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Warum eigentlich keine Range Extender?

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  1. Warum eigentlich keine Range Extender?

    Autor: FutureEnergy 28.12.19 - 03:30

    Hallo zusammen,

    Ich bin sehr ökologisch denkend und frage mich, wie viele meiner Bekannten: reichen die x km der aktuelleren eAutos auch, für die > 400km Fahrt, die man 0-4x im Jahr braucht? Die meisten beantworten diese Frage mit einem klaren NEIN. dennoch fährt keiner mehr als 80km im Alltag.

    Warum sollen ich dann einen sehr schweren, großen Akku mit mir rum fahren, den ich eigentlich nicht brauche. Range Extender wären also sehr, sehr sinnvoll. Am besten bei Bedarf einbaubar. Der Wirkungsgrad dürfte dann für diese 0-4 Fahren im Jahr ja auch schlechten sein.

    Stattdessen baut man Plug-In Hybride, was Hass dämlich ist. Deshalb nochmal die Frage: warum ist das Thema tot? Ich hoffe, dass Mazda (gibts noch andere??) mit ihrem Wankelmotor Range Extender Ansatz erfolgreicher ist, als selbst Mazda denkt...

  2. Re: Warum eigentlich keine Range Extender?

    Autor: 32bit 28.12.19 - 04:30

    Wenn dann macht nur ein Hybid Sinn. Die lächerliche Reichweite und das extrem hohe Gewicht der Akkus ist kontraproduktiv. Der bessere Weg wäre die Brennstoffzelle oder synthetisches Menthanol. Mit Menthanol könnte man den herkömlichen Fahrzeugbestand umrüsten und damit jede Menge Resourcen sparen.

    VW geht aber offensichtlich den Irrweg BEV und wird das teuer bezahlen. So ein E-Golf oder E-Up macht keine garantieren 100 km. Bei den Ladezeiten ist das nur für Wenige interessant. Der Unterhalt eines BEV ist noch dazu deutlich teuerer als ein herkömmlicher Verbrenner. Ein Verbrenner mit biologischem Treibstoff wäre weitaus besser für unsere Umwelt und den Geldbeutel der Käufer.

  3. Re: Warum eigentlich keine Range Extender?

    Autor: sustain 28.12.19 - 09:38

    FutureEnergy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hallo zusammen,
    >
    > Ich bin sehr ökologisch denkend und frage mich, wie viele meiner
    > Bekannten: reichen die x km der aktuelleren eAutos auch, für die > 400km
    > Fahrt, die man 0-4x im Jahr braucht? Die meisten beantworten diese Frage
    > mit einem klaren NEIN. dennoch fährt keiner mehr als 80km im Alltag.
    >
    > Warum sollen ich dann einen sehr schweren, großen Akku mit mir rum fahren,
    > den ich eigentlich nicht brauche. Range Extender wären also sehr, sehr
    > sinnvoll. Am besten bei Bedarf einbaubar. Der Wirkungsgrad dürfte dann für
    > diese 0-4 Fahren im Jahr ja auch schlechten sein.
    >
    > Stattdessen baut man Plug-In Hybride, was Hass dämlich ist. Deshalb nochmal
    > die Frage: warum ist das Thema tot? Ich hoffe, dass Mazda (gibts noch
    > andere??) mit ihrem Wankelmotor Range Extender Ansatz erfolgreicher ist,
    > als selbst Mazda denkt...

    Ähnlich wie beim PHEV macht such ein Range Extender das Gesamtsystem viel komplexer. Tank, Abgasstrang, Motorkühlung brauchst Du trotzdem. Nur ein Mehrstufengetriebe halt nicht. Das muss man gegen die Akkugröße und das Gewicht in Summe sowie die Nachteile für die Wartung abwägen. Und hier geht es primär um Kosten, nicht so sehr um Gewicht, denn durch die Rekuperation ist Gewicht nicht so bedeutend. Auf Langstrecke mit gleichmäßigen Geschwindigkeiten spielt Gewicht ohnehin fast keine Rolle.

    Wenn Du auf Akkukapazität verzichtest senkst Du zudem die möglichen Ladegeschwindigkeiten und die Akkulebensdauer.

