert werden). Ob dort jetzt allerdings Strom vorhanden ist und evtl. auch genug Platz hängt natürlich von den örtlichen gegebenheiten ab.

    Aber grundsätzlich wünsche ich diesem Akkuwechsel Unternehmen zwar Erfolg, es mag auch den ein oder anderen geben der es nutzen würde, aber ich vermute stark, dass es zu wenige sein werden.

  8. Re: 200 Stationen in 10 städten

    Autor: Der Spatz 13.04.19 - 16:05

    Zumindest die Akkus (Bauart, Anschlüsse, Regelung) scheint der Mutterkonzern ja freigegeben zu haben (damit jeder die Akkus nachbauen/nutzen kann) - So habe ich es jedenfalls verstanden.

    Hoffen wir mal das sich da dann erfolgreich ein Quasi-Standard herausbildet damit es sich dann lohnt die Lade- und/oder Wechselstationen auszubauen.

    Als Pedelec - Touren Radler wäre es nett, wenn man sich auf Mehrtagestouren einen der Leihakkus leihen (und anstelle des eigenen Akkus) dann die zwei Wochen "Quer durch Deutschland"-Tour von Wechselstation zu Wechselstation radeln kann (am Ende gibt man dann den geliehenen Akku wieder ab und fährt wieder mit dem eigenen Akku zur Arbeit und zurück).

    Das wird dann aber ein Traum bleiben Bosch (in meinem Fall) wird einen Teufel tun und seine Cash-Cow den Dongle-Akku durch ein System zu ersetzen bei dem man den Akku bei jemanden anders kaufen kann.
    Ich hoffe ja immer noch, dass irgendwer irgendwie legal die Dongelung überlistet bekommt.

  9. Re: 200 Stationen in 10 städten

    Autor: Komischer_Phreak 14.04.19 - 15:31

    .02 Cents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Bei 200 stationen in 10 städten wären das 10 Stationen pro stadt.

    Deine Mathe tut mir weh ;-(

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