    400km kannst Du mit großem Akku in 30-40 Min. nachladen. Wenn Du das 0-4 mal im Jahr brauchst ist die Frage, ob sich eine Doppeltechnologie rentiert für 20-80 Min. Zeitersparnis pro Jahr?

    Also alles nicht schwarz/weiß, sondern eine Frage von Abwägungen/Priorisierung/Kosten/Komplexität im Gesamtsystem.

  4. Re: Warum eigentlich keine Range Extender?

    Autor: norbertgriese 28.12.19 - 10:07

    Sinnvoll ist sicherlich das gesetzlich geregelte: Reale 60km elektrisch, Rest per Verbrenner mit weniger Elastizitätsanforderung.
    Gewicht führt erst mal zu mehr Energie zum beschleunigen und nur theoretisch 60% davon wird rekuperiert. Tatsächlich sind es etwa 20%, da du nicht ruppig fährst, sondern ausrollen lässt.

    Das ist aufwendig, aber mit etwa 1,5t machbar für einen 4Sitzer.

    Die Alternative mit min. 1,8t und 400km Reichweite elektrisch geht auch. Tesla hat mal zu 20%-80% ein einzurechnender Zeitverlust von 40 Min. Angegeben.

    Zu Model S Zeiten habe ich mal nachgefragt. 100 kWh und 350km Fahrstrecke wurde mir generell eine Ladepause angeraten. Im Tesla Shop. Autobahn fahren ist halt energieintensiv.

    Norbert

  5. Re: Warum eigentlich keine Range Extender?

    Autor: bplhkp 28.12.19 - 12:53

    FutureEnergy schrieb:
    ------------------------------------------------------------------------------
    > Range Extender wären also sehr, sehr
    > sinnvoll. Am besten bei Bedarf einbaubar. Der Wirkungsgrad dürfte dann für
    > diese 0-4 Fahren im Jahr ja auch schlechten sein.
    >

    Der Wirkungsgrad von Range Extendern ist durch die mehrfache Energieumwandlung unnötig schlecht: die kinetische des Range Extenders wird in einem Generator in elektrische Energie umgewandelt und dann im Fahrmotor wieder in kinetische Energie.
    Es hat sich gezeigt dass ein direkter Durchtrieb von Motor auf die Reifen effizienter ist. Der Verbrennungsmotor kann hier auch mit Unterstützung durch einen Elektromotor bzw. durch Energieabzweigung in den Generator weitgehend im optimalen Betriebspunkt arbeiten. Und damit wären wir beim Plugin-Hybrid.

  6. Re: Warum eigentlich keine Range Extender?

    Autor: sustain 28.12.19 - 13:01

    bplhkp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >...
    > Es hat sich gezeigt dass ein direkter Durchtrieb von Motor auf die Reifen
    > effizienter ist. Der Verbrennungsmotor kann hier auch mit Unterstützung
    > durch einen Elektromotor bzw. durch Energieabzweigung in den Generator
    > weitgehend im optimalen Betriebspunkt arbeiten. Und damit wären wir beim
    > Plugin-Hybrid.

    Da der optimale Betriebspunkt hinsichtlich Effizienz beim Verbrenner relativ gesehen im Hochlastbereich liegt ist der erste Teil dieser Erklärung falsch, sorry.

  7. Re: Warum eigentlich keine Range Extender?

    Autor: Anonymer Nutzer 28.12.19 - 13:52

    FutureEnergy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin sehr ökologisch denkend und frage mich, wie viele meiner
    > Bekannten: reichen die x km der aktuelleren eAutos auch, für die > 400km
    > Fahrt, die man 0-4x im Jahr braucht? Die meisten beantworten diese Frage
    > mit einem klaren NEIN. dennoch fährt keiner mehr als 80km im Alltag.

    Man kann nachladen. Die Schnellader, und seit kurzem sogar die HPC Schnelllader (also mit zB 150kw Leistung) schießen wie die Schwammerl aus dem Boden.

    Sprich man macht je nach Auto vielleicht 1-2x kurz Pause um Nachzuladen. Manche Langstreckenautos (Tesla Longrange...) können die 400km sogar durchfahren.

    ABER: Die wichtigste Umstellung findet im Kopf statt. Du musst E-Autos ausprobieren um die Vorteile zu sehen. Leise, entspannt fahren. Dann ist es auch viel einfacher die "Nachteile" in Kauf zu nehmen, also den Zwang eine Pause zu machen (was dem Körper in der Regel gut tut).

  8. Re: Warum eigentlich keine Range Extender?

    Autor: Anonymer Nutzer 28.12.19 - 13:56

    32bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn dann macht nur ein Hybid Sinn. Die lächerliche Reichweite und das
    > extrem hohe Gewicht der Akkus ist kontraproduktiv. Der bessere Weg wäre die
    > Brennstoffzelle oder synthetisches Menthanol. Mit Menthanol könnte man den
    > herkömlichen Fahrzeugbestand umrüsten und damit jede Menge Resourcen
    > sparen.

    Nein, es ist nicht sinnvoll 2 Antriebssysteme herumzufahren. Das Gewicht der Batterien ist KEIN Problem, insbesondere wegen der Rekuperation.

    Wasserstoff, synt. Kraftstoffe etc. sind KEINE Lösung, weil gut 2/3 der Energie verlorengeht wenn man solche alternativen Speicher nutzt.

    > VW geht aber offensichtlich den Irrweg BEV und wird das teuer bezahlen. So
    > ein E-Golf oder E-Up macht keine garantieren 100 km.

    Dann sieh doch mal die aktuellen Modelle an, eher 250km Reichweite. Hat sich einiges getan in den letzten Jahren...

    > Der Unterhalt eines BEV ist noch dazu
    > deutlich teuerer als ein herkömmlicher Verbrenner.

    EXAKT das Gegenteil ist der Fall.

  9. Re: Warum eigentlich keine Range Extender?

    Autor: 32bit 28.12.19 - 20:26

    fox82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann sieh doch mal die aktuellen Modelle an, eher 250km Reichweite. Hat
    > sich einiges getan in den letzten Jahren...
    Marketing Gewäsch!

    https://efahrer.chip.de/reichweitenrechner
    Wenn du die Regler beim Golf realistisch stellst bist du bei ca. 100 km, ist der Wagen/Akku 5 Jahre alt, hast du nicht mal mehr diese 100 km

    Also lass deine 250 km mal stecken, das schafft man zuverlässig mit einem Tesla, den kann/will sich aber sogut wie niemand leisten.

    Mein Diesel schafft sicher 700 km und ist in 5 Minuten wieder voll getankt.

  10. Re: Warum eigentlich keine Range Extender?

    Autor: sustain 28.12.19 - 21:02

    32bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    > Mein Diesel schafft sicher 700 km und ist in 5 Minuten wieder voll getankt.

    Gratulation! Wenn man sonst nichts braucht...

  11. Re: Warum eigentlich keine Range Extender?

    Autor: senf.dazu 29.12.19 - 10:35

    Ich seh das so:

    wenn du ein minimalistisches Auto bauen möchtest, nimmst du einen kleinen E-Motor und kleinen Akku der für deine kurzen Fahrten ausreicht. Und auch keine besonderen Leistungsdaten bringt sondern sich z.B. auf <50..100kW beschränkt. Rekuperation ist dann auch auf solche Leistungsdaten beschränkt - die normale Bremse dürfte also ordentlich (ab)genutzt werden.

    Dann ergänzt du einen Range Extender, der aber doch so ausgelegt sein muß das der für Autobahnfahrten hinreichende Dauerleistung erhälst, denn der Akku soll ja da gerade ersetzt werden. Also 70..100kW. Also so oder so einen dicken Brummer.

    Damit der Range Extender effektiv genutzt wird sollte der natürlich auf seiner Lieblingsdrehzahl laufen. Legt also immer mit vollem Krach los - wenn der Akku mal leer läuft. Auch wenn du gerade durch die Tempo 30 Zone oder aus der Autobahnausfahrt abfährst.

    Die Energieverluste des Range Extenders sind aber trotzdem hoch - einerseits ist's Technik die niemand mehr interessiert, andererseits ist der Pfad SpritMotor-Generator-E-Motor.

    Da machts vielleicht schon mehr Sinn ein zusätzliches (Planeten)getriebe vorzusehen das die Leistung der beiden Motoren zusammenaddiert um beide eher kleiner auslegen zu können und zusammen doch etwas Wumms (>100kW) zu bekommen, und durch den direkten Radantrieb auch auf Umwandlungsverluste verzichten zu können. Außerdem wird dann der Benzinmotor nicht mit konstanter (lauter) Drehzahl betrieben, sondern nur wenn das Fahrverhalten das anfordert.

    Aber im Endeffekt sieht mir das danach aus - das man eben entweder mit zwei Autos lebt - ein preiswertes Kleinst-E-Auto - besonders leicht und mit beschränktem Platz für den Nahbereich - und eines für den Fernverkehr wobei man drauf hofft das die Akkutechnik sich so entwickelt das sich der Mehraufwand für den Zweitmotor schnell gar nicht mehr lohnt. Oder eben H2 Hybride - die kommen vielleicht nicht zwangsläufig als Range-Extender .. meist aber mit besonders mikriger Batterie an der man die Energie der Brennstoffzelle wo möglich vorbeiführt.



    6 mal bearbeitet, zuletzt am 29.12.19 10:53 durch senf.dazu.

  12. Re: Warum eigentlich keine Range Extender?

    Autor: eidolon 29.12.19 - 10:43

    Vielen Leuten gehts aber genau darum, warum verstehen das einige einfach nicht?

    Warum sollte man von einem "700km / 5min Tanken"-Fahrzeug zu einem "100-200km / Stundenlang Laden"-Fahrzeug wechseln? Das ist ein Rückschritt, den keiner haben will.

  13. Re: Warum eigentlich keine Range Extender?

    Autor: sustain 29.12.19 - 10:52

    eidolon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielen Leuten gehts aber genau darum, warum verstehen das einige einfach
    > nicht?
    >
    > Warum sollte man von einem "700km / 5min Tanken"-Fahrzeug zu einem
    > "100-200km / Stundenlang Laden"-Fahrzeug wechseln? Das ist ein Rückschritt,
    > den keiner haben will.

    Ich verstehe durchaus, dass manche 700km in 5 Min. für eine große Errungenschaft halten.

    Was ich aber gar nicht verstehe ist, dass „100-200 km stundenlang“ dauern sollen? Wer hat Dir das denn erzählt?

    200km nachladen dauern mit einem modernen langstreckentauglichen Fahrzeug (und komm jetzt nicht mit dem e-Golf bitte!) 15 Minuten. Du müsstest also alle 400 km im Schnitt eine halbe Stunde Pause machen.

    Wenn das Deine Lebensqualität schmälert fahr doch einfach weiter Verbrenner. Für manch anderen ist es vielleicht eine Erhöhung der Lebensqualität, ist halt alles relativ.

  14. Re: Warum eigentlich keine Range Extender?

    Autor: Anonymer Nutzer 29.12.19 - 12:19

    32bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > fox82 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dann sieh doch mal die aktuellen Modelle an, eher 250km Reichweite. Hat
    > > sich einiges getan in den letzten Jahren...
    > Marketing Gewäsch!
    >
    > efahrer.chip.de
    > Wenn du die Regler beim Golf realistisch stellst bist du bei ca. 100 km,
    > ist der Wagen/Akku 5 Jahre alt, hast du nicht mal mehr diese 100 km

    Wenn du bei Minusgraden mit einem e-Golf über 130 fährst dann mag das stimmen - macht halt niemand mit einem e-Golf weil das absolut sinnlos ist (die "gesparte" Zeit lädt man dann länger).

    Der e-Golf ist eher ein Kurzstreckenfahrzeug, das gerade abverkauft wird weil in Kürze der Nachfolger (ID3) verkauft wird.

    > Mein Diesel schafft sicher 700 km und ist in 5 Minuten wieder voll getankt.

    Mein Diesel auch.

    ABER er ist für die viel häufigeren Kurzstrecken die ich habe absolut ungeeignet. Braucht um die 7 Liter auf Kurzstrecken im Winter (deutlich mehr als im Sommer/Auf Langstrecken), und alle paar Wochen muss ich völlig sinnlos 10km bei hoher Drehzahl fahren damit der Dreck aus dem Partikelfilter wieder schön in der Umgebung verteilt werden kann.
    Erst vor wenigen Tagen musste ich so eine Fahrt machen, habe dazu völlig sinnlos ca. 1 Liter (!!!) Diesel verbrannt, nur um den dämlichen Filter zu "reinigen".
    Ich will ihn nur mehr loswerden, will nicht wissen welche Teile bald repariert werden müssen (dzt. 45k km, 4 Jahre alt).

    Daher wird er in knapp 3 Monaten endlich durch ein E-Auto ersetzt. Das dank Förderungen, geringen Wartungskosten, gesparten Steuern auch noch günstiger ist als der Diesel.
    Die Ladepausen auf den wenigen Langstrecken nehme ich dafür gerne in Kauf (mache ich ja auch mit dem Diesel, Essen, Toilette und so...).

  15. Re: Warum eigentlich keine Range Extender?

    Autor: norbertgriese 29.12.19 - 13:17

    Ich möchte hier was zurechtrücken. Es ist ziemlich wumpe, wie effektiv der der Range extender ist.

    Sinnvoll ist ein eMobil doch, wenn viel Kurzstrecke gefahren wird. Da ist bei den paar Langstrecken der Spritverbrauch egal (können ja nicht viele extra Liter zusammenkommen).

    Ich zögere noch wegen der Komplexität des Antriebs eines Plug in Fahrzeugs.

    Derzeit ist ein billiger Verbrenner und ein gut komfortables eMobil angesagt..

    Norbert

  16. Re: Warum eigentlich keine Range Extender?

    Autor: eidolon 29.12.19 - 13:18

    Es ging um Reichweite. Mit dem einen Auto komme ich 700-1000km weit, mit nem einfachen E-Auto, das nicht ein rollender 2,5T SUV-Akku ist, komme ich real halt nur 200-300km weit.

    Und wo hast du 15min her? VW selbst sagt für ihren id3 im Schnellladebetrieb 30min für 260km. Und jetzt stellen wir uns vor, dass es Ladestationen mit Schnellladefunktion nicht überall gibt und dass Tankstellen in den Ferien gerne mal voll sind und sogar Verbrenner oft 10-20min warten müssen, bis sie dran kommen, obwohl die ja nur 5min zum Tanken brauchen. Viel Spaß mit deinem E-Auto beim Warten auf eine freie Säule. Sind dann halt noch 10 Leute vor dir dran, die "eine kurze Pause machen und in der Zeit ihr Auto laden".

    Vom Fahren her finde ich e-Autos toll, aber die Ladesituation ist halt für die meisten ein KO-Kriterium.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.12.19 13:19 durch eidolon.

  17. Re: Warum eigentlich keine Range Extender?

    Autor: sustain 29.12.19 - 14:05

    Ich rede nicht vom ID.3. Der ist bestimmt kein schlechtes Auto, aber was Ladeleistung und Akkugröße angeht kein Langstreckenauto. Da musst Du für 200 km in der Tat wenige Minuten mehr kalkulieren.

    Dass man an Tankstellen auf der Urlaubsfahrt gelegentlich 20 Min. warten muss habe ich jetzt allerdings noch von keinem Verbrenner-Fan als Argument gehört! :D

    Ich musste jedenfalls noch nie warten, schließlich zeigt das Navi bei einem modernen Auto ja nicht nur an, wo Ladesäulen sind (ja, das können sogar Verbrenner mit Tankstellen, wie ich gehört habe!), sondern auch wie viele Plätze frei sind. Dann fahre ich halt zu einer anderen Location, es gibt ja (entgegen Deiner Einschätzung) schon genügend davon ;)

    Aber Du musst das ja auch alles gar nicht auf Dich nehmen. Ist freiwillig. Vielleicht ist es bei der momentanen Knappheit der E-Mobile sogar besser, wenn Du nicht auch noch eins willst?!

  18. Re: Warum eigentlich keine Range Extender?

    Autor: Anonymer Nutzer 29.12.19 - 15:12

    norbertgriese schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich zögere noch wegen der Komplexität des Antriebs eines Plug in
    > Fahrzeugs.

    Bei Plug-in hast du nicht nur alle Nachteile des Verbrenners dabei. Das Problem wird sein:
    Sobald man elektrisch fahren kann gewöhnt man sich schnell dran, und will dann immer elektrisch fahren. Mich würde es wahnsinnig ärgern wenn nach 50 rein elektrischen Kilometern der Verbrenner anspringt.

    Und dann hat man eben nur eine kleine Batterie, die man doch auch regelmäßig laden sollte (was sich aber kaum auszahlt weil sie ja nur ein paar kwh Kapazität hat...)

    Manche Plugin Fahrer fahren den Hybrid auch praktisch nur elektrisch, und dann wird das Benzin alt, und dann muss es zwangsweise verbrannt werden (alle paar Monate...).

  19. Re: Warum eigentlich keine Range Extender?

    Autor: Anonymer Nutzer 29.12.19 - 15:17

    eidolon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ging um Reichweite. Mit dem einen Auto komme ich 700-1000km weit, mit
    > nem einfachen E-Auto, das nicht ein rollender 2,5T SUV-Akku ist, komme ich
    > real halt nur 200-300km weit.
    >
    > Und wo hast du 15min her? VW selbst sagt für ihren id3 im
    > Schnellladebetrieb 30min für 260km. Und jetzt stellen wir uns vor, dass es
    > Ladestationen mit Schnellladefunktion nicht überall gibt und dass
    > Tankstellen in den Ferien gerne mal voll sind und sogar Verbrenner oft
    > 10-20min warten müssen, bis sie dran kommen, obwohl die ja nur 5min zum
    > Tanken brauchen. Viel Spaß mit deinem E-Auto beim Warten auf eine freie
    > Säule. Sind dann halt noch 10 Leute vor dir dran, die "eine kurze Pause
    > machen und in der Zeit ihr Auto laden".
    >
    > Vom Fahren her finde ich e-Autos toll, aber die Ladesituation ist halt für
    > die meisten ein KO-Kriterium.

    Echte Langstreckenfahrzeuge gibts derzeit halt nur von Tesla, und die beginnen bei 45k EUR.

    Mit vielen anderen E-Autos KANN man Langstrecke fahren, aber man muss seine Fahrtplanung etwas nach dem Auto richten.

    Ich bekomme einen Ioniq Electric, der wird vom Hersteller als Kurzstreckenfahrzeug beworben. Ich will ein paarmal im Jahr auch längere Strecken damit fahren, aber mir ist bewusst, dass ich dann alle 150-200km oder so mal 45min oder eine Stunde laden muss.
    Für mich kein Problem, da ich auch mit dem Diesel immer ausgiebige Pausen gemacht habe (relaxt fahren, kein Stress...).

    Für andere schon ein Problem, und die brauchen eben einen Tesla um möglichst schnell möglichst viele Kilometer fahren zu können.

  20. Re: Warum eigentlich keine Range Extender?

    Autor: 32bit 30.12.19 - 16:52

    sustain schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    ..
    > 200km nachladen dauern mit einem modernen langstreckentauglichen Fahrzeug
    > (und komm jetzt nicht mit dem e-Golf bitte!) 15 Minuten. Du müsstest also
    > alle 400 km im Schnitt eine halbe Stunde Pause machen.
    Man kann sich alles schön reden. Die Realität sieht aber ganz anders aus! Im Normal Falle wird Otto Normalo minimum 4 Std für maximal 80 km Reichweite an der Säule stehen.

    Deine "400 km im Schnitt eine halbe Stunde Pause machen" kannst du voll vergessen! Rechne dir doch mal aus was da an Strom fliesst und was das Lebenszeit deines Akkus kostet.

    Viele werden sich ein BEV kaufen und dann massiv entäuscht sein! Dank Menschen wie dir die das Blaue vom Himmel.... ich will nicht schon wieder gesperrt werden!

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